Hi!
Ich muss einen SID Player schreiben und dazu brauche ich den Dateiaufbau des PSID Formates. Ich kenne nur den Aufbau des SID Chips sowie den Header des Dateiformates. Dennoch weiss ich nicht, wie ich die Daten interpretieren soll. Kann es eventuell sein, das die Daten Machinencode sind? Wenn ja, wo könnte ich eine Assemblerreferenz zum SID bekommen, und werden im PSID Format auch externes Zeug wie AD-Wandler etc. behandelt?
mfg olli
PSID Dateiformat
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vertex -
8. September 2004 um 18:11 -
Erledigt
Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 1.665 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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Ich hoffe Du bist des englischen mächtig!?
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Danke Dir! Hmm wie es aussieht, ist es doch Machinencode
Bloß irgendwie verstehe ich nicht, wie auf die 3 Stimmen des SID zugegriffen werden soll. Ich habe hier eine super PDF auf deutsch, die erklährt was alle Register zu bedeuten haben(Frequenz, Wellenform, Filter etc.) dennoch sehe ich in der Beschreibung der Doku hier nix, was auf diese Funktionen hindeutet(bis auf Tonenumber). Soweit ich weiß, konnte der SID doch auch keine Samples abspielen.
mfg olli -
Zitat
Soweit ich weiß, konnte der SID doch auch keine Samples abspielen.
Nicht direkt, aber es gibt da (falls ich mich nicht sehr irre) einen Trick, mit dem man die Lautsprecher in genau der richtigen Frequenz zum Knacken bringt. Jedenfalls kann man mit dem C64 Samples abspielen - irgendwie.Du meinst doch den C64, oder?
Dr. Poke
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es gibt etliche möglichkeiten, samples abzuspielen. das lautstärkeregister ist nur eines davon, man kann z.b. auch ne hohe rechteckschwingung anstellen, und einen low-pass filter drüberlegen. mit dem pulsweitenregister kann man nun wesentlich genauer samples abspielen etc.
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In der Beschreibung steht ja z.B. SampleData Address low und high. Ist das nun die Adresse im RAM oder in der Datei. Und weiter, wie sind die Daten dann aufgebaut? Ein Sample könnte sicherlich nur durch Welleform, Hüllkurve, Filter(wenn in den Sample alle 3 Tongeneratoren verwendet werden), Frequenz etc. beschrieben werden. Aber wie ist das festgelegt? Weiter verstehe ich nicht, warum es für ein Tone eine Data Adresse geben soll, ist das praktisch nur ein Sample mit fester Frequenz? Und was ist mit der Sampleorder? Sind die nicht anneinander gereit, höchstens noch beschrieben durch die Anzahl an Repeats?
mfg olli -
na die adresse im ram natürlich. und ne hüllkurve bzw filter wirst du bei samples wohl vergeblich suchen.