BIOS für 286er gesucht

Es gibt 20 Antworten in diesem Thema, welches 3.892 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. Mai 2021 um 00:11) ist von Stefan6973.

  • Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem uralten BIOS. Leider habe ich die beiden Chips (28 PINs) irgendwann mal `runtergerupft und finde sie nun nicht mehr wieder.

    Eigentlich müsste man das mit zwei EPROMs lösen können, denke ich. Aber ich habe a) keine Ahnung, welches Board das ist und b) keine BIOS-Dateien.

    Auf dem Board ist nur ein Symbol, das wie ein Kreis aussieht, von dem ein Stück ausgestanzt wurde. Siehe Anhang der Nachricht.


    - Kennt jemand das Symbol?

    - Kann ich irgendein 286er BIOS nehmen? Hätte jemand eines für mich? (Also, ich meine als Dateien)

    CU,
    A500Man

  • Nen Foto von dem ganzen Board mal bitte.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Soweit ich weiss ist das das Symbol vom Hersteller Octek.
    Aber ohne weitere Angaben hilft das nicht viel.

  • Ich würde ebenfalls sagen, dass das ein Mainboard vom Hersteller Octek ist, soweit man nur das Symbol sieht. Auf jeden Fall würde ich bei dem Hersteller mit der Suche nach dem passenden BIOS bzw. erstmal der genauen Modellbezeichnung anfangen.
    Irgendein BIOS kannst Du nicht nehmen. Das BIOS ist im Normalfall auf genau das Mainboard abgestimmt. Hierbei spielt der Chipsatz die Hauptrolle und die Peripherie-IC's, die vielleicht noch auf dem Mainboard sitzen. Mit etwas Glück kann ein BIOS von einem Mainboard des gleichen Herstellers oder eines anderen Herstellers verwendet werden, das für ein Mainboard mit dem gleichen Chipsatz und Peripherie-IC's geschrieben wurde.
    Für die entfernten IC's kannst Du dann ohne Probleme EPROM's verwenden. Entweder waren das früher ROM's oder es waren sogar EPROM's drauf.

  • Jungs,

    Ihr seid großartig! Ich habe mir mal das Logo auf der Homepage von Octek angesehen; das isset! Zu dumm nur, daß die keine Datenbank/Downloadbank mit so alten Hütchen haben ...

    Hat irgendwer noch ein 286er-BIOS für ein Octek-Board? Wahrscheinlich ist es ja AMIBIOS oder so; die waren damals auf fast jedem board `drauf.

    CU,
    A500Man

  • Ich hab hier ein Phoenix BIOS von einem 286-12 ausgelesen.
    Ich wette das es nicht mit deinem Chipsatz zusammenarbeitet aber testen kannst du ja mal...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Schreib Octek doch einfach mal eine nette E-Mail. Vielleicht sind die so freundlich und schicken Dir die Dateien für die EPORM's per E-Mail zu.
    Was für einen Chipsatz hat denn Dein Octek-Mainboard?

  • Hallo,

    also OCTEC antwortet leider nicht ... zumindest noch nicht. `Hab mal ein Foto des Boards angehängt.

    Hat jemand eine Ahnung, wo ich das BIOS herbekommen kann? Es sind die Chips U44 und U45 (am oberen Rand; die beiden leeren 28-Pin-Sockel ...) Ein Handbuch würde mir auch weiterhelfen; Tante Guugel spuckt leider nichts aus ...

    please help!


    CU,
    A500Man

  • Ich kann mal am Montag ein AMI 286-BIOS für Octek Fox II hier reinstellen.

    Edit: Warum nutzt du eigentlich nicht selbst den Octek Server??? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Moin,

    JMP$FCE2: Vielen Dank für den Hinweis! Ich habe auf der Seite direkt mal etwas gestöbert, aber leider habe ich keine 286er BIOS-Dateien entdeckt. Nur die Handbücher, und die will mein Word nicht so richtig anzeigen ... Somit kann ich auch mein Board nicht einwandfrei identifizieren.

    Unter Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. sind die Handbücher auch hinterlegt; laut den Bildern stimmt aber keines der Boards (weder das Micro286 noch die FOX) mit meinem Board (siehe Foto oben) überein. Die BIOSe könnten sich aber gleichen, da nur die Layouts unterschiedlich sind, nicht aber die Komponenten.

    Also muß ich doch auf die Antwort von Octek (auch wenn meine Zuversicht nach einer Woche des Wartens schwindet) und die User hier im Forum hoffen.

    CU,
    A500Man

  • Wie ich schon geschrieben hatte, nicht das BIOS von einem anderen Octek Mainboard nehmen. Wichtig ist, dass es mindestens den gleichen Chipsatz hat. Wenn das bei dem betreffenden Octek (oder einem ganz anderem Mainboard) der Fall ist, kann man das probieren. Wenn es ein anderer Chipsatz ist, kann auch etwas kaputt gehen.

  • Hallo, ich möchte das Thema nochmal ausgraben, weil ich zusammen mit einem Highscreen Kompakt an ein identisches Board gekommen bin. Allerdings hat meins, anders als das vom TE, einen Akku verbaut (der leider ausgelaufen ist). Nun würde mich interessieren, ob der Knopfzellenhalter original ist oder nachgerüstet wurde. Auf der Dreierstiftleiste rechts unterhalb der Batterie sind bei mir die oberen beiden per Jumper gebrüllt. Da ich auch dieselbe Revision habe wie oben abgebildet, würde ich natürlich gern umbauen.

  • Auf der Dreierstiftleiste rechts unterhalb der Batterie sind bei mir die oberen beiden per Jumper gebrüllt.

    Dein Board spricht mit Dir? :Ssshock:

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Auf der Dreierstiftleiste rechts unterhalb der Batterie sind bei mir die oberen beiden per Jumper gebrüllt. Da ich auch dieselbe Revision habe wie oben abgebildet, würde ich natürlich gern umbauen.

    vermutlich der Jumper zum Löschen der BIOS Einstellungen ? Also Batterieverbindungsunterbrecher denke ich. Musst mal messen, wo die Kontakte hingehen.

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"

  • AFAIK gab es zu der Zeit noch keine Knopfzellenhalter, die Akkus waren immer direkt aufs Board gelötet.

    Lasse mich aber gern belehren. ;)

    Mein Highscreen Kompakt 286-16 Serie III mit Octek-Board hat auch einen (ausgelaufenen) Akku - siehe HIER:
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.
    Gruß - cp2

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Sorry, meinte gebrückt und nicht gebrüllt. Eine Ode an die Autokorrektur :-/

    Das zu der Zeit keine Knopfzellen üblich waren, dachte ich auch. Allerdings sind auf der Platine an der Stelle wo der Tonnenakku drauf war deutlich die Umrisse eines Knopfzellenhalters zu erkennen (s.Anhang).

  • Es gab früher beide Varianten, daher auch der Platzhalter für den Knopfzellenhalter.

    Das einfachst ist, die Kontakte alle mal auszumessen und sich das ganze auf ein Blatt Papier zu zeichnen, wie die Teile alle verschaltet sind. Damit ist ein Umbau dann ziemlich einfach und man sieht auch, welches Bauteil eventuell entfernt werden muss, damit beim Wechsel von Akku auf Batterie(n), die Batterie(n) nicht geladen werden. Nur ein Akku darf geladen werden.

    Kannst Du das mal ausmessen und Deine Zeichnung hier einstellen? Dann haben wir hier bestimmt eine Reihe Mitglieder, die Dir schnell weiterhelfen können.

  • Kannst Du das mal ausmessen und Deine Zeichnung hier einstellen? Dann haben wir hier bestimmt eine Reihe Mitglieder, die Dir schnell weiterhelfen können.

    Gerne! Was soll ich denn wo messen?

    Ja, der Akkuschaden war schon groß. Habe alles mit Essig, Alkohol und Zitronensaft gereinigt und später durchgepiept. Es haben alle (sichtbar) betroffenen Leiterbahnen noch Durchgang, allerdings startete das Board beim ersten Versuch nicht. Beim Zweiten kam ein (offenbar Entstör-)Kondensator im Netzteil, den muss ich nun erstmal wechseln.

  • Was messen?

    Der Akku muss irgendwie an die Versorgungsspannung des Netzteils angeschlossen gewesen sein. Der Weg ist interessant und welche Bauteile auf dem Weg involviert sind.

    In der anderen Richtung muss der Akkus irgendwie an das CMOS-RAM angeschlossen gewesen sein. Der Weg ist interessant und welche Bauteile da involviert sind.

    Daraus kann man dann sehen, was geändert werden muss, wenn statt Akku eine Batterie angeschlossen wird.