wer von Euch..?

Es gibt 48 Antworten in diesem Thema, welches 10.745 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. März 2013 um 19:41) ist von BladeRunner.

  • wer von Euch hat früher in den 80er Jahren eigentlich so etwas vornehmes

    wie einen Assembler besessen?

    Ich habe meine Programme immer mit einem Monitor handcodiert.

  • ...hab' damals den HESMON bis zum Geht-nicht-mehr strapaziert. War bis auf JMP indirect sehr stabil, den JMP indiirect kannte er nicht und musste überlistet werden...

    Gruß minPunk

    ...und jetz iss Fussball :)

  • Anfangs alles per DATA, READ und POKE. Danach mit S-MON, Hyprass und Profiass.
    Heute (das sage ich extra nur für sauhund, damit er mal wieder dreckig grinsen kann (-; ) Eclipse und ACME, siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    LIFE IS SHORT - Break the rules, do more, need less, smile often, be brave, stay true, dream big, forgive quickley, kiss slowly, love truly, laugh uncontrollably and never regret anything that made you smile.

    Einmal editiert, zuletzt von Draco (23. Juni 2010 um 18:16)

  • Für Kleinigkeiten hab ich immer den eingebauten Monitor in meinem AR MK VI benutzt. Für grössere Projekte weiss ich nicht mehr wie das Ding hiess. Für Geos Projekte der absolute Hit : Mega Assembler!

    Draco : Wie programmierst Du denn mit Data Read und Poke? Das hört sich ja superst unkomfortabel an.

    Heute stehe ich mehr auf Visual Studio ;)

  • Ich habe in den 80ern brav BASIC gecodet und so abgespacete Sachen wie Assembler oder gar Monitor den Eierköpfen überlassen. ;)

  • Mit dem guten Rodnay Zaks - Programming the 6502 Opcodes per Hand rausgesucht, Hex in Dez umgerechnet und als Datawüsten eingetippt. Dafür kann ich heute immer noch im Schlaf eine Handvoll der wichtigsten Opcodes aus dem Kopf zitieren, wahlweise in Hex oder Dez... Später dann ein Monitor-Programm als Riesen-Hexdump abgetippt- danach war die Assembler Programmierung dann geradezu komfortabel :smile: Ach ja, das alles auf dem guten, alten VC-20.
    Einen richtigen Assembler, der aus ASM Quelltext ein Programm erstellt ist mir das erste Mal auf dem Atari ST über den Weg gelaufen - der geniale GfA-Assembler *schwärm*

    Basic V2 Programme unter Windows editieren: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ich habe zu Anfang meine Programme schön auf Papier entworfen (mit Kommentaren) und dann in den Monitor des FC3 getippt. Mein erster Assembler war ACME. ;)

    CU
    Kratznagel

  • Mein erster Assembler war der Seka. Zuerst ist mir das Ding mit Zeileneditor (!) 1985 auf dem Atari ST über den Weg gelaufen, dann später hab ich das Ding auf dem Amiga benutzt. Auf dem C64 machte das bei mir ohne Floppy wenig Sinn, daher hab ich alles private Zeugs grüher mit einem Monitor gecodet (Den Namen von dem Montor kenn ich nicht mehr, der SMON wars aber nicht). Ganz zu Anfang natürlich auch der Datazeilen-Krampf. Jetzt inzwischen ACME ...

  • Also bis vor 1-2 Jahren habe ich alles mit dem Action Replay Monitor gecoded, selbst SpeedCode mit und ohne selbst modifizierung (Man, was ne Arbeit. Bescheuert, ich weis.).
    Danach kurz mit dem TurboAssembler hantiert. Jetzt benutze ich den KickAssembler (PC und hauptsächlich am MAC).
    Unser neues Demo für die X2010 ist somit das erste Demo was ich komplett in KickAss schreibe.

  • Habe auf meinem CBM8032 unter T.EX.AS (Terminal Extended Assembler) von Dripke/Krause programmiert. Das waren die gleichen Autoren die auch ExBasic Level II programmiert haben. Ein Super Entwicklungspaket mit Editor, Assembler und Re-Assembler.

    Ein Handbuch habe ich noch - leider keine Software mehr. Wenn jemand eine Kopie des Handbuch haben möchte, oder ich den Scan irgendwo sinnvoll einstellen kann - bescheid sagen.

    Wenn jemand von Euch noch eine T.EX.AS Version in seiner Sammlung hat - ich wäre echt glücklich, wenn ich eine Kopie bekäme :P

    In der Zeitschrift für Assyriologie übersetzte H. Zimmern 1896 einen fast 3000 Jahre alten Text, der in den Ruinen der Bibliothek des Assurbanipal in Ninive gefunden wurde, aus der Keilschrift ins Deutsche. Auf dem Tontäfelchen hatte der Umanu (Weisheitsvermittler) Shaggil-kinam-ubib notiert:

    ,Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde.‘

    Das fasst im Prinzip alles ganz gut zusammen.“

    vintage_computer.juergenkrieg.com

  • Zum Anfang mit Wertetabelle und read, data, poke in den speicher geschaufelt. das ging mir aber langsam auf die... und ich schrieb mir in basic einen "editor" und einen "assembler". das dauerte zwar ewig, aber besser als read data. Mit diesem Basicassembler erstellte ich mir einen halbwegs vernünftigen assembler und einen kleinen monitor. Dann kam in der 64'er der HYPRA-ASS und von da an arbeitete ich mit diesem assembler weiter, dann kam der SMON als Monitor, FSCD zum testen, später TURBO ASS, VIS ASS, ASSBLASTER und natürlich auch der Monitor des FC3 und AR6.

  • Hallo Leute! Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.
    Also ich habe dazumal in den 80'ern mit dem Assembler aus der 64*er erste Erfahrungen gesammelt!

  • Hallo !

    Ich habe mit SMON angefangen und bin auch dabei geblieben, ist ja auch mal eben 25 Jahre her.

    MfG

    Bit Breaker(s)

  • Mein erster Assembler war:

    Commodore 64 StarTool.
    Dienstprogramme: Editor, Assembler, Reassembler, Monitor (Taschenbuch und Disk)
    von Sybex aus 1985.

    Ich empfand das Packet als mühselig und buggy.

  • Die Anfänge waren wahrscheinlich bei den meisten gleich (Handübersetzt, Monitor, ...)
    Leider finde ich die heutigen Tools nicht wesentlich komfortabler, z.B. versucht der Monitor/Debugger im VICE für meinen Geschmack zu sehr das nostalgische Monitor-Gefühl zu erhalten.
    Gut, es gibt gute Assembler, aber eine integrierte Umgebung mit Editor, Assembler und Debugger habe ich noch nicht gefunden.
    Mit Ecplise kann man sich näherungsweise was zusammenbasteln , aber so richtig rund ist es nicht.

  • Ich hatte mal ein Monitorprogramm aus der CHIP abgetippt. Tagelang Data-Wüsten eingeben... Damit hab ich angefangen rumzuprobiert. Später kam dann SMON und HypraAss dazu. Aber so richtig tief eingestiegen bin ich nie in die Assemblerprogrammierung.

    flowerking

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  • Melde: Hypra-Ass C16' (obwohl ich das bißchen notfalls auch per hand hinbekommen hätte), den Macro-Assembler von CP/M 3.0 auf dem 128er (das war zwar schon frühe 90er, aber IMHO immer noch 'damals')

    Data-Wüsten abgetippt hab' ich auch- allerdings auf dem ZX81 den Disassembler aus der funkschau. Und dann gleich nochmal durchgegangen, weil ein Tippfehler drin war- und das Listing natürlich keine zeilenweise Prüfsummen hatte, sondern nur eine über die gesamten 1,3K ausgegeben hat. Bah.

    Assembler 'gelernt' hab ich mit der binär-Oder-Routine aus dem Handbuch zum Sinclair-Metallpapierdrucker. Abgetippt, lief nicht, also zu jedem kruden Sonderzeichen aus dem Anhang den passenden Assembler-Befehl rausgesucht, versucht zu verstehen was vorgeht... und eine sinnhafte Zeichenfolge eingegeben. Bei Z80-Assembler gibts ja glücklicherweise meist Klartext und keine kryptischen Drei-Buchstaben-Mnemonics, da ging das.

    Ganz streng genommen hab ich sogar mit ER-56-Assembler angefangen (Lutz/Lohberg, 'Was denkt sich ein Elektronengehirn?); da wurden aber nur Beispiele erklärt. Um eigene Programme zu schreiben reichte das nicht (mal abgeseehn davon, daß der ER-56 schon längst ausgestorben war)- nach dem vollständigen Befehlssatz suche ich bis heute...

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
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  • Zitat

    Bei Z80-Assembler gibts ja glücklicherweise meist Klartext und keine kryptischen Drei-Buchstaben-Mnemonics


    wenn du dich da mal nicht falsch erinnerst.... mir fällt bzgl klartext grad nur "halt" ein :)

  • SMON oder der Monitor der beim C128 drin ist. Mach ich auch heute noch öfters.
    Fummel mich aber gerade mit ACME und Relauch zurecht.