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1541 auf Schaltnetzteil umrüsten

  • Hi,


    so - mein 407er Board geht wieder (PLA defekt / 1 RAM defekt) Umbau mit meinem Kernel Umschalterausgestattet ....
    1541 bei eBay geschossen (meine _originale_ von damals (TM) hab ich damals (TM) einem Schulkollegen (Hallo Lars) geliehen und niemals wieder gesehen).
    Aber: Das leidige "Abwärme Problem" - und ja: Ich habe mich ganz !!bewusst!! für eine 1541 entschieden.


    Die LM340 liefern nach Datenblatt 1A.


    Interessant wäre folgendes: Klick Schaltnetzteil von Reichelt.


    1A auf der 12V Schiene und 2.6A auf der 5V ... also eigentlich ausreichend ....
    Trafo raus .... LM340 raus auf direkt an C5 bzw C2 geklemmt.
    ggf. noch Schirmen.
    Ripple sollte mit 60mV (5V) bzw. 12mV (12V) eigentlich kein Problem sein - außerdem will ich ja noch die beiden 47uF Kondensatoren stehen lassen (sorry - gegen Low ERS austauschen) ....


    Schreit' jetzt einer der HW-Gurus - NO GO?
    Und wenn ja warum? ;)


    PS: Bevor jetzt wieder die 230V Diskussion steigt:
    - ja ich kann das
    - ja ich darf das ;)
    - ich weiss was ich mache
    - 230V ist ja fast noch Niederspannung :bgdev (ist doch nicht mal das 5-fache von 50V ;) )
    - ja, ich habe einen Trenntrafo
    - usw....

  • Bitte back to topic, hier gehts um den internen Einbau eines Schaltnetzteils in eine 1541-I. Die externen Netzteile für die 1541-II werden in einem anderen Thread ausführlich von Gerrit angesprochen.


    THaase :


    Das Projekt ist sehr interessant und scheinbar bist Du Pionier für diesen Umbau. Ich hab mich da noch nicht ran getraut und würde es auch gerne mal versuchen. Vielleicht kann man den kompletten "heissen" Teil durch ein modernes Schaltnetzteil ersetzen. Das wäre für die Lebensdauer des Laufwerks und für die Wärmeentwicklung evtl. von Vorteil.


    EDIT: Ich hab das mal in den richtigen Bereich verschoben und "sticky" gemacht. Das könnte ein sehr interessanter Thread werden.


    Gruß
    Tom / Pentagon

  • Es sollte kein Problem sein die beiden Längsregler in der 1541 durch entsprechende Schaltregler von TRACO oder RECOM zu ersetzen. Wobei beide 1 A liefern können müssen. Trafo und Gleichrichter kann man IMHO so lassen. Durch die Verwendung der Schaltregler werden auch die entlastet und damit weniger warm.


    Allerdings sind die Regler in der 1541 im TO3-Gehäuse während die Schaltregler im Pinout des TO220-Gehäuses kommen, da ist dann also etwas Verkabelung nötig. Das große Kühlblech kann entfernt werden.

  • Das Projekt ist sehr interessant und scheinbar bist Du Pionier für diesen Umbau. Ich hab mich da noch nicht ran getraut und würde es auch gerne mal versuchen. Vielleicht kann man den kompletten "heissen" Teil durch ein modernes Schaltnetzteil ersetzen. Das wäre für die Lebensdauer des Laufwerks und für die Wärmeentwicklung evtl. von Vorteil.

    Danke!
    Also den kompletten 'heißen' Teil könnte man bestimmt durch so ein Netzteil wie man es für externe USB-Festplatten (Nur Kabel & Netzteil - Bucht ca 8€) bekommt ... das ist aber eigentlich nicht meine Zielsetzung. Ich will die Optik bewahren :P - daher will ich kein zusätzliches Loch und will die Kaltgerätebuchse erhalten.
    So ein Netzteil (ext. Platte) könnte man ggf. auch intern verbauen - haben eigentlich einen ganz guten Wirkungsgrad - der 'heiße'-Teil wären dann nur die 2 Kabel zum Kaltgerätestecker ....
    Ist überlegenswert ... aber ein OpenFrame wäre mir bzgl Kühlung eigentlich lieber.


    Alternativ und auch sehr interessant (KLICK ) wie schon von Fröhn vorgeschlagen .... wäre noch billiger, hat mehr Leistung, besseren Wirkungsgrad, nicht ganz so kritisch wie ein OpenFrame (kann man nicht ganz so schnell an die wirklich bösen Stellen anfassen :evil: - 230V kribbeln ja nur :bgdev ) ... aber: Ich muss erst noch messen - bin mir nicht ganz sicher ob das Teil ohne weiteres ins Gehäuse passt.


    EDIT: Ich hab das mal in den richtigen Bereich verschoben und "sticky" gemacht. Das könnte ein sehr interessanter Thread werden.

    Danke! - War für mich aber erst mal eine Bastellei ;-)
    Sticky - O-Shit - jetzt besteht Handlungsbedarf.


    Scherz beiseite: Ich mach das auf jeden Fall und werde das ganze auch hier Dokumentieren ... wird aber insgesammt ein paar Tage dauern - vor Mitte/Ende Sptember werde ich nicht dazu kommen (ich plane halt langfristig) - nächste Woche verschlägt es mich mal wieder nach Japan - da ist mit basteln Essig.



    Es sollte kein Problem sein die beiden Längsregler in der 1541 durch entsprechende Schaltregler von TRACO oder RECOM zu ersetzen. Wobei beide 1 A liefern können müssen. Trafo und Gleichrichter kann man IMHO so lassen. Durch die Verwendung der Schaltregler werden auch die entlastet und damit weniger warm.

    Richtig - dann muss ich aber den Trafo drin lassen - für die Tracos brauch' ich 15V bzw. 6.5V Minimum - das ganze mit einem Schaltnetzteil zu kombinieren macht auch keinen Sinn.
    Ist definitiv eine gute und einfache Lösung - ich denke das ich aber mit dem Trafo nicht annähernd an die 70% Wirkungsgrad der ins Auge gefassten Schaltnetzteile komme ... (OK im Rechner steck ein Platin Label - das wird schwer - ich schaue mal was der Markt sonst noch so bietet)


    Allerdings sind die Regler in der 1541 im TO3-Gehäuse während die Schaltregler im Pinout des TO220-Gehäuses kommen, da ist dann also etwas Verkabelung nötig. Das große Kühlblech kann entfernt werden.

    Ich weiß - aber netter Nebeneffekt: TO3's raus - Kühlkörper raus und nur 4 dezente Kabel an die Ausgangsseite.


    OT: Das ist das schöne an der 'alten' Technik - da kann man noch selbst was machen (Audi Bj.89) .
    Ich würde mich an kein aktuelles Platinenlayout heranwagen (ist nicht meine Baustelle: kann SW - HW nur begrenzt - HV hab' ich allerdings häufiger)


  • Ist überlegenswert ... aber ein OpenFrame wäre mir bzgl Kühlung eigentlich lieber.


    Dann wirst du schirmen müssen, sonst überlagert dir die Störstrahlung das Signal vom Lesekopf. Das ist der Vorteil des jetzigen Netzteiles, alles linear, keine Schaltfrequenzen die überall zu finden sind. Deshalb auch mein Vorschlag mit den 78xx-Ersatzschaltreglern, da beschränkt sich die Sache mit den Frequenzen auf einen kleinen Bereich.


    Quote

    Richtig - dann muss ich aber den Trafo drin lassen - für die Tracos brauch' ich 15V bzw. 6.5V Minimum


    Ja, ist doch in Ordnung so. Der Trafo wird nach dem Umbau auf die Schaltregler auch nicht mehr so belastet und bleibt kühler. Vor allem die Last auf der Wicklung für +5V sollte sich grob halbieren. Das kommt mit dem Wirkungsgrad dann schon hin.

  • Dann wirst du schirmen müssen, sonst überlagert dir die Störstrahlung das Signal vom Lesekopf. Das ist der Vorteil des jetzigen Netzteiles, alles linear, keine Schaltfrequenzen die überall zu finden sind. Deshalb auch mein Vorschlag mit den 78xx-Ersatzschaltreglern, da beschränkt sich die Sache mit den Frequenzen auf einen kleinen Bereich.

    Kann sein - muss es aber nicht :whistling:
    Hat auch ein wenig mit Experimentierfreude zu tun.


    Einen Schirm bekommt man auch mit Alufolie hin :bgdev - just Joking.
    Wie gesagt das Link ist auch recht interessant. Ich bin noch nicht dazu gekommen die Maße zu nehmen (bin momentan ein wenig eingespannt :böse ).
    Wenn das passen sollte könnt sich das Problem mit der Schirmung hinfällig sein.
    Problem: Ich hab' keine Frequenzen und keine Lochgröße ....


    Also wenn es passt - bestellen - ausprobieren ....
    (Vielleicht messe und rechne ich auch noch)

    Ja, ist doch in Ordnung so. Der Trafo wird nach dem Umbau auf die Schaltregler auch nicht mehr so belastet und bleibt kühler. Vor allem die Last auf der Wicklung für +5V sollte sich grob halbieren. Das kommt mit dem Wirkungsgrad dann schon hin.

    Aber das Gewicht ;) .
    Nein - Scherz beiseite ... wenn ich Zeit Und Lust (Lust immer - Zeit ist das Problem :() habe werde ich mal eine Vergleichsmessung starten - die Tracos werde ich mir eh' noch für einen Brotkasten bestellen ... die können dann auch mal kurz herhalten :whistling:

  • Uhhhhhhiiii uiiiiiihhh - also was Ihr da baut ist mit unter lebengefährlich. Eine Open-Frame Schaltnetzteil ist kein Spielzeug. Die Berührung von 340V bei 40Khz führt um günstigsten Fall zu schweren und in das Gewebe tiefreichende Verbrennungen.
    Der Einsatz von Stepp-Down Reglern als Ersatz für die eingesetzten Linearregler ist nicht so ohne weiteres zu machen. Es geht nicht nur um Strom, Spannung und Wärme als Betriebsparameter, die beachtung finden sollten. Die Stepp-Down Regler erzeugen einen Takt im 2-Stelligen Kiloherzbereich und bedürfen guter Siebung. Das Diskettenlaufwerk hat an seiner Fronend eine recht empfindliche Operationverstärkerkette. Damit diese Störungsfrei arbeiten kann muss die versorgungsspannung absolut sauber sein. Die Ripple müssen geglättet werden, damit das Ganze auch wirklich sauber rennt.
    Also, zunächst muss der Regler mehr Strom vertragen können und nicht im Grenzbereich betrieben werden. Dann sollte die nachfolgende Siebkette etwas verändert werden. Ich würde eine stromkompensierte Drossel mit 0,47µf längs dem Regler folgen lassen. Je 1 Tantal-Kondensator 10µF und einen Kermik-Kondensator 100pf am Eingang und am Ausgang des Reglers gegen Masse legen. Damit könnte man arbeiten und die Wärme ist bei einem 5A Regler in Raumtemeperaturgrßenordung zu erwarten.
    Die Option C ist, DC-DC Wandler für den 5V und 12V Zweig zu nutzen. Ich habe meine VC1541-II so modifiziert. Zur Speisung der Floppy reicht nun ein einfaches gekapseltes 12V Taktnetzteil mit 2.5A Strom. Pollin lässt grüßen, was die Netzteile betrifft. Die Regler kann man bei EDELSCHROTT günstig schießen.

  • Wobei ein kompletter Umbau eigentlich Unsinn ist. Ersetze den 7805 durch einen Schaltregler und du hast schon eine Menge gewonnen. Der 7812 wird nur wirklich beansprucht wenn die Floppymotoren laufen, hier bringt ein Ersatz also weniger, kann sich aber immer noch lohnen.


    Als Nebeneffekt werden dann auch Gleichrichter und Trafo weniger heiss.