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C64 Netzteil auf Pollin ASTRODYNE OFM-0101 umbauen

  • Ich häng mich mal dran.


    Ich war mutig und mein "Elefantenfuß" hat eine neue Netzteilplatine aus China bekommen. Da der Trafo sowieso einen Hau hat und ziemlich laut brummt, wollte ich in keine besonders teure Platine investieren.


    AC 100-265V bis DC 5V 2A Schaltnetzteilmodul TL431


    Tausch lief dank der Anleitung richtig gut. Das Netzteil liefert ohne Last 5,2V. Am laufenden C64 stabil 4,8V.


    Leider lässt es die Boxen ganz schön brummen, zusammen mit dem Ultimate brummts dann aus den Monitor-Boxen UND aus dem Lautsprecher des Ultimate...


    Also nicht wirklich zu empfehlen, aber in Kombination mit meinem Brumm-Trafo schon fast 'ne kleine Band...


    Naja, ich bekomme demnächst noch einen neuen C64, dem verpass ich dann wohl eher die Platine aus #561

  • Hast Du schon mal geprüft, wie hoch die Ripple-Spannung aus Deinem Platinchen ist? Es könnte gut sein, dass der Ripple höher ist als beim Original und das durch ein Übersprechen im Audio-Ausgang landet. Dann hättest Du das Brummen. Kannst Du ausmachen, welche Frequenz das Brummen hat?


    Wenn Du den Ripple auf ein erträgliches Maß "drückst", ist die Platine vielleicht brauchbar.

  • Wenn dein Trafo einen "Hau" hat und laut brummt, hat er vielleicht einen Windungsschluss. Dann kommt zu wenig Spannung auf der 9 V AC-Schiene raus - hast du das nachgemessen? Das wiederum würde zu zu kleiner (lies. unsauberer) Spannung auf der 12 V-Schiene im C64 führen, und das könnte das Brummen erzeugen.

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  • Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was Ripple-Spannung ist und wie ich die ändern kann.


    Der Störton ist witzigerweise unterschiedlich, je nachdem, was der Screen anzeigt. Im weißen Startscreen der Action Replay hört man nichts, im blauen C64 Startscreen ist er da, und vorhin habe ich noch eine Demo gestartet, da ändert sich das Störgeräusche abhängig vom Bild…


    Der Trafo brummt, seitdem ich das Netzteil habe. Spannung war immer ok, 10VAC und 5,2 VDC (ohne Last).


    Ich sag mal so, wegen des Brummtrafos war mir das Teil eh immer suspekt und wurde eigentlich schon durch eine C64PSU ersetzt. Das sehe ich jetzt mehr als Übung an, und außerdem taugt es ja als Netzteil „für den Notfall“…

  • Das Brummen eines Trafos kann auch durchaus normal sein (Wicklungen/Trafoblech schwingen) und stellt erstmal keinen wirklichen Mangel dar, außer daß es unschön klingt.


    Wenn das Gerät abhängig von dem ist, was auf dem Schirm dargestellt wird und das vorher nicht war (das Brummen des Trafos aber ja) würde ich mich auf die kleine Netzteilplatine konzentrieren.

    Was der Ripple ist, bekommst Du leicht über eine Suchmaschine heraus. In Kurzform ist das eine sich ändernde Störspannung auf der eigentlichen Versorgungsspannung. Diese stellt sich analog dar und verursacht analoge Effekte wie beispielsweise Rauschen im Ton oder Störungen im Bild.


    Vermutlich lässt sich das Netzteil schon optimieren. War bestimmt auch nicht so teuer.

  • Aber so wie ich das sehe, brauche ich dafür ein Oszilloskop, oder?


    Das Wechseln der Platine habe ich zwar hinbekommen, aber ich glaube, bei weiteren Elektrotechnik-Tricks hört es dann auf. Kann es sein, dass ich beim Löten einen Kondensator beschädigt habe und deshalb der Fehler auftritt?


    Sollte ja auch ein bisschen ein Erfahrungsbericht zu den ganz billigen Platinen sein…wenn ich das nächste Netzteil mache, werde ich definitiv ein teureres kaufen.

  • Ja, ein Osziloskop wäre das richtige Werkzeug, um das zu messen.


    Eine Beschädigung eines Kondensators wäre zwar denkbar, aber wenn Du nur kurz gelötet hast (Erwarmung ca. 2-3 s) würde ich nicht erwarten, dass Du etwas kaputt gemacht hast. Eher, daß der Hersteller nicht so hochwertige Kondensatoren oder zu wenig verwendet hat. Ordentliche Kondensatoren kosten ein bisschen und daran sparen generell alle Hersteller gerne. Das geht dann zu Lasten der Qualität und massiv auf die Lebensdauer.