Kann ich mir nicht nen einfachen Adapter bauen
damit ich nen Flash 28F256 anstatt eprom 27c256
verwenden kann? Sie sind fast Pin kompatibel.
Würde das funktionieren?
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Kann ich mir nicht nen einfachen Adapter bauen
damit ich nen Flash 28F256 anstatt eprom 27c256
verwenden kann? Sie sind fast Pin kompatibel.
Würde das funktionieren?
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Aber die 28er sind doch nicht löschbar, oder?
Vielleicht ist das für dich interessant?
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(Da steht aber nix von 28Fxxx nur 29Fxxx)
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(Da steht aber nix von 28Fxxx nur 29Fxxx)
Dieser Adapter hat einen Fehler im Layout. _CS des EPROMs wird fest auf GND gelegt und das EPROM/Flash wird über _OE gesteuert. Damit wird das EPROM dauernd aktiv gehalten und braucht mehr Strom als nötig. Korrekt wäre entweder _OE fest auf GND und über _CS ansteuern oder _OE und _CS parallel schalten und zur Ansteuerung benutzen.
Musste nicht auch folgendes gehen:
- Vpp (Pin 1) mit Masse (Pin16)
- Vcc (Pin32) mit Pin30
verbinden. Und dann so einsetzen, dass Pin 16 dort sitzt, wo Pin 14 vom 27C256 wäre...? (Pin 1,2,31,32 halt zur Seite biegen)
Dann wäre der 28F256 ja im "Read-only"-Mode und sollte sich wie ein normaler ROM verhalten, wenn ich das im Datenblatt richtig verstanden habe.
Aber die 28er sind doch nicht löschbar, oder?
Doch, die lassen sich elektrisch löschen.
Dieser Adapter hat einen Fehler im Layout. _CS des EPROMs wird fest auf GND gelegt und das EPROM/Flash wird über _OE gesteuert. Damit wird das EPROM dauernd aktiv gehalten und braucht mehr Strom als nötig. Korrekt wäre entweder _OE fest auf GND und über _CS ansteuern oder _OE und _CS parallel schalten und zur Ansteuerung benutzen.
Oh sowas aber auch. Der ersetzte Chip von Commodore hat gar keinen Stromsparmodus und zieht immer 5 Mal mehr Strom als ein moderner Flash mit aktivem Chipselect. Zumal die Zugriffszeit schlechter wird wenn man über CE schaltet. Ich hatte mitunter schon Probleme dann (vor allem wenn man wirklich EPROMs verwendet).
Die aktuellen Adapter haben nochmal eine Option mehr an SJ4 somit kann Pin 22 des Flash (CE) entweder mit OE oder GND verbunden werden. So kann jeder selbst entscheiden ob er (noch mehr) Strom sparen will oder auf schnelleres Timing setzt.
Musste nicht auch folgendes gehen:
- Vpp (Pin 1) mit Masse (Pin16)
- Vcc (Pin32) mit Pin30
Mein Gefühl sagt eher Vpp auf Vcc legen, aber das steht im Datenblatt.
Oh sowas aber auch. Der ersetzte Chip von Commodore hat gar keinen Stromsparmodus und zieht immer 5 Mal mehr Strom als ein moderner Flash mit aktivem Chipselect. Zumal die Zugriffszeit schlechter wird wenn man über CE schaltet. Ich hatte mitunter schon Probleme dann (vor allem wenn man wirklich EPROMs verwendet).
Auch die ROMs machen einen Unterschied im Stromverbrauch zwischen _CS low und _CS high. Es bleiben aber NMOS womit sie auch im nicht selektierten Zustand warm werden. Wenn dir die Zugriffszeit nicht langt hast du deutlich zu langsame EPROMs verwendet, alles mit 200ns und schneller muss funktionieren. Beim C64 hab ich die Daten nicht zur Hand, aber in der 264er Serie (C16/+4) wo der Takt bis 1.76MHz betragen kann werden von der Spezifikation ROMs mit 300ns oder schneller verlangt.
Wenn man über _OE schaltet bleibt die Zugriffszeit (Zeit von Adresse gültig bis Daten gültig, siehe Chipaufdruck) gleich, aber man lässt dann die im EPROM ablaufende Dekodierung der anliegenden Adressen mit der Laufzeit der Selektierung des EPROMs parallel laufen und kann so langsame Selektierungslogik verstecken oder eine Stufe langsamere (billigere) EPROMs verwenden. Beim C64 mit seinem moderaten Takt sollte es keinen Grund für diesen Trick geben. Bei Verwendung von _CS laeuft beides hintereinander ab.
Zitat
Die aktuellen Adapter haben nochmal eine Option mehr an SJ4 somit kann Pin 22 des Flash (CE) entweder mit OE oder GND verbunden werden. So kann jeder selbst entscheiden ob er (noch mehr) Strom sparen will oder auf schnelleres Timing setzt.
Dann ist ja alles OK. Wobei 'schnelleres Timing' in diesem Kontext nie nötig sein sollte.
Beim C64 hab ich die Daten nicht zur Hand, aber in der 264er Serie (C16/+4) wo der Takt bis 1.76MHz betragen kann werden von der Spezifikation ROMs mit 300ns oder schneller verlangt.
Achtung. Der Speicher läuft aber im C64 noch schneller da der Grundtakt höher ist. Also ca. 1.97 MHz. Allerdings kann beim C64 die CPU die Videozyklen nicht benutzen, das geht erst im C128.
Achtung. Der Speicher läuft aber im C64 noch schneller da der Grundtakt höher ist. Also ca. 1.97 MHz. Allerdings kann beim C64 die CPU die Videozyklen nicht benutzen, das geht erst im C128.
Das geht auch schon beim C16/+4 wenn man den Bildschirm abschaltet (und noch deutlich schneller wenn man dann auf NTSC umschaltet, könnte allerdings die CPU auf Dauer übelnehmen). Aber selbst im C64 sind es bei 1.97MHz immer noch knapp über 500ns die man Zeit hat. Incl. der Laufzeit der Logik zur Selektierung natürlich. Mit einem über _CS angesteuerten 250ns EPROM sollten man keine Probleme haben, oder unterschätze ich die Laufzeit der Logik zur Selektierung der ROMs im C64?
Was ist eigentlich mit dem 29F256 da ist doch sogar die Belegung Identisch zum 27c256? Könnte man das 1:1 nutzen, spricht doch ansich nichts dagegen, oder?
Ich mache mir ja nur über alternativen gedanken, da ja die EEprom dinger immer seltener, älter und teurer werden.
Ja das geht wohl (halt Pin1 passend verarzten) aber wirklich gut erhältlich ist der Chip auch nicht. Für den Anwendungszweck nehme ich OTPROMs, die kosten weniger als Flashs oder Eproms und sind noch relativ gut erhältlich.
ja, otp hatte ich auch überlegt, nur ist das Problem das wenn irgendwas schiefgeht beim beschreiben sie in den Müll können, und genau das habe ich noch das problem das ich mehr ausschuß prodoziere als lauffähige Eproms ![]()
Warum Pin 1 verarzten? Pin 1 /WS nicht identisch mit VPP?
Pin 14 GND und Vss sind doch auch identisch?
was meinst du genau?
Ein ROM hat an dem Pin u.U. gar nix. Vpp liegt meist auf Vcc wenn nicht programmiert wird, das ginge also. Generell kann man aber nicht sagen dass die Pins identlisch sind.
ja, otp hatte ich auch überlegt, nur ist das Problem das wenn irgendwas schiefgeht beim beschreiben sie in den Müll können, und genau das habe ich noch das problem das ich mehr ausschuß prodoziere als lauffähige Eproms
Dann nimm für die Tests normale EPROMs und wenn es läuft programmier den Code in ein OTP. Auch alte EPROMs kann man noch problemlos verwenden und einige Zyklen machen sie schon mit bevor Schluss ist.
Ansonsten... man kann gebrauchte EPROMs durchaus kaufen oder von Schrottmainboards der 486er-Klasse und älter 'ernten'. Ebenso alte Grafikkarten. Wenn es nur fürs Privatvergnügen ist, dann bekommt man so für kleines Geld genug EPROMs zusammen.
Ansonsten... man kann gebrauchte EPROMs durchaus kaufen oder von Schrottmainboards der 486er-Klasse und älter 'ernten'. Ebenso alte Grafikkarten. Wenn es nur fürs Privatvergnügen ist, dann bekommt man so für kleines Geld genug EPROMs zusammen.
Gute Idee mit dem Ernten.... werde ich mich gleich mal bei machen, ich kenne jemanden der noch hunderte 286 386 und 486`er hat, da muss ich mal bei ;o)
Gute Idee mit dem Ernten.... werde ich mich gleich mal bei machen, ich kenne jemanden der noch hunderte 286 386 und 486`er hat, da muss ich mal bei ;o)
Wobei man bei den Grafikkarten oft 27(C)128 und auf den Mainboard oft 27(C)256 finden kann. Ich mache sowas allerdings nur wenn es ein typisches NoName-Teil und kein besonderes Gerät wie z.B. ein Original IBM AT, Euro-PC oder einer der Commodore-PCs ist.
Auf den alten 286ern und Grafikkarten kann man auch oft noch RAMs in DIP finden die als Ersatzteile für C64 und Amiga sehr brauchbar sind. 41464 sind nicht mehr ganz so einfach zu bekommen.
Gerrit
Ich habe hier noch einige unbekannte EPROM-Typen. Es steht keine Typ-Nummer drauf.
2 Stück von ST-Microelectronics (Produktion KW48/1999) und 12 Stück von Texas-Instruments (120 ns Zugriffszeit). Alle 14 Stück haben ein 28-pol-Keramik-DIL-Gehäuse mit Quarzglasfenster. Wer Interesse hat, damit zu experimentieren, schickt mir am besten eine E-Mail.
Ich habe hier noch einige unbekannte EPROM-Typen. Es steht keine Typ-Nummer drauf.
2 Stück von ST-Microelectronics (Produktion KW48/1999) und 12 Stück von Texas-Instruments (120 ns Zugriffszeit). Alle 14 Stück haben ein 28-pol-Keramik-DIL-Gehäuse mit Quarzglasfenster. Wer Interesse hat, damit zu experimentieren, schickt mir am besten eine E-Mail.
Bei den TI steht auch nichts auf der Unterseite? Ich hab einige von TI bei denen der Typ nochmal leicht verklausiliert auf der Unterseite zu finden ist.