Noch eine 250466 restauriert - ooops i did it again ;-)

Es gibt 159 Antworten in diesem Thema, welches 53.396 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Februar 2015 um 03:22) ist von adtbm.

  • Das was ich hier habe ist so ein kleines Briefchen mit Abreissecke was ich vor Jahren irgendwo für ein paar Cent gekauft habe um damit eine CPU der Pentium-Klasse zu kühlen. Da sind vielleicht 3-5g oder so drin, aber das was noch drin ist reicht noch für mehrere C64.

    Man braucht immer nur ganz wenig. Das was man meint zu brauchen ist normalerweise schon zuviel. :)

  • Wenn man Tests liest dann soll die silberhaltige ja besser die Wärme leiten.


    Das ist eher was für Leute die glauben das viel auch viel hilft...
    In ernstzunehmenden Anwendungen wie z.B. Server, Luft/Raumfahrt, Militär hab ich noch nie was anderes gefunden als die weisse.

  • Ok, danke, ich glaub ich hab solch Briefchen schon mal gesehen, die waren doch auch oft bei Kühler die es zu kaufen gab mit dabei
    . ^^

    C64C,C64 Brotkasten,VIC20,2XAmiga500 mit 1xGOTEK FE und Bootselector,CD32 recapped,C64DTV mit externen IEC+Keyboard Mod,XBox1 chipmod,PS1 chipmod,NeoGeoAES mit Bios-Resetbutton-Mod,Minimig V1.1 mit SuperPIC,InnoHit Programaster-1978, SNes mit SD2SNES+Super Wildcard.


  • Das ist eher was für Leute die glauben das viel auch viel hilft...
    In ernstzunehmenden Anwendungen wie z.B. Server, Luft/Raumfahrt, Militär hab ich noch nie was anderes gefunden als die weisse.

    Ich hab bei Servern auch schon graue gesehen, aber die war genauso dünn wie die weisse und es lag ein Spachtel bei. Laut Anleitung sollte die Schicht so dünn wie möglich sein und man sollte nur SEHR wenig Paste benutzen.

    Im PC hier habe ich einfach das beim Kühler beiliegende Pad benutzt und bisher ist es der CPU nicht zu warm geworden.

  • Es reicht "ein Hauch von nichts" bei Wärmeleitpaste. Ich hab' letztens in einem HP-Serverblade einen QuadCore-Xeon durch einen SixCore ersetzt und dabei einfach (mangels neuer, unsere im Fundus war ausgetrocknet) die Wärmeleitpaste "übernommen", indem ich die CPUs umgedreht aufeinandergedrückt habe. Das was dabei an der neuen CPU haften geblieben ist hat zusammen mit den Resten am Kühler vollkommen ausgereicht, die neue CPU wird bei gleicher Lüfterdrehzahl nicht wärmer als die alte...

  • ...
    Ideal wäre eine Art Klammer aus Federstahl die an jedem Ende unter den IC greift und so den Kühlkörper auf dem IC hält. Nur woher bekommen?
    ...

    Sowas ist auch (viel zu groß) in dem Commodore-Film zu sehen. Die haben solche Spangen allerdings zum halten der güldenen Abdeckung der ROM's genommen.

    mfg :)

  • die klammer könnte aus einem streifen edelstahl sein (wie von einer banderdungsschelle).
    das wäre fix geschnitten und gebogen.
    ich sehe nur ein problem, dass dem kühlkörper eine kante rechts und links fehlt (bildet dann ein "u")
    um nicht seitwärts vom ic zu rutschen. sonst könnte die klammer mit kühlkörper nach einem transport verrutscht
    sein und einen kurzschluss an den beinen machen.
    man könnte auch ein loch auf beiden stirnseiten des sockels bohren und dort eine klammer aus rundem edelstahl
    einhängen.

  • Wenn die Klammer genug Andruck bringt, dann hält die Kombination aus Klammer und Paste den Kühlkörper auf dem IC.

    Wenn ich das richtig weiss wird im SX-64 eine ähnliche Technik benutzt um den Kühlkörper auf dem VIC zu halten und der fällt schliesslich auch nicht dauernd ab.

  • Wäre sowas nicht eine Option ?

    Wärmeleitendes Doppelseitiges Klebeband :

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Ist deutlich dicker als eine Schicht Wärmeleitpaste durch die der IC schon durchscheint. Widerspricht irgendwie der Idee zwischen IC und Kühlkörper möglichst wenig zu haben.

  • Wohl war aber immerhin keine Verbindungsprobleme.
    Man könnte ja mal Vergleichstests machen.
    Zwei identische Rechner und identische Kühlkörper installieren und dann ein paar Sunden laufen lassen mit dem selben Programm und mit einem Sensor die Temperatur messen.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Damit man das richtig machen kann braucht man den angebohrten SID aus dem anderen Thread zum Thema Lebensverlängerung beim C64. Damit kann man die Temperatur am eigentlich interessanten Teil, dem Die, messen.

  • Das wäre natürlich die perfekte Methode.
    Meine Idee wäre folgende.Ich habe ein Multimeter was auch Temperatur messen kann.
    Dies geschieht durch ein recht dünnes Kabel was vorn eine kleine Kugel hat sieht aus wie ein Tropfen Lötzinn.
    Das ganze würde ich dann UNTER den Chip führen und sagen wir mal 2 Stunden eine Demo laufen lassen und dann alle 10 min die Temp notieren.

    Je besser der Kühlkörper abführt desto weniger warm sollte es dort werden.

    Das ganze dann Ohne Kühlkörper, mit Kühlkörper und Paste, mit Kühlkörper und Klebepad.
    Müsste natürlich immer der selbe SID sein und die gleiche Raumtemperatur etc.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Und auch der Fühler immer sauber in Kontakt mit dem IC. Muss nicht der SID sein, PLA oder VIC bieten sich auch an.

    Alles andere braucht man nicht kühlen. Die CPU wird zwar unter Last auch heiss, aber geht nur SEHR selten kaputt. Alles andere wird nicht heiss genug und die CIAs sterben eher an ESD als an Überhitzung.

  • Einen größeren Anpressdruck sollte eine einteilige Klammer bringen. Ähnlich den Klammern von CPU-Kühlern. Dann geht die Klammer vom Sockel des IC, über den IC, wieder bis unter den Sockel drunter.

    mfg :)

  • Bei einem DIP kann man die Klammer zwischen Sockel und IC einschieben. Damit bilden dann IC und Kühlkörper eine Einheit und können aus dem Sockel entfernt werden.

  • Hoffentlich ist es in Ordnung, wenn ich hier ein (leider etwas unscharfes) Photo von meinem im Juli 2012 umgebauten 250425 nachreiche.
    Es wurden, wie von Pentagon beschrieben, die Kondensatoren gewechselt, ein Traco Schaltregler eingebaut und einige Kühlkörper aufgeklebt. Ganz alleine habe ich dabei den Einbau des zweiten Traco Schaltreglers vergessen.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Dieser Brotkasten läuft zuverlässig im Dauerbetrieb, ich war dabei sehr erstaunt, wieviel Wärme die Chips über die Kühlkörper abgeben.
    Noch einmal vielen Dank an Pentagon und alle die hier Tipps gegeben haben :thumbup:

  • Zitat

    Noch einmal vielen Dank an Pentagon und alle die hier Tipps gegeben haben

    Gerne geschehen, ich freue mich über jede Rückmeldung und jeden dokumentierten, erfolgreichen Umbau. Schön gemacht und auf die nächsten 30 Jahre :wink:

    Hast Du auch den Tantalkondensator am VIC getauscht?

    Gruß
    Tom / Pentagon