Artikel "Die schlechtesten Computer"

Es gibt 135 Antworten in diesem Thema, welches 25.441 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (24. Januar 2020 um 00:53) ist von AW182.

  • Ist interessant zu wissen, aber ob man solche Disketten heute noch bekommt ?

    Das sicherlich, aber nicht mehr neu und vor allem nicht günstig. ;) Auf der anderen Seite ist es aufgrund der MFM-Kompatibilität kein Problem, ein handelsübliches 3,5"-LW an den CPC anzuschließen und zu betreiben. Man ist also nicht zwingend auf 3"-Disks angewiesen.

    CU
    Kratznagel

  • ...und auch die CPC-Szene ist bei modernen Speicherkarten angekommen, siehe Symbiface. Übrigens waren 3-Zöller auch Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.' schon heftig teuer, und nahezu jeder ernsthaft eingesetzte CPC hatte ein 5 1/4 oder 3 1/2 Zoll Zweitlaufwerk. Das ging einfach ohne große Schwierigkeiten- ein anderes Laufwerk in eine 1541 einzubauen ist dagegen ein kleinwenig komplizierter :wink:

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    Abweichungen aufgrund des technischen Fortschritts oder individueller Vorlieben vorbehalten.

  • dafür kann man die 3er in einem einseitigen Laufwerk beidseitig nutzen (einfach umdrehen... was mit einem 3,5er nciht geht)


    Klar geht das in den 3,5" Laufwerken auch beidseitig... ganz ohne umdrehen werden beide Seiten benutzt.

    Zitat

    Aber er ist eben 'nackt' eine bessere Spielkonsole, kein Heimcomputer.


    Heimcomputer waren alle Spielecomputer. Das man darauf auch Programmieren oder Briefe schreiben konnte war nur für die wenigsten interessant. Mal ganz abgesehen davon, dass BASIC kaum für irgendwas zu gebrauchen ist, selbst wenn es mehr Befehle hat.

    Zitat

    Und natürlich hat jener Blogger auch recht, daß Commodore sehr drauf geachtet hat am Zubehör mit zu verdienen- warum wohl kann man keinen normalen Kassettenrecorder anschließen?


    Das ist aber jetzt ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Das die Kassettenrekorder nen eigenen Anschluss hatten lag vor allem daran, dass der C64 den Motor gesteuert hat und auch die Play-Taste abgefragt hat. Dafür braucht man natürlich einen entsprechenden Anschluss, der das auch ermöglicht. Übrigens hat Schneider einen ja auch gezwungen, nen Schneider Kassettenlaufwerk zu benutzen, indem sie es einfach in den CPC 464 mit eingebaut haben :D

    Und was Zusatzequipment angeht: Der C64 liess sich an einen normalen TV anschliessen, während man bei Schneider gezwungen war, auch einen Schneider Monitor zu verwenden. Das ist jawohl ein schlimmerer "Zwang".

  • die Play-Taste abgefragt


    Nö. der fragt irgendwas ab. Ob das Play oder was anderes ist kann er nicht unterscheiden. Und die meisten Kleinrecorder der damaligen Zeit hatten einen Remote. Ich hab hier einen uralten Recorder für meinen Dragon 32 der das beinhaltet. Und der war nicht der Teuerste. Den großen Vorteil bei der Datasette kann allerdings kein solcher Recoder bieten-> du musst nichts an der Lautstärke friemeln bis es zum korrekten speichern/laden auf Cassette kommt. Das ist echte Frickelarbeit, zwischen zu leise und zu laut liegen Nuancen.

  • Klar geht das in den 3,5" Laufwerken auch beidseitig... ganz ohne umdrehen werden beide Seiten benutzt.

    Ehrlich? Dann ist meine Atari SF-354 wohl kaputt... 8)

    Es gab tatsächlich 3,5" Laufwerke, die (aus Kostengründen) nur einen Schreib-/Lesekopf hatten und daher Disketten nur einseitig gelesen/beschrieben haben. Bei denen kann man eben nur eine Seite nutzen - Umdrehen ist nicht... Prinzipiell war das Konzept der 3" Disketten (Edit: in diesem Punkt) zu dieser Zeit also besser also das der 3,5" Disketten.

  • @fröhn: Mikrofone mit Schalter waren seit 20 Jahren Standard, entweder auf 7poliger Diodenbuchse (Europa) oder mit 3.5/2.5-mm-Klinkenstecker. Die Tastenabfrage bei Commodore ist nur ein Hack, um für den schnellen Vor-/Rücklauf den Motor einschalten zu können..

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  • Es ging nicht drum, ob's RAM klaut, sondern wieviel Festwertspeicher in der Kiste steckt. Beim VC20 kann der Prozessor das Char-ROM gar nicht auslesen, trotzdem ist es da und will bezahlt werden.

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  • Es gab tatsächlich 3,5" Laufwerke, die (aus Kostengründen) nur einen Schreib-/Lesekopf hatten und daher Disketten nur einseitig gelesen/beschrieben haben. Bei denen kann man eben nur eine Seite nutzen - Umdrehen ist nicht... Prinzipiell war das Konzept der 3" Disketten (Edit: in diesem Punkt) zu dieser Zeit also besser also das der 3,5" Disketten.


    Nur sind die meisten 3,5" Laufwerke eben doppelseitig. Da kann man also kaum sagen, dass das 3" Laufwerk eben besser ist weil man eine Lösung für ein Problem hat, welches im 3,5" Lager kaum vorhanden ist.

  • Heute mag das stimmen, damals sah es aber anders aus.

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  • Wo das denn? Bei dem einen Atari-Modell was eh keiner hatte?

  • Es ging nicht drum, ob's RAM klaut, sondern wieviel Festwertspeicher in der Kiste steckt. Beim VC20 kann der Prozessor das Char-ROM gar nicht auslesen, trotzdem ist es da und will bezahlt werden.

    Stimmt, nach dem nochmaligen Lesen der Schmähschrift sehe ich jetzt ein dass um die Kohle ging ;)

  • Thread verschoben von Amiga/Allgemein nach C64/Allgemein.

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Da mag ich mich auch mal mit reinhängen ;).

    Erstmal zur Datasette: Durch den eigenen C= Anschluß fällt erstens mal das Problem der Lautstärke weg.
    Außerdem ist es so, dass bei Rekordern mit Mic Remonte zwar der Rekorder an und aus geht, aber der Computer weiß nicht, ob man jetzt schon die Rec Taste zum Speichern gedrückt hat. Ich denke, dass es evtl. auch mit dem Gleichlauf besser sein könnte, da ja die Datasette über die recht saubere, stabile Spannung vom C64 versorgt wurde. Mit Batterien oder so nem Billig Kassettenrekorder währe das schlechter gewesen.

    Zur Floppy kann ich nur sagen, dass die Prozessorsteuerung eigendlich eine geniale Sache ist, wenn Commodore auch beim Programmieren dieser etwas mehr hätte denken können. Durch die Intelligente floppy kann man einige Spielereien machen, die ohne nicht so leicht möglich währen. Zum Beispiel Spooling.
    Auch ist so der Anschluss der Floppys und Drucker extrem einfach, weil einfach alle Sachen an den Gleichen Port in Reihe gekommen sind.
    Durch den Serialen Port ist es heute auch (im gegensatz zu anderen Systemen) recht einfach eine Floppy Emulation zu verwirklichen.

    Die ergonomie des C64 finde ich sehr gut, im vergleich zu anderen Homecomputern mit Folien oder Gummitastatur.

    Und genug Hardware von Fremdherstellern gab es auch. ich denke nur an die vielen Billig Datasetten, den Floppy Nachbauten und den Star Druckern (gibt freilich auch andere Hersteller).

    Gruß C-Man

  • Wo das denn? Bei dem einen Atari-Modell was eh keiner hatte?

    Keiner? Wer sagt das? Du kannst dir wohl nicht vorstellen, wie stark die SF354 und der 520STFM verbreitet waren. So ziemlich jeder 520ST, der heutzutage bei Ebay oder über Kleinanzeigen verscherbelt wird, hat mindestens eine SF354 dabei. Außerdem ging es explizit um _einseitige_ Diskettenlaufwerke:

    Zitat

    dafür kann man die 3er in einem einseitigen Laufwerk beidseitig nutzen (einfach umdrehen... was mit einem 3,5er nciht geht

  • Mir kommt der 520 etwas selten vor, hab bisher immer nur 1040 gesehen.

  • So ziemlich jeder 520ST, der heutzutage bei Ebay oder über Kleinanzeigen verscherbelt wird, hat mindestens eine SF354 dabei.


    Exakt so einen hatte ich mir damals [tm] auch zugelegt.

  • Commodore Man: Der C64 kann auch nicht feststellen, ob die Rec Taste gedrückt wurde. Reicht auch, nur die Play Taste zu drücken, damit der Speichervorgang beginnt.


    (Ich hoffe, ich hab das jetzt nicht völlig falsch in Erinnerung und hab mich damit voll auf die Schnauze gelegt^^)

  • Du erinnerst dich richtig, du kannst auch FF drücken und er "speichert ab" :)

  • Der C64 kann feststellen, ob IRGENDEINE Taste gedrückt ist oder auch nicht. Wenn auch nur eine gedrückt ist ist ads Signal da.