Wäre die Integration einer schönen REU zuviel des Guten?
Reu wäre cool jedoch müsste die abschaltbar sein. Sofern man das in die Schaltung integrieren kann, hätte man den Expansionsport frei.
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Wäre die Integration einer schönen REU zuviel des Guten?
Reu wäre cool jedoch müsste die abschaltbar sein. Sofern man das in die Schaltung integrieren kann, hätte man den Expansionsport frei.
Und 'ne abschaltbare SuperCPU mit RAMlink.
Und ein Pony.
REU ist wieder ne riesige Dose Würmer, die man erstmal wieder einsammeln muss. Das Thema hatten wir schon mehrfach auf Lemon64, wo irgendwer herumgetönt hat, dass er das könnte und das auch noch für ganz kleines Geld.
Problem: Selbst wenn die REU halbwegs preiswert zu lösen wäre, müsste man auch eine Möglichkeit anbieten, ein REU-Image zu laden, denn ein 16MB-Image will man nicht von knapp 97 Diskettenseiten laden (was selbst mit dem schnellsten Speeder rund ne halbe Stunde dauern würde). Du bist also ganz schnell wieder bei modernem Massenspeicher (Flashkarte) oder einer *schnellen* Transfer-Methode, also highspeed-USB, was schon wieder massig Geld und Entwicklungszeit kostet. Wird jetzt klar, was ich mit der großen Dose Würmer meine?
Jens
gefühlt jedes zweite Steckmodul für den C64 hat ne Reu eingebaut, das lohnt sich aus meiner Sicht auch überhaupt nicht, den Aufwand zu betreiben.
Ich möchte noch die Datasette Remastered vorschlagen. Solid State als Cassetten-Ersatz mit USB-Device. Ich darf gar nicht länger darüber nachdenken, sonst könnte mir das noch gefallen. :o)
Ich persoenlich wuerde es aeusserst spannend finden einen "Interesse? Neuer SID remastered" aufzumachen ![]()
REU ist wieder ne riesige Dose Würmer, die man erstmal wieder einsammeln muss. Das Thema hatten wir schon mehrfach auf Lemon64, wo irgendwer herumgetönt hat, dass er das könnte und das auch noch für ganz kleines Geld.
Problem: Selbst wenn die REU halbwegs preiswert zu lösen wäre, müsste man auch eine Möglichkeit anbieten, ein REU-Image zu laden, denn ein 16MB-Image will man nicht von knapp 97 Diskettenseiten laden (was selbst mit dem schnellsten Speeder rund ne halbe Stunde dauern würde). Du bist also ganz schnell wieder bei modernem Massenspeicher (Flashkarte) oder einer *schnellen* Transfer-Methode, also highspeed-USB, was schon wieder massig Geld und Entwicklungszeit kostet. Wird jetzt klar, was ich mit der großen Dose Würmer meine?
Recht wenig Aufwand wäre ein HID-Device (vendor specific data und dann einfach 64 Bytes Rohdaten) auf Microcontroller-Seite zu implementieren (da kein Treiber auf PC-Seite notwendig). Das schafft 64 kByte/s bei Fullspeed USB, würde also knapp 5 Minuten dauern für die 16 MB. Da käme richtig C64-Floppy-Disk-Feeling auf ![]()
Aber auch sonst braucht man kein Highspeed USB. Per libusb hält sich die Treiberentwicklungsarbeit in Grenzen und man kann ebenfalls einen preiswerten Microcontroller mit Fullspeed USB nehmen, womit ein 16 MB Transfer dann in vielleicht 20 Sekunden durch wäre (im USB Bulk-Mode). Wenn der Microcontroller ein Mass-Storage Device emuliert, bräuchte man auch wieder keine Treiberentwicklung auf PC-Seite, aber wäre etwas mehr Aufwand auf Microcontroller-Seite. Aber mit Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. gibt es da schon was fertiges, was ich schon verwendet habe und recht gut ist von der Qualität und auch sonst bieten die Microcontroller Hersteller meist Beispiele für Mass-Storage in ihren USB-Libraries.
ich nutze derzeit die 5V vom Videoport. Man kann auch den skernschen power-over-IEC Hack machen und hat dann direkt 5V wo das sd2iec sie braucht.
Ist ja schick, dass du das machst, aber dennoch halte ich eher den datasettenport für eher standart (warum auch immer, weil 8pol DIN Stecker/Buchse ist im Gegensatz zu Datasette noch verfügbar), also daher scheint mir der datasettenport (wenn auch nur mit 5V belegt) immernoch sinnvoller. Außerdem bist du mir als Einzelperson die das gerade mal so verwendet ehrlich gesagt relativ egal. > Was würde es bringen sich an der außergewöhnlichen Stromversorgung einer Person zu orrientieren?! Dann müsste wieder jeder umlöten, wie ich bereits vorher bemängelt habe.
Von mir aus kann man auch gerne wie von mir vorher angedacht weiter ne beliebige 5V Buchse integrieren, und dann Adapter nicht nur auf Datasette, sondern auch auf deine 8pol 5V Buchse beilegen bzw. als Zubehör anbieten.
Aber mit LUFA gibt es da schon was fertiges,
...was AVR-basiert ist. AVR ist aber von Atmel, und Atmel kommt bei mir in _kein_ Design mehr rein. Ever. Ich hab die Schnauze gestrichen voll von dem Laden - jedes Mal wenn ich ein Bauteil von denen eindesignt habe, hat das gleiche Bauteil beim nächsten Produktionslauf mindestens das Doppelte gekostet. Den Vogel haben sie mit den kleinen Dataflash-Chips abgeschossen, die plötzlich das Dreifache hätten kosten sollen. Ich habe massiv Geld gespart, indem ich die Platine re-designt habe und jetzt Winbond-Flashes einsetze (und selbst die sind nicht die Preiswertesten).
Ich habe die letzten rund 18 Monate aktiv daran gearbeitet, Atmel aus allen Designs herauszuwerfen. Das Chameleon ist das letzte Produkt, bei dem noch ein Atmel drin ist. Da habe ich Vorrat gekauft - über einen Chip-Broker, weil die Distribution mal wieder keine ordentlichen Preise machen konnte (seltsame Vorgaben von Atmel).
Es gibt eine ganz simple Regel: Wenn ich dabei bin, ist Atmel nicht mit von der Partie. Diese Regel ist nicht verhandelbar. Atmel hat sich zum wiederholten Male als unzuverlässiger Partner erwiesen und würde somit ein single-point-of-failure für ein solches Projekt sein. Die Gefahr ist viel zu groß, dass man Entwicklungsarbeit in einen toten Zweig investiert. Sowas kann eine Firma schneller pleite machen als Du gucken kannst.
Jens
Hallo guten morgen Jens,
was würde es denn kosten, wenn wir so eine Ersatz C64 Platine bei dir entwickeln lassen würden. Wenn man jetzt von einem Platinenpreis von 200 Euro pro Stück ausgehen würde. Wäre das okay, sowas per Crowdfunding zu machen oder besser per Vorabüberweisung auf Dein Firmenkonto? Wieviel verbindliche Vorbestellungen wären nötig, um das Projekt zu starten?
Im Prinzip sind ja alle Vorgaben für so eine Platine diskutiert worden und damit das Projekt nicht wieder stirbt, wie so viele in der Vergangenheit, dann könnte man ja theoretisch mal über Kosten und Geld sprechen.
Wie realistisch ist so ein Projekt und kann man das problemlos umsetzen? Wie beurteilst Du die technische Machbarkeit einer solchen Platine und könnte man darauf die gesamten technischen Neuerungen der SuperPLA und des Clockchip Ersatzes integrieren? Evtl. sogar noch mehr, wie zum Beispiel flashbares Kernal?
Welches Design würdest Du von Deiner Seite aus vorschlagen und wie sähe so eine Platine in etwa aus? Wieviel Original MOS Chips wären theoretisch noch nötig und würde eine optionale StereoSID Schaltung machbar sein?
Eine technische Frage hätte ich noch, wäre HDMI unrealistisch oder technisch überhaupt umsetzbar? Wie gross wäre der Aufwand dafür?
Danke schonmal vorab.
Gruß
Tom / Pentagon
Außerdem bist du mir als Einzelperson die das gerade mal so verwendet ehrlich gesagt relativ egal.
Das ist nun mindestens das zweite Mal, dass du so einen verächtlichen Ton anschlägst. Bitte unterlasse das in Zukunft. Danke.
...was AVR-basiert ist. AVR ist aber von Atmel, und Atmel kommt bei mir in _kein_ Design mehr rein. Ever. Ich hab die Schnauze gestrichen voll von dem Laden - jedes Mal wenn ich ein Bauteil von denen eindesignt habe, hat das gleiche Bauteil beim nächsten Produktionslauf mindestens das Doppelte gekostet. Den Vogel haben sie mit den kleinen Dataflash-Chips abgeschossen, die plötzlich das Dreifache hätten kosten sollen. Ich habe massiv Geld gespart, indem ich die Platine re-designt habe und jetzt Winbond-Flashes einsetze (und selbst die sind nicht die Preiswertesten).
Stimmt, habe gerade mal geschaut: der AT90USB647 hatte vor zwei Jahren noch 5,97 Dollar (einzeln) gekostet, wo ich den eingesetzt hatte, heute 10,48 Dollar. Ich hatte auch schon Hardware-Probleme mit den größeren AT91SAM Chips, einiges davon nachzulesen in den Erratas (z.B. unzuverlässige USB-Core-Initialisierung. Errata Empfehlung: die Initialisierung zweimal durchlaufen lassen), daher wohl aktuell wirklich keine gute Idee, Atmel Chips einzusetzen.
Für mein neues C64 Cartridge plane ich zur Zeit übrigens den LPC11U24 einzusetzen. Praktisch daran: Die USB-Firmware ist im ROM integriert, mit Mass Storage Implementierung für Flash Updates und Erstinitialisierung, was ja besonders für Hobbyentwickler interessant ist, die sich nicht für jeden Chip ein Programmiergerät oder eine spezielle Software installieren möchte. Und gibt einen Callback-Mechanismus in die eigene Firmware vom USB-ROM, um leicht eigene USB-Funktionalität zu implementieren (sah zumindest leicht aus, muß ich erst noch ausprobieren).
Und was ist denn das für ein Argument?
dennoch halte ich eher den datasettenport für eher standart (warum auch immer, weil 8pol DIN Stecker/Buchse ist im Gegensatz zu Datasette noch verfügbar), also daher scheint mir der datasettenport (wenn auch nur mit 5V belegt) immernoch sinnvoller.
Gerade weil es "kaum noch" Tape-Port-Stecker mehr gibt, sollte man sie benutzen? Diese Logik verstehe ich nicht!
Ich fand PoE schon gut und vielleicht mag ich daher auch PoIEC?! Einen IEC-Reset-Taster hab ich auch seit 30 Jahren nicht mehr benutzt. Man könnte ja eine Jumperbrücke machen. Ohne Jumper kein PoIEC, mit Jumper liegt die Spannung an und wenn man will, kann man da auch einen Schalter anschließen. Jeder der es nicht mag kann ja einfach den Jumper abziehen.
was würde es denn kosten, wenn wir so eine Ersatz C64 Platine bei dir entwickeln lassen würden. Wenn man jetzt von einem Platinenpreis von 200 Euro pro Stück ausgehen würde. Wäre das okay, sowas per Crowdfunding zu machen oder besser per Vorabüberweisung auf Dein Firmenkonto? Wieviel verbindliche Vorbestellungen wären nötig, um das Projekt zu starten?
Ich hatte schon in diesem Thread über Kosten geschrieben, jedoch war das eine Abschätzung, die ich einem Investor vorlegen würde. Bevor ich Geld für Dinge nehme, will ich lieber gesichert sehen, dass ich auch wirklich liefern kann, was angedacht ist. Es hat im Retro-Bereich schon zu viele Leute gegeben, die Geld bei dubiosen Aktionen verloren haben. Auch ich gehöre teilweise zu diesen Verlierern, und ich möchte keinesfalls anderen Leuten das Hobby madig machen, indem ich falsche Versprechungen mache. Und selbst wenn ich Dinge betone die *nicht* funktionieren werden, hat es immer wieder Leute gegeben, die sich darüber aufregen, dass gerade das nicht geht (von wegen "ich dachte aber..." - Denken ist leider für viele Leute Glückssache, und Lesen erst recht).
Crowdfunding ist definitiv ein Weg. Ein Kickstarter-Projekt ist natürlich auch ein großer und zugleich (scheinbar) kostenloser Werbeträger. "Scheinbar" deswegen, weil Kickstarter natürlich Gebühren abschöpft - mal ganz davon abgesehen, dass mir die Bezahlart "PayPal" und "Kreditkarte" gegen die persönliche Linie geht: Ich mag es nicht, wenn wir mit einfachen Geldtransfers massiv Geld in Richtung Banken schieben. Banken haben genug Geld und zu viel Macht. Ich will nicht Schuld sein, dass sich daran nichts ändert.
Im Moment also: Ball flach halten. Machbar ist alles, selbst wenn nur 200 Interessenten zusammen kommen. Es muss aber ein Produkt da sein, bevor man Geld einsammelt. Diese Reihenfolge haben viele Leute noch nicht verstanden.
Wie realistisch ist so ein Projekt und kann man das problemlos umsetzen?
Es ist realistisch, aber keine technische Umsetzung ist "problemlos". Eine Technische Lösung ist die Lösung von vielen Einzelproblemen, die zu einer Gesamtlösung synthetisiert werden. Wenn es wirklich _problemlos_ wäre, würdest Du keinen Ingenieur brauchen, um das Projekt zu vollenden. Im Gegenteil: Du solltest mit Problemen rechnen, sogar mit den Größtmöglichen, und dann abschätzen, ob es das Risiko wert ist, bzw. ob Du das richtige Team zusammengestellt hast, um diese Probleme zu lösen.
Wie beurteilst Du die technische Machbarkeit einer solchen Platine
Auch diese Frage ist sehr allgemein gestellt, denn es gibt viele technische Bereiche, nach denen Du hier fragen kannst. Elektrotechnisch gibt es wohl seit 30 Jahren die Möglichkeit, einen C64 zu bauen. Produktionstechnisch sind die Möglichkeiten immer besser geworden. Rechtlich/juristisch gibt es aber immer mehr Hürden, wie z.B. die Elektroschrott-Kacke, die uns die Stiftung EAR ans Bein gebunden hat. Was wir also auf der technischen Seite in 30 Jahren gewonnen haben, hat uns die Politik mit einigen hirnlosen Entscheidungen wieder kaputt gemacht.
und könnte man darauf die gesamten technischen Neuerungen der SuperPLA und des Clockchip Ersatzes integrieren? Evtl. sogar noch mehr, wie zum Beispiel flashbares Kernal?
Siehe vorherige Postings bzg. RAM-Organisation und Start des Systems über einen kleinen µC.
Welches Design würdest Du von Deiner Seite aus vorschlagen und wie sähe so eine Platine in etwa aus? Wieviel Original MOS Chips wären theoretisch noch nötig und würde eine optionale StereoSID Schaltung machbar sein?
Schlüsselbauteile=Original-MOS, Logik in einem CPLD. Zweiter Select für einen zweiten SID ist kein Problem.
Eine technische Frage hätte ich noch, wäre HDMI unrealistisch oder technisch überhaupt umsetzbar? Wie gross wäre der Aufwand dafür?
HDMI ist ein Superset von DVI, also letztlich DVI mit digitaler Rechteverwirrung. Den DRM-Kram willst Du nicht, also kannst Du auf DVI zurück greifen. Du brauchst die Videodaten digital, musst sie in einen Framebuffer schreiben, mit höherer Frequenz wieder ausgeben, DVI-encoden und in die Außenwelt führen. Dafür habe ich - auch in diesem Thread - ca. 15 Projekttage (ca. 34k EUR Entwicklungskosten) angesetzt.
Jens
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten, das beantwortet vermutlich auch die meisten Fragen der anderen Leute hier. Dann halte ich mal den Ball flach und bin geduldig ![]()
Auf jeden Fall, waren wir noch nie so weit wie jetzt und vielleicht besteht ja die Hoffnung das es real wird.
Gruß und vielen Dank
Tom / Pentagon
Ich hatte auch schon Hardware-Probleme mit den größeren AT91SAM Chips, einiges davon nachzulesen in den Erratas (z.B. unzuverlässige USB-Core-Initialisierung. Errata Empfehlung: die Initialisierung zweimal durchlaufen lassen), daher wohl aktuell wirklich keine gute Idee, Atmel Chips einzusetzen.
Das ist ja noch harmlos - bei NXP gibts z.B. für den LPC1769 das Erratum, dass der USB-Host-Controller darin bei einer bestimmten Situation auf dem Bus sich komplett weghängt und nur durch Powercycle oder externen Reset wiederbelebbar ist. TI finde ich teilweise allerdings noch schlimmer, den Rekord hält da IMHO ein Erratum zur Stellaris 9000-Reihe: "Flash memory endurance cycle specification is 100 cycles" (im Datenblatt stehen immer noch 15.000)
ZitatFür mein neues C64 Cartridge plane ich zur Zeit übrigens den LPC11U24 einzusetzen. Praktisch daran: Die USB-Firmware ist im ROM integriert, mit Mass Storage Implementierung für Flash Updates und Erstinitialisierung
Ich meine mal gelesen zu haben, dass das mit Windows prima und mit Linux überhaupt nicht funktionieren würde - weisst du da evtl. mehr zu?
Ein Kickstarter-Projekt ist natürlich auch ein großer und zugleich (scheinbar) kostenloser Werbeträger. "Scheinbar" deswegen, weil Kickstarter natürlich Gebühren abschöpft
Na ja, Kickstarter muss sich ja auch irgendwie finanzieren. Da es aber AFAIK zur Zeit nur für US-Bürger möglich ist, dort ein Projekt einzustellen dürfte es für das hier vorgeschlagene Projekt relativ egal sein.
ZitatEs muss aber ein Produkt da sein, bevor man Geld einsammelt. Diese Reihenfolge haben viele Leute noch nicht verstanden.
Muss es auf Kickstarter für Hardware wohl inzwischen auch, zumindest ein Prototyp.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass das mit Windows prima und mit Linux überhaupt nicht funktionieren würde - weisst du da evtl. mehr zu?
Im Datenblatt steht, daß nur Windows unterstützt wird, aber z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. steht, daß das USB drag-and-drop interface auch für Linux und Mac funktionieren würde.
Im Datenblatt steht, daß nur Windows unterstützt wird, aber z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. steht, daß das USB drag-and-drop interface auch für Linux und Mac funktionieren würde.
Das verwendet ja auch nicht das Bootloader-ROM des 11U24 sondern hat einen zweiten Microcontroller drauf, der mit dem Host verbunden ist und den 11U24 via SWD mit einer Datei vom FAT-formatierten seriellen Flash programmiert wenn der Benutzer die Reset-Taste drückt.
Das verwendet ja auch nicht das Bootloader-ROM des 11U24 sondern hat einen zweiten Microcontroller drauf, der mit dem Host verbunden ist und den 11U24 via SWD mit einer Datei vom FAT-formatierten seriellen Flash programmiert wenn der Benutzer die Reset-Taste drückt.
Stimmt, die Seite ist nicht gerade sehr informativ, ich war jetzt nur von der sichtbaren Oberseite der Platine ausgegangen. Ein wenig Suchen scheint zu ergeben, daß da ein zusätzlicher LPC2148 auf dem Board verbaut ist. Aber man kann ja seine eigene Firmware später drauf installieren, die das Flash neu beschreibt, denke ich mal (könnte allerdings was trickreich werden, wenn man das gesamte Flash, inklusiv Flash-Updateroutine, updaten möchte). Braucht man dann nur für die Erstinitialisierung einmal Windows.
Finde das Projekt auch sehr gut und muss gestehen, dass es für ein F64 Thread weit gediehen ist. D.h. zum jetzigen Zeitpunkt und mit der Möglichkeit, dass sich eventuell Jens und einige andere um die Realisation kümmern könnten, würde ich das Projekt auf jeden Fall Monetär unterstützen. Kickstarter o.ä. fände ich hier auch nicht schlecht, da man z.B. auch den US Markt darauf aufmerksam machen könnte...wenn man das will natürlich nur. Kommt ein wenig auf die zu finanzierenden Kosten an.
Wenn Wiesel von mindestens 200 Käufer ausgeht, dann brauchen wir den amerikanischen markt in jedem Fall. Die amerikanische Community scheint ziemlich aktiv zu sein.
Ich gehe im deutschsprachigen Raum von maximal 15-20 user aus, die 200€ investieren können/wollen.