Der Geschichte mit der Entropie stimme ich zwar im Grunde zu, nur den Punkt: Kalte Dinge sind schwerer bezweifle ich.
Temperatur ist Energie. Energie ist nach Einstein (E=MC²) Masse. Also sind kalte Dinge weil Energieärmer auch Masseärmer und damit leichter. Disketten mit hoher Datendichte sind also leichter, als solche mit geringer Datenmenge.
Wobei eine Formatiere aber ansonsten leere Disk noch die wenigsten Daten und damit die geringste Entropie aufweist. Alle Bits sind gleich ausgerichtet. Beim beschreiben mit Daten, wird das Durcheinander (die Entropie) wieder größer also die Disk doch wieder schwerer.
Am leichtesten ist also eine Formatiere, aber ansonsten leere HD-Disk. ![]()
C64 Disketten
-
Kunibert -
12. Juni 2010 um 21:56
Es gibt 56 Antworten in diesem Thema, welches 10.177 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
-
-
Da glaube ich dann doch schon eher, an die Kompass Methode, starker ausschlag HD, schwacher ausschlag DD. Da ich nur DD habe, kann ich es nicht testen, bei DD 5 1/4'' schlägt mein Kompass jedenfalls aus. Ich kann den Kompass zur HC mitbringen, wenn dann noch Jemand HD Disk mitbringt, dann können wir es testen. Bei 3,5'' Disk schlägt er gar nicht aus, weder HD noch DD, es könnte also auch umgekehrt sein (die stärke vom ausschlag meine ich).
-
Ein anderer Kompassausschlag könnte Sinn machen, da ja die Magnetisierung der DD stärker sein soll, weshalb auch die Daten auf einer mit 1541-II bespielten HD so "flüchtig" sein sollen. Es käme auf einen Test an.
-
Was mich noch interessieren würde (ich kenn mich ja nicht so 100%ig aus): Wie kuckt denn eine frisch formatierte Disk im GCR-Format aus? Sind ja nicht lauter 00er. Also das mit der Entropie müsste man nochmal überdenken...

-
Ordnet man durch Schreiben von Bitfolgen bzw. Strukturiert die Oberfläche. Nimmt dort die Entropie ab. Entropie ist _einfach gesagt_ eine Menge von Informationen die Materie trägt. Durch die Ordnung der Oberfläche gehen die zufälligen/chaotischen Informationen dort teilweise verloren. E ntropie hängt laut Thermodynamik aber auch mit der Temperatur zusammen. Hohe Entropy entspricht vorsichtig formuliert hoher Temperatur und umgekehrt. Da die Entropie abnimmt, wird die Disktette "kälter", und die Schulphysik lehrt ja: "kalte Dinge sind schwerer".
Diese Theorie hat etliche Probleme. Zum einen ist "Information" nicht "Energie", zweitens gibt es überhaupt keine klare Definition, was "Information" überhaupt sein soll. Wenn ich die Diskette voller Zufallszahlen habe, ist das jetzt mehr oder weniger Information als wenn ich da 170k Text schreibe? Und woher weiss ich überhaupt, dass es Zufallszahlen sind? Evtl ist es ja auch verschlüsselte oder gut komprimierte Information? -
Ich hab jetzt, den Kompass Test bei verschiedenen DD Disk gemacht, Jede ist anders. Da waren ausschläge von 0 - 40°, und an verschiedenen Stellen Verschieden stark, ich hab sogar eine, die geht von -5° - +10°. Ich schätze das liegt daran, welche Daten da gerade drauf sind, viele nullen in die eine Richtung, viele einse dann in die andere, und bei gleichmäsiger Verteilung hebt es sich auf.
-
Nimm eine HD Diskette formatiere Sie und scanne Sie dann nach Lesefehler.
Bei Unsicherheit, 1 Tag liegen lassen und dann scannen.
Disketten mit Lesefehler nach dem Formatieren dann einfach aussortieren..
Sind meist HD. Bei DD treten erst bei Beschreibung (meist bei älteren Disks) Lesefehler auf.. -
Ich schätze das liegt daran, welche Daten da gerade drauf sind, viele nullen in die eine Richtung, viele einse dann in die andere, und bei gleichmäsiger Verteilung hebt es sich auf.
Denkt dran das ein Format wie GRC oder MFM ja gerade verhindern muss das nun 11111111 und 00000000 aufeinander folgen. -
Vor allem sind 0 und 1 keine Feldrichtungen.
-
Nun wo sind denn die Elektronik Gurus?
Es müsste doch ganz einfach ein Sensor zu bauen sein, den man auf die Diskoberfläche setzt und der innerhalb einer Sekunde sagt, ob DD oder HD.
Notfalls kann man da eine alten Kopf nutzen.
Erst löscht man die Magnetisierung mit einem hochfrequenten Wechselfeld, dann magnetisiert man in eine Richtung und schaut dann, welche Feldstärke man benötigt die Magnetisierung zu drehen.
Das macht man vielleicht 10x um eine gute Statistik zu bekommen. Wenn man paar bekannte HD / DD Disketten als Referenz nimmt, dann kann man recht schnell rausfinden, wieviel Strom bzw. Feldstärke man benötigt zum ummagnetisieren.
Am Ende entmagnetisiert man die Schicht wieder.So ein Sensor wäre doch sicher ein super Tool auf Treffen, wo man seine ichweissnichtHDoderDD Disketten mitbringt und schnell durchprüft...
Vor Allem hätte man eine einfache Lösung für diese Fragen, die nun schon 3 Threads ausmachen ;).edit: Als Sensor kann man sich einfach einen GMR Kopf einer Festplatte hernehmen.
-
Villeicht gibt es sogar, einen ganz einfachen weg das Festzustellen. Die HD Disketten, müssen doch eine andere Mikrostruktur haben, als DD Disketten. Das müßte doch mit einem Mikoskop, festzustellen sein.
-
So ganz verstehe ich nicht wodurch du in einem Mikroskop einen Kontrast erhoffst, um Eisenoxid, Chromdioxid, Ferrit, Barium Ferrit, Cobalt Gamme Ferrit usw. erkennen willst.
Ausserdem ist so ein Magnetisierbarkeitstester doch viel kleiner als ein ganzes Mikroskop
-
Also, fernab jede Theorie müsste es mindestens mal möglich sein, ein 1,2 MB Laufwerk an einen PC anzuschliessen, und damit dann nachzusehen, ob sich die Disk Lesen oder auf 720K oder sonstwas Formatieren lässt, was halt mehr als HD hergibt. Dann hat man schonmal einen Anhaltsunkt...
-
Also, fernab jede Theorie müsste es mindestens mal möglich sein, ein 1,2 MB Laufwerk an einen PC anzuschliessen, und damit dann nachzusehen, ob sich die Disk Lesen oder auf 720K oder sonstwas Formatieren lässt, was halt mehr als HD hergibt. Dann hat man schonmal einen Anhaltsunkt...
Ich kann hiereinige DD Disketten auf HD formatieren, sie halten die Daten meist nur nicht lange, z.B. auch die FAT was zu komischen chkdsk-Phänomenen führt *g*. Das kann ich aber auch mit einer defekten HD-Disk reproduzieren. Daher ist das kein gutes Indiz. -
Ich kann hiereinige DD Disketten auf HD formatieren, sie halten die Daten meist nur nicht lange, z.B. auch die FAT was zu komischen chkdsk-Phänomenen führt *g*. Das kann ich aber auch mit einer defekten HD-Disk reproduzieren. Daher ist das kein gutes Indiz.
Schade, ich dacht ich hätt mal ne gute Idee gehabt... -
So ganz verstehe ich nicht wodurch du in einem Mikroskop einen Kontrast erhoffst, um Eisenoxid, Chromdioxid, Ferrit, Barium Ferrit, Cobalt Gamme Ferrit usw. erkennen willst.
Ausserdem ist so ein Magnetisierbarkeitstester doch viel kleiner als ein ganzes Mikroskop
Auf eine HD passen doch mehr Daten drauf, also müßte die Struktur doch auch feiner sein. -
Die magnetische Struktur? Wahrscheinlich. Die optisch auflösbare Struktur? Nicht unbedingt.
-