[erledigt] Laufwerk B: ständig "Sektor nicht gefunden"

Es gibt 40 Antworten in diesem Thema, welches 7.770 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Januar 2013 um 17:56) ist von MIG.

  • Hey Du Nase (grins) - ich versuch nur zu helfen... ^^

    Pfeif mal auf die Kreuzung des Kabels und setz den Jumper am B Laufwerk mal auf SLAVE bzw tausch einfach die Positionen. Ich kenne es von früher nur so: IDE Kanal 1 mit den Diskettenlaufwerken: Master und Slave, IDE Kanal 2 mit den Festplatten/CD-ROM Laufwerken: auch Master und Slave gejumpert...

    Ich kenne auch Kabel die ungefähr so ausschauen:

    X1....LWB 5 1/4 Stecker....LWB 3,5 Stecker......M......LWA 5 1/4 Stecker...LWA 3,5 Stecker.....ENDE DES KABELS

    Bitte So Stöpseln, dass die Laufwerke jeweils links und rechts von der M itte des Kabels angestöpselt werden. Ansonsten kommen sich die Geräte in die Quere. Und verzeih wenn ich das hier eben "für Anfänger" geschrieben habe und Dich evtl. damit beleidige, aber ich weiß eben nicht wie Deine Kiste außerhalb der Fotos ausschaut... :P


    Für Anfänger... Soso... Sagt der, der IDE, Master und Slave mit Diskettenlaufwerken in Verbindung bringt... :wink: Diskettenlaufwerke haben mit IDE mal gar nichts zu tun (Außer bestimmte ZIP und 120MB Laufwerke). Außerdem müssen diese in der Regel, bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen, allerdings m.W.n. schon lange nicht mehr zu 486er Zeiten, nicht gejumpert werden.

    Links und rechts von der Mitte des Kabels ist auch falsch. Links und rechts von dem Abschnitt, an dem ein paar der Leitungen gedreht sind wäre richtig - und das ist meist eher am Ende des Kabels der Fall.

    Ich habe gerade mal nach GW2760 gegooglet, das ist der Aufdruck auf dem Controller. Nach dem, was ich gefunden habe (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.), dürften dir die Jumper der Karte bei deinem Problem nicht weiter helfen.

    Du schriebst, dass du Win95 drauf hast? Tritt das Problem in einem Dos Fenster unter Win95 auf oder wenn du den Bootvorgang mit F8 unterbrochen hast und noch im "reinen" Dos bist?

  • Danke pelvis, dass Du ihn auf die IDE Thematik hingewiesen hast... ;)

    Das Problem tritt auf, wenn ich per F8-Bootmenü die Eingabeaufforderung lade. Also "nur DOS". Im Win 95 selbst wird der Diskettenlaufwerkscontroller als fehlerhaft (gelbes Ausrufezeichen) angezeigt und als Icon bekomme ich nur A: also das 5,25" Laufwerk.

    Im Anhang mal die Screenshots des BIOS welches mir so noch nie unter gekommen ist. Viel kann man da nicht einstellen.

    Was mich nur tierisch fuchst: Warum geht das 5,25" Laufwerk einwandfrei? Ist zwar schön...aber ich checks einfach nicht. Laufwerk als Fehlerquelle ausgeschlossen, Kabel als Fehlerquelle ausgeschlossen, Controller auch ausgeschlossen...

    Ich werde jetzt mal das 3,5" Diskettenlaufwerk umjumpern. Wette aber mal darauf, dass es dann erst gar nicht vom Bios registriert wird. Denn dann habe ich ja zweimal eine "Drehung" drin. Einmal durch die Kreuzung im Kabel und dann noch mal durch den Jumper...

  • schau dir mal format /? an. Da gabs ne Option um 1,44MB zu erzwingen. Wenn ichs richtig verstehe kannste die Disk ja lesen, nur eben nicht richtig formatieren. Währe mal interessant zu schauen obs so gehen würde.
    Ansonsten würde ich mir mal das 5,25"LW genauer anschauen - das sollte ja noch Jumper haben. (DS)
    Ich würd da jetzt einfach mal drauf los jumpern, und bei der Gelegenheit aus reiner Verzweiflung einfach mal beide Laufwerke im Bios vertauschen.
    Was immernoch unbeantwortet blieb ist, wie msd.exe die Laufwerke unter DOS ausgibt.
    Der komische Fehler unter Windows95 sieht auch noch merkwürdig aus. Gelbes Ausrufezeichen nervt schonmal. Was ist denn da genau für ein Fehler angegeben? (Eigenschaften > Allgemein > Gerätestatus)

  • Hast du noch andere Steckkarten in dem Rechner? Irgendwas, was evtl. auch auf der I/O Adresse des Floppy Controllers läuft? Relativ unwahrscheinlich eigentlich, aber bau doch mal alle anderen Karten aus. Bevor du das testest könntest du mal JP1 auf dem Floppy Controller von 1-2 auf 2-3 setzen. Das ändert den I/O Bereich von 3F0-3F7h auf 370-377h. Dann ist das wenigstens ausgeschlossen.

  • Ah... MSD.EXE ist interessant.

    Hier werden beide Laufwerke, also A: und B: als 360 KB Laufwerke angezeigt. Nur, wie kann das sein? Im BIOS sind sie als 1,2MB und 1,4MB eingerichtet... ?!

    Wow... wenn ich den Button "Disk Drives" noch mals anklicke rattern beide Laufwerke kurz hintereinander und dann wird bei beiden nur noch "1 Cylinder" angezeigt.

    format B: /F:1.44 bringt "Parameter nicht kompatibel"

    Der Adresswechsel mittels Jumper-Umsetzen J1 bringt direkt vom BIOS einen Fehler "Settings incorrect"

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  • Wenn du Jumper 1 auf der Controllerkarte mal umsteckst,und die I/O Adresse damit änderst,eventuell gehts dann,weil der Aktuelle Adressbereich ggf. anderweitig verwendet wird. Oder haste das schon versucht?

  • Das wollte ich mit meinem letzten Satz zum Ausdruck bringen: J1 umgesteckt zur anderen Adressierung und das BIOS meldet sofort einen Error. Also hab ichs wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt.

    Was ich noch versucht habe:
    Wieder ein anderes Floppykabel angeschlossen und diesmal nur das 3,5" Laufwerk als A: angeschlossen und im BIOS als 1,44MB eingerichtet. Das BIOS ist damit einverstanden, kein Fehler beim booten.

    Aber MSD.EXE zeigt wieder nur 360 KB an.

    Was auch interessant ist:

    Nach dem booten in die Eingabeaufforderung kann ich auf das Laufwerk zugreifen. Mir mit DIR alles anzeigen lassen und sogar per EDIT eine Textdatei (beispielsweise ansehen). Wenn ich MSD.EXE ausführe und wieder beende bekomme ich beim Zugriff auf A: sofort einen Datenfehler angezeigt.

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  • MIG: Wenn ich die richtig verstanden habe mit Deinen ganzen Antworten, funktioniert der Floppy-Kontroller mit Kabel und Floppy in einem anderen Rechner einwandfrei. Und Du verwendest MS-DOS 5.0 oder neuer, was kein Thema sein darf, da MS-DOS 5.0 beide Floppy-Typen kennen sollte.

    Das bedeutet, der Fehler tritt nur mit dem bestimmten 486´er-Mainboard auf. Da kommen aus meiner Sicht zwei Punkte in Frage:
    a) BIOS: Das sitzt vermutlich im EPROM. Da könnte vielleicht inzwischen ein Bit gekippt sein. Hast Du die Möglichkeit ein neues EPROM zu brennen mit dem zugehörigen BIOS?
    b) DMA-Kontroller: Der wird für den Diskettenbetrieb benötigt und sitzt auf dem Mainboard im Chipsatz oder im separaten DMA-Kontroller. Hat das Mainboard noch einen separaten DMA-Kontroller? Gängig war der Typ 82C206. Es kann sein, dass der einen Defekt hat.

    Wenn es am BIOS liegt und trotz Einstellung nur 360 kB Laufwerke für beide Typen erkannt werden (das könnte die Default-Einstellung des BIOS sein), kannst Du noch versuchen, nach dem Booten oder beim Booten dem MS-DOS einen Treiber unterzujubeln, mit dem Du dem DOS sagst, um welche Laufwerkstypen es sich handelt. Das DOS bringt dafür das Kommando DRVPARM oder mit DRIVER.SYS zum Erstellen eines logischen Diskettenlaufwerks.

    Kommst Du damit weiter?

  • Hi Schmitti.

    Die Idee mit dem drvparm muss ich mal umsetzen (aber nicht mehr heute). War mir so noch gar nicht bekannt.

    Das BIOS habe ich ja auch in Verdacht. Allerdings hab ich keine Möglichkeit mir eins zu brennen (wüsste jetzt auch gar nicht, wo ich das passende Image herbekommen sollte). Das BIOS zumindest meckert immer rum, dass die CMOS Batterie platt wäre, es behält sich aber komischerweise alle eingestellten Werte trotzdem. Als Batterie/RTC ist ein Dallas-Chip drinnen. Den werde ich mal bei Gelegenheit aufsägen und mit einer neuen Batterie versorgen.

    Ich hab mich ja schon beinahe mit diesem Zustand abgefunden. Ich mein, ich hab einen CF Slot drin und der Rechner hat ein CDROM Laufwerk und einen Ethernetanschluss...also genug Möglichkeiten Daten zu schaufeln. Nur... das eben das 3,5" Laufwerk nicht will fuchst mich halt schon.

    DMA Controller: Keine Ahnung, muss ich nachschauen. Das Board ist ein 486-VC-HD ...zumindest soweit der Aufdruck.

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  • Den werde ich mal bei Gelegenheit aufsägen und mit einer neuen Batterie versorgen.


    :schreck!: Jetzt kommt er mit leerer Batterie. Boah....Naja, macht auch keinen Unterschieid. Wenn mans beim Neustart immer wieder richtig einstellt sollte das i.d.R. egal sein. Allerdings hat er ja ein ein komisches Bios. Naja, mal schauen wie er sich da raus reden will.

    Meint er wirklich ihn aufsägen zu wollen? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. fragt sich gerad warum er keinen neuen bei reichelt kauft. Falls nun sein Interesse geweckt sein sollte, so möge er doch hier klicken: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ansonsten hat Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. noch 2 486er boards mit DX100 und Cyrix P75@133 (oder wie auch immer der heisst) liegen, jeweils mit 40 und 48MB, sowie einer 851MB HDD. Beide haben onboard controler und liefen vor 2 Wochen im 4-tage-Test problemlos.


  • :schreck!: Jetzt kommt er mit leerer Batterie. Boah....Naja, macht auch keinen Unterschieid. Wenn mans beim Neustart immer wieder richtig einstellt sollte das i.d.R. egal sein. Allerdings hat er ja ein ein komisches Bios. Naja, mal schauen wie er sich da raus reden will.

    Habe schon einige alte Boards gehabt, die zwar mit leerer Batterie im Bios scheinbar richtige Werte anzeigten, aber trotzdem nicht richtig liefen.

    Lieber einen Commodore in der Hand als ein Atari auf dem Dach

  • Habe schon einige alte Boards gehabt, die zwar mit leerer Batterie im Bios scheinbar richtige Werte anzeigten, aber trotzdem nicht richtig liefen.


    Genau dieses ist mir noch nie untergekommen, allerdings hatte ich auch noch nie dein merkwürdiges Bios. Somit scheint die leere Batterie ein guter Kandidat für nen Fehler zu sein. Vielleicht bringst du das erstmal in Ordnung.

  • Klar kann man den Dallas Chip aufdrehmeln und die Batterie wechseln,da ist eine kleine Knopfzelle eingegossen. In Alten Geldspielern wird das auch so gemacht(Laufen nicht mehr,wenn die Batterie Leer ist!),das die aufgefräßt werden,dann kommt neue Batterie drann und gut ist. Schaut nicht schön aus,aber selten 8)

  • Naja. Er zeigt zwar an, dass die CMOS Batterie ein Problem hätte, aber er behält sich alle Einstellungen. Mal unabhängig von den Floppyeinstellungen: Die beiden HDD Settings sind beides Handeinstellungen,also „User“. Die müssen ja irgendwie gespeichert bleiben, denn würde er hier auf einen Standardwert zurückgreifen, würden die Platten nicht laufen.
    Außerdem läuft die RTC einwandfrei durch. Vor diesem Hintergrund hatte ich zwar das Problem mit der Batterie auf dem Schirm, hab dem aber erst mal nicht weiter Aufmerksamkeit geschenkt.

    Mal eine Grundsatzfrage: Versorgt die Batterie im Dallas-Chip überhaupt das BIOS? Ich habe zwar noch keine andere Batterie entdeckt, aber „eigentlich“ ist die Batterie im Dallas-Chip doch vorrangig für dessen RTC gedacht, oder?

    Lt.Dan
    Dieses Bauteil gibt es nicht mehr zu kaufen. Nur noch gebrauchte Chips sind im Umlauf und da läuft man wieder Gefahr wieder ne leere Batterie zu haben.
    Glaube in einem Atari Falcon ist auch so ein Dallas-Chip drin. Da ist mir die aufdremel-Aktion schon mal gelungen.

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  • Klar kann man den Dallas Chip aufdrehmeln und die Batterie wechseln,da ist eine kleine Knopfzelle eingegossen. In Alten Geldspielern wird das auch so gemacht(Laufen nicht mehr,wenn die Batterie Leer ist!),das die aufgefräßt werden,dann kommt neue Batterie drann und gut ist. Schaut nicht schön aus,aber selten 8)

    Beim Atari Falcon 030 machen wir das auch meistens so, da es gegen das Auslöten des Original-Chips aus der 4-Layer-Platine das geringere Risiko ist.

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!


  • Mal eine Grundsatzfrage: Versorgt die Batterie im Dallas-Chip überhaupt das BIOS? Ich habe zwar noch keine andere Batterie entdeckt, aber „eigentlich“ ist die Batterie im Dallas-Chip doch vorrangig für dessen RTC gedacht, oder?.

    Darin sind auch die CMOS-Einstellungen abgelegt. Also, Batterie wechseln wäre ein guter Ansatz.

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!

  • Klar kann man den Dallas Chip aufdrehmeln


    Ich wollt ja auch nicht gesagt haben, dass es nicht geht. Ich habs selbst schon einmal im Auftrag für'n Forumsmitglied an nem Commodore PC30 gemacht, damit da Zitat: "möglichst viel Original bleibt", allerdings finde ich, dass die Arbeit in keinem Vernünftigen Verhältniss zum Preis eines neuen Dallas steht. Ok, es macht auch Arbeit den alten auszulöten, allerdings ist IC auslöten gar nicht so schwer. Nebenbei hats den Vorteil, dass man wieder eine versteckte Batterie hat, die nicht auf irgendwelche Platinen auslaufen kann.
    Jetzt schreit zwar jeder, dass man eine aufgelötete Batterie so anbringt, dass nix passieren kann, aber es kann ja durchaus mal vorkommen, dass der Rechner mal hochkannt im Karton verschwindet und nach 3 Jahren wieder rausgeholt wird, und dann währe das Geschrei vielleicht wieder groß.
    Vielleicht sollte man vorher mal abchecken ob das vom Falcon beschriebene Problem mit der 4-Layer-Platine in der Realität wirklich so gravierend ist - mit dem Hintergedanken, dass es hier leicht austauschbare Massenware ist.

  • Wenn Du mir verraten kannst, wo ich einen neuen DS1287 herbekommen kann werde ich einen Neukauf in Erwägung ziehen. Jedoch hat eine erste Anfrage bei einem internationalen IC Lieferanten die Info gebracht, dass es die 1287er nicht mehr gibt.

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  • schonmal den ds12887 und verwandte angeschaut?

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN