Sehr alte IDE Festplatten wieder in Betrieb nehmen

Es gibt 21 Antworten in diesem Thema, welches 7.571 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. August 2010 um 07:08) ist von Schmitti.

  • Ich hab im Elektroschrott ähm Retro PC lager bei meinen Eltern diverse alte Festplatten ausgegraben, leider habe ich
    probleme mit der inbetriebnahme.

    Festplatten kleiner ca. 1,2GB scheinen noch nicht via "Auto" erkennbar zu sein, die üblichen IDE<-->USB Kabel Funktionieren nicht.

    Ich habe versucht im Bios die Spuren/Köpfe/Sektoren von Hand einzustellen und die Platte an einen Freien IDE Anschluss gehängt, leider hängt dann der PC beim nächsten neustart.

    Master/Slave/Cable Selekt einstellungen passen.


    Wie Bekomme ich am Besten die Platten ans laufen???

  • ohne die geometrie zu wissen.... schwierig. eventuell hilft fleissiges googlen nach den festplattentypen um diese rauszufinden

  • Die Geometie habe ich, es sind z.t. 100-240mb platten, leider bleibt der PC mit den Einstellungen von hand immer hängen vor der möglichkeit ins Bios zu kommen (Festplatte abklemmen, Bios Batterie raus, neuer versuch)

  • Mal nur aus reiner Neugierde: Warum willst Du solch alte Platten wieder im Betrieb nehmen ?

  • uff. dann... mal mit nem älteren rechner probieren? sollte aber eigentlich klappen wenn die geometrie stimmt *kratz*

  • Meinst Du mit 'Geometrie' die Cylinderdaten usw. ? Wenn ich eine alte Platte suche, dann werde ich zuheist hier:

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    fündig...

    Was man mit den alten Platten will? Die Neugierde auf die alten Daten :rolleyes:

    Läuft die Platte denn an? Alte Platten setzen sich gerne einmal 'fest', wenn sie lange nicht in Benutzung waren...

  • Die Neugier ob Festplatten die Unter schlechtester Lagerung (Feuchter Speicher der im Sommer über 40 Grad warm wird),
    Ohne ESD Hülle blank aufeinander gestapelt die Platten getötet hat, oder ob die Hardware noch lebt.

    Die Beiden MFM Platten die ich gefunden habe, laufen noch, die eine musste ich aber erst "Freidrehen".

    Bis auf DOS reste, eine alte Win98 installation und ein paar klassiker Viren habe ich noch nichts gefunden.

  • Merkwürdig. Ich hab letztens eine 20MB !! Conner IDE Festplatte an meine PC dran gehängt, und sie wurde korrekt erkannt. Sogar mit Typenbezeichnung.

  • Problem gefunden:
    1. Der USB-IDE Adapter unterstützt keine alten Transfermodi

    2. Der IDE Anschluss auf dem Mainboard ist scheinbar nur für CD/DVD Laufwerke vorgesehen gewesen, die Restlichen
    Platten hängen alle an SATA Schnittstellen. Das Bios hat zwar noch die Festplatten einstellungen, aber die sind Tot gelegt.

    Mit einem Alten Atlon Board läufts !


    Die Festplatten die hier Getestet werden, wurden mindestens 10 Jahre auf einem Speicher gelagert mit Feuchtigkeit, Hitze, Frost, ohne ESD Verpackung einfach in einem Wühlkarton.

    Läuft nicht mehr:
    1993 Quantum ProDrive LPS 240MB, wird nicht erkannt
    1992 Quantum proDrive LPS 105MB, Läuft, Starke Schleifende Geräusche, Defekte Sektoren nach Format
    Hitachi DK211A-68, 680MB Festplatte Fest, Raucht!
    1998 Maxtor 90320D2 3228MB , Festplatte Fest

    Läuft:
    1991 Quantum ProDriv LPS 52MB
    1993 Conner CP3012E 120MB
    1994 Western Digital Caviar 2340 341 MB
    1996 Quantum Bigfoot 1,2GB
    1996 Western Digital Caviar 2850 853MB
    1997 Western Digital Caviar 21600 1624MB
    1997 Samsung 1.26GB

  • Hitachi DK211A-68, 680MB Festplatte Fest, Raucht!

    Geil!

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  • Zitat

    1992 Hitachi DK211A-68, 680MB Festplatte Fest, Raucht!
    1998 Maxtor 90320D2 3228MB , Festplatte Fest

    Schalt sie mal ein und klopf dann mit einem Hammer ordentlich drauf. Bei meiner 40MB-HD klappt das (kein Witz).

  • Schalt sie mal ein und klopf dann mit einem Hammer ordentlich drauf. Bei meiner 40MB-HD klappt das (kein Witz).

    Was das für den Lesekopf der Platte und der Scheibe bedeutet, ist Dir bewusst oder ?

  • Zitat

    Schalt sie mal ein und klopf dann mit einem Hammer ordentlich drauf. Bei meiner 40MB-HD klappt das (kein Witz).

    Was das für den Lesekopf der Platte und der Scheibe bedeutet, ist Dir bewusst oder ?

    Das ist eine Test-HD für meine NLQHD-Firmware, z.B. für IEC-ATA. Damit bekomme ich die HD immerhin zum Laufen. Das packt sie jetz schon einige Jahre (ohne Datenverlust). Aber ganz klar: Das ist absolut schlecht für die Köpfe, die Magnetschicht und die Daten. Darauf speichere ich keine Daten ab.

  • solange du das nicht machst wärend die platte läuft, sprich die köpfe in parkposition sind, ist das garnicht so schlimm wie man glauben mag. grad so alte platten können da schon was ab.

  • Bei älteren Platten sind die Köpfe nach dem Ausschalten noch auf der Platte gelandet (Landing Zone), wo sie leicht festkleben können, wenn die Platte lange nicht bewegt wurde oder die Landing Zone schon zu abgenutzt, d.h. nicht mehr rau genug, ist.
    Mit etwas Glück kann man sie wieder lösen, indem man die Platte einschaltet und sie ruckartig um die Drehachse des Plattenstapels hin und her bewegt. Hab' schon mehrere so wieder zum Laufen bekommen. Oftmals recht es sogar den ganzen Rechner entsprechend zu drehen (vorher Kabel abmachen !!!).

    LIFE IS SHORT - Break the rules, do more, need less, smile often, be brave, stay true, dream big, forgive quickley, kiss slowly, love truly, laugh uncontrollably and never regret anything that made you smile.

  • Auf jeden Fall solltest du bei den alten Festplatten daran denken, daß sie gerade noch die langsamsten PIO Modes könnten.
    Wenn du die Festplattenparameter deines PC nicht auf Auto stehen hast, so kannst du meist auch die Übertragungsgeschwindigkeit (PIO-Mode 0) und 32bit Zugriff (deaktivieren) sowie LBA (deaktivieren) einstellen.
    Alles über PIO Mode 0 (PIO2-4 und UDMA) ist für richtig alte Platten am Interface zu schnell.

    Bei festen Lagern kannst du eigentlich nur auf dem äußeren Lager mit Silikonöl versuchen, die Platte frei zu bekommen. Im Inneren hat das Öl nichts zu suchen.!
    Wenn du sie ein paar mal am Strom hattest und sie dreht sich nicht, so kann der Motor oder die Ansteuerung schon hin sein.

    • robotron A5120, A7100, CM1910, A5105, KC85/3-5, KC87 und PC1715,Tiny comp., AC1-2010, AC1
    • robotron EC1835 und KramerMC (Y23VO) im Aufbau und EC1834 sowie Poly880 in Rep.
    • Amiga 1200, Harlequin, Spectral, Zeta V2
  • Auf jeden Fall solltest du bei den alten Festplatten daran denken, daß sie gerade noch die langsamsten PIO Modes könnten.

    Das ist ja das Problem mit den IDE-->USB Adaptern, die beherschen scheinbar nicht mehr die Langsamen Mode


    Die "FEST"Platten habe ich entsorgt, die waren nicht mehr zu retten, den Laufenden rest habe ich im Keller für die Zukunft eingelagert.