Noch eine 250466 restauriert - ooops i did it again ;-)

Es gibt 159 Antworten in diesem Thema, welches 53.484 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Februar 2015 um 03:22) ist von adtbm.

  • Wenn man bedenkt das ein gut erhaltener Cevi auch schon 50,-Euronen kostet, kannst du bestimmt locker 150,- EUR nehmen. In ein paar Jahren werden vielleicht sogar die normalen Cevis mit den Leckelkos soviel kosten.

  • Ich hab gerade mal durchgerechnet, die aktuelle Platine hat mich komplett 176 Euro ohne Arbeit gekostet. Das ist viel zu viel, sowas lohnt nur rein privat, wenn man bereit ist das auszugeben. Wenn man das anständig verkaufen würde müsste man mindestens 200 Euro dafür bekommen und da ist die Arbeitszeit verdammt gering berechnet. Man darf eins nicht vergessen, der C64 ist danach "werksneu" und komplett überholt. Eine Preisdiskussion führt meistens zu heftigem Geschrei und das muss wirklich jeder selbst wissen, was einem so etwas wert ist. Der eine kauft sich eine neue Lok für die Modelleisenbahn oder einen Spoiler für 500 euro und ich hab mich halt für einen neuen Brotkasten entschieden.

    Gruß
    Tom / Pentagon

  • Ich biete 220€ + Versand.

    Ich weiss dass damit die Arbeit kaum bezahlt ist und dass man sich nur sehr ungern von sowas trennt. Ich würde jedenfalls dem Gerät ein gute Zuhause bieten und es keinesfalls weiter veräußern. Ich bin auch nicht zu faul, die Arbeit selbst zu machen, ich habe einfach nur zwei linke Hände ...

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  • Tut mir leid, diese Platine kann ich leider nicht verkaufen. Das geht einfach nicht, ich brauche sie selbst. Ich entschuldige mich da vorab, aber die ist mir doch ans Herz gewachsen.

    Gruß
    Tom / Pentagon

  • @Pentagon: Eigentlich war ich ja bis vor kurzem immer glücklich mit meinen seit Jahrzehnten einwandfrei funktionierenden 8-Bittern...
    Nachdem ich jetzt aber einige Zeit diesem Thread gefolgt bin, traue ich mich schon gar nicht mehr meine Rechner einzuschalten, bevor nicht zumindest alle Verschleißteile erneuert bzw. die Chips ausreichend gekühlt sind :D .
    Ist Deine Restaurationsmethode eigentlich auch für 250425 Brotkasten empfehlenswert (z.B. Kühlkörper auf entsprechende Chips und die gleichen "Superlanglauf"Elkos einbauen)?

    Also wenn ein C64 in welcher Art und Weise auch immer "muckt" würde ich ihm heute erstmal einen Satz frischer Elkos verpassen und das Netzteil überarbeiten. Ich habe hier in jüngster Vergangenheit zwei Platinen entsprechend erneuert und damit geglaubte Fehler behoben, bzw. das Fehlerbild erheblich eingeschränkt:

    Bei dem einen sind Zeilen der Tastaturmatrix nach wenigen Minuten Betrieb ausgefallen was sich aber durch ein Reset oder ein "SYS64738" (sofern man das return noch abschicken konnte) wieder für einige Minuten beheben ließ. Ich hatte daher darauf getippt, das hier ein CIA einen Knacks hat. Elkos getauscht und die Tastatur lief wieder ohne zu Murren.

    Die zweite Platine hat beim Einschalten wirre Zeichen statt der Einschaltmeldung produziert, was ich als defektes ROM oder defekte PLA interpretiert habe. Auch hier Elkos getauscht und daraufhin einen ?OUT OF MEMORY ERROR kassiert. Nach Austausch des RAMs lief auch der Rechner wieder einwandfrei.

    Pentagons Restauration hat mich mit dazu inspiriert das zu tun, bei mir waren es ASSY 250407er, das waren halt ein paar Elkos mehr. In der Galerie hab ich Bilder davon.

    Ich würde heute jede C64-Platine und vor allem jedem C64-Netzteil neue Elkos verpassen. Kühlkörper habe ich meinem "Arbeitsrechner" zwar auch verpasst, aber ich hätte keine Bedenken die auch länger ohne Kühlkörper zu betreiben, ich hoffe halt auf ein verlängertes Leben durch diese. Vor allem würde ich aber diese Silberpappe bei den Brotkästen entfernen die öfters mal länger im Einsatz sind -- die ist ein gewaltiger Hitzestauproduzent.

  • Tut mir leid, diese Platine kann ich leider nicht verkaufen. Das geht einfach nicht, ich brauche sie selbst. Ich entschuldige mich da vorab, aber die ist mir doch ans Herz gewachsen.


    Kein Problem, ich verstehe dich gut. Aber wenn du mal so eine Platine über hast, oder zuviel Zeit ... ;)

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  • Also wenn ein C64 in welcher Art und Weise auch immer "muckt" würde ich ihm heute erstmal einen Satz frischer Elkos verpassen und das Netzteil überarbeiten. Ich habe hier in jüngster Vergangenheit zwei Platinen entsprechend erneuert und damit geglaubte Fehler behoben, bzw. das Fehlerbild erheblich eingeschränkt:

    Bei dem einen sind Zeilen der Tastaturmatrix nach wenigen Minuten Betrieb ausgefallen was sich aber durch ein Reset oder ein "SYS64738" (sofern man das return noch abschicken konnte) wieder für einige Minuten beheben ließ. Ich hatte daher darauf getippt, das hier ein CIA einen Knacks hat. Elkos getauscht und die Tastatur lief wieder ohne zu Murren.

    Die zweite Platine hat beim Einschalten wirre Zeichen statt der Einschaltmeldung produziert, was ich als defektes ROM oder defekte PLA interpretiert habe. Auch hier Elkos getauscht und daraufhin einen ?OUT OF MEMORY ERROR kassiert. Nach Austausch des RAMs lief auch der Rechner wieder einwandfrei.

    Pentagons Restauration hat mich mit dazu inspiriert das zu tun, bei mir waren es ASSY 250407er, das waren halt ein paar Elkos mehr. In der Galerie hab ich Bilder davon.

    Ich würde heute jede C64-Platine und vor allem jedem C64-Netzteil neue Elkos verpassen. Kühlkörper habe ich meinem "Arbeitsrechner" zwar auch verpasst, aber ich hätte keine Bedenken die auch länger ohne Kühlkörper zu betreiben, ich hoffe halt auf ein verlängertes Leben durch diese. Vor allem würde ich aber diese Silberpappe bei den Brotkästen entfernen die öfters mal länger im Einsatz sind -- die ist ein gewaltiger Hitzestauproduzent.


    Schön mal solche Praxiserfahrungen zu lesen, also sind auch durchaus Elkos die nicht ausgelaufen sind schon mal eine nicht zu unterschätzende Fehlerursache. Also für mich keinerlei Zweifel mehr, neue Cevi gleich Elkos austauschen und neues Netzteil ran oder altes restaurieren.

  • Schön mal solche Praxiserfahrungen zu lesen, also sind auch durchaus Elkos die nicht ausgelaufen sind schon mal eine nicht zu unterschätzende Fehlerursache. Also für mich keinerlei Zweifel mehr, neue Cevi gleich Elkos austauschen und neues Netzteil ran oder altes restaurieren.

    Genau und einen Reparaturversuch würde ich ohne neue Elkos erst gar nicht mehr starten, die Gefahr, dass ich dann irgendwelchen "Phantomfehlern" hinterhersuche erscheint mir viel zu groß.

  • Ich wäre allerdings mit dem Verallgemeinern vorsichtig, dass diese Low-ESR-Kondensatoren immer ein guter Ersatz sind. In einem Amiga-forum wurde dazu berichtet, dass ein A2000-Netzteil nach einer solchen Elko-Kur schlechter lief, da der dortige Spannungsregler durch den niedrigen Innenwiderstand nicht mehr vernünftig regeln konnte: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Beim C64 und seinem Türkeil-Netzteil würde ich aber den LowESR-Umbau uneingeschränkt empfehlen.

  • Werd mich jetzt auch an meinen 2 anderen C64II ranmachen und die Elkos tauschen. Das was ausgelaufen ist habe ich noch nicht gesehen, die Werte verändern sich nur im Laufe der Zeit und wenn man ihn nach längerer Pause ansteckt kanns sein das man was durchbumst.

    Ich kenn nur geplatzte Dinger, meistens so billig China Kracher... als PC Techniker war das vor paar Jahren Dauerthema..

    Zu überdimensionieren tu ich sie allerdings nicht, wenns keine 16V gibt vielleicht 25v rein ansonsten nicht die ganz billigsten.

  • Übrigens Pentagon schöne Arbeit an deinem C64 Board, wünsche dir für die nächsten Jahre viel Freude damit.

  • Ich wäre allerdings mit dem Verallgemeinern vorsichtig, dass diese Low-ESR-Kondensatoren immer ein guter Ersatz sind. In einem Amiga-forum wurde dazu berichtet, dass ein A2000-Netzteil nach einer solchen Elko-Kur schlechter lief, da der dortige Spannungsregler durch den niedrigen Innenwiderstand nicht mehr vernünftig regeln konnte: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Beim C64 und seinem Türkeil-Netzteil würde ich aber den LowESR-Umbau uneingeschränkt empfehlen.


    Ok guter Tipp, das trifft mich dann nicht, da ich den Cevi nur mit zwei neuen Steckernetzteilen betreibe. Die alten Netzteile vom Cevi und Floppy sind gleich bei Ebay gelandet, ich wollte die auch nicht umbauen. Wenn dann würde ich wirklich nur son Gehäuse von alten Netzteilen verwenden und den Rest inkl. Kabel ersetzen. Von PC-Netzteilen halte ich auch garnix, hässlich und wieder meist was mit Lüfter, ne danke.

    Ich habe da meine Weg gefunden, mal schauen wie lange die neuen Festspannungsregler auf Schaltreglerbasis funktionieren.

  • Beim C64 und seinem Türkeil-Netzteil würde ich aber den LowESR-Umbau uneingeschränkt empfehlen.

    woop: wechselst Du bei den (funktionierenden) Türkeil-Trafos dann "nur" die Elkos und gut ist?

  • woop: wechselst Du bei den (funktionierenden) Türkeil-Trafos dann "nur" die Elkos und gut ist?

    Ich habe mich beim Netzteil an diesem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. orientiert, allerdings habe ich die Crowbar und den Schaltregler bislang ausgelassen, will ich aber beizeiten nachholen.

    Getauscht habe ich also die beiden Kondensatoren gegen 105°C LowEsrs und die vier Dioden gegen stärkere Typen, weil auch bei mir die Platine dort schon verfärbt war:
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Leider habe ich es versäumt vom überarbeiteten Netzteil Fotos zu machen, aber wenn ich dann mal den Spannungsregler einbaue hole ich das nach. Den 1,5A-Recom gabs leider nicht bei Reichelt, eine extra Conrad-Bestellung wollte ich deswegen nicht machen und einen 1A-Traco einzubauen war mir zu heikel.

  • 1A reichen nicht, da braucht der C64 schon ohne Erweiterungen etwas mehr.

    Besser ist der Umbau durch Ersetzen der Platine durch ein Schaltnetzteil, siehe den dazu passenden Thread mit dem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Nur bedeutet das leider Basteleien an 230V.

  • Es ist eigentlich der Datecode der darüber bestimmt welchen 6526 du bekommst.... So um die 40. -45. Woche 1986 wurden es 6526A (von der Software her), den 6526A-1 gabs schon deutlich vorher, aber der wird als 6526 erkannt und der 8521 wurde meines Wissens immer als 6526A erkannt.

    Bei meinem 250466er sind es (in Orginalbestückung) ein 8521R0/4886 und ein 6526A/4986, beide mit MOS Label. Kennzeichnet das "A" nicht die 2MHz Versionen? Dann hat wohl C= auch C128 Chips verbaut.

    mfg :)

  • Ich biete 220€ + Versand.

    Ich weiss dass damit die Arbeit kaum bezahlt ist und dass man sich nur sehr ungern von sowas trennt. Ich würde jedenfalls dem Gerät ein gute Zuhause bieten und es keinesfalls weiter veräußern. Ich bin auch nicht zu faul, die Arbeit selbst zu machen, ich habe einfach nur zwei linke Hände ...

    Falls Du irgendwann mal doch Lust dazu hättest einige davon zum Verkauf zu bauen, dann würde ich dir auch gerne soviel dafür zahlen!

  • Die laufen auch mit 2MHz, ja... Wobei die 6526 im C128 eben keine 2MHz-Typen sind. Dort laufen die CIAs immer mit 1Mhz und die CPU wird beim Zugriff auf 1 MHz gebremst indem das Taktsignal beim Zugriff auf die CIAs verlängert wird. Schmutziger Trick, aber es funktioniert.

  • Hallo
    Die Arbeit die Du Dir gemacht hast hast habe ich vor 2 Jahren auch gemacht.Mit der richtigen Entlöt-Pumpe und einen Weller war es kein Problem.Hat aber 2 Tage gedauert.mit was hast Du das alles ausgelötet?
    MFg Wespe43