LED hintem am Netzteil leuchtet, Lüfter dreht eigenartig

Es gibt 43 Antworten in diesem Thema, welches 7.117 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Januar 2011 um 23:33) ist von JMP$FCE2.

  • Hallo!
    Ich habe vorhin etwas festgestellt, das mich ein wenig beunruhigt. Habe mir ein Commodore Gaming Gehäuse mit dem originalen 550W Netzteil zugelegt und mein bestendes System dort eingebaut (8800GTS, Core 2 Quad Q6600, 2GB RAM, Nforce 680i SLI Mainboard). Habe zwar ein paar Lüfter abgeklemmt gehabt, trotzdem fand ich folgendes Verhalten komisch:

    Die grüne LED hinten am Netzteil leuchtet... Der Netzteillüfter dreht dann hoch bis zu einer bestimmten Drehzahl (wird sehr laut) und die LED geht wieder aus (jedoch nur sehr langsam, leuchtet sehr lange schwach nach). Auch geht dann die Drehzahl des Lüfters wieder herunter. Ist sie wieder auf dem Minimum, geht die LED wieder an, usw.. Das ganze scheint sich endlos zu wiederholen. Das Netzteil ist währenddessen auch überdurchschnittlich warm. Der Rechner befindet sich während der kompletten Zeit im absoluten Leerlauf!

    Bei meinem alten Netzteil (Cooler Master iGreen Power 600W) hatte ich auch hinten eine LED (rot), die jedoch nie leuchtete.

    -> Was sagen diese LEDs überhaupt aus?
    -> Ist das Netzteil vielleicht zu schwach fürs System?
    -> Macht das Fehlen des Seitenwandlüfters und des Hecklüfters sehr viel Unterschied bei der Kühlung des Netzteils, sodass es vielleicht daran liegt?

    Danke im Voraus für die Antworten.

  • Hersteller vom NT? Ne Glaskugel die mir das verrrät hab ich leider nicht.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Zitat

    Habe mir ein Commodore Gaming Gehäuse mit dem originalen 550W Netzteil zugelegt

    Tut mir Leid, dachte das wäre klar. Das Netzteil ist von "Commodore", also NoName.

  • Bei NoName Netzteilen kannst Du nie von der aufgedruckten Wattzahl ausgehen. Daher könnt ich mir vorstellen, dass die 12 Voltschiene nicht genug Power bringt. Deshalb würd ich das Netzteil mal wechseln bevor es abraucht.

  • Naja, immherin waren das die Netzteile die in der niedrigsten Konfiguration der Commodore Gaming Rechner verbaut waren. Vorher hatte ich wie gesagt 600W von Cooler Master. Nun sollens 550W sein. Wie stark weicht sowas denn ab? 50W +/-?

    Ich habe ja die Daten meines Systems aufgeschrieben. Wie viel Watt meint ihr braucht das wohl? Kann mir nicht vorstellen, dass es weit über 500 geht.

    Habe jetzt den Rechner mal auf Volllast gehauen. Der Seitenwandlüfter ist wieder aktiv (Commodore war so mega schlau, die Lüfter ohne Zange und Lötkolben nicht steuerbar zu machen, da ausschließlich über die standard Molex Steckerbuchsen zu betreiben, und die sind halt nicht gerade leise). Netzteil LED war erst aus, jetzt leuchtet sie. Die Luft aus dem Netzteil ist jedoch lediglich handwarm.

    Weiß noch immer nicht was diese LED(s) generell bedeutet/n... Google hilft mir nicht weiter.

  • Hallo,

    ich würde ebenfalls das Netzteil tauschen. Hab genau den gleichen Rechner wie Du. Ebenfalls Q6600 /Nvidia GTX285 / 4gb ram und betreibe diesen an einem 400 Watt Enermax Liberty mit sehr hohem Wirkungsgrad. Das Netzteil ist noch nie in die Knie gegangen oder hat gefiepst, gezirpt. Ich kann damit Crysis in HD Auflösung zocken und der Rechner läuft fast 16 Stunden jeden Tag. Allerdings hat dieses Netzteil auch wirklich viel Geld gekostet. Ich vermute mal laienhaft, das es nicht wirklich auf die aufgedruckten Wattzahlen ankommt, sondern eher auf die Qualität und Stabilät bzw. den Wirkungsgrad eines Netzteil.

    Schmeiss das Ding raus und packe da ein ordentliches Enermax oder Be Quiet für 120 Euro rein und du wirst viele Jahre Ruhe und Frieden haben. Das ist meine Erfahrung und davon abgesehen "Commodore" konnte noch nie gute Netzteile bauen ^^

    Gruß
    Pentagon

  • Also für ein modernen Rechner würd ich generell niemals Netzteile einsetzen, die unter 500 Watt leisten. Eher 550 Watt und mehr, je nach Grafikkarte. Grafikkarte + CPU gehören zu den grössten Stromfressern im System.
    Da Markennetzteile wie Antec, Enermax, Corsair oder Coolermaster gewisse Sicherungen im Kurzschlussfall verbaut haben, die solch Billignetzteile oftmals nicht besitzen, halte ich den Einsatz eines NoName Netzteils für ziemlich gewagt. Vom Wirkungsgrad mal ganz zu schweigen ...

  • Schuldigung ich hab gerade den Deckel mal aufgeklappt (welch ein dreck und staub darin ist LOL) - Es ist ein 500 Watt Enermax Liberty "ELT500AWT". Trotzdem bin ich sehr zufrieden damit, wie gesagt das fiepst oder zirpt nie wenn es voll belastet wird. Bezüglich deiner Frage zur Kühlung, ein 120er Seitenlüfter mit gedrosselter Drehzahl ist nahezu unhörbar und ist besser als gar keine Belüftung.

    Gruß
    Pentagon

  • In meinem aktuellen Rechner (AMD 1090T 6-Kerner mit dicker Graka, 6 Platten) ist ein 420 Watt Be-Quiet Straight Power 80+ (Silver) und das Ding reicht dicke. Watt sagt gar nichts, wichtig ist die Leistung auf der 12V Schiene, möglichst mehrere Schienen.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Moin!

    @Ace Die maximaler Wattzahl ist kein Indikator für die Nutzbarkeit der Netzteile! Meistens reicht ein 400-500W Netzteil aus, da dieser Peak von moderner Hardware (kein SLI, etc.!) nicht erreicht wird.

    Ich zitiere mal aus einem anderen Forum:

    Zitat


    Es kommt aber bei NTs nicht nur auf die Belastbarkeit an, sondern auch auf andere Dinge wie z.B. Effizienz oder ob es einem die Bude abfackelt. Daher würde ich ein LC-Power überhaupt nicht einsetzen, nichtmal für ne einzelne LED. Die Dinger sollten eigentlich nur in Verbindung mit einem Feuerlöscher verkauft werden und einer Rabattkarte für Strom-Großabnehmer.

    Für mich ist neben der Effizienz viel eher wichtig, ob die Teile u.a. genügend Powerstrippen für Laufwerke/Grafikkarten/Mainboards/etc. sowie eine vernünftige Sicherung haben. Die Effizienz wird bei Markenprodukten meistens angegeben, daher gebe ich lieber etwas mehr aus - habe z.B. selbst ein Enermax Pro82+ 425W im Einsatz.

    MfG

    Aus technischen Gründen befindet sich meine Signatur auf der Rückseite, bitte wenden.

    Natürlich vollständig geimpft, damit wir die Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. erreichen.

  • Zitat

    In meinem aktuellen Rechner (AMD 1090T 6-Kerner mit dicker Graka, 6 Platten) ist ein 420 Watt Be-Quiet Straight Power 80+ (Silver) und das Ding reicht dicke. Watt sagt gar nichts, wichtig ist die Leistung auf der 12V Schiene, möglichst mehrere Schienen.

    Das bestätigt ja meine Aussage und ist ein Beispiel dafür, was ein qualitativ hochwertiges Netzteil gegenüber einem No-Name Netzteil leistet. Man muss halt das Geld dafür einmal ausgeben, aber das hält auch jahrelang und die angeschlossene Hardware dankt es einem. Ich sag immer "nicht der Prozessor ist das Herz des Systems, sondern ein gutes Netzteil ist das wichtigste". Leider sparen die meisten Leute genau daran und wundern sich dann über plötzliche Reboots oder ein Zirpen und Fiepen beim Crysis spielen, oder plötzliches Abschalten des Systems. Man soll nicht meinen was es alles für dolle Phänomene gibt, aufgrund einer instabilen Stromversorgung. Selbiges bestätigt sich dann auch beim Board und den dort verbauten Elkos / Spannungsreglern. Entweder man gibt das Geld für "Ultradurable Boards" aus oder man kauft halt das Asrock Ding. Dazwischen gibts fast nichts mehr. Man kriegt Hauptplatinen für 55 Euro und für 300 Euro. Aber das ist ein anderes Thema.

    Um Dir nun zu helfen: Raus mit dem Ding und Austausch des selbigen und Du wirst Freude und Ruhe haben. Dann noch den Lüfter anschliessen und evt. Drosseln dann hast du immer ne "gesunde" Zirkulation die leise ist. Danach sollten alle Sorgen vorbei sein.

    Gruß
    Pentagon

  • Um Dir nun zu helfen: Raus mit dem Ding und Austausch des selbigen und Du wirst Freude und Ruhe haben. Dann noch den Lüfter anschliessen und evt. Drosseln dann hast du immer ne "gesunde" Zirkulation die leise ist. Danach sollten alle Sorgen vorbei sein.

    Ein ordentlicher Fujitsu/Siemens Scenic - Der steuert den Netzteil-Lüfter. Die aktuellsten Komplett-PCs kosten sicher nicht umsonst bis um die 3000€.
    Ist aber keine gute Wahl bei der üblichen Aufrüst-Schlacht. Dann könnte es ruinös teuer werden.

    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
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  • Zitat von JMP$FCE2

    Ist dir schon aufgefallen das es FuSi schon seit gut 2 Jahren nicht mehr gibt?

    Siemens war irrc ausgestiegen ... ?

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    Hoffentlich lässt die gute Qualität nicht nach. :/

    Edit: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. , könnte mir gefallen. Aber der Preis: ui,ui,ui ...Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

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  • OK, dann werd ich wohl mein altes Netzteil wieder einbauen... Das Commodore würd ich trotzdem gerne noch nutzen, vielleicht für ein System welches einfach weniger Strom braucht. Immerhin werden die Dinger für 55€ gehandelt, nach dem was ich so mitbekommen habe, und müssen ja nicht unbedingt so schlecht sein.

    Hier hat doch sicher jemand einen fertig aufgebauten Commodore Gaming PC gekauft, oder (habe vergessen das als Tag oder in die Überschrift zu schreiben)? Ihr könnt ja mal eure Erfahrungen mit den Dingern reinschreiben...

    ...Was ist denn jetzt eigentlich mit der LED hinten? WAS hat die zu sagen? Da könnte man ja dann vielleicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob das Netzteil sich jetzt abmüht und raus sollte oder etwas anderes ist.

    Das mit dem Zierpen und Fiepen kenne ich garnicht (jetzt wo ich aber dran denke hatte mein Cooler Master das jedoch am Anfang, später dann nicht mehr). Hab grade den Rechner mal mit BOINC laufen lassen (100% CPU und GPU Last bei 75% RAM-Ausnutzung), wobei keine Probleme zu erkennen sind.

    Wann genau die LED leuchtet habe ich jedoch noch nicht herausbekommen können

  • Ich hab ein Netzteil von Xilence Power, 580W. Das verrichtet auch seinen Dienst und macht keinerlei Probleme bei folgender Konfiguration: AMD Athlon 64 X2 7750, 4GB RAM, ATI Radeon HD 4870 1GB... Läuft jetzt seit 2 Jahren, nie ein Problem gehabt. Hab um die 60 Euro 50 Euro (hab gerade mal Rechnung nach geschaut) gezahlt für das Teil, weil ich mir einfach kein be quiet Netzteil oder Enermax leisten kann...

  • Hi!
    Grad mal im BIOS die Spannungen kontrolliert.

    CPU Core: 1,25V
    CPU FSB: 1,19V
    Memory: 2,01V
    +3,3V: 3,24V
    +3,3V Dual: 3,26V
    +12V: 11,98V
    +5V: 5,06V
    +Vbat: 2,94V

    Sieht für mich Ordnungsgemäß aus.

    Das Netzteil bleibt jetzt wo der 25 cm Seitenwandlüfter eingeschaltet ist übrigens dauerhaft recht kühl, während die LED wieder zu mir unerklärlichen Zeitpunkten leuchtet (ob Last oder Idle).

    Leider hat Commodore es echt verpennt normale Anschlüsse für die Lüfter anzubauen. Somit sind die ohne schnippeln und löten nicht steuerbar -_-.

  • Moin!

    @Ace Die maximaler Wattzahl ist kein Indikator für die Nutzbarkeit der Netzteile! Meistens reicht ein 400-500W Netzteil aus, da dieser Peak von moderner Hardware (kein SLI, etc.!) nicht erreicht wird.

    Wie bereits beschrieben wurde, ist deine 12 Volt Schiene mitunter wichtig. Ausserdem garantiere ich Dir, wenn Du ne aktuelle Grafikkarte an ein 400 Watt Gerät hängen tust, wirst Du im Betrieb entsprechende Überraschungen erleben. Nicht ohne Grund gibts bei Grafikkarten entsprechende Vorgaben was die Wattanzahl betrifft. Die fressen im Spielebetrieb allein Schon locker 300 Watt. Ne grobe Rechnung: Du rechnest alle Verbraucher zusammen(Angaben bei Prozessor und Grafikkarte unter Vollast) und vergleichst dann die addierte Wattzahl mit deiner Angabe am Netzteil. Dann sieht man recht schnell was da noch an Luft übrig bleibt.

    Zitat

    Ich zitiere mal aus einem anderen Forum:
    Es kommt aber bei NTs nicht nur auf die Belastbarkeit an, sondern auch auf andere Dinge wie z.B. Effizienz oder ob es einem die Bude abfackelt. Daher würde ich ein LC-Power überhaupt nicht einsetzen, nichtmal für ne einzelne LEielereiD. Die Dinger sollten eigentlich nur in Verbindung mit einem Feuerlöscher verkauft werden und einer Rabattkarte für Strom-Großabnehmer.

    Effizient (Wirkungsgrad) ist jetzt erst einmal ne nette Spielerei.Viel wichtiger sind Dinge wie Schutzschaltungen im Fehlerfall. Wie verhält sich ein Netzteil bei Kurzschluss oder beim Abrauchen ? Hatte es selbst einmal dass mein Enermax Netzteil (Kostenpunkt: 150 Euro) nach 3 Wochen Betrieb abgeraucht ist . Knallbumm und Rauch - fertig! Ein Blick im Inneren: Kondensator hochgegangen. Die Hardware hat zum Glück keinerlei Schaden genommen. Wie das jetzt bei so ein NoName Teil ausgesehen hätte, möchte ich nicht wissen. Darum versteh ich auch nicht wirklich wie man am Netzteil sparen kann.



    Für mich ist neben der Effizienz viel eher wichtig, ob die Teile u.a. genügend Powerstrippen für Laufwerke/Grafikkarten/Mainboards/etc. sowie eine vernünftige Sicherung haben. Die Effizienz wird bei Markenprodukten meistens angegeben, daher gebe ich lieber etwas mehr aus - habe z.B. selbst ein Enermax Pro82+ 425W im Einsatz.

    MfG

    Mittlerweile haben auch die preisgünstigen Netzteile ein ausreichendes Kabelmanagement.

    Und unter Last ?

  • Da müsste ich jetzt mal ein Programm haben, mit dem ich diese ganzen Sachen einsehen kann (um dann wie von dir empfohlen mal die Wattzahl zu addieren). Was empfiehlt ihr? Und was empfiehlt ihr, um die Volllast herzustellen (Distributed Computing so wie BOINC, ein aktuelles Spiel oder andere (welche?) Benchmark Tools)?

  • Mich würden eher die aufgedruckten Daten auf dem Netzteil interessieren. Ich denke, dass ist ein recht günstiges Modell mit nur einer 12V Schiene. Lasse mich aber gerne des Irrtums belehren. Ach, hier einmal meine Werte:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten