1541 auf 240 Volt umbauen

Es gibt 85 Antworten in diesem Thema, welches 19.569 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Januar 2022 um 23:42) ist von 8-Bit Flo.

  • Ja klar ist alles was hilft gut und der Umbau tut ja nicht so weh wie einen Lüfter irgendwie ins Gehäuse zu bekommen, aber interessieren würde es mich trotzdem. Ich habe ein Bild in Erinnerung wo hier oder woanders jemand das mit einem 64er gemacht hat, allerdings höchst professionell mit Wärmekamera. Dort wurden dann die Unterschiede mit Kühlkörper etc. verglichen.

  • Zitat

    Gikauf: @internium, du als Elektriker kennst dich doch sicher auch mit der Berechnung, Watt ist gleich Volt mal Ampere aus. Durch die Erhöung der Spannung von 5%, ergibt sich daraus einen erhöten Stromverbrauch von ca. 10%. Diese 10% mußt du natürlich Bezahlen. Erhöst du die Einstellung auf 240V, senkst du den Stromverbrauch um ca. 20%, das sind doch auch schon 20 Gründe die Umstellung Vorzunehmen.

    Er ist Elektroniker nicht Elektriker, das ist ein Unterschied. Watt = Volt mal Ampere entspricht P=U*I hört sich ja erstmal fachmännisch an diese Formel rauszuhauen. Und wo gilt diese Formel, was haben wir in der siebten Klasse Physik gelernt?
    RISCHTISCH... P=U*I gilt für Gleichstrom. Kann man das dann für die 1541 und die Trafoleistung, Verlustleistungrechnung in Wärme anwenden?

    BUZZER FAILED !!!


    Zitat

    Internium: Klar kenn ich noch die Formeln, besonders geärgert habe sie uns mit Sachen wie Hysteresekurven und Formeln zur Blind-, Wirk- und Scheinleistung. Auch Leistungelektronik mit Tyristoren etc. waren ein großes Thema.


    Schon viel dichter dran. Da hat jemand schonmal was von Blind- und Scheinleistung gehört, das wäre dann eindeutig der Bereich für Wechselstrom. Schonmal gar nicht so schlecht.


    Hier gibts kostenlose Leistungsberechnung für Wechselstromkreise:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.


    Soviel zu dem Thema Hobbyelektroniker etc. hier ist viel zu viel gefährliches Halbwissen im Umlauf und hier wird sehr gross getönt. Ich kann Sauhunds "LOL" voll und ganz verstehen und das hat mit Arroganz nichts zu tun. Er hatte nur keinen Bock es zu erklären, aber ich bin mir sicher das er es weiss. Übrigens wer von Euch Superelektronikern kann denn wirklich den Unterschied der Verlustleistung nach vollendeter Umstellung von 220 Volt auf 240 Volt in der 1541 ausrechnen? :bgdev

    Nur mal so zum nachdenken und nicht zum klugscheissern. Wenn mir einer kommt "Is ja hier eh alles datt gleiche, Strom is Strom und es macht Päng dann macht Watt Ihr Volt!".... wenn man keine Ahnung hat......einfach mal....

    .....nachlesen :wink:


    Gruß
    Tom / Pentagon

  • Interessant wäre gewesen mit einem IR-Thermometer die Temperatur des Kühlkörpers vor dem Umbau und nachher zu messen.


    Vielleicht kann ja jemand sowas mal machen wenn er Zeit und Lust hat. Ich werde mir erst in ein paar Monaten eine alte 1541 holen, da ich jetzt erst einmal genug Geld für die Erstausstattung ausgegeben habe.

    EDIT: @Pentagon: Wegen dem LOL war ich gar nicht sauer, sondern wegen dem Fresse halten. Aber das war auch nur kurz und dann war auch wieder gut, ich bin da nicht so nachtragend und hatte mich glaube ich auch entschuldigt und ihm Recht gegeben. Damit ist das Thema für mich erledigt und ich bin niemanden sauer und umgekehrt hoffe ich auch nicht.

  • Nein, alles gut, ich wollte das nur einmal aufklären und der eine oder andere kann sein (v)erlerntes Wissen dann gerne nochmal "auffrischen" ;)

  • Oki, ja ich hab eine Menge verlernt in den Jahren. Ich werde da sicherlich noch etwas besser mit der Zeit ;)

  • Er ist Elektroniker nicht Elektriker, das ist ein Unterschied. Watt = Volt mal Ampere entspricht P=U*I hört sich ja erstmal fachmännisch an diese Formel rauszuhauen. Und wo gilt diese Formel, was haben wir in der siebten Klasse Physik gelernt?
    RISCHTISCH... P=U*I gilt für Gleichstrom. Kann man das dann für die 1541 und die Trafoleistung, Verlustleistungrechnung in Wärme anwenden?

    BUZZER FAILED !!!

    Nur... der interessante Teil ist die Wärmeentwicklung an den zwei Reglern der 1541 und das passiert im Gleichstromteil. Da kann man durchaus den Strom durch den Regler (der ist vor und nach dem Umbau derselbe) und die am Regler abfallende Spannung jeweils ausmultiplizieren.

    Ja, da gibts eine gewisse Restwelligkeit am Reglereingang... Für einen Vergleich reicht es aber.

  • Und jetzt der nächste klugscheißerische Einwurf zur Wärmeentwicklung. Sind die Netztrafos jeweils Länderspezifisch, oder generell mit 60Hz entworfen ?

  • Trafos kümmern sich um Spannungen, eher nicht um die Frequenz mit der sie betrieben werden.
    In den USA kommen eher nur 110Volts aus der komischen Steckdose.

    Oh Mann. Wenn ich den Pfiff hier lese wird mir echt anders.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Stimmt, Trafos wandeln nur die Spannung in dem Verhältnis der Wicklungen. Bei 110V wird einfach ein anderes Wicklungsverhältnis genommen, die Spannung auf der Sekundärwicklung ist dann aber genauso hoch wie hier in Deutschland.

  • Und jetzt der nächste klugscheißerische Einwurf zur Wärmeentwicklung. Sind die Netztrafos jeweils Länderspezifisch, oder generell mit 60Hz entworfen ?

    Netztrafos werden tatsächlich auf die Netzfrequenz ausgelegt. Ein 50Hz Trafo hat bei 60Hz etwas höhere Eisenverluste was sich in leicht mehr Wärmeentwicklung äussert.

  • Trafos kümmern sich um Spannungen, eher nicht um die Frequenz mit der sie betrieben werden.

    Doch... einen 50Hz-Trafo kann man mit 60 Hz betreiben, einen 60Hz-Trafo hingegen will man nicht unbedingt bei 50Hz betreiben, jedenfalls nicht bei voller Leistung.

  • Und was bei den Kleintafos von denen wir hier reden nahezu irrelevant ist.
    Das ist kein Netzspeisetrafo der in Brockdorf steht. Das ist die kleine paar Watt Pisskiste in der 1541.

    Wenn ich den Trafo für so etwas ausrechne ist die Frequenz natürlich ein Faktor. Aber ob ich da nu 50 oder 60 Hz Drauf hab ist dann eher Unterhaltung als sinnige Problemdiskusion.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Ein Herr raubsoft war ja auch nur der Meinung das er noch etwas Klugscheissen wolle. Das muss dann aber auch unter den brutalstmöglichen Aspekten ausdiskutiert werden, auch wenn das komplett Sinnfrei ist natürlich.

  • So, hab die 1541 wieder zusammen und vorher/Nachher mal gemessen:

    Vorher 15,3V und 9,5V
    Nachher 14,1V und 8,7V

    Sind das die üblichen Werte für die sekundärseitige Wechselspannung des Trafos vor dem Spannungsregler und Gleichrichter?

    maddoc177

  • Messt ihr eigentlich vorher wieviel saft aus der dose kommt?

    Sollte ich so starke schwankungen haben würde ich mir andere sorgen machen gg

    :zustimm: If Its Nice ..... Play It Twice :zustimm:

    Es fehlt hier definitiv an Zockenden Smileys

    Amiga 1200, Amiga 500, C=128 und man(n) ist glücklich :)

  • Sind das die üblichen Werte für die sekundärseitige Wechselspannung des Trafos vor dem Spannungsregler und Gleichrichter?
    maddoc177

    Ja das sind in etwa die Werte der Wechselspannung.
    Und je höher diese sind, desto mehr müssen 7805 und 7812 verheizen. Deshalb ist der Umbau auf 240V keine schlechte Idee.

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  • Messt ihr eigentlich vorher wieviel saft aus der dose kommt?

    Sollte ich so starke schwankungen haben würde ich mir andere sorgen machen gg

    Wie meinst du das? Natürlich hängt das auch ein bisschen davon ab, wie weit die nächste Trafostation entfernt ist. Aber das ist marginal.
    Hier geht es um einen Umbau einer 1541 (vor dem Umbau / nach dem Umbau)
    Im Grunde kann man das auch berechnen (220V / 240V) * (Sekundärspannung vor dem Umbau) = Sekundärspannung nach dem Umbau.
    Hängt ja im Großen und Ganzen mit der Windungszahl der Trafospulen zusammen.

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  • Ich wohne in einer Gegend, wo tatsächlich ziemlich genau 230 Volt aus der Steckdose kommen, bzw. früher 220 Volt. Das ist aber beileibe nicht überall so- dünn besiedelte Gebiete oder Großindustrie in der Nähe, und schon wackelt das wie Lämmerschwanz. Solange es sich zwischen 208 und 244 Volt bewegt ist das aber völlig OK.

    Da aber zu allen thermischen Problemen, die die 1541 eh schon hatte, die Netzspannung inzwishcen auch ganz real um 10 Volt erhöht wurde, ist das Umklemmen heute umso sinnvoller. Selbst dann, wenn man die Spannungsregler durch Schaltregler-Module ersetzt oder -wie ich es damals gemacht hatte- nach außen auf einen dicken Kühlkörper verbannt, der die Abwärme auch tatsächlich an die Luft abgeben kann. Dann werden die Dinger nämlich auch nur noch handwarm (obwohl sie immer noch fast genauso viel Energie verbraten wie der Rest der Floppy!)

    Ach, nochwas: Spannungen am Trafo immer unter Last messen, sonst kommt da nur Mist raus. Noch besser: Eingangsspannung der Regler messen (an den dicken Elkos), die muß drei Volt höher sein als die Ausgangsspannung (auch wieder unter Last, also bei dem 12V-Teil mit laufendem Motor und am besten mit Kopfbewegung)

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
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  • Also bei der 1541 habe ich keine Bedenke die mit 240V laufen zu lassen.
    Spannungen von ~14,1V und ~8,7V sind gleichgerichtet und mit Elko geglättet ca 19V und 12V. Also noch immer ausreichend hoch.

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