Diskettenlocher - wer hatte damals (k)einen?

Es gibt 111 Antworten in diesem Thema, welches 24.358 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Juli 2022 um 11:41) ist von Jogi.


  • Einen Floppyumbau in Richtung Lichtschrankenschalter habe ich nie in Angriff genommen, weil ich a) zu oft die Floppy wechselte

    1541er haben sich bei mir auch angehäuft,aber diese eine Umgebaute und mit Parallelkabel verbaute 1541-II habe ich nie wieder weg gegeben und die steht sogar immernoch auf dem PC und wird dann und wann mal unter VICE oder CBM4WIN benutzt.Das ist eine treue Seele

  • Ich habe nicht unlängst auch so einige Disketten gestanzt, alles mit Schere... wie jemand anders schon sagte, mit nem buntstift erstmal markiert und dann ausschneiden...

    Man hat wirklich einiges an Platz da, also es ist mir ein Rätsel wie einige es schaffen dabei die Scheibe zu zerstören. So ganz haargenau muss die Kerbe auch nicht an der richtigen Stelle sein hab ich festgestellt (also so dass es funktioniert), würd jetzt aber keine zahlen nennen wollen wie viele Millimeter Abweichung in welche Richtung noch gehen...

  • Man hat wirklich einiges an Platz da, also es ist mir ein Rätsel wie einige es schaffen dabei die Scheibe zu zerstören.

    [X] Du möchtest mal gerne ne Woche lang im IT-Service arbeiten, da wirst Du Sachen sehen die Dir im Leben nicht eingefallen wären.

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  • Ey, so ist es nicht, als ich die ganzen Disketten die ich hier hatte durchgegangen bin und ordentlich aussortiert habe ist mir einges untergekommen...

    Welche ich aussortiert habe waren z.B. welche, die anscheinend nicht mehr richtig funktionierten (hab mir ein d64-Image gemacht das ich vorher in VICE mit zufälligen Bytes gefüllt hab, und dann mit OpenCBM immer auf die Disk draufgezogen, wieder runtergezogen und mit FC verglichen - hatte mit ne BAT dafür gemacht... Den Dateivergleich hätt ich mir anscheinend aber auch sparen können, denn ich hatte keinen einzigen Fall dabei bei dem er die Diskette vermeintlich korrekt ausgelesen hat, aber dann doch Unterschiede vorhanden gewesen wären... aber ich dachte mir sicher ist sicher... falls es wen interessiert, der Gesamtbestand waren knapp 200 Disketten, es waren etwa 30% die im Müll landeten).

    Einige habe ich aber auch schon aufgrund von optischer Begutachtung direkt aussortiert, da waren auch so einige dabei mit "abgebissenen Ecken", ich musste mich doch schwer wundern...

    Oder eine war dabei, wo jemand mit nem Kugelschreiber die Papierhülle beschriftet hat, während die Diskette darin war - und hat auch nicht schlecht aufgedrückt. Irgendwie kann man es ja gerade noch verstehen wenn jemand der Versuchung erliegt, ein Etikett zu beschriften, das schon aufgeklebt ist, aber sowas, nej nej...


    Andererseits hätte ich halt gedacht, beim Anfertigen dieser Kerben sollte der DAU-Faktor doch relativ niedrig sein, denn um überhaupt auf die Idee zu kommen, das zu machen, sollte man doch eigentlich wissen was man tut...

  • Ich habe das immer mit einer Schere herausgeschnitten.

    Heute habe ich einen Diskettenlocher den hat es irgendwann einmal angeschwemmt.

    Die BASF Disketten da ging die Rückseite immer nie.

    Da habe ich keine BASF Disketten mehr gekauft.

    Eine Schachtel Disketten kostete 50 DM.

    Das weiß ich noch.

  • Mal ne evtl. ganz doofe Frage...

    Ich habe vor kurzem jemanden (ohne Diskettennutzungsvergangenheit) einen Diskettenlocher gezeigt und raten lassen, wozu das Teil gut ist. Als ich es dann erklaert habe, ist mir nebenbei aufgefallen, dass es doch eigentlich voellig absurd ist: Es gibt Disketten, und es gibt dafuer spezielle Locher, um die zweite Seite nutzbar zu machen. ABER... WARUM?!?!

    Warum wurden Disketten nicht einfach schon von vorneherein mit 2 Loechern verkauft? Warum mussten irgendwelche Firmen extra einen LOCHER dazu herstellen, und diesen dann an die Leute verkaufen, damit sie ihre Disketten endlich beidseitig nutzen koennen?! Ist das nicht voellig absurd??!

    Gut, der einzige Grund, den ich mir vorstellen koennte, ist, dass man vielleicht nicht zu viel Speicherplatz hergeben wollte fuers Geld, sodass die Leute sich doppelt so viele Disketten kaufen. Aber wenn das auch mit nem stinknormalen Buero-Locher zu erledigen ist, und wenn es dann auch irgendwann sogar speziell fuer diesen einen Zweck geschaffene DISKETTENLOCHER gibt, dann kann man doch auch einfach irgendwann anfangen, als Hersteller die Teile einfach auf beiden Seiten zu lochen. Haette das irgendeiner der Hersteller angefangen, dann waere der sogar der King gewesen, weil wahrscheinlich alle Leute nur noch die "beidseitig verwendbaren Disketten" gekauft haette.

    Oder gibt es noch andere Gruende? Erklaert es mir, ich finde die Existenz eines solchen Lochers inzwischen einfach nur noch kurios...

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  • irgendwann anfangen, als Hersteller die Teile einfach auf beiden Seiten zu lochen.

    Das gab es auch. Ich habe hier irgendwo eine Diskette rumfliegen die zwei Kerben und sogar zwei Index-Löcher hat.

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  • Zwei Gründe :

    Es gab Disketten die Waren offiziell einseitig. Dort war auch nur Seite 1 auf Fehler getestet. Wobei diese eher selten zu finden sind.

    Zweitens gab es ja schon viele doppelseitige Diskettenlaufwerke. Diese benötigen nur Eine kerbe und nur ein Indexloch.
    Mit einer zweiten kerbe hätte man die Disk sogar falsch herum einlegen können und dann eine vermeintlich unformatierte Diskette formatieren zu können.
    Um nun auch in einem einseitigen Laufwerk beide Seiten nutzen zu können, bediente man sich eben dieses Tricks mit dem locher.

    Gruß C-Man

  • Ah okay gut das klingt natuerlich sehr einleuchtend :)

    vielen Dank!

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  • Dort war auch nur Seite 1 auf Fehler getestet.

    Ich hab gehört, dass das ein Gerücht sei. Die waren immer durch die gleiche Prozedur gegangen und es wurde nur behauptet, dass nur eine Seite getestet sei.
    Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es stimmt.

  • Hatte erst eine Nagelschere danach Einen normalen Locher, zum Schluss einen Diskettenlocher :thumbup:

    Das Nutzen der Rückseite klappte eigentlich immer, selten Probleme gehabt

    Irgendwann siehst du das Licht an den sonderbarsten Orten .

    Einmal editiert, zuletzt von Spider1982 (28. Februar 2018 um 20:17) aus folgendem Grund: Korrektur

  • Ich hab gehört, dass das ein Gerücht sei. Die waren immer durch die gleiche Prozedur gegangen und es wurde nur behauptet, dass nur eine Seite getestet sei.

    Ich halte das nicht für ein Gerücht. Wir hatten damals™ z.B. teure Marken-Disks von BASF, 1S1D. Da funktionierte eine von zehn Rückseiten. Dasselbe mit NoName-Disks aus der Metro, ebenso mit Verbatim Datalife.
    Den Versuch habe ich öfter gewagt, besonders wenn das Taschengeld knapp war, aber ich habe es jedes Mal bereut - bei 2S2D konnte man sich darauf verlassen, dass man wirklich 20 Diskseiten nutzen konnte.
    Ich hatte übrigens nie einen Locher - es war bei mir immer Nagelschere oder Nagelclipser. :D

  • Da die 1541 ein einseitiges Disklaufwerk war (also nur einen Schreib-/Lesekopf auf der einen Seite hatte), beschrieb sie auch nur eine Seite der Disk. Zur beidseitigen Nutzung hatte man zweiseitige Disklaufwerke mit Köpfen auf beiden Seiten.

    Aber wie hier bereits gedagt, gab es auch Disks, die tatsächlich nur auf einer Seite getestet waren. Alle Disks hatten aber von Haus aus nur eine Kerbe (obwohl es viel später, nach 1985 glaube ich, Hersteller gab, die für die 1541-Nutzer Disks mit beidseitigen Kerben herstellten).

    Das war also völlig normal. Bei einem Ursprungspreis von 40-50 DM für ein 10er Pack Disks war es also kein Wunder, dass sich 64er-Fans für 5-10 DM einen Locher kauften, um die doppelte Kapazität auf ihrem einseitigen Laufwerk nutzbar zu machen :)

  • In der Hauptschule hatten wir als erste Sanyo XTs mit Bernsteinmonitor und 2x 5,25"-Diskettenlaufwerke.

    Da Disketten zu der Zeit ziemlich teuer waren, wurden für die Schüler 1D-Disketten verwendet...

    Was die Schule dabei nicht bedacht hatte, war dass die meisten Disketten mit den 360kB-Laufwerken gar nicht funktionieren konnten, da die Disketten einfach nicht dafür ausgelegt waren.
    So kam es, dass ich für zu Hause die "defekten" Disketten mitnehmen konnte und für meine 1541 verwenden konnte.
    Hat mir damals viel Geld gespart... :D

  • Ich halte das nicht für ein Gerücht. Wir hatten damals™ z.B. teure Marken-Disks von BASF, 1S1D. Da funktionierte eine von zehn Rückseiten. Dasselbe mit NoName-Disks aus der Metro, ebenso mit Verbatim Datalife.
    Den Versuch habe ich öfter gewagt, besonders wenn das Taschengeld knapp war, aber ich habe es jedes Mal bereut - bei 2S2D konnte man sich darauf verlassen, dass man wirklich 20 Diskseiten nutzen konnte.
    Ich hatte übrigens nie einen Locher - es war bei mir immer Nagelschere oder Nagelclipser.

    Ich habe irgendwo gelesen (vielleicht sogar hier im Forum) die Disketten seien schon deswegen immer doppelseitig gestest, weil es auch einseitige Laufwerke gegeben hätte, wo der Kopf auf der Oberseite saß.
    Keine Ahnung, ob das stimmt. :nixwiss:

    Mir sind nie Disketten untergekommen, wo die zweite Seite nicht funktionierte (defekte Einzelfälle ausgenommen). Egal ob da 1S oder 2S draufstand. Und ich habe immer die billigsten genommen, die ich bekommen konnte.

    Ich hatte auch nie einen Locher. Zu Zeiten des PET/CBM gab es die auch noch gar nicht (habe jedenfalls damals keine gesehen). Deswegen habe ich meine Disketten mit der Schere bearbeitet - eine zweite Diskette als Vorlage seitenverkehrt untergelegt und dann beherzt die Kerbe reingeschnitten.

    BASF habe ich auf Grund schlechter Erfahrungen mit den Audio-Kassetten (extremer Abrieb) bei Disketten gemieden. Es gab da Marken, die eine ganz andere Qualität abgeliefert haben wie z. B. TDK. Es würde mich nicht wundern, wenn die BASF-Disketten genauso minderwertig waren wie die Audio-Kassetten.

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    4 Mal editiert, zuletzt von detlef (28. Februar 2018 um 23:57)

  • Ich halte das nicht für ein Gerücht. Wir hatten damals™ z.B. teure Marken-Disks von BASF, 1S1D. Da funktionierte eine von zehn Rückseiten. Dasselbe mit NoName-Disks aus der Metro, ebenso mit Verbatim Datalife.Den Versuch habe ich öfter gewagt, besonders wenn das Taschengeld knapp war, aber ich habe es jedes Mal bereut - bei 2S2D konnte man sich darauf verlassen, dass man wirklich 20 Diskseiten nutzen konnte.
    Ich hatte übrigens nie einen Locher - es war bei mir immer Nagelschere oder Nagelclipser. :D

    soweit ich mich erinnern kann hatte ich auch NIE Probleme die 2. Seite zu benutzen und immer die billigen Disketten.


    bei mir war es Umgekehrt - immer Disketten Locher - nie Nagelknipser oder Schere - diese ausgefranzten Schnittstellen...uhaaaa ;( ...Freak halt

    a. man sollte nicht alles glauben was man denkt

    b. nicht Wundern, sondern Staunen

    c. Computer helfen uns Probleme zu lösen die wir ohne sie nicht hätten !

    d. Manchmal muss man einfach eine Gesunde Portion Ignoranz an den Tag legen !

  • Das war halt so. Als Jugendlicher hatte man kaum Geld. 10 DM für einen Löcher waren 2 Monate Taschengeld.

    Wenn ich nicht super ältere Freunde gehabt hätte, wäre ich nie zu diesem Hobby gekommen.

  • Wer brauchte nen Locher, ich hatte Mamas Nagelschere... :saint:

    Ausrüstung:

    2x C64 Brotkasten, 1x C128, 1x SX-64, 1x Amiga 500 mit ACA500+, 1x Amiga 1200 mit ACA 1221lc

    1x Floppy 1541 alt, 1x Floppy 1541 neu, 1x Floppy 1571, 1x Datasette 1530
    1x Monitor 1702, 2x Monitor 1084S, 1x Nadeldrucker Star NL-10
    1x PS1 und PS2, 1x SNES, 1x Mega Drive, 1x Pandora, 1x Wii, 1x N64, 1x MiSTer