Nun, die verlängerung des Expansionsports bringt, so haben viele meiner Tests ergeben, Timing probleme und ein sonderbaren verhalten des C64. Was aber definitiv mit von der Party ist, ist eine Tastaturport auf PS/2.
Interesse? Neue C64 Platine "Remastered"
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aRcAdEsTaTiOn -
17. Oktober 2012 um 10:01 -
Erledigt
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Nun, die verlängerung des Expansionsports bringt, so haben viele meiner Tests ergeben, Timing probleme und ein sonderbaren verhalten des C64. Was aber definitiv mit von der Party ist, ist eine Tastaturport auf PS/2.
Das Problem wird wahrscheinlich sein, daß der interne Adress- und Datenbus des C64 direkt herausgeführt wurde beim Original, ohne Treiberbausteine. Das könnte man eigentlich bei einer Neuauflage auch verbessern, dann sollte man daran auch per Flachbandkabel Erweiterungen anschliessen können. Braucht natürlich etwas Planung, z.B. um die DMA-Pin Funktionalität korrekt umzusetzen, sodaß man wohl auch für den Adressbus bidirektionale Treiber bräuchte, wenn man es 100% kompatibel haben möchte.
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Tastaturport auf PS/2 ist gar nicht so einfach wie man meint. Du brauchst einen Microcontroller und eine Analogschalter-Matrix damit es wirklich immer funktioniert.
Die Matrix kann man entweder aus einem Haufen 4066 selbst bauen oder einen MT8812 nehmen. Mit letzterem gibts eine Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., aber den Code wird man selber schreiben müssen.
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Ich finde, man kann ohne grossen Aufwand einen Jumper mit auf dem Board integrieren, an den man einen externen Reset-Schalter anschliessen kann. Kann doch eigentlich jeder gebrauchen, oder?
Wie wäre es ausserdem mit einer zuschaltbaren (weitgehend kompatiblen) REU, die möglicherweise sogar den Speicherinhalt halten kann?
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Guten Morgen,
nun eine PS/2 Tastatur ranzuklemmen ist nicht so schwer. Klar kommt ein Microcontroller zum einsatz. habe auf der ide64 Page von Josef schon einen gesehen, der schon erfolgreich das vorhaben umgesetzt hat. Müßte also machbar sein.
Gruß
aRcAde -
Guten Morgen,
nun eine PS/2 Tastatur ranzuklemmen ist nicht so schwer. Klar kommt ein Microcontroller zum einsatz. habe auf der ide64 Page von Josef schon einen gesehen, der schon erfolgreich das vorhaben umgesetzt hat. Müßte also machbar sein.
Machbar ist das schon, aber du musst dich an den normalen Tastaturanschluss des C64 hängen wenn es kompatibel sein soll und damit es das dann auch wirklich ist brauchst du die erwähnte Matrix aus Analogschaltern. Entweder 16 x 4066 oder eben der erwähnte MT8812 bzw. kompatibler IC.
Das braucht auch wieder einiges an Platz, speziell in DIP.
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Braucht natürlich etwas Planung, z.B. um die DMA-Pin Funktionalität korrekt umzusetzen, sodaß man wohl auch für den Adressbus bidirektionale Treiber bräuchte, wenn man es 100% kompatibel haben möchte.
Sowas bräuchte sogar eine Menge Planung, sonst kann ich Dir jetzt schonmal sagen, dass mindestens das Chameleon und das EF3 nicht laufen werden
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Nun, die verlängerung des Expansionsports bringt, so haben viele meiner Tests ergeben, Timing probleme und ein sonderbaren verhalten des C64. Was aber definitiv mit von der Party ist, ist eine Tastaturport auf PS/2.
Herr Chameleon64,
das ist mir bewusst, dennoch kann man das bei einem Redesign beachten und auch abändern.
Guten Morgen,
nun eine PS/2 Tastatur ranzuklemmen ist nicht so schwer. Klar kommt ein Microcontroller zum einsatz. habe auf der ide64 Page von Josef schon einen gesehen, der schon erfolgreich das vorhaben umgesetzt hat. Müßte also machbar sein.
Gruß
aRcAdeDer besagte Adapter ist aber nicht mehr käuflich zu erwerben, weil eben dieser darauf werkelnde Chip nicht mehr einfach zu beschaffen ist.
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Sowas bräuchte sogar eine Menge Planung, sonst kann ich Dir jetzt schonmal sagen, dass mindestens das Chameleon und das EF3 nicht laufen werden
Ausserdem verschieben solche Treiber auch wieder das Timing, wenns auch nur ein paar ns sind.
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Ausserdem verschieben solche Treiber auch wieder das Timing, wenns auch nur ein paar ns sind.
Richtig. Aber das könnte man ja testen: Kleine Zwischenplatine mit Treiber und darauf ein EF3 und/oder Chameleon gesteckt, dann schauen ob es noch läuft. -
Was aber definitiv mit von der Party ist, ist eine Tastaturport auf PS/2.
Du schreibst, als hättest Du bereits das passende Entwicklerteam dafür unter Vertrag.Klar ist alles "möglich" - aber wie stellst Du Dir das im Detail vor?
Jens
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Richtig. Aber das könnte man ja testen: Kleine Zwischenplatine mit Treiber und darauf ein EF3 und/oder Chameleon gesteckt, dann schauen ob es noch läuft.Ein bisschen mehr Logik brauchts aber noch damit die Treiber passend die Richtung wechseln und auch diese Logik braucht wieder ein paar ns.
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mal ne Frage, wozu sollte man ein Redesign der Platine machen, die man dann in ein altes Gehäuse packt wo ne Tastatur drauf ist und dan nen PS/2 Anschluß dranbasteln? Das ist doch eher etwas für Leute die das irgendwo anders einbauen wollen, kann man das dann ned optional machen? ps/2 am C64 ist echt unnütz
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mal ne Frage, wozu sollte man ein Redesign der Platine machen, die man dann in ein altes Gehäuse packt wo ne Tastatur drauf ist und dan nen PS/2 Anschluß dranbasteln? Das ist doch eher etwas für Leute die das irgendwo anders einbauen wollen, kann man das dann ned optional machen? ps/2 am C64 ist echt unnütz
Es geht wohl um die Möglichkeit, wie zB. der Dockingstation, auch andere Tastaturen daran zu betreiben und das Board
klein zu halten damit es nicht nur ins C64 passt sondern auch woanders verbaut werden kann.Inwiefern ist PS/2 am C64 unnützt ? Da es kein USB Host gibt, wäre das in der Tat eine Möglichkeit um PC Tastaturen
daran zu betreiben. Die Dockingstation am Chameleon zeigt es sehr schön wie sowas läuft. -
ich weiß nicht ob das einer mitbekommen hat, im a1k Forum ist man hingegangen und hat den A4000T als Bausatz angeboten (salopp gesagt). Das wäre doch hier eine tolle Idee. Natürlich mit ein paar Modifikationen SD, VGA etc... Wichtig wäre da schon, dass die Originalgröße vorhanden bleibt. Das Ganze mit einen PC-Gehäuse wäre ja daneben.
Man könnte ja auch das Gleiche für den VC20 und C16 auf die Beine stellen. Wobei einen VC20 mit VGA Ausgang.
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Zitat
Du schreibst, als hättest Du bereits das passende Entwicklerteam dafür unter Vertrag.
Klar ist alles "möglich" - aber wie stellst Du Dir das im Detail vor?
Wiesel: Unter "Vertrag" habe ich keinen. Es ist ein reines Hobbyprojekt, wie viele andere auch. Zugegeben, es ist ein weiter weg und es werden noch bestimmt die ein oder andere Hürde zu meistern sein. Da die Meinungen hier bzgl. einer neuen c64 Platine weit auseinander gehen bzgl. der Zweckmäßigkeit und Sinnhaftigkeit des desganzen, überlege ich, das Projekt ersteinmal nur für mich umzusetzen. Ich werde dann meine Erfahrungen und Ergebnisse natürlich dem Forum64 zur Verfügung stellen. Sicherlich werden hier auch wünsche geäußert, die so nicht umsetzbar sind und auch nicht werden (Träumerreien halt etc.). Erster Schritt ist immer das zusammensammeln an Informtionen und Möglichkeiten für ein solches Projekt. Das Forum64 ist geschaffen dafür, um sich anregungen dafür zu holen. Schließlich müssen sämtliche Bauteile mit bedacht gewählt werden.
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Ich finde ja, der Jens sollte das mit der Redesign Platine machen, wenn überhaupt. Er hat die meiste Erfahrung und schon ein Grossteil
der Sachen indirekt fertig. Ausserdem: Bei einem neuen Redesign auf 5Volt Basis hätten wir das Netzteilproblem ebenfalls geschickt
gelöst. -
Machbar ist das schon, aber du musst dich an den normalen Tastaturanschluss des C64 hängen wenn es kompatibel sein soll und damit es das dann auch wirklich ist brauchst du die erwähnte Matrix aus Analogschaltern. Entweder 16 x 4066 oder eben der erwähnte MT8812 bzw. kompatibler IC.
Das braucht auch wieder einiges an Platz, speziell in DIP.
Interessantes Problem. Ich hatte irgendwie vergessen, oder verdrängt
, daß die Commodore Entwickler die Dioden gespart haben, sodaß man also nicht nur 8 digitale Ausgänge sampeln und dann 8 Eingänge simulieren kann. Aber ich denke man käme mit einem kleinen CPLD hin: Schreibzugriffe auf den CIA U1 abhören und dann anhand des Wertes des abgehörten Data Direction, Data Register und den jeweils aktuellen Tastaturevents die jeweils auf Eingang gestellten Anschlüsse beaufschlagen, und die restlichen auf Tristate setzen. Der Einfachheit halber mit einem Microcontroller kombiniert für die PS/2 Tastaturabfrage, oder einem kleinen FPGA. Blöd nur, daß es kaum noch CPLDs und FPGAs mit 5V Ausgang gibt. Bei 3,3V Typen müsste man dann auch noch 16 einzeln umschaltbare Levelkonverter spendieren.Gut mal den Gedankenausflug gemacht zu haben, aber der MT8812 ist wohl besser
. ocotopart.com sagt, daß es noch einige Firmen gibt, die den haben, insgesamt knapp 1.000, wäre also kein Problem. -
Rein +5V geht nicht wenn geplant ist, daß das Board die Datasette noch unterstützen soll. Damit deren Motorsteuerung funktioniert braucht es +9V die etwas Leistung bringen können.
Je nach verwendetem SID und VIC müsste man sogar noch +12V einplanen.
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Rein +5V geht nicht wenn geplant ist, daß das Board die Datasette noch unterstützen soll. Damit deren Motorsteuerung funktioniert braucht es +9V die etwas Leistung bringen können.
Je nach verwendetem SID und VIC müsste man sogar noch +12V einplanen.
Gut. 5/12 Volt sind ja gängig. Die Datasettenversorgung könnte man doch auch bestimmt als kleine externe Lösung bewerkstelligen.
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