Selbstbau 68k Rechner

Es gibt 386 Antworten in diesem Thema, welches 100.294 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. April 2019 um 22:37) ist von stynx.

  • @ Bogogil

    keine angst .... machste einfach ne ätzplatine die man selbst bestücken muss ...
    (wie ein cosmos baukasten)
    und das gehäuse gibts aus gussformen ... in klavierlack oder klarsicht ( :bgdev )


    :dafuer:
    (zur not kann man auch geld sammeln um das zu finazieren allá kikstarter ;) )

    1x VIC-20,2x C16,1x P4 3x C64,1x C128D, 2x A500,1x A2000,1x CPC464,1x 520/1040ST,Mega ST2,1x PC10-III,1x /|\ PC-1,Acorn BBC MICRO 64k,1x Acorn electron :done:

  • So eine Art Bausatz ist bzw war sogar mal angedacht - sofern es genug Interessenten gibt. Momentan arbeite ich daran, mir bekannte Fehler im Design zu entfernen. Ein Forummitglied hat grad die undankbare Aufgabe, aus den Teilelisten soetwas wie Warenkörbe zu erstellen. Ich bin mal gespannt, wann er entnervt aufgibt. :D
    Ansonsten wurde damals von Brian von Hackaday eine Gruppen-Kauf Aktion angeregt. Zumindest was die Platine betrifft. Wenn das Layout für die Rev. 2 fertig ist, kann man das evtl nochmal angehen. Ich denke, bei der richtigen Wahl des Leiterplatten-Herstellers und einer Stückzahl von >10 können die Preise schon unter 100€/Platine fallen.

    Au ja, das Gehäuse aus der Gussform. :) Spätestens hier müsste man sich dann wirklich um eine Finanzierung ala Kickstarter kümmern.

    Naja, ich möchte jetzt erstmal wieder ein wenig Spaß mit der Programmierung haben und dann würde/sollte/möchte ich noch einen Artikel für die Return schreiben...

    Bogo

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  • Hallo,

    ich bin momentan dabei, einen kleinen Rechner zu bauen. Ich wollte dabei nicht alles in ein FPGA quetschen, aber auch nicht nur TTL verwenden. So hab ich mich dann auf genau ein CPLD eingelassen und dort eingesetzt, wo es praktisch ist, wie z.B. die Adressdekodierung.

    Als CPU hab ich einen MC68008 verwendet und u.a. gibt es SID Sound in Stereo. :) Das System ist momentan ein angepasstes EHBasic 68k.

    :respect:

    Fehlt noch ein Betriebssystem, welches NICHT Linux heißt was darauf läuft. ;)

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  • Aber beim Betriebssystem das Rad neu zu erfinden dürfte noch mehr Arbeit machen als die Hardware. Linux halte ich zwar aufgrund der Größe auch für suboptimal, aber gegen Aros oder CP/M-68k (eventuell mit OpenGem als Dektop) spricht ja eigentlich wenig.

  • Aber das Rad neu erfinden ist doch gerade das spaßige daran.

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  • Gibt doch genug Leute die ihr eigenes OS schreiben. Hier ist ne schöne Linkliste: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Sieht ja "fast" wie deiner aus: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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  • Sieht ja "fast" wie deiner aus: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Witzig, den kenn ich ja gar nicht. Wenn der nicht mal mein Gehäuse gesehen hat... ;) Sehr schick. :)

    Also das Betriebssystem ist zur Zeit ein Basic Interpreter (EhBASIC). Das Basic gibt's "fertig" im Netz und ich hab es an die spezielle Hardware angepasst. Also Video Ausgabe, Floppy und IDE Treiber und dem Ding dann FAT beigebracht.
    An CP/M hatte ich schon gedacht, aber für CP/M-68k gibts keine oder kaum Software. Interessant wäre in der Tat noch GEMDOS bzw EmuTOS in seiner moderneren Open Source Form. Mit Letzterem hab ich vor ein paar Wochen sogar etwas gespielt und dafür gesorgt, dass es jetzt auch mit einem gcc-elf kompiliert werden kann (vorher brauchte man einen gcc-mint). Die Änderungen sind im EmuTOS CVS bereits eingeflossen. :)
    ucLinux ist machbar, aber vermutlich auch elend lahm. Ich würd gern vieles ausprobieren, aber als 1-Mann-Projekt fehlt dazu irgendwie die Zeit. :D
    Ein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. gibt's bereits, aber hat mit meinem Rechner nichts zu tun.

    Bogo

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  • Ich benutze die PLCC Variante des MC68008. Dieser hat 22 Adressleitungen und kann 4MB direkt adressieren. :)

    Warum keinen reinen 68000er oder einen 68010er? Ich hab jetzt zwar nicht die Unterschiede verglichen zum 68008, aber den 00er und 10er hatte ich damals im Amiga drin. Kannte den 08er gar nicht (richtig).

    Was mich monentan mehr interessiert, Wie und womit plant/baut man so ein Board?

    Leider wollte mich die olle Post in der 80er Jahren nicht haben, so das ich (leider) einen Metaller-Job gelernt habe und nix mit Elektronik. :böse


    Jetzt kann ich mit dem Elektrokram nix Anfangen (zu alt zum Lernen).

    Ein Beispiel aus meinem Arbeitsleben: Klein oob geht zu seinem Meister (Metaller) und hat ein elektrisches Gerät in der Hand. "Meister, das Ding ist kaputt. Da kommt kein Strom raus". Schreit mein Chef (Elektriker) aus einem anderen Büro, "Das heißt Spannung!!!" Dabei ist er sonst immer ein Freund der ruhigeren Worte. ^^

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  • Strom raus? Wenn dann eher Spannung rein :)

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    Nichts hält länger als ein Provisorium

  • Der ganze Strommist ist doch sowieso unlogisch.

    Gleichstrom = Elektronen fließen in eine Richtung = es tut sich was

    Wechselstrom = Elektronen wissen nicht wohin sie wollen. Erst in die eine Richtung und nach 50Hz in die andere = die Elektronen treten mehr oder weniger auf der Stelle = nix tut sich

    Drehstrom = :drunk:

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  • Warum keinen reinen 68000er oder einen 68010er? Ich hab jetzt zwar nicht die Unterschiede verglichen zum 68008, aber den 00er und 10er hatte ich damals im Amiga drin. Kannte den 08er gar nicht (richtig).


    Der Grund liegt haupsächlich in der Historie: Es ist nicht der erste Rechner, den ich mit der CPU gebaut habe. Allerdings hab ich vorher alle Verbindungen mit Litzen hergestellt und da macht es sich sehr schnell angenehm bemerkbar, wenn man nur 8 anstatt 16 Busleitungen an die Peripherie-Bausteine anschließen möchte. Beim Kiwi war ich auch nicht sicher, ob ich das bei zwei Lagen hinbekomme und so ist es bei der kleinen CPU geblieben. :)


    Was mich monentan mehr interessiert, Wie und womit plant/baut man so ein Board?


    Wie plant man sowas? Ich würd sagen mit "Teile und Herrsche". Also auch wenn das Gesamtwerk groß erscheint, so sind die einzelnen Baugruppen quasi in sich abgeschlossen. Diese lassen sich von Seiten der Software einzeln testen. Somit bleibt es übersichtlich.

    Womit plant man das? Vorm bzw neben dem Rechner stapeln sich Datenblätter, Bücher und Notizzettel, sowie Lochrasterplatinen. Als Werkzeug auf dem Rechner hab ich (da ich Linux-only Anwender bin) auf freie Software gesetzt. Schaltplan und Platinenlayout sind mit gEDA entstanden (Eagle hat in der kostenlosen Version zu viele Beschränkungen). Die Programmierung des CPLD ist mit dem WebPack von Xilinx entstanden. Den Atmega-8 programmiere ich mit Avrdude. Die Software selbst entstand/entsteht fast ausschließlich in C (mit einem GCC Crosscompiler). Wenn ein Eprom gebrannt werden soll, übernimmt das der Tiny Eprommer am C64.

    Jetzt kann ich mit dem Elektrokram nix Anfangen (zu alt zum Lernen).


    Iwo, man ist nie zu alt. Einfach spielerisch mit kleinen Dingen beginnen. Du glaubst gar nicht, wie steil grad am Anfang die Lernkurve sein wird. :)

    Bogo

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  • Ich träum ja immer noch von einem SuperMegaTollen-Spezial-CPC, kann aber nur ne Glühbirne einschrauben. :|

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  • Brian von Hackaday hat einen neuen Bericht über den Kiwi veröffentlicht.
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    Am Samtag dann auf der DoReCo. Ich werde wohl gegen Mittag aufschlagen... :)

    Bogo

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