Technisch Kurriose oder Aufällige Konsolen

Es gibt 32 Antworten in diesem Thema, welches 9.322 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Mai 2011 um 06:48) ist von DrZarkov.

  • Ich Sammel Primär Commodore/CBM, aber ein Paar Konsolen haben es doch in die Vitrine geschaft:

    Vectrex (Vector Bildschirm)
    MB Microvision (4 Bit Prozessor, 16*16 Bildschirm, Austauschbare Spiele)
    MBO Teleball Cassette 2 (Komplette Spieletechnik im Modul <Prozessor, RAM, ROM, Grafik>)
    Atari VCS2600 Holz/6 Schalter (Die Konsole ende der 70er anfang 80er)
    Nintendo Virtual Boy (3d. Schwingspiegel/LED Display)

    Gibt es sonst noch Technisch Kurriose Konsolen?

  • Moin, habe gerade auf racketboy.com einen Guide zum "Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. " gefunden... Das Teil ist mal wirklich schlecht und kurios wenn man bedenkt, dass es 1995 released wurde.

  • Ich schlage vor:

    Saba Videoplay (für den vergeigten F8-Prozessor, außerdem erstes prozessor-basiertes Videospiel mit wechselbaren Programmkassetten)
    Intellivision (erstes 16-Bit-Videospiel, einziges 10-Bit-Videospiel)
    Philips G7000 (für die eingebaute Tastatur die so gut wie nie genutzt wurde, außerdem für die überkandidelte Werbung der US-Version)
    Interton VC 4000 (warum zum Geier hat Philips die nicht anstelle der Intel-basierten G7000 selbst vermarktet, obwohl die Technik weit mehr Potential hatte?)
    TVG 2000 (der Heimcomputer, der nie sein durfte... udn als das System endlich als Videospiel rauskam war es total veraltet)
    das Atari-XE-Videospiel (man zersäge einen erfolgreichen Heimcomputer, verkaufe die Teile teurer als das Ganze und wundere sich, warum der Absatz lahmt)

    ...hm. Irgendwie hatten sie alle ihre Besonderheiten, teils liebenswert, teils weniger.

    OK, einen noch. Der Ehrenpreis geht an das Zanussi-Pong, für das größte Mißverhältnis von Gerätegröße und -stabilität zu eigentlicher Leistung.

    (Bei den Lerncomputern gäbe es dann noch einen, der seine Programme auf Speicherchips für Sprachprozessoren untergebracht hat- das ist _wirklich_ kurios, aber Du suchst ja Videospiele)

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
    Abweichungen aufgrund des technischen Fortschritts oder individueller Vorlieben vorbehalten.

  • Ich schlage vor:

    Philips G7000 (für die eingebaute Tastatur die so gut wie nie genutzt wurde, außerdem für die überkandidelte Werbung der US-Version)


    Einspruch:
    Die eingebaute Tastatur wird bei allen Spielen benutzt, einmal um die verschiedenen Spielmodis/Spiele direkt aufzurufen (nicht wie beim Atari VCS mittels mehrmaligen Betätigen des "Select"-Taster), dann kann man bei vielen Spielen seinen Namen eintragen, wenn man den Highscore erreicht hat und zudem gibt es einigen Spielen bei welchem die Tastatur als Eingabe benutzt wird z.B. beim Modul 32 "Labyrint/Mastermind", bei welchem man ein Wort eingeben muss und man dieses erraten muss (SUPERMIND). Beim Assembler-Modul 09 "Computer Programmer" benötigt man die Tastatur für die Eingabe des Programmecodes.
    Beim Modul 31 "Musikant" (mit Tastaturschablone) wird die Tastaur dank der Schablone zur Klaviatur.
    Beim G7400 gibt es ja auch ein BASIC-Interpreter-Modul C7420 und da benötigt man die Tastatur auf jeden Fall.

    Die Tastatur wird also sehr oft, eigentlich immer benutzt und macht die Bedienung einfacher als beim Atari VCS.

    Ich schlage vor:
    Interton VC 4000 (warum zum Geier hat Philips die nicht anstelle der Intel-basierten G7000 selbst vermarktet, obwohl die Technik weit mehr Potential hatte?)

    Das Interon ist doch nicht leistungsstärker als das G7000, ich würde sogar fast das Gegenteil behaupten, wenn man sich mal die Spiele auf dem Interton anschaut.

  • G7000 ist cool, aber der optische Eindruck des Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.ist dann doch etwas kurioser, zumal ein schwarz-weiß-Monitor in einer Spielkonsole irgendwie nix halbes und nix ganzes ist. Zu der Zeit wurde ja gerade bei Spielorientierten Geräten gerne zugunsten von Farben auf Auflösung verzichtet (VC20).

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  • G7000 ist cool, aber der optische Eindruck des Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.ist dann doch etwas kurioser, zumal ein schwarz-weiß-Monitor in einer Spielkonsole irgendwie nix halbes und nix ganzes ist. Zu der Zeit wurde ja gerade bei Spielorientierten Geräten gerne zugunsten von Farben auf Auflösung verzichtet (VC20).

    Zur damligen Zeit waren Farbfernsehgeräte fast unbezahlbar und in vielen Haushalten gab es noch gar kein Farbfernsehgerät, kleine tragbare TV-Geräte waren fast alle in S/W-Geräte, erst später als der C64 und Atari 800(XL) auf dem Markt erschien wurden auch kleine TV-Farbgeräte bezahlbar, kostet aber immer noch gut 600 DM für ein NoName und 800 DM für ein Marken-Farb-TV, das war damals wie heute sehr viel Geld !

  • Ich Sammel Primär Commodore/CBM, aber ein Paar Konsolen haben es doch in die Vitrine geschaft:

    Vectrex (Vector Bildschirm)
    MB Microvision (4 Bit Prozessor, 16*16 Bildschirm, Austauschbare Spiele)
    MBO Teleball Cassette 2 (Komplette Spieletechnik im Modul <Prozessor, RAM, ROM, Grafik>)
    Atari VCS2600 Holz/6 Schalter (Die Konsole ende der 70er anfang 80er)
    Nintendo Virtual Boy (3d. Schwingspiegel/LED Display)

    Gibt es sonst noch Technisch Kurriose Konsolen?

    Also zur einer richtigen Retro-Konsolen-Sammlung gehören auf alle Fälle folgende Konsolen:

    - Mattel Intelivision
    - CBS Colecovision
    - Philips G7000 / G7400
    - Interton VC 4000

    Das sind alles Konsolen, welche es vor dem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.gab, einige Jahre später gab es ja dann NES, MasterSystem usw.

    Diese sind aber nicht unbedingt Kurriose Konsolen, aber dazu gehört das Atari VCS2600 Holz/6 Schalter sicherlich auch nicht dazu.
    Wie so oft stellt sich die Frage, alles sammeln, oder nur seltenes/kurioses oder nur Sachen, die auch etwas Bekanntheitsgrad haben.
    Wenn ich manchmal meinen Freunden/Bekannten einige meiner Konsolen/Computer aus meiner Retrosammlung zeige, dann bleibt man fast immer bei den bekannten Teile wie z.B. dem C64 oder dem Atair VCS hängen, weil diese Dinger allgemein bekannt sind und man sich darüber unterhalten kann, seltene Ding kan man mal so zeigen, aber das Interresse ist doch meist eher gering :(


  • Das Interon ist doch nicht leistungsstärker als das G7000, ich würde sogar fast das Gegenteil behaupten, wenn man sich mal die Spiele auf dem Interton anschaut.

    Naja sagen wirs so, die Spiele für den G7000 nutzen die Hardware besser aus als die für das Interton. Auf Hardwareebene ist das allerdings ein Kontrast wie zwischen einem besseren Taschenrechner und einem Homecomputer. Das G7000 hat als interna einen der ersten Mikrocontroller, den Intel 8048 und ein Grafikchip der eigentlich für preiswerte Terminals gedacht war, einzelne Pixel kann das G7000 nicht darstellen, nur Linien, Zeichen und Sprites.

    Das Interton ist das hat dann schon eine eher normale Hardware, es gab mit dessen CPU sogar einen Selbstbau Homecomputer der Elrad Zeitschrift.

    Die Spiele für das Interton sind maximal 2 kB groß, die für das G7000 sind bis zu 4 mal so groß.

    Die CPU ist sowohl beim TVG2000 als auch beim VC4000 der Signetics 2650, der Grafikchip ein 2636 bzw 2636.

    TP

  • Öhm. Der Selbstbau-Computer war nix anderes als ein VC4000 mit Anschluß für einen Kassettenrecorder, einem kleinen Monitor-Programm (statt dem Spiele-ROM) und ein wenig Arbeitsspeicher (was ein paar Module des VC4000 auch hatten)

    Und der Grafikchip vom G7000 war genauso ein Gitter-Spielfeld-Chip wie der des Interton. Wenn man damit bildschirmfüllend Text darstellen will muß man genauso tricksen wie bei letzterem. Das wurde erst beim G7400 anders- der hatte aber einen kompletten zweiten Grafik-Chipsatz.

    Wirkliche Welten liegen auch beim Prozessor nicht zwischen beiden Systemen- dennoch halte ich den 2650 für deutlich leistungsfähiger. Siehe auch die Schachmodule- Interton brauchte nur ein wenig RAM aufs Modul zu packen, Philips mußte einen kompletten Z80-Rechner in den Aufsatz stopfen.

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
    Abweichungen aufgrund des technischen Fortschritts oder individueller Vorlieben vorbehalten.

  • Auffällige Konsolen sind mit Sicherheit das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., ein Emerson Arcadia Klon der von Tchibo vertrieben wurde (Einer der beiden Contoller ist im Gerät intergiert) und das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. eine sehr seltene Konsole mit eingebauten Monitor ähnlich des Vectrex.

  • Philips "Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen." -> ein Pong-Clone der schon allein wg. der Erotik (Namen) zu mir gefunden hat :)

  • Gibt es sonst noch Technisch Kurriose Konsolen?


    Naja, so ganz kurios sind die von Dir genannten Konsolen aber nicht. Außergewöhnlich auf ihre Art, keine Frage.
    Wir berichten in den kommenden RETURN über Bandai Playdia, DAS ist ein kurioses Ding. 8 Bit Konsole, die nur für interaktive Filmspiele (Prinzip wie wie Dragons Lair) gebaut wurde. Sonst kann die nichts anderes.

    Keine eigene Konsole, aber exterm kurios finde ich ein Zubehörteil für die Vectrex: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. von Vectrex. In dem Teil rotiert eine vierfach unterteilte, dreifarbige Farbscheibe. Infos und Bild kommen hierher: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Neues rund um klassische Computersysteme

  • Naja, so ganz kurios sind die von Dir genannten Konsolen aber nicht. Außergewöhnlich auf ihre Art, keine Frage.
    Wir berichten in den kommenden RETURN über Bandai Playdia, DAS ist ein kurioses Ding. 8 Bit Konsole, die nur für interaktive Filmspiele (Prinzip wie wie Dragons Lair) gebaut wurde. Sonst kann die nichts anderes.

    Keine eigene Konsole, aber exterm kurios finde ich ein Zubehörteil für die Vectrex: Den 3D Imager von Vectrex. In dem Teil rotiert eine vierfach unterteilte, dreifarbige Farbscheibe. Infos und Bild kommen hierher: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Also ich kann auch nicht behaupten, dass hier schon irgendetwas kurioses genannt worden ist. Selber fällt mir da aber auch nicht viel ein. Wie du schon sagtest, jede Konsole ist auf ihre Art ungewöhnlich.
    Dabei finde ich den Bandai Playdia auch nicht außergewöhnlich. Außerdem gab es neben vielen interaktiven Anime Filmspielen auch sehr viele Lernspiele und zielte damit wohl auf die jüngere Zielgruppe ab. Was ich auch nicht verstehe, warum diese Konsole von vielen als "selten" eingestuft wird. Als Neuware bekommt man das Gerät schon für unter 100 Euro, also halb so viel wie der offizielle Preis zum Release. Die Spiele hingegen sind schon etwas schwerer zu bekommen.

    Der 3D Imager für den Vectrex: erst heute ist bei ebay einer weggegangen. Geniales Teil! Bis 400 Euro wäre ich noch dabei gewesen, ist dann aber für 452 Euro verkauft worden.


    Zitat

    Moin, habe gerade auf racketboy.com einen Guide zum "Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. " gefunden... Das Teil ist mal wirklich schlecht und kurios wenn man bedenkt, dass es 1995 released wurde.

    Noch kurioser als die unglaublich schlechten Handhelds war die damalige Firmenpolitik von TE. Man mag garnicht darüber nachdenken, wieviel Geld in die Lizenzen für Spiele wie Jurrasic Park, Virtua fighter, Sonic, Duke Nukem, Star Wars, Mortal Kombat, Resident Evil etc. investiert wurde. Ich war doch sehr überrascht, als ich das erste mal mit dem Tiger Game.com gespielt habe; eine Beleidigung für alle oben genannten Spiele. Das einzige positive Merkmal war der Touchscreen, den man mit dem Stylus bedienen konnte. Zum Glück hat es Nintendo 7 Jahre später besser gemacht ;)


    Wie schon gesagt: selber fällt mir auch keine wirklich kuriose Konsole ein. Ich glaube eher, dass Erweiterungen und Zubehör von Konsolen oftmals außergewöhnlich sind.

  • Wie schon gesagt: selber fällt mir auch keine wirklich kuriose Konsole ein. Ich glaube eher, dass Erweiterungen und Zubehör von Konsolen oftmals außergewöhnlich sind.

    Nunja, zu ausgefallen darfs ja auch nicht sein, sonst passt es nicht mehr in die Kategorie Konsole.
    Vielleicht das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. von Worlds of Wonder. Die Spiele wurden auf VHS Bändern veröffentlicht.

  • Schade, ich hatte auf mehr Exotische Hardware Experimente der Hersteller gehofft, ein Vectrex Screen, oder ein Virtual Boy begeistert auch technische Laien.


    Action Max von Worlds of Wonder


    Spiele auf VHS sind schonmal exotisch, wenn sie mir über den weg läuft, greife ich zu.

    "Tiger Electronics R-Zone "


    Das sehe ich als Billigprodukt an, aber nicht wirklich inovativ kurios, sondern nur billig.


    (Bei den Lerncomputern gäbe es dann noch einen, der seine Programme auf Speicherchips für Sprachprozessoren untergebracht hat- das ist _wirklich_ kurios, aber Du suchst ja Videospiele)

    Das ist aber schön technisch verrückt, gibt es weitere informationen? Wurden die "Analog" aufzeichnenden Sprach IC´s verwendet?


    G7000 ist cool, aber der optische Eindruck des G7200


    Der G7200 sieht für eine Spielekonsole abgefahren aus, ist aber Technisch leider nur Hausmannskost.


    Intellivision (erstes 16-Bit-Videospiel, einziges 10-Bit-Videospiel)


    Laut Wikipedia aber 16 Bit, was stimmt denn nun? 10 Bit wären schön "Krumm"

  • Also was technisch kurios ist mag ja jeder selber für sich entscheiden, sicher ist das VG 7000 schon kurios. Die Tastatur ist so verkrüppelt das sie seinen Zweck nur schwer erfüllt. Also schon kurios.............. das Intellivision eben so mit den komischen Pads.

  • Ich finde die Atari 5200 Konsole kurios, vor allem die Analog-Keypad-Controller.
    Nicht umsonst war der Erfolg der Konsole eher bescheiden.

    flowerking

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  • Laut Wikipedia aber 16 Bit, was stimmt denn nun? 10 Bit wären schön "Krumm"

    Beides stimmt.
    Die Register in der CPU sind 16bit groß, aber die CPU Befehle und die Cartridge nur 10bit.

    Hier mehr Info zur CPU: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

    Kurzgefasst: The CPU is the General Instruments CP1610. This is a general purpose 16-bit microprocessor which has 1024 separate op-codes, and can equally well use 8-bit, 10-bit, 14-bit, and 16-bit RAM or ROM. (...) Since most 1610 instructions are 10-bits wide, game programs are stored in 10-bit wide ROMs. This 10-bit "byte" is referred to as a decle (rhymes with "heckle"). Some instructions require 16 bits; these are stored in two successive 10-bit locations, referred to as a bidecle. (For prototyping, dual 8-bit EPROMs are used, with the low 8 bits of each decle stored in one EPROM and the top 2 bits stored in the other.)

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  • Intellivison, VG 7000, Atari 5200... letztendlich waren es nur die Eingabegeräte, die ein bischen "anders" waren und nicht die Konsole selbst. Wenn man dabei bleibt, ist wohl die Wii die außergewöhnlichste Konsole ;)


    Mir ist aber noch ein anderes System eingefallen: das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. aus dem Jahre 1993. Mit seinen technischen Funktionen war es eine echte Mulimediakonsole: neben dem Abspielen von normalen Musik und Film LD's und CD's gab es auch einige LD-Spiele für das Wohnzimmer, wie sie damals auch als Arcade-Automaten in Spielhallen erschienen sind. Zusätzlich konnte man verschiende Module (sogenannte PACs) dazukaufen. Neben Karaoke- und Computer Interface PAC gab es noch einen SEGA und NEC PAC.

    Die letzten beiden erlaubten es ALLE Sega Megadrive Module und Sega CD Spiele, sowie alle NEC PC Engine HuCards und CDs abzuspielen. Außerdem erschienen für beide PACs noch spezielle LD Spiele, die es so nur auf dem LaserActive gab. Die LD Spiele glänzten zwar nicht so mit tollem Gameplay, dafür aber mit einer für damals sehr fortgeschrittenen Technik und Grafik. Ein wirklich tolles System, wenn man sich für Sega oder NEC begeistern kann. Ich kann es :)


    Und wenn euch das Pioneer LaserActive nicht kurios genug ist, dann aber der Preis: das Grundgerät allein kostete bis zu 1000$, die einzelnen Spiele-PACs je 600$. Damit ist es die zweit teuerste Konsole aller Zeiten (die teuerste Konsole ist ebenfalls eine Laser-Disc Konsole: die Halcyon von RDI. Mit einem Einführungspreis von 2500$ bisher ungeschlagen).

  • Schade, ich hatte auf mehr Exotische Hardware Experimente der Hersteller gehofft, ein Vectrex Screen, oder ein Virtual Boy begeistert auch technische Laien.

    Was machst Du, wenn ein Experiment gelingt und zum Begründer des Mainstream wird? Zu Zeiten des Atari VCS und Saba/Fairchild war absolut noch nciht abzusehen, daß das Konzept eines 'richtigen' Mikroprozessors mit wechselbaren Programmen sich rentieren würde. Nach dem großen Crash sah es ja auch durchaus danach aus, als sei die Idee für alle Zeiten tot...

    Genau so bei den Prozessoren- da gibt es diverse arg seltsame Konzepte, die heute absolut keine Rolle mehr spielen. Das exotischste war beispielsweise das RCA Studio 2 und seine europäischen Verwandten. Das hatte nicht nur den wahrscheinlich langsamsten Prozessor (den 'COSMAC' CDP 1802) sondern es waren die SPiele nicht in Maschinensprache geschrieben, sondern in einer primitiven Interpretersprache, die sehr kompakten Code ermöglichte (und damit trotz damals exorbitant hoher Speicherpreise halbwegs günstige Module). Völlig bescheuert, nihct vorhandene Rechenleistung auch noch zusätzlich auszubremsen. Dumm nur, daß Java-Bytecode und Javascript/Ajax heute ziemlich genau dasselbe machen.


    Zitat von »Ezeyer«


    (Bei den Lerncomputern gäbe es dann noch einen, der seine Programme auf Speicherchips für Sprachprozessoren untergebracht hat- das ist _wirklich_ kurios, aber Du suchst ja Videospiele)

    Das ist aber schön technisch verrückt, gibt es weitere informationen? Wurden die "Analog" aufzeichnenden Sprach IC´s verwendet?

    (Hat es einen besonderen Grund, daß da nicht mein Name an einem Zitat von mir dransteht?)
    Nein, keine analogen Sprachspeicher. Der gute alte SP 0256, allgemein in der Ausfürung -AL2 mit (amerikanischer) Phonembibliothek bekannt. Weniger bekannbt ist, daß GI auch kundenspezfische Texte geliefert hat (zum Beispiel fürs IntelliVoice) und daß man das Vokabular auch mit speziellen seriellen ROM-Bausteinen erweitern konnte. Genau diese hat besagter Lerncomputer verwendet, um das (separat erhältliche) Sprachmodul mit zum Spielmodul passenden Sprachschnipseln versorgen zu können. Hauptprozessor war ein Ein-Chip-Micorcontroller mit LCD-Ansteuerung, der sich halt den Spielprogramm-Code mittels des seriellen Busses aus dem Sprachrom ziehen mußte- was wiederum auch nciht aufwendiger war als heutige Systeme a la BasicStamp, die serielle I2C-EEPROMs als Programmspeicher verwednen.

    Zitat von »Ezeyer«
    Intellivision (erstes 16-Bit-Videospiel, einziges 10-Bit-Videospiel)

    Laut Wikipedia aber 16 Bit, was stimmt denn nun? 10 Bit wären schön "Krumm"

    (und auch das war von mir...)
    Ja und nein. Der CP1610 kommt mit 10-bit-breitem Speicher aus, und die Intellivision-Cartridges haben auch nicht mehr. Trotzdem kann man an den Bus genausogit 16-bit-breiten Speicher hängen und benutzen- was IIRC nur ein oder zwei Module tatsächlich genutzt haben (für zusätzliches RAM)
    Also quasi 16-Bit-Power, aus Kostengründen in 10 Bits untergebracht.

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
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