Mein Problem mit ADF Sender

Es gibt 72 Antworten in diesem Thema, welches 15.019 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. September 2012 um 13:02) ist von woop.

  • Ich denke, das ist nur ein Anzeigeproblem. Habs mir nochmal kurz angeschaut, und es scheint ihm doch nicht egal zu sein, wenn da am Ende noch Müll steht. Wenn du das transdisk aus dem Archive genommen hast, wo transdisk und transdisklog drin sind, dann ist das transdisk definitiv kaputt, weil da nur Leerzeichen am Ende dranhängen. Das transdisklog ist korrekt, aber wird vermutlich nicht vollständig übertragen.

    Darum nimm am besten das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. . Das ist speziell modifiziert, so daß es auch läuft, wenn es etwas größer ist. Alternativ geht auch das transwarp.run von dort Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. . Das ist wohl die sicherste Methode, da es dem Archiv egal ist, wenn da hinten etwas fehlt, und die Bits beim Auspacken auch automatisch korrekt gesetzt werden. Aber mach es bitte genau so, wie es immer beschrieben wird:

    • "type ser: to ram:transdisk"
    • Datei am PC übertragen
    • CTRL-C am Amiga
    • Datei am PC nochmal übertragen

    Oder eben die Basic-Methode. Und das protect immer prüfen, bzw. mit "list", ob die Bits "----rwed" gesetzt sind. Dann sollte das normal schon klappen...

  • OK

    sdisklong die 11204 groß ist kommen immer nur 11201 an Fehlen also 3,
    bei der Type ser: Metode. Wenn ich die Datei ausführe laufen Kryptische Zeichen und Symbole in der Shell das Bild blinkt und die df0: Leuchte leuchtet dauerhaft und ist am arbeiten, bis ich resete.

    BASIC Metode: Hier Kopiert er nach dem 2. senden die vollen 11204, wenn ich die Datei ausführe kommt auch wider das Kryptische Zeichenmurgs.

    Dann mal die Transwarp.run: Hat 21363 übertragen wurde nur 21201, es wird angefangen zu entpacken, aber dann kommt die Meldung Archive is corrupt. (Mit type ser: )

    Nun BASIC: Hurra er hat geklappt , ich konnte entpacken und die Dateien in die richtigen Schubladen kopieren und mit dem Befehl "df0:transwarp -w ser: -d trackdisk 1
    auf mein Zweitlaufwerk schreiben und lasse nun mal ein paar Disketten Kopieren....

    Es will nicht so recht. Die Disk wird beschreiben LED leuchtet ist aber leer oder nur zum teil beschreiben.
    Kann es sein das es daher rührt das ich kein "RTS/CTS" laufen lassen kann?

  • Wunderbar, dann hat es eigentlich immer geklappt, denn das mit den kryptischen Zeichen ist normal, weil transdisk sofort die Rohdaten von der Disk auf dem Bildschirm ausgibt, wenn man keine weiteren Parameter angibt.
    Mach mal "transdisk ?", dann siehst du die Syntax.

    Wenn die RTS/CTS-Leitungen nicht gekreuzt sind, dann solltest du das auch auf beiden Seiten ausschalten, also None. Und probier dann ruhig nochmal mit transdisk, die genaue Syntax steht auch überall im Web.

    Viel Erfolg!

  • Hallo noch mal und als erstes ein Danke an allen für die hinweise und Tipps.
    Es klappt nun mit der Übertragung auch ohne Flusssteuerung.

    Nur die Sache mit einigen meinen Disketten ist doof. Wenn ich sie in X-Copy Formatiere mit Very. tauchen Diskettenfehler auf (so 6er nummern) auch mit der WB 1.3 bricht er den Formatierungs Vorgang ab.

    Wenn ich mir die Datenscheibe ansehe und drehe sehe ich hier und da kleine flecke.
    Habe ich die Möglichkeit die Disketten zu reinigen? Zum aufmachen sind sie wohl nicht gedacht.
    Wenn ich im netz suche finde ich dinge zum Laufwerkreinigen.

    Gruß und Danke

    sucher

  • Wenn da Flecken sind, hat die Diskette sicherlich Schimmel gezogen.
    Versuchs mal mit Isopropanol (aus der Apotheke oder von Conrad/Reichelt als Sprühdose "Kontakt IPA") und ein Q-Tipp. Wenn das nicht hilft => Tonne.
    Mit Isopropanol kannst du auch die Laufwerksköpfe reinigen.
    Sollte sich eine Diskette im LW aufreiben (quietschen, Rillen auf der Magnetoberfläche, dunkler Abrieb an den Köpfen). Diskette wegschmeißen und die Köpfe sofort reinigen! Jede weitere Diskette ohne Reinigung der Köpfe, kann die Diskette zerstören.

    PS:
    3,5" Disketten kann man auch öffnen und später wieder zukleben, aber alles andere als einfach mal so eben gemacht.

    Mega Drive | Neo Geo AES 3-4 | Apple IIe | C64 ASSY 250407 | A500+ | A1000 (GB-Edition) | A3000D rev.9.01 | A4000D rev.B

  • Ich hab mal vor ein paar Jahren als Fingerübung ein adf-schreib/lese-Tool für 1.3 geschrieben welches beim Schreiben ein Verify macht und im Fehlerfall versucht den Track zu formatieren. Dieses Formatieren hat mir einige kauptte Disketten wieder brauchbar gemacht. Intern schickt das ein CMD_FORMAT ans trackdisk.device während das Workbench-Format einfach nur ein CMD_WRITE macht. Ich bin der Meinung, dass dies unterschiedlich gehandhabt wird, aber es gibt auch Leute, die das als Esoterik abtun. :smile:

    Lange Rede -- kurzer Sinn, wenn du magst, kann ich das Tool mal für dich raussuchen. Es wird über den CLI bedient und du musst es irgendwie auf deinen echten Amiga bekommen.

    [edit] Gerade nochmal deine Beitrag gelesen. Den Abschnitt mit den Flecken habe ich wohl nicht gesehen. Die dürfen da natürlich nicht sein, da nutzt auch die tollste Formatierungssoftware nichts :smile:

  • Hallo

    Schimmel oh, oh, ich hoffe mal nicht. Wie kann ich es beschreiben...
    Es sieht so aus als würde auf meinem TFT (ausgeschaltet) ein Fleck sein (Staub, Nissentropfen und was sonst noch alles drauf landen kann.

    Die Disketten sind Gut aufbewahrt worden in den Diskettenboxen und da noch mal Malerschutzfolie locker drum gewickelt, um so im Schrank zu lagern damit auch ja nix drankommt.
    Werde dann erstmal das Mittelchen kaufen und die Q-Tipps = Ohrstächen? Und mein Glückversuchen.

    "woop" ich nehme das Tool gerne mit, schaden kannst ja nicht.

    Gruß
    sucher


  • "woop" ich nehme das Tool gerne mit, schaden kannst ja nicht.

    Ich habs mal angehängt. Das Programm läuft unter Workbench 1.3. Praktischerweise würde ich es nach C: kopieren und das ".prg" am Ende entfernen.


    Ein ADF erstellt man damit so:

    Code
    transdisk2 FROM DF0: TO RAM:meinedisk.adf

    Und zurückschreiben analog dazu:

    Code
    transdisk2 FROM RAM:meinedisk.adf TO DF0:


    Berichte mal, ob du einen Unterschied merkst beim Zurückschreiben, also ob sich vorher nicht formatierbare Disketten damit bescheiben ließen und hinterher auch wieder normal formatierbar waren. Ist bei mir schon ein paar Jahre her dass ich es benutzt habe, aber ich fand den Unterschied schon sehr deutlich.

  • Das mittel ist ja wirklich gut habe 2,80 für 50ml bezahlt in der Apotheke, haben gefragt wofür, (für die Haut oder Druckerdüsen usw.). Haben mir dann das stärkere Mittel gegeben.
    Das holt ja ordentlich Dreck (staub) von der Scheibe.

    Dann habe ich die Diskette in X-Copy 3.3 3mal Formatieren lassen (Unterseite, die letzten 3 Fehler immer mit R repariert, 3mal). Mit Checkdisk nie Fehler gefunden nur bei "Format mit V".
    Das 4. Formatieren verlief ohne Fehler.
    Auf meiner sauberen alten Sicherheitskopie der WB (müsste so 6 Stückhaben) die nun leer ist, noch mal über die WB Formatiert ohne Fehler und ein neues frisches WB Image über Transwarp kopiert. Auf diese WB schreibe ich dein Programm. Danke dafür.

    Jetzt ist noch zu fragen was das X-Copy gemacht hat. Habe ich die Diskette repariert? Was ist passiert da genau , wenn man R statt C drückt? Gibt es da Programme die nur das machen, Disketten Reparieren?

  • [offtopic]Wenn eine Disk nicht beim ersten Versuch mit Verify anstandlos formatiert werden kann, sollte man Sie besser entsorgen. Das Thema wurde hier im Board bereits mehrmals rauf und runter diskutiert. Die 3,5" Disks sind bei weitem nicht so robust und haltbar wie die 5,25" Disks. Weitere Informationen sollten sich über die Boardsuche finden lassen[/offtopic]

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • [offtopic]Wenn eine Disk nicht beim ersten Versuch mit Verify anstandlos formatiert werden kann, sollte man Sie besser entsorgen. Das Thema wurde hier im Board bereits mehrmals rauf und runter diskutiert. Die 3,5" Disks sind bei weitem nicht so robust und haltbar wie die 5,25" Disks. Weitere Informationen sollten sich über die Boardsuche finden lassen[/offtopic]

    Grundsättzlich hast du recht und ich handhabe das ebenso. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass beim Amiga Formatieren nicht unbedingt immer das gleiche bedeutet: Disketten, die beim Formatieren mit SYS:System/Format immer Fehler gezeigt haben und eigentlich so ein Fall für die Tonne waren konnte ich in vielen Fällen mit diesem transdisk2 oben ein validiertes ADF aufspielen und hinterher ließen sich die Disketten auch wieder mit SYS:System/Format einwandfrei formatieren.

    Was das transdisk2 da genau macht ist folgendes: Ein Track wird per CMD_WRITE geschrieben, schlägt das fehl wird der Track mit einem Nullbuffer per TD_FORMAT formatiert, ansonsten wird das trackdisk.device wird per CMD_UPDATE und CMD_CLEAR geflushed, der geschriebene Track wird per CMD_READ gelesen und mit der Sollinhalt verglichen. Wenn das alles funktioniert hat geht es einen Track weiter, ansonsten wird das dreimal wiederholt bevor mit einer Fehlermeldung abgebrochen wird. (Das dreimal Wiederholen war interessanterweise selten nötig, meistens ging es unmittelbar nach dem ersten TD_FORMAT oder es schlug dreimal fehl)

    Aber _wieso_ ich damit dieses Verhalten beobachten konnte, das kann ich dir nicht sagen und hier bewegen wird uns schnell in esoterischen Bereichen mit hohem Streitpotential, deswegen mag ich mich da gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

  • Ich habe damals auch mit X-Copy Disks wieder beleben können.
    Hierbei habe ich sie mit einer Funktion von X-Copy überbügelt, die in wenigen Sekunden den Disketteninhalt zerstörte. (Ich glaube die Funktion hieß Erase/Löschen.) Anschließend habe ich die Diskette nochmals formatiert. Wenn das fehl schlug, wurde die Funktion vom ersten mal auf dem Track und die jeweils benachbarten wiederholt. Anschließend diese Tracks wieder Formatiert.
    Wenns nach dem dritten mal nicht ging, hab ich die Disk entsorgt.
    Ich konnte aber bei ca 70% der Disks die Trackfehler beseitigen und die Disks haben noch Jahrelang (sicherlich 15 Jahre) funktioniert. Ob das heutzutage mit 20 Jahre alten Disketten ebenfalls geht, weiß ich jedoch nicht.

    Mega Drive | Neo Geo AES 3-4 | Apple IIe | C64 ASSY 250407 | A500+ | A1000 (GB-Edition) | A3000D rev.9.01 | A4000D rev.B

  • Ich habe damals auch mit X-Copy Disks wieder beleben können.
    Hierbei habe ich sie mit einer Funktion von X-Copy überbügelt, die in wenigen Sekunden den Disketteninhalt zerstörte. (Ich glaube die Funktion hieß Erase/Löschen.) Anschließend habe ich die Diskette nochmals formatiert. Wenn das fehl schlug, wurde die Funktion vom ersten mal auf dem Track und die jeweils benachbarten wiederholt. Anschließend diese Tracks wieder Formatiert.
    Wenns nach dem dritten mal nicht ging, hab ich die Disk entsorgt.
    Ich konnte aber bei ca 70% der Disks die Trackfehler beseitigen und die Disks haben noch Jahrelang (sicherlich 15 Jahre) funktioniert. Ob das heutzutage mit 20 Jahre alten Disketten ebenfalls geht, weiß ich jedoch nicht.

    Damals[tm] als es DD-Disks noch problemlos neu gab habe ich das auch so gehandhabt: was nicht durchs Workbench-Format ging ging in die Tonne.

    Als dann Ende der Neunziger mit Lazarus die erste größere Online-ADF-Sammlung auftauchte habe ich gerne Spiele am großen A4000 auf Disk gedumpt um diese dann am A500 spielen zu können. Damals gab's dann schon keine neuen DD-Disketten mehr und mich hat das fehlende Verify beim original transdisk genervt; deswegen habe ich mir dann das transdisk2 so wie oben beschrieben geschrieben und bin dabei auf dieses Phänomen gestoßen und benutze seitdem noch heute Disketten, die ich vor 15 Jahren als defekt weggeworfen hätte.

    Disketten mit physikalischen Schäden bei denen die Oberfläche mit Alkohol oder sonstwas geputzt wurde würde ich allerdings nur noch genau einmal benutzen, nämlich um die Dateien darauf zu retten -- alles andere wäre mir dann doch zu heikel, ich will ja nicht irgendwann denn zersetzten Filz aus meinem Laufwerk schrubben.