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Retrogamer Magazin

  • Abgesehen davon, dass hier wieder ein Thread entführt wird und das alles OT ist


    Zur Not kann man das verschieben.


    Ich lese in deinem Text mehr oder weniger einen Abgesang. Tut mir leid.


    Auf der einen Seite sprichst du von zu langsam wachsenden Leserzahlen und einen recht engen Leserkreis. Dann sprichst du von der Möglichkeit die Leserzahl zu verzehnfachen. Afaik machst du so 2000 mit einer Ausgabe. Das wären 20000 8| - Bist du dir sicher dass du das mit einer Printausgabe erreichen kannst - und, noch mehr - mit diesem augenblicklichen Themenspektrum? Wenn dann musst du das Portfolio ganz massiv erweitern, auch in einer boulevardesquen Ebene. Desweiteren müssen Printmedien gegenüber dem Netz einen Mehrwert bieten. Insbesondere im Spektrum Computerinteressierter die das Internet bedienen können ist das umso schwieriger. Wie gesagt: Um diese Zahlen zu erreichen bliebe tatsächlich nur noch Boulevard. Quasi die Laberecke in der RETURN. Wollen wir das? Ich sage: JA! Nein. :)


    Ich hab mir ein paar IWV angeschaut. Einzig die Gamestar macht gute Auflage. Aber das sind wie du schon schriebst ganz andere Voraussetzungen.


    Ehrlich gesagt weiß ich nicht so genau wie du das ganze angehen möchtest. Ich sehe nur eins: Du bist nicht zufrieden. Und das sehe ich als sehr kritisch an. Schade eigentlich - aber die Idee der Expandierung lässt für mich nur den Schluss zu dass sich was ändern wird. Vielleicht hast du ja Glück und es findet sich jemand dem genauso viel Herzblut an der Sache hängt. Dann könnte das klappen. Andernfalls sehe ich - zumindest für eine gewisse exklusivität - schwarz.


    BTW: Lustig fand ich den GameStar-"Wir über uns"-Text :)

  • Somit kommen wir wieder zum Anfang zurück: Es gibt einen recht engen Leserkreis für das Thema: Mitt-40er, die sich dauerhaft für die Anfänge der Computerzeit interessieren. Ich bin mir sicher, die Leserzahl zu verzehnfachen, daran arbeiten wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wenn aber nun große Verlage das Thema ausschlachten, kann es passieren, dass wir, trotz unserem Insiderwissensvorteil, auf der Strecke bleiben, da sich vielleicht einige Leser abwenden, denn wir sind nichts gegen Burda oder Heise. Da arbeiten schon mal 50-60 Personen an einer Ausgabe - wir sind 12.


    Und das ist leider der Nachteil von ordentlichem Journalismus. "Die Großen" sind aufs schnelle Geld aus und machen Alles um die Aufmerksamkeit zu erhaschen. Spiele ziehen mehr an als fundierte Hardwareberichte. Außerdem erinnert man sich eher an sie als an die Konsolen.
    Als Idee sollte man evtl. den Erscheinungstermin der RETURN zwischen das Heft legen und natürlich als Community genau drauf achten "das die Artikel nicht besser werden" als in der return. ;)


    mfg :)

  • Wäre es nicht eine Möglichkeit das RETURN-Magazin NUR Online als Download anzubieten. Vielleicht recht preiswert... für 1EUR oder 2EUR.


    Nachteil: Der Kunde hat kein Heft in Händen.


    Vorteile:


    Ihr könntet preiswert produzieren. Kosten für Druck würden gänzlich wegfallen.
    Für so einen geringen Kaufpreis würde der Kunde wohl in Kauf nehmen nur ein PDF zu bekommen.
    Bei dem Kaufpreis würde man eher Kunden dazugewinnen.
    Bei dem Preis würdet Ihr eher Heise Konkurrenz machen als umgekehrt.


    Zudem könntet online werben. Ist preiswerter als in Printmedien.



    Wie Du selbst andeutetest, ist es sicherlich sehr schwer gegen einen fianziell großen auf gleichem Terrain mithalten zu wollen. Da wäre obige Idee vielleicht ein Ansatz.

  • Wäre es nicht eine Möglichkeit das RETURN-Magazin NUR Online als Download anzubieten. Vielleicht recht preiswert... für 1EUR oder 2EUR.


    Nachteil: Der Kunde hat kein Heft in Händen.

    Also für mich wäre das ja gar nichts. Ich möchte schön genüsslich durch meine toll (auf)gemachten RETURN blättern (mit echten Blättern) ^^


  • Nur am Ende gehts ja darum, ob Du die überhaupt noch lesen kannst...


    Wenn es so wäre und die Return nur noch als pdf geben würde wie dein vorschlag ist dann verzichte ich lieber komplett darauf.
    Ich will zum lesen was in der Hand haben (und nein ein Tablet ist für mich auch keine alternative) und nicht vor einen Monitor hängen.

  • also ich sehe andere Retro Zeitungen auch eher als Ergänzung.
    Denn keine geht so in die Tiefe meines Hobbies wie die Return.
    Ich kaufe z.Bsp. die Retro viiiel seltener, da mich nicht jede Ausgabe anspricht.
    Die Return wird dagegen schon sehr zelebriert.
    Ein Ersatz für eine Gaming Zeitschrift ist sie für mich nicht.


    Edit: Und bitte nicht nur als PDF rausbringen, ich brauch die für meine Vitrine :-)

  • Nur am Ende gehts ja darum, ob Du die überhaupt noch lesen kannst...


    Das habe ich nie geschrieben, lasst Euch doch nicht von Lars´Weltuntergangsstimmung runterziehen. Der RETURN geht es Bestens dank der treuen Leser und die RETURN wird es auch weiterhin als 8-Bit-Printmagazin geben. Alles andere ist Add-On.
    Es geht (bei uns) um den nächsten Schritt und (in diesem Thread) um die Retrogamer.

  • Weltuntergangsstimmung? Ich führe nur gezielt aus was du so schreibst:


    An Mut fehlt es der RETURN nicht, vielmehr an dem exponentiell ansteigenden Zuwachs an Lesern.


    Ich denke schon, dass uns Heise und Burda die noch nicht vorhandenen Leser, die wir dringend brauchen, wegnehmen.


    Seit September 2012 haben wir einen Redakteur, der nichts anderes macht als Werbepartner finden. Unsere kleine Auflage ist aber noch uninteressant für die meisten Werbepartner, die wollen mit uns erst ab 30.000 Auflage wieder sprechen. Um das zu erreichen, muss man an den Kiosk gehen, was wiederum erst einmal viel Geld kostet.... Da haben Heise und Burda natürlich einen anderen finanziellen Background..


    Was glaubst Du, wie lange die Redakteure das unter dem Druck und ohne jeglichen finanziellen Freizeitausgleich noch so weitermachen?


    Nur muss man sich halt an einem bestimmten Punkt fragen, ob das Verhältnis von reingesteckter Energie zur Leserzahl noch stimmt.


    Und ja, das Ziel ist seit längerem der Zeitschriftenhandel und RETURN als App. Für ersteres fehlt uns das Geld, für letztes die personellen Kapazitäten, denn die ersten Ausgaben müssen neu gesetzt werden, um die technische Voraussetzung für eine angenehm lesbare digitale Version zu schaffen.


    Wenn ich das so lese bleibt mir nur ein Urteil. Es klemmt ganz gewaltig. Zumindest ich schreibe nix von Weltuntergang. Wenn du allerdings ne AG wärst wären deine Aktien jetzt im Bondenlose. Schade dass du immer meine Person diskreditierst - obwohl ich wenigstens ehrlich zu dir bin. Nur weil ich einfach offen das sage was ich denke. Klar, ich kann auch sagen: "Toll, macht weiter so!" - das würde dir sicher auch nicht helfen. Um es mal mit Enthusi zu sagen: Ich wünsche dem Projekt weiterhin alles Gute - Gedanken dazu werde ich mir aber bei deinen Ausführungen weiter machen.

  • Wäre es nicht eine Möglichkeit das RETURN-Magazin NUR Online als Download anzubieten. Vielleicht recht preiswert... für 1EUR oder 2EUR.


    Ich wäre sofort als Abonnent weg. ;) Ich will für mein Geld was "anfassen" können, da soll was im Regal liegen, was ich bei Bedarf immer und immer wieder in die Hand nehmen und nachlesen kann.
    Ebenso wenig gebe ich allerdings auch Geld für E-Books aus. Vielleicht bin ich einfach nur zu alt für den Käse.


    Eddie

  • Ich denke auch, dass ist das Alter. Ich habe auch lieber ein Buch oder Heft zum Anfassen in der Hand, obwohl das alles total ineffektiv ist, wenn man die heutigen Mittel der Informationsbeschaffung betrachtet. Ginge es uns nur um den Inhalt, so könnten man mit dem Kauf der nur gewünschten Informationen und dem Lesen auf einem Medium unseren Wahl viel besser fahren, als wenn man ein Heft kauft indem einen vielleicht nur 30% interessiert und wofür auch noch unnötig Ressourcen verschwendet werden(Holz) und die Produktion und vor allem die Logistik viel teuren ist, als wenn die Information elektronisch zu uns kommt.


    Es gibt bei einem Print-Medium in meinen Augen viel mehr Nach- wie Vorteile, aber nach wie vor habe ich auch lieber was zum Lesen in der Hand.


    Es geht meist ja im Leben nicht darum was ist, sondern was man glaubt was ist. Und auch geht es nicht darum, ob was einen messbaren Nutzen hat, sondern darum ein gutes Gefühl so haben. So wie ich bis jetzt gelesen habe, ist das menschliche Gehirn überhaupt nicht gut dafür geeignet irgendwie eine Sache absolut zu beurteilen.


    Kurz: Ich kann dich verstehen und mir geht es genauso^^

  • Also ich habe viele der 64er, HappyComputer, HCMeinComputer usw. als Heft von damals, aber auch als eingesacanntes PDF.
    In den alten Heften (oft über 25 Jahre alt) kann ich stundenlang lesen, am PC bzw am Notebook habe ich schnell keine Lust mehr, weil es unübersichtlich und oft sogar anstrengend ist.


    Wenn es ein Magazin als PDF oder als Printausgabe geben würde, würde ich der Printausgabe immer den Vorzug geben und auch gerne dafür den 4-fachen Preis dafür bezahlen ....

  • Falls es die Return irgendwann mal als .pdf Version gibt, würde ich mein Printabo sofort kündigen. Die elektronische Version reicht mir vollkommen aus - und ein zweites mal lese ich ohnehin kein Magazin. Genauso mache ich es derzeit mit der Lotek64. Sobald mein Abostatus abgelaufen ist werde ich nicht mehr verlängern.

  • Zumal auch PDF einer der schlechtesten Formate für das Lesen auf elektronischen Geräten ist, ich weiß aber was du meinst.


    Auch den umgekehrten Weg, also etwas zeichnen und aufschreiben mache ich am liebsten in meinen Notizbücher, besonders wenn ich eine Übersicht brauche wie technische Abläufe denn nun genau funktionieren und zusammenhängen.

  • Nun am Ende würde sowas ja der Markt entscheiden und der hat bekanntlich immer recht. Also warum nicht versuchsweise gleichzeitig einen PDF-Download für das Geld anbieten. Dann sieht man ja was reinkommt. Aber bitte, das ist ja auch nur ein Vorschlag. Das Verlagswesen ist nicht meine Branche. In meiner Branche arbeitet inzwischen mein Geld und nicht mehr ich. :-)

  • Da das hier sowieso schon unrettbar OT ist: Zumindest als Abonnent der Printausgabe würde ich die rein digitale Variante dann als kostenlose Zugabe erwarten, sollte das PDF, EPUB o.ä. sein. Dann hat man natürlich prinzipiell das Problem, dass solche Formate ohne Bezahlung weitergegeben werden können. Wenn daher dann bspw. PDF mit DigitalerRechteMinderung verwendet wird, kann ich auch drauf verzichten. Wie ich überhaupt eine nicht gedruckte Variante auch nicht abonnieren würde.

  • Also ich freue mich darauf, das es das Retrogamer Magazin nun regelmäßig in deutsch geben soll. Ich war mit der Erstausgabe sehr zufrieden und werde das Magazin auch abonnieren, sobald es das als Abo gibt. Deshalb gebe ich aber keinesfalls mein Return-Abo auf!! Eigentlich kann ich gar nicht genug von den Zeitschriften bekommen, welche sich mit meinem (unserem) Hobby befassen. Mit PDF's kann und will ich nichts anfangen. Deshalb bekomme ich auch die Lotek als Printausgabe. Also, aus meiner Sicht ist die Retrogamer (dt.) auch eher eine Ergänzung des Retro-Zeitschriften-Marktes und kein Ersatz für die Return!
    Was mich schon länger interessiert: Kann man irgendwo sehen, wieviele Abonnenten die Return hat? Würde mich halt interessieren...

  • @SID-6581:


    Zeitungen machen das, weil es sie praktisch kein zusätzliches Geld kostet, sie aber auf ein wenig Mehreinnahmen hoffen. Und um überhaupt einen Fuß ins digitale Segment zu kriegen, da sich die gedruckte Ausgabe auch immer schlechter verkauft. Vom Gewinn dürfte das letztlich nicht viel ausmachen.


    Alle kostenpflichtig digital abonnierbaren Zeitungen, Zeitschriften usw., die ich kenne, kommen aus der Printwelt. Vielleicht gibt es Ausnahmen, aber das sind dann eben Ausnahmen. Ich denke, die Menschen sind noch nicht soweit, dass sie ein quasi unbekanntes Magazin in rein digitaler Form bezahlen würden.