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A500 softwaremäßig auf OCS oder ECS Chip prüfen ?

  • Kennt jmd. 'ne einfache software Lösung (neben Aufschrauben und 'reingucken), um festzustellen welcher Grafikchip (noch OCS oder 'schon' ECS) im jeweiligen A500 steckt ?
    Ich denke da z.B. an entstpechende Demos, die entweder nur mit OCS kompatibel oder welche die auf jeden Fall den ESC Chip benötigen/nutzen.., kennt jmd. ein oder mehrere Demo-Bsp. ?
    Wenn ja bitte mit Namen bennenen.. :).
    Denn so könnte man mit einer ECS - Grafikmode Demo easy feststellen, ob ein OCS (nicht lauffähig) oder ECS (Demo lauffähig) drin steckt.


    Ich habe insg. vier A500 und wollte halt 'mal checken, was da denn jeweils für'n Chip drinsteckt ohne sie komplett aufschrauben zu müssen
    (ohne das Schutzblech über der Platine entfernen zu müssen).


    Oder geht das evtl. auch mit einer DeluxePaint Version ? Dort kann man ja versch. Grafikmodi am Anfang auswählen.., ..im Falle eines ESC Chips -sofern von DeluxePaint unterstützt-
    müssten dann ja ein paar mehr Grafikmodi bzw. Auflösungen im Anfangsbildschirm zur Auswahl stehen als bei einem OCS Amiga, oder ?

  • Stimmt, an Sysinfo am A500 hatte ich jetzt gerade gar nicht gedacht.


    Aber wie bekomme ich das Programm denn auf den A500 übertragen, ist ja keine simple NoDOS executeable adf-Datei, kann man es über die Workbench starten ?
    Bräuchte da eher eine Art Schrit für Schritt Anleitung (HD Erfahrung usw. habe ich noch nicht, das kommt erst noch demnächst ;)), CF PCMCIA Adapter und A600
    habe ich, kann man so irgendwie die SysInfo Dateien auf eine Amiga Disk schreiben und unter der WB starten ?


    Ich erinnere mich gerade, dass ich ja auch 'mal eine Datei ('adf transfer') über Nullmodem Kabel + WB auf Amiga 500 übertragen habe, so wäre das sicher auch
    mit der Sysinfo Datei möglich.. oder ? [Weiß nur nicht mehr so genau wie das im Detail (Befehlskette in WB) nochma' ging, könnte es aber 'nachforschen'.]

  • kann man so irgendwie die SysInfo Dateien auf eine Amiga Disk schreiben und unter der WB starten ?

    Wenn Du Workbench 2.1 hast, kannst Du auf den Amiga600 den CrossDOS-Treiber verwenden, um eine MS-DOS-Diskette zu lesen. Am PC mit 720 kB formatieren, und Sysinfo sowie LHA für 68000 drauf kopieren. Dann kannst Du es am 600 auf eine Amigadiskette entpacken.

  • Ist bei der WB 2.1 die Crossdos-Unterstützung (Treiber) schon vorhanden oder muß der auch erst irgendwie auf die WB 2.1 Disk 'transferiert' werden ?


    Ab einer bestimmten WB-Version lag doch 'showconfig' bei welches dir auch einen Überblick über die Systemconfig incl. verbaute Chips gibt. Versuchs doch mal damit.

  • Die Demos "Move any Mountain" und "Notech" verlangen einen ECS Amiga, aber auch nur wegen der Speicherverwaltung.


    Es gibt soweit ich weiss kein Spiel oder Demo, welches irgend ein ECS Chipset Register nutzt oder verlangt.
    Ganz im Gegenteil, denn viele Titel kommen mit den erweiterten Funktionen nicht zurecht, weil vom Coder diverse Bits unwissend gesetzt wurden, die unter OCS keine Auswirkung haben.
    Unter ECS werden diese Bits dann plötzlich ausgewertet und das führt in den meissten Fällen zu (starken) Bild und evtl. sogar Tonverzerrungen.


    Zum Herausfinden der verbauten Hardware kann man neben Sysinfo noch ShowConfig oder WhichAmiga nutzen.
    Das Auslesen der Register ist recht leicht und auf die Angaben kann man sich (im Gegensatz zu PC/Windows) gut verlassen.


    Von der verbauten Speichermenge darf man aber nicht auf den Chipset schliessen!
    Es gibt nämlich solche "Fake Amiga500" Boards, welche einen ECS (8372) FatAgnus haben, jedoch nur 512KB Chipram, eine OCS Denise und Kickstart 1.3.
    Damit treten trotz allem die besagten Probleme bei einigen Spielen und vielen Cracktros/Demos auf, auch wenn der Rechner augenscheinlich ein normaler (vermuteter OCS) Amigs zu sein scheint.

  • @BiongfBall:
    Ja.., finde das auch manchmal durchaus interessant was da so für Effekte mit ECS bzw. auch AGA Chipsets auftreten.
    Ich habe gestern erstmals einen A1200 in Betrieb gehabt.., war 'lustig' anzusehen wie einige org. jedoch ungefixte Spiele so cooles Grafikrauschen
    verursachten und erst nach ca. 25 Sek. oder so entgültig abstürzten (Spindizzy Worlds Org.-Diskette).
    --
    Bei einigen Spielen ist es schön zu sehen, dass mit einem A1200 ein Geschwindigkeitsplus stattfindet wie bei den Lucasfilm Adventures, die dann an so bestimmten 'rechenintensiven'
    Ecken 'endlich' mit mehr als 2 FPS laufen ;). Elite 2 macht am A1200 richtig Spaß.. . Eine neue Turbokarte für den A500 wäre daher wirklich ganz schön zu sehen, da dieser
    (wenn man nicht WHD Load nutzt) die 'kompatibelste' Hardware ist, ihm für 3D Spiele, etc. aber etwas der Speed fehlt.
    Ich finde bei dem ein oder anderen meiner vier Amiga 500 auch den Soundoutput irgendwie "besser" als z.B. beim A1200 (aber da sind wir wieder bei meinen Sensibeleien). In dem Sinn,
    dass dieser am A500 evtl. leicht fetter ist (vlt. durch die zusätzlichen -12 V, die der A500 für den Sound nutzt ? ;) ) und vor allem kommen solch bestimmte Stereoeffekte wie zum Bsp.
    beim X-Out Titeltrack an best. Stellen zu hören.. bei meinen älteren A500 mit KS1.2 dreimal mehr deutlicher (richtig surroundefektmäßig) herüber.

  • Vielleicht solltest Du mal die SMD Elkos im 1200er wechseln, Paula ist in allen Amigas gleich geblieben.


    TP

    Ich glaube nicht, dass da was nicht richtig ist mit dem 1200er, der klingt eigentlich ja auch zu 100% in Ordung.
    Im Gegenteil: die neueren Paula Revisionsn klingen vlt. sogar irgendwo im großen und ganzen 'sauberer' (klarer) als in manchen meiner alten A500 (aber nicht "besser" ;).., da leicht
    weniger Druck auf dem Sound ist).
    Nur ich, mit meinem -annähernd absoluten Gehör- merke halt Unterschiede (auch zwischen A500ern also allen/jedem einzelnen Board ;) ), das ist wahrscheinlich alles... ;).


    Wie machen sich denn nicht mehr richtig funktionierende Elkos beim Sound bemerkbar, hat der Sound dann weniger Druck oder was passiert dann evtl. ?

  • Ich glaube nicht, dass da was nicht richtig ist mit dem 1200er, der klingt eigentlich ja auch zu 100% in Ordung.
    Im Gegenteil: die neueren Paula Revisionsn klingen vlt. sogar irgendwo im großen und ganzen 'sauberer' (klarer) als in manchen meiner alten A500 (aber nicht "besser" ;).., da leicht
    weniger Druck auf dem Sound ist).
    Nur ich, mit meinem -annähernd absoluten Gehör- merke halt Unterschiede (auch zwischen A500ern also allen/jedem einzelnen Board ;) ), das ist wahrscheinlich alles... ;).


    Wie machen sich denn nicht mehr richtig funktionierende Elkos beim Sound bemerkbar, hat der Sound dann weniger Druck oder was passiert dann evtl. ?


    Ja der Sound hat weniger Druck dann weil sich die untere Grenzfrequenz nach oben verschiebt.


    TP

  • Aha interessant.. und gut zu wissen.
    Mein A1200 ist aber soweit erstmal ok, ist auch allg. so an sich noch ein rel. neues Board (Rev. 2B). Vlt.werd' ich in ein paar Jahren die Elkos 'mal wechseln, wenn
    irgendwann am Sound wirklich 'was nicht mehr stimmen sollte aber er klingt ja noch total ok, ziemlich gleich zu meinem A600 (Rev. 2D Board)


    Ist das beim A500 genauso, sprich gibt's da auch Elkos die man in diesem Zusammenhang 'mal tauschen könnte / sollte nach all den Jahren ?

  • Da fällt mir gerad' ein: Ein vor 4 Jahren ersteigerter A500 hatte (neben einem üblen Laufwerk) einen seltsam schrillen Sound in manchen Momenten..,
    das könnte dann ja durchaus die Ursache in den Elkos dieses Amigas haben, oder ?
    Wollte das Gerät nun nochmal testen (diesmal mit versch. Nezteilen), ob der Sound immernoch so anders klingt, da aber das Laufwerk darin nun sogar
    komplett funktionsuntüchtig ist, ging das gerade nicht so spontan 'mal eben auf die Schnelle, muss da erstmal ein anderes Laufwerk dranschließen.

  • Vlt. werd' ich nun doch in naher Zukunft die Elkos 'mal tauschen, denn so 100% zurieden bin ich mit dem Sound am A1200 manchmal doch nicht.
    Vlt. ist das aber nur die Gewohnheit, da ich vorher nur meinen gut klingenden '87er A500 kannte. Ich bezweifele mittlerweile ob das wirklich 'was mit den Elkos zu tun hat,
    der A1200 gibt den Sound einfach nur zu pur wieder, was dann dazu führt, dass die 8bit Samplequalität des Amiga manchmal zu deutlich wird -und manche Samples zu
    metallsich klingen-, dasselbe -metallischer Klang- höre ich auch beim WinUAE Emulator, wenn ich mir Longplays anschau (in einigen Fällen zumindest).


    Wer übrigens DD taugliche Disketten für den Amiga sucht / braucht, dem kann ich diese Fujifilm Disketten-Sorte empfehlen:
    http://cgi.ebay.de/60-STUCK-DI…amer&hash=item27bbb2d6fde


    Habe mit genau diesen Disketten aus diesem Angebot alle Disks mit einem standard Chion Laufwerk im A1200 beschrieben (adf-Files) und sie funzen alle.
    Es gibt von der Firma aber auch unterschiedliche 'Sorten' von HD Disketten daher beim Kauf drauf achten, dass man nicht unbedingt eine falsche Sorte nimmt.., diese
    normale 'Sorte' im obigen Link funzt zumindest auch als DD wunderbar.
    Datenverlust hatte ich bisher auch noch keinen im Falle von bereits sechs Jahre älteren Fuji-Disks (wie die oben genannten waren auch diese mit einer leichteren, schwarzer Schutzblende versehen).
    Die SK HD Disketten von Conrad (Conrad Marke) funktionieren auch einwandfrei am Amiga, auch da bisher kein Datenverlust nach vielen Jahren. Ich hatte nur mit Verbatim HD Disks arge
    Probleme und mit bestimmten hochwertigen HD TDK Disketten wohingegen TDKs mit schwarzem Schutzschuber auch fehlerfrei laufen
    (Sony HDs gingen glaub' ich auch nicht, weiß ich aber nicht mehr genau).

  • Das dein 87er Amiga 500 nicht so metallisch klingt das will ich meinen - das Problem ist wohl nun leider eher das Du Dich an einen Amiga klang gewöhnt hast der sehr schlecht ist und witzigerweise den Klang für den der Amiga bekannt ist als schlecht empfindest.


    Der Filter filtert alles oberhalb von ca 7 kHz raus und kann bei den älteren Modellen noch nicht abgeschaltet werden.


    Das wurde gerüchteweise deshalb gemacht um die Tonausgabe fürs Telefon zu optimieren.


    Ist der Filter abgeschaltet kann es zu Verzerrungen kommen wenn die Samplingsfrequenz im hörbaren Bereich liegt was damals eigentlich immer der Fall war da der Amiga nicht mit Oversampling arbeitet im Normalfall und höhere Samplingsraten zu viel Speicher gefressen hätten.


    TP

  • Der normale Filter kann bei meinem A500 auf jeden Fall abgeschaltet werden, dann geht bekanntlich die Powerlampe aus, das macht ja die meiste Sofware bis auf
    ältere Titel wie z.B. Dragon's Lair, da bleibt der Filter durchweg eingeschaltet, was aber auch besser zum Spielsound passt.
    Das LN3 Intro nutzt für den ersten Teil-Satz "Real Hatred.." den Filter und schaltet dann bei "..is timeless." aus, was 'genial' ist ;).
    (Warum hat man das mit der Lampe bei den späteren Modellen eigentlich nicht beibehalten oder ist der Filter da immer aus -muss ich 'mal drauf achten..- ?)


    Hauptsächlich hat mein angesprochener A500 mehr Druck hinterm Sound meine ich.. und klingt auch sonst normal, dass da wirklich 'was weggefiltert wird in dem Sinn, dass höhere Töne nicht
    mher da sind, kann ich nicht unbedingt sagen.
    Ich habe jedoch einen weiteren A500 mit K.S.1.2 der ähnlich alt sein müsste und der klingt wirklich etwas zu dumpf, da könnte deine Beschreibung hinkommen.
    Man weiß allerdings ja auch nicht, was diese Amigas alle so auf'm Buckeln haben (wegen dem Alter und Nutzung), vlt. ist die Hardware auch nur zu ausgenudelt mittlerweile
    oder Kondensatoren arbeiten nicht mehr exakt so wie sie sollten.


    Verzerren tun drei meiner A500 defintiiv auch nicht, jedoch hab' ich einen [den in einem obiogen Posting schonmal angesprochenen], der ein seltsames Soundproblem hat, denn dieser
    klingt bei höheren Tönen total verkehrt -schrill- (ist mir z.B. beim ersten Leveltrack von X-Out aufgefallen), das könnte ja in der Tat das von dir beschriebene Verzerren sein.
    Meine anderen Amiga500 tun das aber definitiv nicht, Verzerren bei höheren Tönen scheint also nicht bei allen alten Amigas der Fall zu sein.

  • Der normale Filter kann bei meinem A500 auf jeden Fall abgeschaltet werden, dann geht bekanntlich die Powerlampe aus, das macht ja die meiste Sofware bis auf
    ältere Titel wie z.B. Dragon's Lair, da bleibt der Filter durchweg eingeschaltet, was aber auch besser zum Spielsound passt.
    Das LN3 Intro nutzt für den ersten Teil-Satz "Real Hatred.." den Filter und schaltet dann bei "..is timeless." aus, was 'genial' ist ;).
    (Warum hat man das mit der Lampe bei den späteren Modellen eigentlich nicht beibehalten oder ist der Filter da immer aus -muss ich 'mal drauf achten..- ?)


    Hat man doch, nur wurde da noch ein Widerstand eingebaut, damit ist die Powerlampe bei abgeschaltetem Filter nicht aus sondern nur dunkler. Verhält sich wie beim A2000.


    Gerrit