Basics für "Case Modding"

Es gibt 78 Antworten in diesem Thema, welches 17.539 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Januar 2018 um 13:33) ist von t0m3000.

  • Na Ihr macht mir ja Hoffnung, ich habe zu Weihnachten einen Dremel bekommen ;(

    Aber bis jetzt läuft er ohne Probleme. Vielleicht könnt Ihr mir da ja auch gleich weiter helfen? Ich hatte ein Werkzeugset direkt von Dremel dabei. Unter anderem ist da so eine kleine Schachtel mit einer braunen Substanz drin, ich habe vermutet das das ein Schleif-, bzw. Poliermittel sein soll. Habe es auch ausprobiert, aber das braune Zeuch verläuft irgendwie nur und poliert nicht :S .

    Mach ich was falsch?


    Viele Grüße

    Micha

    20 Jahre ohne CeVi, jetzt wieder mit!!

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  • Also ich habe mit den Proxxon-Geräte sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Vor dem Kauf sollte man sich aber entscheiden, ob man die 12V-Geräte kauft welche ein zusätzliches Netzgerät benötigen, oder die stabileren und deswegen auch etwas teureren Netzspannungs-Geräte (Profi-Geräte ?)

    Ich habe z.B. diese beiden 230V-Geräte gekauft:
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    Diese beiden Geräte machen einen stabileren Eindruck als z.B. diese beiden 12-V-Geräte:
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    Die 12V-Geräte sind günstiger, aber dafür benötigt man aber mindestens einmalig ein 12V-Netzgeräte, evtl. mit Regulierung.

  • Ob man die 230V-Geräte oder die 12V-Geräte nimmt hängt m.E. hauptächlich davon ab was man machen möchte. Die 12V-Geräte sind für filigranere Arbeiten besser da sie leichter sind (kleinerer Motor mit ausgelagertem Netzteil) und recht gut in der Hand liegen. Dafür dürften die 230V-Geräte stärker und besser für den "Dauereinsatz" geeignet sein.

    Ich selbst habe das unten links abgebildete Gerät.

    Wenn man nicht gerade mehrere 12V-Geräte gleichzeitig betreibt dürfte ein Trafo reichen.

    Sleepy

  • Lt.Dan:
    Richtig, das ein Gerät nach wenigen Arbeitsstunden ausfällt, sollte nicht normal sein. Größtes Problem ist aber die Tatsache, dass Dremel grundsätzlich nicht repariert (auch nicht gegen Bezahlung) und auch keine Ersatzteile für Eigenreperaturen verkauft werden. Da ist Proxxon viel viel besser! Wie man sieht, jammer ich nicht nur, sondern gebe auch positive Beispiele. Ich hab mich vor dem Kauf nicht damit auseinander gesetzt und dachte einfach, dass ich mit Dremel nicht falsch liegen kann. Jetzt weiß ich, dass ich bei Proxxon hätte bleiben sollen.
    Die Billig-Teile vom Discounter hab ich extra nur denen empfohlen, die nicht so häufig damit arbeiten. Die Lebensdauer ist deutlich geringer (spreche aus Erfahrungen, die Kollegen gemacht haben) aber für den Preis unschlagbar.

    Centaur:
    Solange dein Dremel läuft ist ja alles OK.
    Diese Paste hab ich in meinem Set auch gehabt. Ich habe auch vermutet, dass es sich um Polierpaste handelt. Hab es aber nie getestet, da ich eh nie damit polieren wollte. Ich hätte aber auch gerne ein kleine Anleitung zu dem Zubehör gehabt, wo kurz erklärt wird, was man wofür benutzen sollte. Bei meinem war keine Anleitung dabei und im Netz hab ich dazu auch nichts gefunden (ist aber auch schon einige Zeit her, dass ich gesucht habe). Gerade bei den diversen Schleif-, Reinigungs- und Polieraufsätzen weiß ich nicht, was man wo und in welcher Drehzahl einsätzt.

    @all:
    Egal ob man sich einen Dremel, einen Proxxon oder ein Billig-Teil aus dem Discounter kauft - man sollte auf keinem Fall an dem Geld für eine Schutzbrille sparen!
    Ein Stück einer zerbrochene Trennscheibe im Auge ist kein Spass und sowas passiert schneller als man denkt!

  • Ich kann die Nachbauten von Aldi empfehlen (Preis um die 20Euro)
    Habe selbst einen gehabt der hielt 5 oder 6 Jahre und der war fast nur im Dauerbetrieb am ende war die Welle kaputt aber der Dremel ging noch!!

    Nun habe ich wieder einen Aldi und auch der ist Top was besseres in der Preisklasse gibt es nicht für 20euro!!!

  • Auf jeden Fall werde ich mir auch noch ne Schutzbrille holen, hatte letztens schon Schleifstaub im Auge, echt unangenehm !

    Die Anleitung für das ganze Zubehör hätte ich mir auch gewünscht.


    Gruß

    Micha

    20 Jahre ohne CeVi, jetzt wieder mit!!

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  • Schutzbrille ist sogar ein muß gerade wenn man die kleinen Trennscheiben nutzt den die brechen wie hund und bei der Drezahl ist das Auge schneller Futsch wie sonstwas!!!

  • ch kann die Nachbauten von Aldi empfehlen (Preis um die 20Euro)
    Habe selbst einen gehabt der hielt 5 oder 6 Jahre und der war fast nur im Dauerbetrieb am ende war die Welle kaputt aber der Dremel ging noch!!

    Nun habe ich wieder einen Aldi und auch der ist Top was besseres in der Preisklasse gibt es nicht für 20euro!!!

    Naja, so ein Teil hatte ich auch mal, das Ding stank ziemlich heftig nach dem Auspacken, die Kohlenbürsten funkten wie blöd egal wie man die Bürsten mittels Schraube justierte, dass Teil war dennoch brauchbar, aber nach ca. 3 Jahren ist mir dann der Elko darin geplatzt und alles war verklebt und roch noch ungesunder wie beim ersten Mal auspacken. Klar, 20 Euro ist nicht teuer, aber bei mir sollte das Zeug auch zuverlässig sein, ich ärgere mich immer wie verrückt, wenn ich das Werkzeug brauche und es dann nicht richtig auf Anhieb funkioniert bzw. ich erstmal ein neues kaufen muss.

  • Ich bin normal ein Typ und kaufe nur Markenwerkzeug

    Mein Arsenal besteht nur aus Bosch,Dewalt,oder Festo (Kreisäge mit Schiene,Akkuschrauber,usw......)
    Das war damals das erste Werkzeug ausm Discounter weil ich ihn auf die schnelle brauchte und 20 euro war net viel!!

    Meine Erfahrung war halt gut damit deshalb kaufte ich ihn mir wieder 2 jahre Garantie für 20 Euro da kann man nix falsch machen denke ich!!
    Gut es wird auch darunter Montags-Geräte geben und manch anderer schlechte erfahrungen mit gemacht haben kann aber auch bei Marke passieren.

  • So lieblos mitten ins Gehäuse gewurschtelte Resettaster tun mir in den Augen weh. Kann ja auch ein besonderer Reiz sein, Erweiterungen so vorzunehmen, daß sie nicht gleich ins Auge fallen. Und funktional und optisch passend darf es auch ruhig sein, wenn man mich fragt...!

    Geil.. das Bringt mich auf eine Idee.

    Den Resettaster so unter die PowerLED vom Brotkasten basteln das ein druck auf die LED den RESET auslöst...

    Sonst nehme ich ja auch gerne REED-Schalter die kann man unsichtbar verbauen und per Magnet auslösen
    aber ist in der nähe von Disketten zu gefährlich.

  • Das ist wirklich eine coole Idee... in den 80gern waren so gerne Taster & Kontrollleuchten kombiniert. Auf diese Weise könnte man am Amiga unsichtbar zwei Taster unterbringen. :smile:

    Hier noch ein paar Bilder...

    1. Bild: Hier ist die Leitung für die Displaybeleuchtung vom Stecker gekappt (in der Mitte) und auf Masse (außen) gelegt um die Masse für die Taster zu bekommen. Der Stecker ist ein Paar Kontakte zu breit; einen passenden hatte ich gerade nicht zur Hand (daher die zwei abgekniffenen Leitungen).
    2. Bild: Das eingebaute HxC
    3. Bild: Die Tastatur mit dem flach auf der Tastaturplatine aufliegenden Folienkabel
    4. Bild: Die Schutzfolie auf dem Display um Kurzschlüsse Display/Tastaturplatine zu vermeiden
    5. Bild: Die umgesetzten Vorwiderstände für die Kontroll-LEDs des HxC. Um die Widerstände sauber rauszubekommen wäre ein SMD-Lötkolben (Föhn) nötig. Ich habe sie, um sie ggf. wieder einsetzen zu können, einfach einseitig angelötet.

    @ Magistahn: Wenn Du die Bilde in besserer Auflösung brauchst kann ich sie Dir per email zuschicken.

    Sleeπ

  • So! gesägt, getan.

    Der unsichtbare Brotkasten Reset-Taster.
    Dazu sind nötig 1 Standard-Taster eine Rote 5mm LED, eine grössere Unterlegscheibe für den Taster
    sowie Draht, Lötkolben, Heisskleber, etwas Kabelisolierung und brauchbares Werkzeug.

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    Zuerst wird der untere Kragen der LED abgefeilt damit die LED später gut in ihrer vorigen Halterung rauf und runter bewegt werden kann.
    An die Unterlegscheibe werden wie im Bild Drahtstücke angelötet und die Beine der LED isoliert damit es später keine Kurzschlüsse gibt.

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    Dann wird die Unterlegscheibe mit dem Taster verschraubt und mit einer Feile das Plastik etwas angerauht damit mein Freund der Heisskleber besser hält.

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    Danach wird wie LED mit Heisskleber schön gerade auf den Taster geklebt und die Drähte 90 Grad umgebogen. der Knick sollte etwa mit der Kante der LED abschliessen.

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    Danach wird das ganze auch wieder schön gerade in die Orginalhalterung der LED eingeführt und die Haltedrähte mit Heisskleber am Gehäuse befestigt und zum Schluss die Kabel für LED und Resettaster angelötet.

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    Fertig ist der unsichtbare Resetschalter

  • Den Resettaster so unter die PowerLED vom Brotkasten basteln das ein druck auf die LED den RESET auslöst...


    Schick, schick. Gibts aber auch fertig zu kaufen. (keine Ahnung wo, habs bestimmt mal bei ebay gesehen *grübel*) Jetzt fehlt noch ne 1541 II, halt so dass beide LEDs ein wenig nach vorn rausstehen, damit man drücken kann.


  • Schick, schick. Gibts aber auch fertig zu kaufen. (keine Ahnung wo, habs bestimmt mal bei ebay gesehen *grübel*)

    Vielleicht würde ich so ein paar Resettaster
    anfertigen (inkl. angelöteten Kabeln) und zum Verkauf anbieten.
    Wenn es einige Interessenten dafür gibt.
    Led's (3x blau und 5x rot) und Resettaster (8 Stück) habe ich noch.
    Nur keine Ahnung, was ich dafür verlangen sollte. ?(

  • Schick, schick. Gibts aber auch fertig zu kaufen. (keine Ahnung wo, habs bestimmt mal bei ebay gesehen *grübel*)

    Ja, das gibt es auch fertig, allerdings nicht in den Abmassen und Formen die wir gerne hätten.
    Und mit Bohrer und Feile am C64-Gehäuse war ja gerade NICHT gefragt

  • Nur keine Ahnung, was ich dafür verlangen sollte.

    Höhöhö.. Du musst das ja auch funktionierend Einkleben....

    Ich bin ja immer wieder fasziniert wie darüber wie einige Mitmenschen so stumpf anderer Leute ihren kram zu Geld machen versuchen.

  • Höhöhö.. Du musst das ja auch funktionierend Einkleben....

    Ich bin ja immer wieder fasziniert wie darüber wie einige Mitmenschen so stumpf anderer Leute ihren kram zu Geld machen versuchen.

    Na gut, dann lass ich es eben. War ja nur ein Vorschlag. :roll:
    Hat sich erledigt.