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Gameboy: Warum hält das Battery Pack ewig??

  • Hab hier gerad aus meiner Reste-zum-bei-ebay-verkaufen-Kiste ein originales Nintendo Battery-Pack gezogen.
    Ich müsste dieser Tage entlich meinen Rasberry Pi bekommen, und da wollt ich einfach mal schauen wie viel Ampere das Battery Pack liefern kann. Viel Hoffnung hatte ich nicht, aber da ich mir was portables bauen wollte fand ichs besser kurz nachzuschauen als für teuer Geld ne Ladeelektronik zu bauen.
    Hat aber leider nur 150mA.
    Typbezeichnung: DMG-03-GS/SCN


    Zum eigentlichen Anliegen:
    Mir ist vor laaaaanger Zeit schon aufgefallen, dass das Teil mal für Monate ungenutzt rumlag und immernoch geladen war. Ich habs damals echt nur gemerkt, weil ichs am Gameboy und an ner Steckdose angeschlossen habe ums als Netzteil zu nutzen, und irgendwann ging der Gameboy aus, weil ich vergessen habe die Steckdose einzuschalten.
    Jetzt liegt das Ding locker schon 2 Jahre ungenutzt rum, und ich habe gerade spaßeshalber mal mein Multimeter angeklemmt, da ich eben schonmal die Erfahrung machte, dass das Ding unnormal lange geladen bleibt. Naja, immerhin 5,1V von 5,3V kommen noch raus. Hab leider keinen Gameboy, bzw. anderen Verbraucher mit passender Buchse mehr hier, sonst würd ich mAmpere auch noch messen. :)
    So, was zum Teufel ist da verbaut???? Hab leider kein passendes Werkzeug und möchts auch nicht unbedingt aufschrauben, weil so altes Plastik gerne bricht, wenn Schrauben mal zu fest sitzen.

  • Für das Raspberry Pi gibt es einfache Lösungen für den Strom: Sogenannte USB-Akkupacks. Bei Amazon gibt es verschiedene Modelle, die Brauchbaren ab ca. 19,90 EUR. Und zwar mit 2 USB-Ausgängen (ganz praktisch, wenn noch ein USB-Hub oder ähnliches mit versorgt werden soll) und Netzteil. Damit kann der Akkupack geladen werden, oder während des Betriebes am Stromnetz hängen. Ich habe mir so ein Teil für 39,90 EUR gegönnt, das hat nicht nur zwei USB-Ports mit jeweils über 2 A (darauf muss man ja auch achten!!!), sondern auch noch einen umschaltbaren Ausgang 9V/12V mit 3,6 A. Eigentlich ist das gedacht zum Laden eines Laptops, ich nutze das zum Betrieb eines TFTs. Das ganze Akkupack ist recht klein, also auch noch praktisch. Für das Geld kann ich so etwas jedenfalls nicht selberbauen.

  • die Blöcke aus dem GBA SP sind nicht totzukriegen, die aus dem normalen GBA

    GBA? SP? Haha, meiner ist vom uralten originalen Gameboy mit grünem Display. Also wohl noch verwunderlicher.

    die spannungsquelle einfach mal belasten, dann ist schnell schluss mit spannung =P

    Die Theorie hatte ich auch schon, und von anderen Akkus kenn ich das auch so, aber ich hab halt damals als ich vergessen hab die Steckdose einzuschalten doch schon relativ verhältnissmäßig sehr viel länger gespielt als es zu erwarten währe. Keine Ahnung wie viel mA der Gameboy erwartet, aber das Pack liefert auch nur 150mA.

    Für das Raspberry Pi gibt es einfache Lösungen für den Strom: Sogenannte USB-Akkupacks.

    Stimmt, aber ich wusste halt, dass ich das Ding noch liegen hatte, und dass es so ewig hält. Also warum Geld ausgeben, wenn man sich nur 1m weit bewegen muss um zu schauen obs reichen würde?!

    ich nutze das zum Betrieb eines TFTs.

    Sehr gute Idee - glaub dann werde ich mir wohl das gleiche holen.

    Für das Geld kann ich so etwas jedenfalls nicht selberbauen.

    Ich auch nicht.


    Ne andere Idee für die Verwendung des zweiten USB-Anschlusses, statt dem Betrieb eines HUBs währe den Akku im Betrieb mit sich selbst zu laden. :facepalm:
    Vielleicht sollte man dann noch ein HUB dazwischen hängen - dann hat man noch mehr Ports um das Pack zu laden. Geht dann schneller.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Energie

  • Also ich hab hier auch so Akku-Pack für den guten alten GB Classic und da hab ich jetzt nicht so dolle Erfahrungen gemacht. Das ding ist nichts anderes als 4 NiCd oder NiMH-Zellen, da ist nichts besonderes drin. Meine sind im Eimer, weswegen ich die schon ausgetauscht hab. Aus Mangel an sinnvollem Ladegerät liegt das Pack aber nur rum im Moment. Schon blöd, dass das Ladegerät, kaum dass man das Akku-Pack repariert hat, stirbt. Wie msn macht, ists verkehrt. Aber besonders ist an dem nix. Ist mir zumindest damals nicht auf diese Weise positiv aufgefallen.

  • Aus Mangel an sinnvollem Ladegerät liegt das Pack aber nur rum im Moment. Schon blöd, dass das Ladegerät, kaum dass man das Akku-Pack repariert hat, stirbt. Wie msn macht, ists verkehrt. Aber besonders ist an dem nix. Ist mir zumindest damals nicht auf diese Weise positiv aufgefallen.


    Klinkt als ob du das Dingen hast, das direkt in das Batteriefach kommt. Das ist mir auch schonmal negativ aufgefallen. Ich hab ein externes mit Kabel dran. Vielleicht ist da was anderes verbaut?! Wenn Montags-Produktionen als schlecht gelten habe ich vielleicht auch einfach das Sonntagsgerät erwischt.

  • Ja, meins ist ein anderes, das zum direkt einstecken. Übrigens haben NiCd auch einen geringeren Innenwiderstand und haben damit nicht so einen großen Spannungsabfall. Da geht dann auch noch bei geringeren Spannungen mehr, weil eben nicht gar so viel am Akku abfällt, wenn man bisschen Strom zieht.

  • Quote

    Man kann damit eben verschiedene Akkus laden wo sonst kein Strom ist.


    aha. und den akku-zum-akku-laden lädt man mit solarenergie...schätze ich?

    Quote

    Heute den vom Latop, morgen den vom Pad, übermorgen das Handy. So muss man nur einen extra Akku kaufen und nicht einen für jedes Gerät.


    ich würde all das einfach zuhause lassen wenn ich in die serengeti (schreibt man nicht so,oder?) fahre.

  • Das ist ein Multifunktionsakkupack. Die Möglichkeit, die Akkulaufzeit seines Laptops zu verlängern ist ja nur eine Möglichkeit. Mit 12 Volt kann man ja eine Menge Geräte per Akku betreiben. Man müsste mal prüfen, ob es ausreicht, einem Kleinwagen im Winter Starthilfe zu geben. ;) Ich brauchte eigentlich nur einen Akkupack mit mindestens 2 USB-Ausgängen, die ausreichend Ampere haben. Die meisten haben ja nur 1 A auf beide Ausgänge, also unter Last nur noch jeweils 0,5 A pro Ausgang. Das ist für ein vernünftiges Betreiben eines Raspberry Pi oder Beagleboard eindeutig zu wenig. Ich wollte ja noch einen (kleinen) Monitor dranhängen. Der läuft ab Werk auf 12 Volt, ein Umbau auf 5 V ist wohl möglich, so wie ich das sehe. Aber das konnte ich bei der Bestellung ja noch nicht sehen.

  • Quote

    Man müsste mal prüfen, ob es ausreicht, einem Kleinwagen im Winter Starthilfe zu geben.


    kaum =) in autos sind ja nicht aus spass diese riesigen bleiakkus =P bei interesse einfach mal ein daumendickes kupferkabel für ca 3 sekunden zwischen beide anschlussklemmen stecken.... entweder platzt der akku und reisst dir die hand ab, oder das mit der starthilfe könnte potentiell klappen =)


  • aha. und den akku-zum-akku-laden lädt man mit solarenergie...schätze ich?


    z.B. ja... Oder es ist eben das bisschen extra Energie was man braucht um über die stromlose Zeit (bzw. Ort) rüberzukommen. Muss jeder selbst wissen, ob er es braucht, ich bisher nicht.


    Quote


    ich würde all das einfach zuhause lassen wenn ich in die serengeti (schreibt man nicht so,oder?) fahre.


    Auch da gibts Handynetz. :)