Simons Basic ROMs auslesen per EPROM-Brenner

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 4.486 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. Oktober 2010 um 23:44) ist von Amadeus.

  • Hallo

    Ich möchte bei meinen Simons Basic Modul die ROMs per EPROM-Brenner auslesen, Problem dabei, auf den beiden ROMs sind nur die Commodore Part Nummern und der Hersteller der ROMs (im meinen Fall GI).
    Im Netz finde ich keine Angaben dazu wie groß die ROMs sind, ich denke es müssten 2732 (4KB) PROMs bzw EPROMs sein, sicher bin ich aber nicht.
    Ich möchte meinen EPROM-Brenner bzw. die ROMs nicht zerstören daher die Frage um welche PROMs es sich handelt.
    Ansonsten weiß ich dass es Simons Basic als CRT gibt und man es eventuell per Software auslesen könnte, aber in beiden Fällen könnte man die Files nicht verwenden um ein EPROM zu programmieren.

  • Ansonsten weiß ich dass es Simons Basic als CRT gibt und man es eventuell per Software auslesen könnte, aber in beiden Fällen könnte man die Files nicht verwenden um ein EPROM zu programmieren.

    Warum Nicht?

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    ... aus dem CRT gezogen.

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  • Zitat

    Im Netz finde ich keine Angaben dazu wie groß die ROMs sind, ich denke es müssten 2732 (4KB) PROMs bzw EPROMs sein, sicher bin ich aber nicht.


    es sind 2*8kb, also vmtl 2764 ... zur sicherheit würde ich aber auf der platine vom modul zumindest kurz checken ob +5v an der richtigen stelle angeschlossen ist so das das passt =)

    Zitat

    aber in beiden Fällen könnte man die Files nicht verwenden um ein EPROM zu programmieren.


    äh, natürlich geht das - im "schlimmsten" fall, nämlich dann wenn auf dem modul die adress- oder datenleitungen verdreht sind, müsste man die so gemachten dumps (mit einem kleinen program) entsprechend aufbereiten. das ist aber nur bei wenigen modulen relevant (keine ahnung wie das beim simons basic modul ist). OB das der fall ist wirst du sehen wenn du die roms mit dem brenner ausliesst und dann mit den daten aus dem crt (die immer linear sind) vergleichst :)

    Zitat

    Geht das so?


    da man das modul über io zugriffe ein und ausschalten kann braucht man ein kleines program zum dumpen....

  • Warum Nicht?

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    ... aus dem CRT gezogen.

    Jemand aus diesem Forum hat vor ein paar Wochen nach Bin-Dateien gefragt aber es schien nicht so einfach zu gehen sie per Software zu erstellen, daher dachte ich es "geht nicht"... so kann man sich täuschen.

    Danke für deine Mühe :smile:
    Jetzt muss ich passende EPROMs beschaffen...

  • Zitat


    Im Netz finde ich keine Angaben dazu wie groß die ROMs sind, ich denke es müssten 2732 (4KB) PROMs bzw EPROMs sein, sicher bin ich aber nicht.

    Zitat

    es sind 2*8kb, also vmtl 2764 ... zur sicherheit würde ich aber auf der platine vom modul zumindest kurz checken ob +5v an der richtigen stelle angeschlossen ist so das das passt =)

    Am Anfang dachte ich auch das es 2764 EPROMs sind wegen der Beschriftung auf dem Modul (16K EPROM Card), aber nach Betrachtung der Pinzahl dieses EPROMs bin ich von weggekommen. Der 2764 hat 28 Pins, die ROMs 24... daher meine Vermutung es müssten 2732 sein...
    Allerdings bin ich im Moment verwirrt den JMP$FCE2 hat freundlicherweise zwei Bin-Dateien hier reingestellt, die sind 8192 Byte lang... würde zu den 2764 passen, aber wie gesagt die ROMs sind 24 polig nicht 28 ?!

    Zitat

    aber in beiden Fällen könnte man die Files nicht verwenden um ein EPROM zu programmieren.

    Zitat


    äh, natürlich geht das - im "schlimmsten" fall, nämlich dann wenn auf dem modul die adress- oder datenleitungen verdreht sind, müsste man die so gemachten dumps (mit einem kleinen program) entsprechend aufbereiten. das ist aber nur bei wenigen modulen relevant (keine ahnung wie das beim simons basic modul ist). OB das der fall ist wirst du sehen wenn du die roms mit dem brenner ausliesst und dann mit den daten aus dem crt (die immer linear sind) vergleichst :)

    Der Typ des ROMs muss vorher bekannt sein, sonst liest der Brenner nur Mist aus oder macht den Chip kaputt

    Zitat

    Geht das so?

    Zitat


    da man das modul über io zugriffe ein und ausschalten kann braucht man ein kleines program zum dumpen....

    Im Moment sind meine ROMs ausgelötet, daher kann ich dein Programm zur Zeit nicht testen, werde es nachholen sobald das Modul "ganz" ist...

  • Zitat

    Der Typ des ROMs muss vorher bekannt sein, sonst liest der Brenner nur Mist aus oder macht den Chip kaputt


    jein. wenn zumindest vcc und gnd stimmen (was man normalerweise ja leicht rausbekommt) kann eigentlich nix kaputt gehen. und klar, eventuell liesst man nur müll.... aber soooo viele verschiedene pinbelegungen gab es da nun auch nicht als das man die nicht mal fix durchprobieren könnte :)


  • jein. wenn zumindest vcc und gnd stimmen (was man normalerweise ja leicht rausbekommt) kann eigentlich nix kaputt gehen. und klar, eventuell liesst man nur müll.... aber soooo viele verschiedene pinbelegungen gab es da nun auch nicht als das man die nicht mal fix durchprobieren könnte :)

    Ja, nach Vcc und Gnd habe ich schon geguckt, dank zweier TTLs auf der Platine war das auch sehr leicht :smile:
    Es wäre nichtsdestotrotz effektiver zu wissen um welchen Typ es sich handelt, beruhigender auch :wink:
    Bleibt noch die Frage, gab es einen 8KB PROM/EPROM mit 24 Pins...

  • Das sind 8 KB Roms die auch im C64 eingebaut sind. Vergleichbarer Epromtyp ist ein 2564.
    Können viele Eprom-Brenner nicht auslesen.
    Grüße
    Dirk

  • Zitat

    Es wäre nichtsdestotrotz effektiver zu wissen um welchen Typ es sich handelt, beruhigender auch :wink:


    hehe, klar :)

    Zitat

    Bleibt noch die Frage, gab es einen 8KB PROM/EPROM mit 24 Pins...


    ich glaube ja, ich kann mich zumindest an kernal-replacements erinnern wo kein adaptersockel nötig war.


  • hehe, klar :)


    ich glaube ja, ich kann mich zumindest an kernal-replacements erinnern wo kein adaptersockel nötig war.

    Ja, mit 2564 Eprom. So ein Teil ist in meinem SX64.
    Der Epromtyp ist von TI. War damals sauteuer.

  • Das sind ROMs vom Typ 2364. 8kB gross, 24pins. Wie schon gesagt wurde, es gibt die 2564 EPROMs, die zwar 28 pins haben, aber deren "untere" 24pins gleich belegt sind wie die ROMs. Das macht es relativ einfach, die an die 24pol Sockel der ROMs zu adaptieren. Dann gibt es noch 100% identisch belegte EPROMs, die Motorola Typen 68764 und 68766 mit auch nur 24 pins aber das sind echte Exoten!

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN

  • hehe, klar :)

    jaaa :smile:


    ich glaube ja, ich kann mich zumindest an kernal-replacements erinnern wo kein adaptersockel nötig war.

    Hab schon an Kernal-Adapterplatinen für c64 gedacht, eigentlich müssten sie gehen, nur der Platzbedarf/Baugröße ist problematisch...

  • Hab schon an Kernal-Adapterplatinen für c64 gedacht, eigentlich müssten sie gehen, nur der Platzbedarf/Baugröße ist problematisch...

    Quatsch! Adapterplatinen ist was für Pussies. Zwischensockel und nen paar Drahtbrücken reicht vollkommen.

  • Ups, habe es fast übersehen, dass der Typ der EPROMs jetzt bekannt ist... :smile:
    Habe gerade nachgesehen ob meine Brenner diesen Typ unterstützten, sieht schlecht aus :sad: (Galep 2 und 4)
    Werde wohl oder übel das Thema sein lassen, da ich weder den 2364 noch den 2564 habe und programmieren könnte, schade.

    Danke Euch Allen für die Unterstützung bei der Klärung meiner Fragen :smile:

    Amadeus

  • Quatsch! Adapterplatinen ist was für Pussies. Zwischensockel und nen paar Drahtbrücken reicht vollkommen.

    :smile:

    Klar würden "paar" Drähte reichen... aber wie sieht das aus...
    Gut, wenn das Modul stirbt und ich es brauchen sollte, dann werde ich ein "Kunstwerk" aus Drähten löten :smile:

  • Was hindert dich daran "normale" Eproms zu nehmen?

    Eigentlich nichts, aber es wäre im Moment quatsch das zu machen weil das Modul noch geht (gehe ich zumindest von aus, weil ich die ROMs ausgelötet habe).
    Der Sinn der ganzen Aktion war ja ein Backup der ROMs zu machen und eventuell das Backup zu testen, die ROMs hat freundlicherweise JMP$FCE2 zur Verfügung gestellt, nur das Testen wird nicht wegen fehlender EPROMs und passendem Epromer klappen :sad:
    Ich möchte auch nicht unnötig auf der Platine "rumlöten" da, wie gesagt, die original ROMs noch funktionieren :smile:

  • Denn schau auf der Platine halt nach ob die Adressleitungen und Datenleitungen der ROMs 1:1 am Ex-Port anliegen.
    Wenn dem so ist dann brauchst Du nichts testen.

  • Denn schau auf der Platine halt nach ob die Adressleitungen und Datenleitungen der ROMs 1:1 am Ex-Port anliegen.
    Wenn dem so ist dann brauchst Du nichts testen.

    Werde ich machen, habe mir eben das Pinout des 2364 besorgt, aber nicht mehr Heute oder Morgen, habe im Moment auch wenig Zeit :sad: