Programmiercomputer

  • So, ich habe Eure Ratschläge ernst genommen und mir den Rechner für 999 Euro schenken lassen:

    - Vierfachkernprozessor i7
    - GEFORCE GT 540M CUDA 2 GB, die kann OpenGl4.1 (Diesselbe hat mein Kumpel und nicht darüber geklagt.)
    - Höhere Auflösung als 768 Pixel
    - Großer Bildschirm (war meiner Mutter wichtig, daß meine Augen nicht kaputt gehen)
    - Große Festplatte 1TB (auch wenn der Rechner deswegen lahmt)
    - Bildschirm nicht matt, aber besonders gut entspiegelt im Gebrauch.

    Weil ich in Computergrafik erst bei der Hälfte bin hat das mit dem ProgrammierHiWi erstmal nicht geklappt. :(
    Die haben einen Einstiegsprogrammiertest, wer den hinkriegt wird eingestellt. Und ich soll im Monat wiederkommen und dann....

    In Computergrafik sind wir schon relativ fortgeschritten, hier ein netter Hase, krass, was heutige Grafikkarten leisten:
    Bilder
    • Schokohase.jpg

      126,7 kB, 1.920×1.080, 85 mal angesehen
    Wer den C64 nicht ehrt ist des x64ers nicht wert.
  • Medion als Arbeitsgerät ist schon per Definition ein No Go. Die Tastaturen sind meist schrott, die Lüfter nervig laut, die Haltbarkeit des Gerätes auf ein oder zwei Jahre beschränkt - bei häufigem Transport auf weniger. Und Reparaturmöglichkeiten bzw. Ersatzteile gibt es i.d.R. gar nicht.
    Warum hast du dich nicht mal an deiner Uni umgeschaut, was deine Kommilitonen verwenden? Bestimmt kein Medion. IBM/Lenovo ist bei Programmierern an Unis afaik am verbreitetsten oder bei einigen eben Apple. Lenovo bietet besonders für Studenten attraktive Geräte an. Meist ohne Betriebssystem - das dürftest du eh kostenlos bekommen - aber dafür mit Super Ausstattung. Wenn nichts passendes dabei ist, sind Gebrauchtgeräte mit Garantie (meist sogar vor Ort) für relativ kleines Geld zu haben. Die 1000 Euro hättest du also deutlich besser investieren können. Aber bei Aldi gibt's ja ein generelles 30-Tage Rückgaberecht. Kannst es dir also nochmal überlegen.

    Edit: Und was hat der Hase mit den Fähigkeiten heutiger Grafikkarten zu tun? Das ist doch gar nichts....
    Zuletzt repariert: Commodore 128 Türkeil.
  • So, gekaufter Rechner ist jetzt platt. Ich schreibe noch das hier drauf, aber schön ist anders.

    nacheinander gingen kaputt:
    usb3.0 anschluß mechanisch kaputt
    akkuleistung runter auf 15 min (neuer akku)
    mitlerweile auch akku wieder runter auf 15 min
    tastaturtaste bricht raus
    tochpad löst unkrontrolliert linke taste aus obwohl ich nur bewegen will
    update 7 auf win10 (das ging nur noch mit neuer ssd-festplatte wieder flott)
    bluray kaputt (leider nur extern mögl)
    ...

    so, jetzt ist mein bildschirm kaputt (grüne linien und grüne punkte und alles grün irgendwie)
    bora ca. 150€ angebot für bildschirmreparatur

    habt ihr eine bessere idee?

    ich brauche wieder einen ordentlichen programmierlaptop


    :weihnachten:








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    Wer den C64 nicht ehrt ist des x64ers nicht wert.
  • Wie hier. Hab nen T520 für knapp 300 Mäuse als Rückläufer bekommen. Dazu die vorhandene SSD rein gemacht und 100€ für16 Gig RAM ausgegeben. Spielegrafik brauch ich nicht, das Dock kam von nem Kollegen...
    Der wird das wieder 3-4 Jahre locker machen.
    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:
    forum64.de/gallery/index.php?i…d35136d1a643182e2be702410
  • Vernunftmensch schrieb:

    Schade, daß ich dazu so viel Geld ausgeben muß.
    Musst du vielleicht nicht.

    Die Frage ist in dem Fall: Was bedeutet "Programmieren lernen"?

    Gesuchte SW-Entwickler sind heute keine Leute, die generell programmieren können, sondern solche, die sich meistens auf bestimmte Technologien konzentriert haben. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man an ein Datenbank-Experte ist, ob man Internet-Applikation entwickelt, an riesigen Systemen, an HW-nahen Dingen wie Treibern, an Graphik-Anwendungen, an KI-Projekten oder ob man irgendwelche Tools bastelt. Es ist ein gewaltiger Unterschied, in welcher Sprache man das tut. Ebenso, ob man in der Requirements- oder Analysephase einsteigt, oder die geforderte Funktionalität und gewünschte Plattform schon hingelegt bekommt mit der Aufforderung "mach!".

    Die Grundlage ist natürlich: Verstehe erst einmal die grundsätzlichen Konzepte. Dazu kann man z.B. Donald Knuths "The Art of Computer Programming" erwerben und das Schritt für Schritt verstehen lernen - und der hat das in den 60er-Jahren veröffentlicht, und passt es seither nur periodisch an, aber seine ursprünglichen Gedanken stehen immer noch gültig drin. Oder - wie die meisten es tun - man kann eine entsprechende Schule, ein Informatik-Studium (meistens mit entsprechender Spezialisierung), oder sonstige ernsthafte Kurse und Ausbildungen absolvieren. Und man lernt es natürlich aus jahrelanger Erfahrung.

    Sowas wie einen "Computer Programmierer" gibt es aber in der heutigen Arbeitswelt kaum mehr.

    Das Lernen von Programmiersprachen ist ein Aspekt, nicht mehr. Wenn man bereits 20 Sprachen gelernt hat, ist das erlernen der 21. meistens schon Routine. Das ist aber nicht die ganze Geschichte, sondern ein Schritt hin zu mehr Kompetenz.

    Bevor man sich überhaupt teure Systeme zulegt, stellt sich erst einmal die Frage, was man damit überhaupt anfangen will.

    Wenn es generell um die Entwicklung von Programmen geht, dann brauchts nicht mehr als einen alten (wenn geht qualitativ hochwertigen) Kübel, den man um wenig Geld gebraucht bekommt, ein (womöglich älteres) LINUX drauf, und sowas wie Eclipse oder NetBeans als Entwicklungsumgebung. Oder noch spartanischer: Überhaupt nur den Text-Editor vi, und den entsprechenden Compiler/Interpreter. Damit kann man im Grunde bereits alles tun, was man zum Verkaufszeitpunkt des Geräts auch schon damit tun konnte, nur billiger.

    Will man freilich Software mit den neuesten Standards und Tools und auf den neuesten Plattformen entwickeln, braucht man mehr. Aber zum Lernen braucht man genau das nicht. Dann reicht etwas, was einfach nur funktioniert.

    Will man damit aber bald Geld verdienen, und hat man tatsächlich ein Gefühl dafür, ist das Geld in Kursen mit Zertifizierungen entschieden besser angelegt, als in teurer Hardware. Arbeitgeber suchen Leute, die etwas verlässlich beherrschen, keine geistigen Überflieger und Bruchpiloten. Wirklich gut zu werden dauert dann Jahre bis Jahrzehnte, und ergibt sich aus der Praxis.
  • eben beim saturn bgl - verkäufer hat überhaupt keine ahnung was er da verkauft - 17zolli7 hätte ich gerne - preist er mir ein reduziertes ausstellungssück von 1.299 euro auf 1.199 runtergesetzt

    notebooksbilliger.de/notebooks…hp+probook+470+g3+t6q49et
    hier kostet das ding 899€

    mit vier jahresgarantie mit diebstahlschuztz usw. 400€ auf einmal dazu

    also zusammen 1599€

    ich bin menschlich enttäuscht was aus saturn geworden ist und warum man überhaupt online so günstig einkaufen kann und das sogar ohne zwei jahre garantie

    nachtrag:
    bora computer verkauft das exakte ding als artikenr. 208242 für 999€
    Wer den C64 nicht ehrt ist des x64ers nicht wert.

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  • Nimm ein Thinkpad T520 vom Gebrauchthändler, die sind klasse. Ich hatte 4 Jahre eins von meiner Firma und war begeistert. Jetzt hab ich nen T540 und wünschte, ich hätte das 540er behalten können. Nicht dass das 540 schlecht ist, aber ich mag die Chicklet-Tastatur und das Mauspad nicht, und es sieht halt nicht mehr aus wie ein Thinkpad.