Interesse? Neue C64 Platine "Remastered"

Es gibt 338 Antworten in diesem Thema, welches 44.571 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. November 2012 um 18:25) ist von Ace.

  • Bei einem neuen Redesign auf 5Volt Basis

    ...hast Du das Problem, dass Du die 9V bzw. 12V per step-up Wandler erzeugen musst. Sowas ist weniger effektiv als step-down Wandler. Ich würde ein 12V-Netzteil verwenden und die 5V - wie heute üblich - mit einem point-of-load Regler machen.

    Blöd nur, daß es kaum noch CPLDs und FPGAs mit 5V Ausgang gibt.

    Die Xilinx XC95xxXL Serie ist zwar 3.3V, aber 5V-tolerant. Ein 3.3V-Pegel wird von einem 5V-System als High erkannt. 5V-Microcontroller sind auch noch gängig.

    wenn geplant ist, daß das Board die Datasette noch unterstützen soll.

    ...ist es das jetzt doch? Wolltet Ihr nicht speziell diesen Port weglassen? Wie dem auch sei, das ist Power-Kram, in Kombination mit einer on/off Schaltung. Sowas ist gerade frisch in Nequester 'reingekommen, weil es ISDN-Telefone gibt, die es nicht mögen, dass bei ausgeschalteter ISDN-Speisung noch eine geringe Spannung ankommt. Also auch "mit Erfahrung" hier vorhanden.

    Jens

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  • Datasette = Tapestecker zum Ranstecken mit externer Stromversorgung - fertisch!

  • Datasette = Tapestecker zum Ranstecken mit externer Stromversorgung - fertisch!


    Du willst nen Haufen Geld ausgeben und würdest "incompatible by design" akzeptieren? Der Motor muss abgeschaltet werden können. Und bei 12V als Basis muss ohnehin geregelt werden. Da ist das Schalten nur noch ein kleines Add-on, das kannst Du schon heute im C64-Schaltplan nachlesen. Das ist echt kein Hexenwerk.

    Jens

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  • Ich finde ja, der Jens sollte das mit der Redesign Platine machen, wenn überhaupt. Er hat die meiste Erfahrung und schon ein Grossteil


    Mir ist es eigentlich egal, wer es macht. Vielleicht gibt es auch eine Form der Zusammenarbeit?

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  • Mir ist es eigentlich egal, wer es macht. Vielleicht gibt es auch eine Form der Zusammenarbeit?

    Zusammenarbeit wäre löblich wobei ich da aber für Wiesel keinen Vorteil sehe. Er hat das Know How
    und die Mittel, sowas recht fix umzusetzen. Und mit irgendeiner Platine, die vielleicht später mehr Probleme
    macht als nutzen, ist uns auch nicht geholfen. Dann lieber gleich vom Spezialisten machen lassen.

  • wäre schon Klasse, wenn man eine Datasette anschliessen könnte, der Port gehört nunmal einfach zu einem C64 dazu, und wird ganz sicher häufiger genutzt als hier gesagt wird. Ich fände es schade, da es dann ja kein "echter" C64 mehr wäre, da ich ein ganzes Haus voller Tape-Games habe :biggrin:

    Mein Handle ist eigentlich "Slator", allerdings hatte ich vor Ewigkeiten mal meine Zugangsdaten verlegt und mir hier ein neues Konto gemacht, daher nun Fratzengeballer in diversen Foren :-D

    Do you want to have unlimited lives ? [y/n] - besitzt mehr Hardware als seiner Frau lieb ist....

  • Zusammenarbeit wäre löblich wobei ich da aber für Wiesel keinen Vorteil sehe.


    Ob Zusammenarbeit was bringt, müssen die Betroffenen entscheiden.

    Ich sehe schon Vorteile einer Zusammenarbeit:

    • Wiesel muss jede Stunde eines offiziellen Mitarbeiter zahlen. Wenn jemand mitarbeitet der wenig bis gar nichts verlangt, dann spart er sich ganz klar Zeit und Geld
    • aRcAdEsTaTiOn hingegen ist ja ohnehin gewillt, seine Arbeitskraft mehr oder weniger kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ihn treibt das Projekt an sich an. Insofern profitiert er an Professionalität (KnowHow) und ebenfalls an Arbeitszeit die eingebracht wird. Und wenn er schlau verhandelt, dann spart er sich Kosten beim Prototyp oder erhält für seine Mitarbeit günstig oder kostenlos ein oder mehrere Fertiggerät(e).

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  • Zitat

    Aber ich denke man käme mit einem kleinen CPLD hin: Schreibzugriffe auf den CIA U1 abhören und dann anhand des Wertes des abgehörten Data Direction, Data Register und den jeweils aktuellen Tastaturevents die jeweils auf Eingang gestellten Anschlüsse beaufschlagen, und die restlichen auf Tristate setzen. Der Einfachheit halber mit einem Microcontroller kombiniert für die PS/2 Tastaturabfrage, oder einem kleinen FPGA. Blöd nur, daß es kaum noch CPLDs und FPGAs mit 5V Ausgang gibt. Bei 3,3V Typen müsste man dann auch noch 16 einzeln umschaltbare Levelkonverter spendieren.


    immer wenn ich in dem zusammenhang irgendwas mit "einfach" lese muss ich grinsen und daran denken das ca ALLE die in irgendeiner form versuchen die tastatur nachzubilden derbe daran knabbern. (das kann bisher kein emulator und auch kein existierendes ps/2 interface wirklich korrekt).

  • (das kann bisher kein emulator und auch kein existierendes ps/2 interface wirklich korrekt).

    Das PC Key von den IDE64 Machern lief hier mit jeder getesteten Hard- wie auch Software problemlos.

  • Die Xilinx XC95xxXL Serie ist zwar 3.3V, aber 5V-tolerant. Ein 3.3V-Pegel wird von einem 5V-System als High erkannt. 5V-Microcontroller sind auch noch gängig.

    Würde das für die Chips vom C64 funktionieren? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. steht z.B., daß CMOS erst ab 3,5V ein Signal als High interpretieren.

    Die Idee mit einem 5V Microcontroller wäre allerdings interessant. Wie SwinSID demonstriert, kann man die schnell genug laufen lassen, um Registerzugriffe abzuhören und noch einiges anderes nebenbei zu machen. Also könnte man wahrscheinlich einfach einen einzigen Atmega (oder PIC o.ä.) für die PS/2 Umsetzung nehmen.

  • Das Problem mit der Tastatur ist, daß sie eine 8 x 8 Matrix aus bidirektionalen Schaltern ist. Jede beliebige Kombination an gedrückten Tasten ist möglich und auch die Richtung der Abfrage ist nicht festgelegt.

    Die einzig erfolgversprechende Lösung ist die erwähnte mit einer Analogschaltermatrix (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) und selbst dann braucht man noch einen Microcontroller und einiges an Hirnschmalz für die Software.

  • Die einzig erfolgversprechende Lösung ist die erwähnte mit einer Analogschaltermatrix (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) und selbst dann braucht man noch einen Microcontroller und einiges an Hirnschmalz für die Software.

    Genau DER werkelt da drauf. Den verwendet selbst Jim Brain in seinem PC Key.


  • Die Idee mit einem 5V Microcontroller wäre allerdings interessant. Wie SwinSID demonstriert, kann man die schnell genug laufen lassen, um Registerzugriffe abzuhören und noch einiges anderes nebenbei zu machen.

    Das funktioniert nur für Schreibzugriffe. Für Lesezugriffe wo der µC die Daten liefern muss reicht es nicht.

  • Zitat

    Das PC Key von den IDE64 Machern lief hier mit jeder getesteten Hard- wie auch Software problemlos.


    den hab ich bisher nicht in der hand gehabt.... aber ob der den fall abdeckt wenn mehrere tasten über nur einen port einer einzelnen CIA abgefragt werden bezweifle ich. (sowas muss ich echt mal irgendwo einbauen, als emulatorschreck echt kaum zu schlagen =P)

  • Zu den PC Key noch die Links:


    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (IDE64 Leute)

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (Jim Brain)

  • Lies mal das Datenblatt zum MT8812, der hat intern eben eine Schaltermatrix die zumindest die Hardwareseite erschlägt da jeder Schalter in der Matrix unabhängig vom Rest geschaltet werden kann.

    Der Rest ist Software. Was nicht heissen soll, daß die einfach ist.

  • spätestens wenn es um das korrekte nachbilden von shift-lock geht hilft auch dieser matrixchip nicht mehr =)

  • Was übersehe ich hier?


    Shift Lock hat einen geringerin Widerstand als die linke Shift-Taste

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Ja, und? Die CIAs fragen das digital ab. Falls es doch esoterische Software gibt die das irgendwie rausfinden kann (interessiert mich wie) braucht es nur einen freien Portpin am µC und ein (Reed-)Relais zusätzlich zum MT8812.