1541 mit 1328 Blocks free

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema, welches 3.112 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. August 2011 um 12:48) ist von Gikauf.

  • Frage an die Experten:

    Aus dem Kyroflux Beitrag habe ich folgende Aussage:

    Was ich aber definitiv weiß: Der Kopf einer 1541 ist breiter als bei einem normalen 80TRK PC Floppy. D.h. die 1541 hat eine 80TRK Mechanik, steppt aber jeweils doppelt.

    Wenn man nun den Kopf der 1541 gegen einen Anderen austauschen würde, der "dünnere" Spuren schreibt, und das DOS entsprechend modifiziert, könnte man dadurch die Kapazität der 1541 verdoppeln?

    Wenn man das weiterspinnt für die 1571, da müsste das dann doch auch möglich sein?

    Sind dann HD Disketten zu verwenden? Oder Quad Density? Oder würden die normalen DD Disketten auch funktionieren?

    Würde man die Schreibelektronik total ändern müssen? Wäre das mit einem vertretbaren Aufwand möglich?

    Wo bekommt man so einen Kopf her?

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  • Mal abgesehen von dem Aufand das DOS zu ändern und die gesamte R/W-Elektronik auszutauschen...
    Dann hast du eine Floppy die zu nichts und niemanden kompatibel ist.
    Warum nicht gleich ne SFD nehmen?

  • Dann hast du eine Floppy die zu nichts und niemanden kompatibel ist.
    Warum nicht gleich ne SFD nehmen?


    Warum sollte diese 1541 mit nix kompatibel sein?

    Wenn man die Tracknummerierung 1,2,3 ... macht, dann ist sie nur für eigene Disketten kompatibel. Wenn man aber die die Tracknummerierung 1,36,2,37 ... macht, dann ist sie zumindest Lesekompatibel.

    Ansonsten sollte sie sogar 99,99% kompatibel sein. Es sollte jeder Drive Code tadellos laufen, warum auch nicht? Die 40 Spur SpeedDos ist ja auch sehr kompatibel. Warum sollte ein 70 Spur DOS Probleme machen? Solange man die üblichen Sachen beibehält (BAM, Catalog).

    Es wäre ja sogar vorstellbar, 2 x 35 Spuren abzulegen, die dann 100% kompatibel wären. Durch einen speziellen Befehl schaltet man von Diskette 1 zu 2 und zurück ...

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  • Sie wird dann zumindest echte 1541-formatierte DD-Disks schlecht bis garnicht lesen...
    Und eine echte 1541 wird keine Disk lesen die mit dem modifizierten Drive geschrieben wurde.

  • theoretisch ginge das, auch mit dd disketten.

    aber mehr als eine gedankenspielerei wird das nicht, da musst du nicht nur mechanisch einiges ändern, sondern auch an der elektronik. köpfe wirst du wohl ausschliesslich aus alten laufwerken ausbauen können :)

  • Mal abgesehen von dem Aufand das DOS zu ändern und die gesamte R/W-Elektronik auszutauschen...

    In vereinfachter Form wäre die Ansteuerung eigentlich sogar sehr einfach. Schließlich kann man mit einem einfachen "M-W"-irgendwas (hab jetzt keine Lust, das rauszusuchen), einen Halbschritt steppen. Ein anschließendes "I" würde dann die BAM neben der regulären Spur 18 lesen. So könnte man immerhin zwei Diskettenseiten 1:1 auf eine Seite kopieren, und in der Software die Aufforderrung zum Umdrehen, durch diese beiden Befehle ersetzen. Ein echtes 70- oder 80-Spur DOS wäre natürlich etwas mehr Programmieraufwand.

    Sie wird dann zumindest echte 1541-formatierte DD-Disks schlecht bis garnicht lesen...

    Kann man nicht auch mit dem Catweasel-Controller C64-Disketten lesen und schreiben? Da müßte es doch dann die selben Probleme geben.

  • Und eine echte 1541 wird keine Disk lesen die mit dem modifizierten Drive geschrieben wurde.

    Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber war da mal nicht was mit Halftrack-Kopierschutzmethoden, die nur mit modifiziertem Drive geschrieben werden konnten?

  • Zitat

    Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber war da mal nicht was mit Halftrack-Kopierschutzmethoden, die nur mit modifiziertem Drive geschrieben werden konnten?


    nein. diese "halftracks" sind auch was anderes, nämlich normal breit, aber um einen halben track versetzt


  • nein. diese "halftracks" sind auch was anderes, nämlich normal breit, aber um einen halben track versetzt

    Richtig, dann braucht man also nur ein Programm um auf den Halftrack umzuschalten. Schwieriger ist nur das Formatieren, wegen dem Rücksetzen auf Spur 0.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • Schwieriger ist nur das Formatieren


    Auch nicht, man muss nur die Formatierroutine vom OpenCBM minimal anpassen.

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  • Richtig, dann braucht man also nur ein Programm um auf den Halftrack umzuschalten. Schwieriger ist nur das Formatieren, wegen dem Rücksetzen auf Spur 0.

    Was sauhund damit sagen wollte: Auch wenn man 0,5 Track steppen kann, schreibt die 1541 immer noch 1 Track breite. Man überschreibt also ein wenig von den beiden benachbarten Tracks, was bedeutet: Es funktioniert nicht.

  • Was sauhund damit sagen wollte: Auch wenn man 0,5 Track steppen kann, schreibt die 1541 immer noch 1 Track breite. Man überschreibt also ein wenig von den beiden benachbarten Tracks, was bedeutet: Es funktioniert nicht.

    Aber der Forenstarter hat doch schon geschrieben, dass er einen "feineren" R/W-Kopf nutzen will. Für mich klingt das wie ein interessantes, nicht unmögliches Unterfangen, dem ich gerne folge. Im Ansatz ist die Idee ja schon recht gut, höchstens die Mechanik zu besorgen und an das Floppy-ROM anzupassen dürfte wirklich ein schweres Problem sein.
    Viel Glück :)

    Avatar: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Foto von Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Aber der Forenstarter hat doch schon geschrieben, dass er einen "feineren" R/W-Kopf nutzen will.

    ...und dann war da noch die Problematik: Breite Spur VS schmaler Kopf und umgekehrt.
    Es wäre einfacher gleich eine komplette PC-HD Mechanik zu nehmen und dann die Analogverstärker auf der 1541 Platine
    sowie das DOS anzupassen...
    Aber die Grundproblematik bleibt natürlich bestehen, mit der Folge das es mit der Kompatibilität zu orginalen 1541-Disks
    eher schlecht aussieht.
    Als Experiment ist das natürlich reizvoll.

  • Warum muss man unbedingt die Mechanik austauschen? Der feine Kopf + bestehende Mechanik müsste 70 Spuren locker, 80 bis 84 Spuren bedingt zulassen.


    Die Schreiblektronik ist ja auf die Induktivität des Kopfes angepasst? Also würde ein neuer Kopf immer problematisch sein?

    Engere Spur, bedeutet das engerer Schlitz im Kopf? Engere Schlitz würde aber auch bedeuten, dass der Magnetisierstrom höher sein müsste, oder?


    Das DOS wäre meine geringste Sorge. Die Mechanik müsste passen. Das Problem scheint eigentlich ein geeigneter Kopf und die passende Elektronik zu sein.

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  • Was sauhund damit sagen wollte: Auch wenn man 0,5 Track steppen kann, schreibt die 1541 immer noch 1 Track breite. Man überschreibt also ein wenig von den beiden benachbarten Tracks, was bedeutet: Es funktioniert nicht.

    Die Halftracks sind Normal Breit, nur deshalb konnten sie auch für Kopierschutz verwendet werden. Es wurde auch nirgends gesagt, daß der S/L-Kopf Breiter schreibt als ein Track, das gilt auch für den Halftrack. Wenn du andere Infos hast, dann nenne bitte die Quelle.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.