Was genau dauert unter XP eigentlich bei "Einstellungen werden gespeichert" so lange?

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 3.443 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Januar 2011 um 21:33) ist von mb1860.

  • Ich glaub viele kennen es: Man startet XP, gut, das kann schon mal dauern, gerade wenn viel mit startet und geladen werden muss. Man arbeitet vor sich hin, und irgendwann langts dann auch wieder und man möchte die Kiste wieder runterfahren. Und genau da (hab ich den Eindruck) passiert seltsames. Beim einen dauert es gut eine Minute bis der Rechner endlich unten ist, beim anderen 20 Sekunden. Wenn ich das dann mit der Zeit vergleiche was er beim Ruhezustand macht, dauert es manchmal länger den Rechner runter zu fahren, als es mit dem Ruhezustand braucht. Der Teil mit "Windows wird herunter gefahren" ist bei mir für gewöhnlich sehr schnell abgehandelt, während er an den Einstellungen manchmal (und das nicht nur bei mir) gefühlt ne halbe Ewigkeit hängt. Interessant ist dabei auch, dass es stark vom ausgewählten Benutzer-Account abhängt. Während der Admin- und Arbeit-Account recht schnell unten sind, ist der "Freizeit"-Account bis vor kurzem recht lahmarschig gewesen. Ich hab dann aus dem Grund mal bisschen in "Dokumente und Einstellungen" gewühlt und einzelne Verzeichnisse gelöscht. Gerade in "Anwendungsdaten" und "Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten" hab ich dann schon 2 oder 3 Ordner gefunden, in denen Daten von Programmen (aber lustiger Weise auch Plugins für den Thunderbird) waren, die schon lange nicht mehr existieren. Das Zeug mal gelöscht, aber eigentlich kanns daran ja nicht liegen, weil die Anwendungen die sowas speichern würden, existieren ja nicht mehr. Komischer Weise gehts inzwischen wieder flotter. Hab aber zeitgleich auch die Prefetch-Daten mal gelöscht und ihn neu defraggen lassen, evtl. lags auch daran. Meine Frage ist jetzt:

    Was genau speichert er denn da eigentlich alles, gerade in der Phase "Einstellungen werden gespeichert" (oder wie das heißt)? Wenn er beim Ruhezustand, wo er ja praktisch so gut wie alles aus dem RAM speichert, ungefähr genauso lange braucht, frag ich mich schon, was zur Hölle er dann beim Runterfahren alles treibt, dass das so lange dauert. Gibts da gewisse Kandidaten, die man evtl. in solchen Fällen löschen sollte, oder wars am Ende echt nur das Prefetch löschen und neu defraggen lassen?

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Er schließt die geöffneten Programme, dazu gehören auch alle Programmedie im Hintergrund laufen. Um die Programme zu schließen, muß er sie anpipsen und den Schließbefehl senden, die müssen dann reagieren, schließen und Antworten, der PC wartet so lange. Ähnlich geht er auch mit Programme vor, die in der Reg angeführt und gelöscht sind.

    Du solltest mal einen Rec Cleaner laufen lassen, ich hab jetzt bei mir den "Fix it Utilities" der ist sehr gut.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • Naja, genau sowas hab ich eben nicht gemacht und inzwischen rennt er trotzdem wieder einigermaßen. Zumal das dann größten Teils ja für alle Accounts gelten müsste und da sind die Unterschiede schon größer gewesen. Das alleine kanns also nicht sein. Ich bin mir an der Stelle eben nur nicht sicher, obs daran liegt dass er das Prefetch neu angelegt hat nach dem ichs gelöscht hatte (und dann eben die Programme beim nächsten mal Defragen anders ("besser") angeordnet hat), oder er tatsächlich einfach weniger zu speichern hat, da einige Dateien von mir entfernt wurden aus "Dokumente und Einstellungen", aber irgendwie nicht so umfassend viel, dass man sagen kann, dass sich das stärker auswirken sollte.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • das rückschreiben des festplattencaches beim unmounten kann eine ganze weile dauern. je mehr ram im rechner ist desto länger.

  • Und warum ist der Festplattencache dann bei einigen Accounts offenbar nicht so voll, wie bei anderen? Wie gesagt, z. B. beim Admin-Account ging das Runterfahren recht flott, während der User-Account, selbst wenn man nicht viel gemacht hat, trotzdem ein gutes Stück länger braucht, bis es rum ist.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Update-Installation???

    Also bei meinem Win2K habe ich die Beobachtung gemacht, das eine zu große Verzeichnistiefe (>20 Unterzeichnisse) das Filesystem in die Knie geht, was ich gerade beim Herunterfahren und Booten merke. Eventuell ist es bei XP ähnlich, obwohl die Netbooks hier sehr schnell starten und herunterfahren.