EPROM-Brenn-Noob mit ner ganzen Menge Fragen

Es gibt 65 Antworten in diesem Thema, welches 11.755 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (27. Mai 2011 um 01:53) ist von -trb-.

  • Moin!

    Wies der Titel schon sagt, bin ich interessiert daran mir ein eigenes/eigene Steckmodule für den C64 zu basteln, hab aber leider relativ wenig, bis gar keine Ahnung, worauf man da so achten muss, was die Kniffe sind, usw... Was ich mir bis jetzt besorgt hab, das ist ein Bausatz für einen EPROMer, 32 kb maximal, 0610404 von Rex Datentechnik für den User-Port. Eine Diskette zum Ansteuern ist dabei, aber hab ich noch nicht getestet. Mehr nicht. Zusammenlöten will ich ihn demnächst, hab nur gerade keinen Lötkolben zur Hand. Mal so ein paar Fragen:

    • Was muss man bei der Wahl der EPROMs beachten? Kann ich da einfach jede Größe nehmen, also 2 kb bis 32 kb (die kann der Brenner laut Beschreibung), oder gibts da grundsätzliche Einschränkungen (Handhabbarkeit, etc)?
    • Gibts vorgefertigte Platinen, auf die ich das EPROM dann nur noch aufstecken muss, und fertig ist mein Modul, oder wie ist das?
    • Wo bekäme ich dann noch das Gehäuse dazu? (Soll ja auch was her machen dann.)
    • Muss ich mit den Ausgangs-Programmen vorher noch irgendwas machen, bevor ich sie auf den EPROM brenne, oder geht das mit dem (zu brennenden Programm) was auf der Diskette gespeichert ist?
    • Gibts da im Netz entsprechende Literatur, so dass ich mir das mal zu Gemüte führen kann?

    Ich bedanke mich schon mal im Voraus für die Hilfe.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Als erstes solltest Du neben Deinem EPROMER auch ein EPROM Löschgerät haben.

    Falls Du eine EPROM verprogrammierst möchtest Du es löschen und neu verwenden.

    Welche EPROMS Dein EPROMER kann das sollte in einer Gebrauchsanleitung stehen.

    Eventuell brauchst Du eine Adapterplatine für spezielle EPROM etwa 2532 in der PET/CBM.

    Wenn Du ein image also ein 1:1 Abbild eines EPROMs als Datei (BIN) vorliegen hast dann kannst Du es einfach so draufbrennen.

    Es gibt allerdings auch noch das INTEL HEX Format für EPROMS.

    Dein EPROM Programm sollte dieses Format verstehen.

    Du sagst Deinem EPROM Programm einfach ob die Datei welche Du gerade öffnest eine BIN oder HEX Datei ist.

  • Als erstes solltest Du neben Deinem EPROMER auch ein EPROM Löschgerät haben.

    Stümmt, das fehlt mir noch, wusst ich aber. Und irgendwas um das Fenster lichtdicht abzukleben.

    Falls Du eine EPROM verprogrammierst möchtest Du es löschen und neu verwenden.

    Zum Testen sicher, auch wenns irgendwann sicher eine "final" davon geben wird.

    Welche EPROMS Dein EPROMER kann das sollte in einer Gebrauchsanleitung stehen.

    Gut, da stehen 2716-27256 drauf, also 2 - 32 kb, wenn ich das richtig sehe.

    Eventuell brauchst Du eine Adapterplatine für spezielle EPROM etwa 2532 in der PET/CBM.

    Mir gings dabei (erst mal fürn Anfang) darum, mir ein eigenes Steckmodul zu stricken, auf dass ich dann (sofern ich mal damit fertig werde) mein Programm zur Disk-Verwaltung drauf kommt. Also Gedankengang war Programm fertig schreiben, aufn EPROM klatschen, und in ein Steckmodul einzubauen, so dass Ladezeiten wegfallen, und wenn ichs hin kriege, halt noch ein Gehäuse drum, sobald ich mit allem anderen fertig bin.

    Wenn Du ein image also ein 1:1 Abbild eines EPROMs als Datei (BIN) vorliegen hast dann kannst Du es einfach so draufbrennen.

    Sowas hab ich halt nicht, ich hab bisher nur die prg meines Programms, wie ich das z. B. in eine bin, oder hex umwandle, das weiß ich schon mal nicht. Aber es ist notwendig das vorher zu machen (also hex oder bin draus machen)?

    Es gibt allerdings auch noch das INTEL HEX Format für EPROMS.

    Was genau heißt das? Bzw. wo liegt da technisch gesehen der Unterschied?

    Dein EPROM Programm sollte dieses Format verstehen.

    Schau mer mal. Erst mal muss ich den ja mal zusammen löten, Anleitung hab ich noch nicht durchgelesen, bin ich aber dran (gerade anderweitig schon genug zu lesen, kann sich nur um Tage handeln... :smile: ).

    Du sagst Deinem EPROM Programm einfach ob die Datei welche Du gerade öffnest eine BIN oder HEX Datei ist.

    OK, also dahingehend zumindest praktisch keine zu erwartenden Probleme.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Du schreibst einfach ein Maschinenprogramm und speicherst es als DUMP auf Diskette.

    Das ist schon Deine Binärdatei.

    Eine Binärdatei enthält kein Format.

    Es ist einfach eine Speicherkopie.

    Ein INTEL HEX File enthält ein Format.

  • Wo bekäme ich dann noch das Gehäuse dazu? (Soll ja auch was her machen dann.)


    Gibts zb. hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. / Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Nichts hält länger als ein Provisorium

  • Falls Dein Programm in Basic sein sollte, kannst Du es ja vorher in Maschinencode compilieren.

    Done, läuft eh viel schneller so.

    Du schreibst einfach ein Maschinenprogramm und speicherst es als DUMP auf Diskette.

    Und die Anfangs-Adresse finde ich in der Datei auf Diskette raus, weil da steht der Ort, wohin das Programm geladen werden soll am Anfang drin, richtig? Länge müsste ich ja auch über die Länge der Datei auf der Diskette rausfinden. Bzw. wenn ich auf der Diskette NUR den Teil nach den ersten 2 Bytes für die Start-Adresse raus lese, müsste das doch auch dem Dump entsprechen, oder ist das was auf der Diskette steht, noch kein Dump? Das mit den Gehäusen ist schon mal was feines. Bleibt nur die Frage offen, wie ich zu einer Platine für das EPROM komme, Vesalia hat da offenbar nix (oder ich habs nur nicht gefunden).

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Dir sollte aber klar sein, dass ein normales EPROM am Expansionsport nur 8KB einblendet, d.h. dein Program nicht größer sein darf. Ansonsten darfst Du Dir Gedanken über Bankswitching machen. Für EPROM-Platinen gibt es Programme, die nenen sich "Modulmaker" z.B. die helfen dabei, Programme auf Modulfassung zu bringen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.- Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.- Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    -
    User ignorieren? AdBlock!www.forum64.de##ARTICLE[data-user-id="xxxxx"]

  • wenn man das rom selbst strickt, wäre da noch das problem, das das programm im modul dann in einem ganz anderem speicherbereich liegt (ein sprungbefehl geht dann z.b. ziemlich daneben, auch LDA/X/Y STA/X/Y), auch muss an adresse $8004-$8008 die kennung CBM80 stehen damit es funktioniert. das sollte man idealerweise schon vorher mitberücksichtigen. man kann das programm zwar auch nachträglich im speicher verschieben (relocate), aber wenn dann z.b. in irgend einem datenblock ein hex wert vorkommt der nach einem zu verschiebenden maschinensprachebefehl aussieht, wird der datenblock auch verändert. vielleicht gibts relocator programme die das intuitiv erkennen, ich habe da nicht so viel probiert, ansonsten in mühsamer handarbeit ändern. hier gibts auch ein paar modul infos: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • ok, ich hab ein informationsdefizit. mit einem modulmaker scheint es einfacher ;) > Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Dir sollte aber klar sein, dass ein normales EPROM am Expansionsport nur 8KB einblendet, d.h. dein Program nicht größer sein darf. Ansonsten darfst Du Dir Gedanken über Bankswitching machen. Für EPROM-Platinen gibt es Programme, die nenen sich "Modulmaker" z.B. die helfen dabei, Programme auf Modulfassung zu bringen.

    Genau an der Stelle hab ich mir gedacht, gibbs Probleme. Also die compilierte Version ist jetzt schon 37 Blocks, und noch nicht ganz so umfangreich, wie ich es gerne hätte... Wie ist denn das mit dem Banking, das sollte man doch mit einer Art "Loader" umgehen können, oder? Meine mich zumindest zu erinnern mal in einem Thread gelesen zu haben, dass jemand mehrere Programme auf eine Cartridge geschoben hat, mit Auswahlmenü versehen. Das werden ja sicher mehr als 8 kb gewesen sein dann. Muss ich sowas in meinem Programm selbst umgehen (dann wirds (un)lustig...), oder gibts da auch entsprechende Software, die mir das aufbereitet? (Alternativ hätt ich auch schon an Kompression gedacht, aber damit kenn ich mich auf dem C64 auch nicht wirklich aus, hab ich noch nie verwendet.)

    wenn man das rom selbst strickt, wäre da noch das problem, das das programm im modul dann in einem ganz anderem speicherbereich liegt (ein sprungbefehl geht dann z.b. ziemlich daneben, auch LDA/X/Y STA/X/Y), auch muss an adresse $8004-$8008 die kennung CBM80 stehen damit es funktioniert. das sollte man idealerweise schon vorher mitberücksichtigen. man kann das programm zwar auch nachträglich im speicher verschieben (relocate), aber wenn dann z.b. in irgend einem datenblock ein hex wert vorkommt der nach einem zu verschiebenden maschinensprachebefehl aussieht, wird der datenblock auch verändert. vielleicht gibts relocator programme die das intuitiv erkennen, ich habe da nicht so viel probiert, ansonsten in mühsamer handarbeit ändern. hier gibts auch ein paar modul infos: ok, ich hab ein informationsdefizit. mit einem modulmaker scheint es einfacher ;) > Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Nuja, hab eben mal versucht, Den EPROMMER II wo zum Runterladen zu finden, irgendwie wurde ich da nicht fündig. Auch nicht in der CSDB. Weiß/hat da wer was?

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Ein Image ist eine Datei ohne eine Startadresse.

    Ich habe mit einem Monitor den Speicherbereich welcher nachher auf meinem EPROM sein soll einfach auf Diskette abgespeichert und die Startadresse mit einem Binäreditor anschließend herausgelöscht.

    wenn im Speicher etwa 4A EA 20 8E steht dann heißt die Binärdatei

    4A EA 20 8E.

    Für ein 8 KB EPROM ist sie genau 8 x 1024 Byte lang.

  • OK, also das mit der Startadresse iss nu klar. Die Frage bleibt dann immer noch für mich bestehen, in wiefern es da zu Problemen kommt, wenn man das nicht selber in Assembler gestrickt hat, und damit die Adress-Sprünge im compilierten BASIC-Programm nicht kennt. Ich meine, ich kann sicher testweise mit nem Hex-Editor einfach an der PRG rumpfuschen und da $8000 als Start-Adresse rein schummeln, und das normal laden. Das müsste doch fürn Test langen, oder?

    Mal abgesehen davon, fehlt mir nach wie vor der Durchblick, wie ich den C64 dazu überrede, dass er den gesamten 27256er EPROM läd. (Gibts für diese noch Modulplatinen, und wenn ja, wo?) Habe inzwischen rausgefunden, dass ich wohl einen Mico Maxi Prommer I, bzw. Dela 1012 habe. Jetzt wurde ja schon Modulmaker dafür angesprochen. Der Menüpunkt Modulmanager der mitgelieferten Software reicht dazu anscheinend nicht. In der Anleitung meinen sie, dass das wohl von der verwendeten Modul-Platine abhängt, ob > 8 kb geht, oder nicht, daher lassen sies nicht zu, dass größer 8 kb. Wenn ich jetzt nach Modulmaker suche, krieg ich irgendwie alles mögliche, was damit aber augenscheinlich nichts zu tun hat. Also die beiden Fragen sind mir momentan noch wichtig, wo ich son Modulmaker her kriege, und wo ich eine Modul-Platine für 27256er EPROMs her kriege.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Entschuldigung eine blöde Frage:

    wo willst Du ein 27256er EPROM (32 kByte) unterbringen?

    Die ROM Bausteine sind nur je 8kByte und im Modulport gehen glaube ich auch nur 8 kByte?

  • mit einem Binär Editor kannst Du die Startadresse ändern und mit 8,1 laden.

    Dann das ganze mit einem Disassembler von Maschinensprache in Assembler rückübersetzen.

    Die Sprungbefehle suchen und relocieren.

    Das müßte doch gehen.

  • Entschuldigung eine blöde Frage:

    Gibts keine, höchstens blöde Antworten.

    wo willst Du ein 27256er EPROM (32 kByte) unterbringen?

    Also vorzugsweise auf einer Modul-Platine. Wie schon geschrieben, würde ich gerne ein Modul von einem selber geschriebenen Programm anfertigen, dass allerdings jetzt schon 37 Blocks hat, und noch lange nicht fertig ist. Und ja es ist compiliert 37 Blocks, aber geschrieben in BASIC, weswegen ich über Assembler-Sprung-Befehle nichts sagen kann. Assembler hab ich kaum Ahnung von.

    Die ROM Bausteine sind nur je 8kByte und im Modulport gehen glaube ich auch nur 8 kByte?

    Naja, das brauchst du mich nicht fragen, ich bin der Dödel ohne Ahnung. :wink: Eine Antwort auf die Frage hab ich noch nicht so recht erhalten. Wenn ich das richtig verstanden habe, läd der Cevi standardmäßig 8 kb ein. Anta hat was von Banking gesagt, und dass man das ggf. mit Software so hin biegen kann. Muss auch fast so sein, weil Wizard of Wor war auch erst mal aufm Modul, und das hat bei mir > 60 Blocks, was also auch > 8 kb heißt. Es muss also irgendwie gehen.

    mit einem Binär Editor kannst Du die Startadresse ändern und mit 8,1 laden.

    So hab ich mir das gedacht, OK.

    Dann das ganze mit einem Disassembler von Maschinensprache in Assembler rückübersetzen.

    OK, geht also doch ans eingemachte...

    Die Sprungbefehle suchen und relocieren.

    Praktisch linear, also wenn ich das Programm sagen wir um $1000 verschieben, muss ich die Sprungbefehle auch alle um $1000 verschieben? Klingt lustig, weil ich noch nie assembliert hab, und entsprechend auch kein gescheites Monitor-Programm hab. Irgend eine Empfehlung?

    Das müßte doch gehen.

    Klingt logisch, aber wie gesagt, ich hab keine Ahnung, drum frag ich hier. Was mir momentan eben am meisten Sorgen macht ist, die Frage, obs mit 27256ern und meinem Programm > 8 kb überhaupt geht (was ich so verstanden habe, dass man da ein Programm braucht, dass die Daten entsprechend aufbereitet, welches ich aber noch nicht gefunden habe) ohne dass ich da mit Assembler rum schrauben muss, bis zum Umfallen, und vor allem obs für 27128er/27256er noch (fertige, oder zusammenzubauende) Modulplatinen gibt, weil selber ätzen, da wirds dann langsam richtig aufwändig, und ich frag mich, ob sich das dann lohnen würde.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Also vorzugsweise auf einer Modul-Platine.


    Das müsste dann allerdings eine sein, die von sich aus schon geeignetes Banking unterstützt um Programme von mehr als 8K in den Speicher zu bekommen. Zu einer solchen Modulplatine gehört dann auch das dazu passende Software, die das gewünschte Programm so aufarbeitet, dass man es für diese Modulplatine passend in ein EPROM brennen kann.

    Zitat

    und vor allem obs für 27128er/27256er noch (fertige, oder zusammenzubauende) Modulplatinen gibt, weil selber ätzen, da wirds dann langsam richtig aufwändig, und ich frag mich, ob sich das dann lohnen würde.


    Wenn es derzeit erhältlich wäre würde ich einfach zu einem EasyFlash raten - direkt am C64 beschreibbar ohne irgendwas umstecken zu müssen, kein lästiges Hantieren mit dem EPROM-Löscher und bequeme Software, die Programme (fast) beliebiger Länge in ein für die Platine geeignetes Format konvertiert.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Das müsste dann allerdings eine sein, die von sich aus schon geeignetes Banking unterstützt um Programme von mehr als 8K in den Speicher zu bekommen. Zu einer solchen Modulplatine gehört dann auch das dazu passende Software, die das gewünschte Programm so aufarbeitet, dass man es für diese Modulplatine passend in ein EPROM brennen kann.

    Das beantwortet schon mal eine Reihe Fragen. Das mit dem Adress-Sprünge verschieben können diese Programme auch managen, oder? Kannst du mir da eine bestimmte empfehlen? Idealer Weise stell ich mir das halt so vor, leeren EPROM hab ich, passende Modul-Platine hab ich, Programm von der Modulplatine macht aus meinem prg eine direkt auf EPROM brennbare bin, die brenn ich dann mit meinem Brenner, und setz danach nur noch den EPROM auf die Platine. Ich kann mir jetzt natürlich gut vorstellen, dass das ziemlich blauäugige Ansichten sind, aber das wär so das Traum-Ziel.

    Wenn es derzeit erhältlich wäre würde ich einfach zu einem EasyFlash raten - direkt am C64 beschreibbar ohne irgendwas umstecken zu müssen, kein lästiges Hantieren mit dem EPROM-Löscher und bequeme Software, die Programme (fast) beliebiger Länge in ein für die Platine geeignetes Format konvertiert.

    Ansich klingt das ganz nett, da hab ich mich auch erst mit wem drüber unterhalten, ob Flash-ROMs nicht evtl. besser wären. Aber jetzt hab ich halt das EPROM-Geraffel schon mal angeschafft, und würds dann wenns geht auch gerne damit versuchen. Ansonsten, diese Easy-Flash ist dann wohl mehr so eine (wie oben beschriebene) eierlegende Wollmilchsau, oder wie? Und gerade nicht erhältlich heißt, Donald ist noch dran, oder ist das auf längere Zeit ausverkauft? Bausatz zusammen löten krieg ich schon hin.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • Kannst du mir da eine bestimmte empfehlen?


    Ich hatte sowas nie und kenne das ganze daher nur aus eher theoretischer Sicht.

    Zitat

    Ansonsten, diese Easy-Flash ist dann wohl mehr so eine (wie oben beschriebene) eierlegende Wollmilchsau, oder wie?


    Geht so, Designziel war wohl eher mit möglichst wenig Aufwand eine möglichst flexible Hardware zu bauen.

    Die eierlegende Wollmilchsau wird wahrscheinlich eher das EasyFlash 2, welches genau deswegen auch auf unbestimmte Zeit ein Prototyp bleiben wird. ;)

    Zitat

    Und gerade nicht erhältlich heißt, Donald ist noch dran, oder ist das auf längere Zeit ausverkauft?


    Da müsstest du wohl mal Donald fragen.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Hallo 7Saturn,

    Da ich früher Epromkatrten benutzt habe, möchte ich versuchen dir eine Übersicht über die Materie zu geben:

    Erst mal was Grundsätzliches:

    Der Cevi ist in erster Linie konzipiert Module im Bereich $8000 - $9FFF einblenden zu können. Es wird durch Umschalten von einem Anschluss /LORAM am Expansionport die ersten 8k eines Eproms eingeblendet. Auf Adresse $8000 und $8001 soll eine Adresse stehen, wohin gesprungen werden soll. Gesprungen wird aber nur indem ab Adresse $8004 die Kennung „CBM80“ ($C3, $C2, $CD, $38, $30) steht. Es ist auch immer ein Maschinenprogramm wohin gesprungen wird, sei es ein Spiel, Tool oder ein Kopierprogramm das ein im Eprom vorhandenes BASIC Programm nach den BASIC Anfang $0801 kopiert und dann ausführt.

    Der Bereich $8000 - $9FFF ist die letzte 8k des BASIC RAM’s, steckt ein Modul ein, wird der freie BASIC RAM um 8k verringert.

    Mit einem schon erwähnten universellen Modul Generator Programm kann man Maschinen oder BASIC Programme die kleiner als 8k sind auf einfache Weise generieren.


    Es gibt auch 16k Module, denke dabei an Wizard of Wor / Simons‘ BASIC die im Prinzip genau so funktionieren, mit dem Unterschied das auch das /HIRAM $A000 - $BFFF genutzt wird. Hier liegt allerdings das BASIC ROM vom Cevi, und wird somit ausgeblendet. Jetzt kann man keine BASIC Programme nutzen oder Programme die BASIC ROM Routinen anspringen. Eine Lösung hierfür war das nach der Initialisierung und kopieren des Programms gefragt wurde das Modul aus zu schalten. Später ging das mit elektronischem Aufwand auch automatisch.

    Ich meine mich zu erinnern das der DELA Modul Generator (vom DELA Eprommer II) eine ausschalt Abfrage auswählbar hatte. Auch 16k UND mehrere Programme wahren kein Problem.

    Du siehst, 8k Karten wahren der Standard (und am einfachsten her zu stellen), 16k wahren schon was ausführlicher. Es gab da viele Varianten (REX VARIO KARTE) wobei man zwischen 8k und 16k wählen konnte. Auch konnte man bei einigen Karten ein größeres Eprom in mehrere 8k / 16k Blöcke verteilen und anwählen.

    Aber dann kam das Non-Plus-Ultra :), von REX und DELA die 256k Eprom Karten.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Runter scrollen zur:
    Epromkarte 256K (Rex 9513)
    und
    Epromkarte 256K (Rex 9513) Version 2

    Man kann damit 8 Eproms (verschiedener Größe) von 2k bis 32k nutzen. Mehrere große Programme bis insgesamt 256k sind kein Problem. Die Software zum erstellen der Eproms ist auf der Karte integriert. Die 8 Eproms können auch einzeln genutzt werden, je nach Belieben.

    Für wem das noch nicht genug ist, gibt es die REX Goliath 1 MB Karte. An sich dieselbe funktionsweise wie die 256k Karten, aber eben mit maximal 1 MB Speicher. (16 x 27512).
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Scrollen bis:
    Goliath Karte 1MB (Epromkarte)(Rex 9600)

    Zu der EasyFlash kann ich nur sagen: einen Super Ersatz für eine Goliath 1 MB Karte! Aber von der Nostalgie her ist es auch schön mit den Eproms zu Arbeiten.

    Ab und zu werden die 256k oder 1MB Karten auf eBay angeboten. Leider heißt „ab und zu“ meistens auch nicht billig :(.

    Die DELA Software habe ich mal unten angehängt, in Menu II findest du den Modulgenerator. Damit kannst du mal probieren ob es mit einem 16k Eprom klappt. Wenn die Datei gespeichert ist, kannst du deine eigene Eprombrennsoftware nutzen.

    Um dein BASIC Programm kleiner zu machen kannst du alle REM’s und Leerzeichen rausschmeißen. Wenn es möglich ist Zeilen kombinieren. Danach noch Renumbern mit Anfangszeile 0 mit Schrittweite 1.

    Vieles wurde in diesem Thread schon gesagt, aber hoffentlich hast du trotzdem was an der Info, Auf jedem Fall an der DELA II Software :)