Fremde SIDs in eigenen "Produktionen" verwenden

Es gibt 23 Antworten in diesem Thema, welches 3.536 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Dezember 2011 um 17:27) ist von WTE.

  • Tja, so ist das in einer Szene... mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen :)

    Ist so, war schon immer so, und wird nie anders sein.

    Im übrigen wird das Thema da drüben, wenn man mal schräg nach Osten guckt auch ganz anders erlebt.
    Da wird kopiert, geklaut und gegenseitig Eigentum benutzt! und die Urheber fühlen sich dann sogar geehrt wenn mal der eingene Kram woanders benutzt wird.

    Aber hier muss es ja immer sofort um die Verwertungsrechte (aka Kohle) gehen und dann wird der Urheber in erster Linie von Dritten genötigt vertreten zu werden und der Dritte sackt dann die ganze Kohle ein und der Urheber bekommt ein paar Streicheleinheiten und sein Recht.
    Sehr Schizophren das.

  • Ich denke, die meisten Musicians fühlen sich durchaus geehrt, wenn ihre Tracks reichlich genutzt werden, möglichst brav mit Credits.

    Fragen kostet zwar nix (wenn man denn Kontakt zu Musician oder Erben herstellen kann und dann noch unterstellt, die Rechte liegen beim Komponisten, bei alten Spieletiteln eher unwahrscheinlich, wird eher bei Softwarehaus/ggf. Rechtsnachfolger liegen), aber ich würde höchstens dann fragen, wenn ich vorhätte, etwas kommerziell rauszuhauen, was per se nicht mein Ding ist, aber wie gesagt, selbst wenn man etwas zum Selbstkostenpreis abgeben würde, hätte das schon kommerziellen Touch, was meint Ihr, warum Schlonkel TLC verschenkt - natürlich auch, weil er Schlonkel ist - aber eben auch, um gar nicht erst schlafende Copyright-Bluthunde zu wecken. Einziger weiterer Grund zu fragen wäre vielleicht, wenn man aus irgendwelchen Gründen (absurde Scene Wars/Composer=notorische CSDb-Zicke) befürchtet, die Verwendung sei eher nicht gewünscht. Wobei ich nach wie vor unterstelle, 99% derjenigen, die kP damit haben, ihren Kram in der HVSC zu finden oder gleich selbst in der CSDb o.ä. zu uppen, haben auch kP mit Nutzung durch Coder.

  • Hinsichtlich der Ausgangsfrage würde ich nochmal betonen: Wenn man keine persönliche Einwilligung des Autors hat, sollte man es bleiben lassen. Das hat nichts mit rechtlichen Fragen zu tun - was in der nicht-kommerziellen Szene eher zweitrangig ist - sondern einfach eine Frage des Anstands. Darüber kann man sich natürlich einfach hinwegsetzen, aber dann erübrigt sich auch die Frage.

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  • Hinsichtlich der Ausgangsfrage würde ich nochmal betonen: Wenn man keine persönliche Einwilligung des Autors hat, sollte man es bleiben lassen. Das hat nichts mit rechtlichen Fragen zu tun - was in der nicht-kommerziellen Szene eher zweitrangig ist - sondern einfach eine Frage des Anstands. Darüber kann man sich natürlich einfach hinwegsetzen, aber dann erübrigt sich auch die Frage.


    Nö, die Frage erübrigt sich nicht, denn ich will ja "Scenekonform" (was für ein Wortgetüm) handeln. Womit das Anstandsproblem gelöst wäre. Ich werde jedoch kein Detektivbüro engagieren, um den Urheber eines Tunes zu ermitteln.

    Gruß WTE

    PS: Im übrigen - wir wollen ja nicht unseren Sinn für die Realität verlieren - ist es eine Tatsache, dass alles was irgendwie ins Netz gelangt ist letztlich Freiwild ist. Ob man das nun will oder nicht.

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