C64 Netzteil auf Pollin ASTRODYNE OFM-0101 umbauen

Es gibt 568 Antworten in diesem Thema, welches 193.364 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Oktober 2021 um 08:51) ist von Schmitti.

  • Hi,
    Das Thema ist zwar schon was älter aber ich dachte ich geb trotzdem mal meinen Senf dazu ;)

    Hab mir bei einem Namenhaften Auktionshaus den Türkeil besorgt, sowie besagtes Pollin Netzteil.
    Die Anleitung war echt super !!!!

    Fuktioniert einwandfrei !!!!
    5,2 V und 10,2 V zeigt mein Multimeter an.
    Musste nur zwei Pins Tauschen ???????

    Irgendwie war die Steckerbelegung anders als bei meinem Klotz ???

    Hab es mit Floppy,SD-Cardreader,Final Cartrige3 und der Ramerweiterung ausprobiert läuft absolut stabil !!!!
    Bei der Ramerweiterung ist mein Originalklotz nämlich ausgestiegen wenn noch andere Geräte angeschlossen waren wie z.B. das Tape :böse

    Also nochmal Hut ab,Tolles Ding!

  • Als Anfänger habe ich mich ebenfalls an den Umbau gewagt.

    Auf Bild 1 sieht man, dass unten die Anschlüsse vergossen sind. Ich habe mich entschieden hier direkt an die Kabel anzuschliessen.
    Hier war eine Verwendung von Schrumpfschläuchen leider nicht möglich. So wie man das Abisolierband sieht wurde es am Ende nicht verbaut. Es ist noch verstärkt und mit einem Kabelbinder fixiert worden so gut es ging.

    Das Netzteil selbst läuft bislang gut.

    THX

  • Ich weiss, hatte aber kein anderes Kabel mehr zur Hand. :whistling:

  • Hallo,

    vielen Dank für die netten Grüße. Auch in der Gefahr jetzt völlig in Deine Ungnade zu fallen, du hast da etwas getan was nicht VDE konform ist und eigentlich sogar verboten ist. Grün Gelbe Schutzleitung wird NUR für Schutzleiter eingesetzt und NIEMALS NIE für Spannungsführende Leitungen. Das ist absolut gefährlich und kann zu tödlichem Irrtum führen.

    Die Abisolierten 230 Volt Stücke sind zu lang. Bitte auf 2 mm kürzen und dann seitlich anlöten, so dass die 230 Volt so kurz wie möglich gehalten werden. "Nur anpunkten" und damit so wenig freie Fläche wie möglich.

    Der Niederspannungsteil ist von oben gebogen aufgelötet. Bitte ablöten und seitlich anlöten wegen der mechanischen Spannung auf der Leitung. Das ist nicht gut wenn du das abknickst und der Deckel wieder drauf ist. Die Leitung könnte abbrechen und dann durch das runterdrücken Kontakt zum 230 Volt Bereich bekommen (Worst Case).

    Ansonsten sauber geöffnet und ist nix kaputt gegangen. Also sei so gut und ändere das bitte nochmal. Es ist wie immer nur ein gut gemeinter Ratschlag.


    EDIT: Für die Zukunft noch etwas wichtiges. Man sollte keine unterschiedlichen Leitungsquerschnitte verwenden. Immer versuchen den gleichen Leitungsquerschnitt zu verwenden. In bestimmten Fällen kann gerade bei der 230 Volt Leitung die Verwendung von unterschiedlichen Querschnitten zur Leitungsschmelze führen oder zum Brand. Das gilt hier nicht, da der Strom gering ist, aber generell sollte man das nicht tun.

  • Das wurde noch seitlich angelötet, da es so von der Bauhöhe nicht mehr zuging. Die Kritik ist ja durchgehend konstruktiv, danke.

  • Mein zweites Netzteil ist leider komplett zugegossen. Ich hab aber noch ein paar Netzteile neueren Datums mit dem bekannten Rippenmuster für den C64C. Geht der Umbau auch mit denen?

  • n. Ich hab aber noch ein paar Netzteile neueren Datums mit dem bekannten Rippenmuster für den C64C. Geht der Umbau auch mit denen?

    Das hat wohl noch keiner ausprobiert. Versuch es doch selbst mal und berichte.

  • Sagen wir eher: Die hat bislang noch keiner aufbekommen...

    Man kann natürlich auch die 5V-Kabel außerhalb des Netzteils kappen, den 5v-Regler in ein eigenes Gehäuse samt eigenem Netzkabel stecken und muß dann 'nur noch' drauf achten, stets beide Stecker gleichzeitig ans Netz zu bringen (Mehrfachstecker mit Schalter)

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
    Abweichungen aufgrund des technischen Fortschritts oder individueller Vorlieben vorbehalten.

  • Man kann natürlich auch die 5V-Kabel außerhalb des Netzteils kappen, den 5v-Regler in ein eigenes Gehäuse samt eigenem Netzkabel stecken und muß dann 'nur noch' drauf achten, stets beide Stecker gleichzeitig ans Netz zu bringen (Mehrfachstecker mit Schalter)

    Also, dann würde ich lieber auf die Variante mit den 2 Steckernetzteilen ausweichen.

    Und was die Rippenziegel angeht: Die sind komplett vergossen innen. Sofern man den Deckel unten sauber abkriegt, wird man da kaum genug Platz finden, da so ein Astrodyne unterzubringen. Es sei denn, man dremelt an der richtigen Stelle das Harz auf.
    Ich weiss nicht, ich würds nicht machen. Auch zumal die neueren Netzteile einen besseren Ruf haben als die Türkeile und so ein Umbau bei denen nicht nötig sein dürfte.

  • Die ganz alten Netzteile sind die einzigen in die die Astrodyne-Platine passt. Alles andere ist entweder komplett vergossen oder hat nicht genug Platz.

    Wieder ein Fall wo der alte Kram besser ist. ;)

  • Die ganz alten Netzteile sind die einzigen in die die Astrodyne-Platine passt. Alles andere ist entweder komplett vergossen oder hat nicht genug Platz.


    Nicht ganz, das "Halbkeilförmige" auf dem Bild ganz rechts geht auch. Dort ist nur der Trafo vergossen und die Astrodyne Platine passt gerade eben noch da rein.
    :prof: NUR für Leute die mit Netzspannung umgehen dürfen oder können.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Ich hab einen solchen Halbkeil und da ist leider (oder absichtlich) die Vergussmasse übergelaufen und hat den Regler und Gleichrichter sauber reingeklebt. Sind nur ein paar mm Harz, aber das reicht. Ausserdem komme ich nicht an die Primärklemmen des Trafos ran.

  • Ich hab einen solchen Halbkeil und da ist leider (oder absichtlich) die Vergussmasse übergelaufen und hat den Regler und Gleichrichter sauber reingeklebt. Sind nur ein paar mm Harz, aber das reicht. Ausserdem komme ich nicht an die Primärklemmen des Trafos ran.

    Kann ich bestätigen. Geht hier auch nicht.

  • Habe mir auch ein Netzteil so umgebaut funktioniert wirklich toll und wird nur mehr handwarm.

    Mal eine Frage bezüglich Crowbar zum dazwischen stecken.

    Habe mir so ein Teil gebaut, funktioniert soweit gut. (Bitte keine Diskussion über Sinn und Sinnhaftigkeit).
    Mein Problem ist aber das ich hier einige Netzteile habe die im Leerlauf 5,15-5,25 Volt bringen. Bei diesen Netzteilen zündet der Thyristor immer wieder mal sofort beim Einschalten.
    wenn ich die Netzteile bei eingeschaltetem Cevi einstecke zündet der Thyristor nicht.
    Als Gatestrombegrenzer habe ich eine 100 Ohm Widerstand genommen. Ist das zu wenig?

  • Der Vorteil meines Halbkeils ist, er hat Sicherungen auf der Sekundärseite an die man rankommt. So kann man schön einfach den Stromverbrauch des C64 messen indem man die Sicherung durch das Messgerät ersetzt.

  • Ich hab einen solchen Halbkeil und da ist leider (oder absichtlich) die Vergussmasse übergelaufen und hat den Regler und Gleichrichter sauber reingeklebt.


    Oh, dann hatte ich wohl Glück bei meinen zweien.. da war wohl das Harz knapp oder gerade zu teuer ;)

  • Mein Problem ist aber das ich hier einige Netzteile habe die im Leerlauf 5,15-5,25 Volt bringen. Bei diesen Netzteilen zündet der Thyristor immer wieder mal sofort beim Einschalten.
    wenn ich die Netzteile bei eingeschaltetem Cevi einstecke zündet der Thyristor nicht.


    Dann ist die Ansprechschwelle für deine Crowbar zu knapp bemessen. Ich leg die immer so aus das die erst bei 5.6-5.7V Auslösen.

  • Crowbar brauchst du nach dem Umbau auf das Astrodyne nicht mehr. Diese Schaltnetzteile haben eine gute Regelung.

    Aber wenn es sein muss... Erstens kann man beim Astrodyne die Ausgangsspannung einstellen (kleines Poti auf der Sekundärseite) und zweitens kann man die Crowbar auch etwas unempfindlicher gestalten. Es reicht wenn sie bei erst 5.5V auslöst. Bis 5.25V ist sowieso zulässig und die meisten NMOS-Chips listen 7V als absolute Maximalspannung.