Würde Steve Jobs noch am leben sein und unser Jens dürfte ihn einige Projekte vorschlagen, dan glaubt mir es würde wieder eine Fabrik geben die solche Chips herstellt!
Jetzt Scherz bei Seite, es gibt so viele auf der ganzen Welt, die sich mehr oder weniger in diesem Retro Bereich beschäftigen und wohlfühlen, ob Commodore,Atari,Apple,
Sinclair usw. User, und jeder dieser alten Computer hat doch etliche Chips eingebaut, ich kann mir vorstellen das die Nachfrage den Prognosen weit übertreffen würden!!!
Also, wer soll unser Mentor werden? ![]()
SID nachbauen
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frickr -
1. Dezember 2012 um 19:35 -
Erledigt
Es gibt 233 Antworten in diesem Thema, welches 54.703 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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Träum weiter..Der SwinSid ist genau der richtige Weg
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...für leute die gerne "irgendeinen" sound, also besser das als gar nichts, am rechner haben, ja. für jemanden der den sound kennt und gewisse parameter abcheckt ist das teil nichts. und das irgendwer mal "neue" chips machen wird ist sowieso keine option.
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ich schreib diesen Text nur damit dieser Thread möglichst schnell wieder aus den Top20 verschwindet.
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ich bin auch der meinung dass an den originalen SID einfach nichts rankommt. der originale klingt einfach "analoger" und nicht so synthetisch wie der SwinSID.
Bob Yannes war eben ein kleiner Genie. Und dass im SID auch analoge Bauteile drin sind erkennt man schon daran, dass ein SID "verstimmt" klingen kann wenn er so langsam den Geist aufgibt. Zudem hat ein Synthesizer aus
dieser Zeit nur mit analogen Bauteilen funktionieren können.Heute wird mehr emuliert und digitalisiert, was ja grundsätzlich nicht verkehrt ist, jedoch sieht man am SwinSID
wie man sich am orig. die Zähne ausbeissen kann.. -
Findet beim SwinSID noch Entwicklungsarbeiten statt, oder hat man da aufgegeben?
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Da ist nicht viel analog beim SID, die Wellenformen werden per DDS komplett digital genieriert, hier erklärt das jemand:
Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.
IIRC ist das einzig analoge die Filter und die Ausgangsverstärker, und ein paar der neuerdings ausgenutzen Effekte wenn man Testbits setzt usw., was aber den großteil aller SID-Sounds nicht betrifft. Mit dem ATMEGA88, ein 20 MHz 8 Bit Prozessor, wird man die Filter aber nicht allzu gut emulieren können, wenn überhaupt. Sollte man vielleicht mal mit einem moderneren Microcontroller, wie einem ARM Prozessor, nachbauen und dann die Algorithmen aus VICE übernehmen, was in einem Doppelblindtest wohl keiner von einem richtigen SID unterscheiden könnte. -
- Offizieller Beitrag
Da ist nicht viel analog beim SID, die Wellenformen werden per DDS komplett digital genieriert ..... IIRC ist das einzig analoge die Filter und die Ausgangsverstärker,
Korrekt!
und ein paar der neuerdings ausgenutzen Effekte wenn man Testbits setzt usw.,
Nicht korrekt. Test-Bit wirkt sich nicht auf analog-teil aus.
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Ich beschaeftige mich gerade etwas intensiver mit der Materie. Soweit ich das bisher ueberblicke ist 'analog' im Sinne von "abseits klassischer digitaler Schaltungstechnik" im SID Folgendes:
- gemischte Wellenformen, wo die Ausgangsbits der verschiedenen Wellenformgeneratoren einfach zusammengeklemmt werden und dadurch interessante "Zwischenzustaende" annehmen und benachbarte bits miteinander kurzschliessen koennen. Gewuerzt mit einer haesslichen Ruckkopplung auf das Schieberegister des Rauschgenerators.
- der DA-Wandler der Stimmenausgaenge.
- die Huellkurvengeneriereung, welche auf der analogen Multiplikation der Wellenform mit dem aktuellen Huellkurvenwert uber eine alles andere als perfekte R-2R Widerstandskaskade realisiert wird.
- Signalrouting von den Stimmen und Ext-In zum Filter bzw Ausgangsverstaerker ueber schaltbare Widerstandsaddierer
- Alles was mit Filtern zu tun hat
- Das Volume Register (hier wird ebenfalls mit einer Widerstandskaskade die Verstaerkung des Ausgansverstaerkers eingestellt).
- Die Abfrage der Paddles ueber (digitale) Vermessung einer RC Zeitkonstante
In der Summe wuerde ich sagen es ist funktional gesehen mehr Analogkram als Digitalkram mit drinnen. Auch wenn sich das nicht in der Chipflaeche ausdrueckt.
Man kann analoge Dinge digital nachbilden - im Vice laeuft fast schon eine komplette Spice-Simulation der analogen Komponenten. Aber der Aufwand ist enorm. Und es bleibt fraglich, was das bringen soll irgend einen speziellen SID ganz genau nachzubilden, wenn ein zweiter SID wieder ganz anders klingt. -
- Offizieller Beitrag
Findet beim SwinSID noch Entwicklungsarbeiten statt, oder hat man da aufgegeben?
Beim Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ist codekiller letzte Woche aktiv gewesen....Einen neuen prototyp hat er anfang Juli präsentiert:
Alles anzeigenHere you have it, the pictures of the first actual size prototype (only difference is the red jumper -- it won't be on the production version; and the jumper below will be bent to angle)
What it can do over a "normal" SwinSID:
(everything that the HC can do)
- gate/test bit trigger
- full 12bit PWM
- master volume
- Mahoney PCM playback
(plus)
- OSC3/ENV3 readable registers
- POT_X / POT_Y registers with mouse support
- ext_in external audio input
- read / write LED
(planned)
- soft config: filter type (6581/8580), pal/ntsc, disable ext_in, alternative LED driving (4 led indicating the active channels(+digi) --- only if wired to separate board/leds )sl FXXS
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Und es bleibt fraglich, was das bringen soll irgend einen speziellen SID ganz genau nachzubilden, wenn ein zweiter SID wieder ganz anders klingt.
Roland hat ja letztes Jahr einige ihrer analogen Synthesizer in digitaler Form neu rausgebracht. Angeblich wird ja jedes analoge Bauelement bzw. dessen Verhalten komplett digital nachgebildet. Prinzipiell muesste die gleiche Technik ja auch beim SID moeglich sein.
Was die Streuung angeht: Hierbei gehe ich davon aus, dass sie mehrere Referenzgeraete verwendet haben, und so lang rumprobiert haben, bis der digitale Klon die besten Klangcharakteristiken der einzelnen Referenzgeraete so gut wie moeglich nachahmt. Letztendlich klingt der digitale Klon dann natuerlich bei jedem Nutzer gleich, und es mag sein, dass ein paar Leute dann der Meinung sind, dass es nicht 100% original klingt, weil sie den Sound leicht anders kennen, aber das laesst sich dann eben nicht vermeiden.
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- Offizieller Beitrag
Roland hat ja letztes Jahr einige ihrer analogen Synthesizer in digitaler Form neu rausgebracht. Angeblich wird ja jedes analoge Bauelement bzw. dessen Verhalten komplett digital nachgebildet. Prinzipiell muesste die gleiche Technik ja auch beim SID moeglich sein.
Ja klar ist das prinzipiell möglich! Dafür würde man aber ein genaues Modell der FETs im SID benötigen... und genau daran hapert es derzeit.
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dass die SIDs verschieden klingen untereinander kann gut möglich sein, jedoch ist die klang - charakteristik nahezu identisch - und genau das macht einen SID ja aus (sonst gäbe es nicht endlose diskussionen darüber wie man diesen am besten emulieren könnte)
da wurde viel mit rauschgenerator gemacht - und andi sagt es schon richtig, mit den Widerstandskaskaden und den zwischenzuständen, ein gemisch bei den sich die entwickler bestimmt das ein oder andere mal selber über das ergebnis wunderten

gibt es eigentlich keinen genauen einblick in diesen SID, also was denn genau in diesem drin steckt (ausser ein foto von tausenden transistoren) - ich meine ein blockschaltbild oder ein schaltplan ?
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- Offizieller Beitrag
dass die SIDs verschieden klingen untereinander kann gut möglich sein, jedoch ist die klang - charakteristik nahezu identisch - und genau das macht einen SID ja aus (sonst gäbe es nicht endlose diskussionen darüber wie man diesen am besten emulieren könnte)
Sorry... das ist quatsch. Sobald die Filter aktiv sind, ist der Klang alles andere als "nahezu identisch". Was die D/A-Wandler angeht, sind "nur"
Linearitätsfehler zu erwarten. Ich habe genau wegen dieser Klangunterschiede angefangen SIDs zu sammeln!
(Sinn bzw. Unsinn dieser Sammlung ist allerdgins ein anderes Thema...
da wurde viel mit rauschgenerator gemacht - und andi sagt es schon richtig, mit den Widerstandskaskaden und den zwischenzuständen, ein gemisch bei den sich die entwickler bestimmt das ein oder andere mal selber über das ergebnis wunderten

gibt es eigentlich keinen genauen einblick in diesen SID, also was denn genau in diesem drin steckt (ausser ein foto von tausenden transistoren) - ich meine ein blockschaltbild oder ein schaltplan ?
Mit dem Noise-Generator lässt sich nicht viel machen - ausser rauschen erzeugen und die geschickte Nutzung für Samples (in Kombi mit dem Test-Bit).
Bei Zero-X findest du alles möglichen Infos.
Ich habe vor vielen Jahren angefangen einen Schaltplan zu Teilen des SID zu zeichnen/reversen! Aber letztendlich ist der Filter im SID
die Klang-entscheidende Komponente... daher hat es keinen Sinn gemacht hier zu tief ins Detail zu gehen.Blockschaltbild steht im Datenblatt.
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wie meinst du das: sobald die filter aktiv sind ?!
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- Offizieller Beitrag
wie meinst du das: sobald die filter aktiv sind ?!
So wie ich es sage: Die Klangunterscheide entstehen im wesentlichen, sobald der Filter (HP, LP, BP) im SID eingeschaltet wird.
Geh' mal ins Zitronen-Forum... da wurde das Thema auch schon mind. 1337x durchgekaut.
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dann ist mein anderer SID zuhause gar nicht im Eimer, sondern hört sich nur so an wie wenn Sindbad auf nen Dudelsack getreten ist ?!? hat zumindest Seltenheitswert

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So wie ich es sage: Die Klangunterscheide entstehen im wesentlichen, sobald der Filter (HP, LP, BP) im SID eingeschaltet wird.
Geh' mal ins Zitronen-Forum... da wurde das Thema auch schon mind. 1337x durchgekaut.
dann enstehen diese unterschiede also bei den filtern. ist sowas dann fertigungsbedingt ?
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- Offizieller Beitrag
dann ist mein anderer SID zuhause gar nicht im Eimer, sondern hört sich nur so an wie wenn Sindbad auf nen Dudelsack getreten ist ?!? hat zumindest Seltenheitswert

Keine Ahnung wie der klingt... aber wenn ich defekte SIDs habe, ist es gefühlt in 90% der Fälle der Filter der kaputt ist!
Die Oszillatoren sind es eher selten, die Ärger machen. -
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dann enstehen diese unterschiede also bei den filtern. ist sowas dann fertigungsbedingt ?
Im Falle des SID: Ja. Die FETs im SID sind nicht linear im verwendeten Betriebsbereich.
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