Hello, Guest the thread was called3.4k times and contains 22 replays

last post from StingRay at the

Apidya lädt nicht weiter

  • Die Quartex +40 Version sollte doch fehlerfrei sein. Ansonsten ein IPF Image besorgen und ohne Trainer durchspielen. Alte Savestates funktionieren oft nicht mehr, wenn man die Disk Images wechselt. Die Spiele stürzen dann trotzdem sofort oder später ab.


    Und weiterhin gilt: Immer WinUAE Quickstart benutzen (A500+512KB Fastram), erst danach nach anderen Fehlerquellen suchen.

  • Das werde ich ausprobieren, auch das mit Quickstart wusste ich nicht. Bin leider noch nicht so Amiga bewandert. ^^
    Das Apidya zumindest finde ich Weltklasse allein schon die Musik. :zustimm:
    Fällt mir noch ein das beim starten immer nach Kickrom gefragt wird und es mit O.K. bestätigt werden muß. Die Konfigurationen lassen sich ja prima abspeichern.

  • Ich habe damals den Kopierschutz zu Apidya gemacht - in einer Zeit von 0-1 day warez hat's vier Wochen gedauert, bis ein ordentlicher Crack verfügbar war. Bin ich eigentlich ein bischen stolz drauf :-) Im Abspann von Apidya findest Du auch meinen Namen als "Hardware"-Macher.


    Apidya wurde ursprünglich auf einer Disk ausgeliefert, aber die "guten" Cracks mussten einen komplett neuen Loader schreiben. Das Kopierschutzverfahren war "Longtrack", also eine spezialisierte Hardware (gemoddeter A500) hat mehr Daten auf einen Track geschrieben, als "eigentlich" drauf passen. Der Amiga kann's noch bequem lesen, aber er kann's nicht mehr schreiben, weil der Track einfach zu kurz dafür ist. Ein Apidya-Level passte mit dem Longtrack-Verfahren genau auf einen Cylinder, während die Cracks mit dem neuen Loader eben auf zwei Disketten ausweiten mussten. Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat der einzig funktionstüchtige Crack nicht nur den neuen Loader, sondern auch den ingame-Trainer gefunden (bzw. re-aktiviert - das hatte Peter damals zum Testen eingebaut, aber natürlich in der Verkaufsversion abgeschaltet). Der neue Loader fordert nicht im Klartext zum Diskettenwechsel auf, sondern hält den ganzen Computer an und flimmert wie wild mit der Hintergrundfarbe. Dann wechselst Du die Disk, drückst die Feuertaste und das Spiel geht weiter. Vielleicht ist es nur das?


    Jens

  • Quote

    Aber es ist ab Welt 3 nicht mehr spielbar, mein Rechner ist absolut überfordert.

    Dann versuch mal ältere Versionen von WinUAE.


    Alternativ:


    Hast du irgendwelche Filter aktiviert? Direct3D ist mittlerweile der Standard und sollte deutlich schneller laufen als DirectDraw. Das kannst du unter "Miscelleneous" umstellen.


    Ansonsten kannst du unter Pri & Extensions noch Run at priority (When Active) auf "Above Normal" setzen.

  • Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist Welt 3 schon "der Techno-Level". Programmiertechnisch muß das eine der größten Herausforderungen gewesen sein, denn da steht absolut nichts still auf dem Bildschirm. Lösbar war das nur, indem eine Bitplane weniger angezeigt wird.


    Für den Emulator ist das sicher auch ne fette Herausforderung, gerade weil praktisch jeder Chipram-Zyklus genutzt wird. Was aber bei Apidya auch essentiell ist, ist die Abstimmung von CPU-Geschwindigkeit im Verhältnis zur Blitter-Geschwindigkeit. Eine weitere Optimierung war (wieder: wenn ich mich richtig erinnere), dass nicht auf das End-Signal des Blitter gewartet wird, sondern dass schon ein paar Zyklen früher der nächste Blitter-Vorgang eingeleitet wird, damit die Idle-Zeit herunter geht.


    Wenn UAE immer noch den Blitter so implementiert hat, wie er im Hardware reference manual beschrieben ist, dann kann das gar nicht funktionieren. Wir haben bei der Entwicklung von Clone-A diverse Dinge im Blitter gefunden, die definitiv so nicht im hardware reference manual stehen. Will sagen: Echte Maschine benutzen, dann hast Du auch keinen zeitlichen Versatz zwischen Bild und Ton (das geht mir beim Emu eigentlich am meisten auf den Zeiger...)


    Jens

  • Kann ich so nicht stehenlassen. Apidya rucktelt im Original nicht, nur im 2-Player Mode kaum sichtbar. Ich habe das Spiel mehrfach in WinUAE und auf echten Rechnern durchgespielt. Das gibt es keinerlei Probleme. Entweder ist dein PC wirklich zu schwach oder es liegt an deinen Emulator Einstellungen.


    Versuch mal, ob du mit WinUAE 1.2 - 1.6 mehr Glück hast. Die Hardware Anforderungen sind im Laufe der etwas Jahre gestiegen.

  • Ich habe damals den Kopierschutz zu Apidya gemacht - in einer Zeit von 0-1 day warez hat's vier Wochen gedauert, bis ein ordentlicher Crack verfügbar war. Bin ich eigentlich ein bischen stolz drauf :-) Im Abspann von Apidya findest Du auch meinen Namen als "Hardware"-Macher.


    Apidya wurde ursprünglich auf einer Disk ausgeliefert, aber die "guten" Cracks mussten einen komplett neuen Loader schreiben. Das Kopierschutzverfahren war "Longtrack", also eine spezialisierte Hardware (gemoddeter A500) hat mehr Daten auf einen Track geschrieben, als "eigentlich" drauf passen. Der Amiga kann's noch bequem lesen, aber er kann's nicht mehr schreiben, weil der Track einfach zu kurz dafür ist. Ein Apidya-Level passte mit dem Longtrack-Verfahren genau auf einen Cylinder, während die Cracks mit dem neuen Loader eben auf zwei Disketten ausweiten mussten. Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat der einzig funktionstüchtige Crack nicht nur den neuen Loader, sondern auch den ingame-Trainer gefunden (bzw. re-aktiviert - das hatte Peter damals zum Testen eingebaut, aber natürlich in der Verkaufsversion abgeschaltet). Der neue Loader fordert nicht im Klartext zum Diskettenwechsel auf, sondern hält den ganzen Computer an und flimmert wie wild mit der Hintergrundfarbe. Dann wechselst Du die Disk, drückst die Feuertaste und das Spiel geht weiter. Vielleicht ist es nur das?


    Jens



    Was man hier so alles durch Zufall findet... Normalerweise schände ich keine Leichenthreads, aber das hier kann ich so einfach nicht stehen lassen, es könnte sonst noch jemand denken, Apidya hätte einen extrem guten Kopierschutz gehabt. :D


    Zum Ersten, es hat ganz sicher keine 4 Wochen gedauert, bis der Crack von Apidya verfügbar war! 4 Wochen hat es einige Jahre vorher gedauert, Dragon's Lair zu knacken und der Kopierschutz dort war um Welten besser als der von Apidya! Abgesehen davon kam Apidya nicht auf einer Disk, es waren derer 2! Und genau die gleiche Anzahl an Disks hat auch der QTX Crack! Und dass der Crack einen neuen Trackloader hat, liegt in der Natur der Dinge, weil standard Amiga Tracks eben anders geladen und dekodiert werden als Custom Longtracks. Und zu guter Letzt wurde beim Trainer auch nicht irgendein "In-Game" Trainer gefunden oder reaktiviert, Trainer werden ganz normal gecoded, oft gleichzeitig zum Crack, um eben diesen einfach testen zu können. Dazu wird einfach der Gamecode nach den passenden Stellen durchforstet und dann die jeweiligen Befehle, die z.B. dafür sorgen, dass man ein Leben verliert, so verändert, dass das eben nicht mehr passiert, wenn die entsprechende Traineroption ausgewählt ist.


    Alles in allem habe ich mich gerade extrem amüsiert als ich das hier gelesen habe, ist schon immer wieder erstaunlich, wie Tatsachen verdreht werden, weil sich ja eh' keiner mehr erinnern kann...

    Das einzige was hier korrekt ist: Apidya hatte einen Kopierschutz und Longtracks wurden auch genutzt, das ist aber auch schon alles. Weder war der Kopierschutz irgendetwas besonderes, noch hat es 4 Wochen gedauert, den auszuhebeln. Jeder halbwegs fähige Cracker hat überhaupt keine Probleme, einen funktionieren Crack von Apidya zu bauen und das in relativ kurzer Zeit!

  • <--- auch ein "StingRay" ;) Und das schon ab 1983 ;) Hallo also Kollege...


    Ich erinnere mich auch noch an Apidya. Das Ding erschien und war verfügbar. Mich interessierte das nicht, da ich nie SHootEmUps spielte, aber es war schnell verfügbar. Gerade zu Apidya kann ich mich genau erinnern, da ein Schulfreund das Ding bei (ich glaube "Wial") bestellte, gleich noch in der Woche des Erscheinen und andere das schon hatten. Blieb deshalb haften, da irgendwas mit Zeichentrickfiguren im Spiel war aber auch eben "Bienen" und Insekten. Das war mal etwas anderes. Der Schulfreund war total verrückt danach. Und ärgerte sich, als andere das trotz Aussage Bestellservice (man konnte voraus bestellen) das Ding schon zwei Wochen später hatten. Er war es auch, der damalig "Katakis" gleich am Tag für den C64 gekauft hatte: Schule etwas ausgelassen, Zug zwei Stunden nach Hannover, Katakis gekauft, kommt zurück, niemand konnte das Spiel kopieren (Kopierschutz, kein Interesse), nicht herausgegeben und auch eine Woche später hatte das durch andere Quellen jeder. ;) So war das damalig.


    Wial lieferte also schnell Apidya nach der Bestellung aus, der Schulfreund hatte das dann auch stolz liegen. Bereits aber am nächsten Wochenende hatte jemand die erste Kopie. Es hat also durch meine naive Betrachtung / Erinnerung wirklich keine vier Wochen gedauert....


    Natürlich ist die Frage: Wial = Erscheinen oder gab es schon früher irgendwo Versionen. Dann könnte das mit 4+ Wochen auch wieder passen. Ich vertraue aber da auf "WHDLOAD" Stingray...

  • Ich wiederum muss mich auf die Aussagen vom Programmierer Peter Thierolf verlassen - wenn ich die höre, habe ich meiner Meinung nach "first hand info". Wenn ein Crack früher verfügbar war, ist das zumindest in den ihm zugänglichen BBSs nicht der Fall gewesen.

  • Nicht erst Apidya & T3 hatten diese Longtracks, T1 und T2 doch auch schon bereits. Habe alles in Original, daher weiß ich das.

    Deswegen passte T2 auch schon nicht auf eine Disk, sondern hatte zwei Disketten in den Crack Versionen. Dasselbe mit T1, auch da zwei Disks nötig für den Crack, das hatte nur etwas mehr Platz in KB 'frei' (1,0 oder 1,1 MB Vs 1,2 MB circa).

    Später in 201X oder so haben welche mit neuem aktuellen know how gefriemelt u. es (T2, ...) doch auf eine Disk bekommen. Aber das zählt jetzt nicht.. .


    Apidya ist also nicht das einzige Spiel, welches als Crack mehr Disketten als die Verkaufsversion erfordert.

    Das als Crack unsägliche Dragon's Lair I fällt mir da ein. Das hatte als Crack 8 Disketten u. lädt an den unmöglichsten Stellen mitten in einer Tricksequenz nach (Diskwechsel), so dass dann oder aus anderem Grund zudem der Sound nicht mehr syncron zum Bildgeschehen ist. Das Original dagegen kam mit 6 Disketten daher (habe ich hier) und hatte letzteres Nachladeproblem und auch das A+V unsync Ablauf Probl. 'daher' auch nicht.

  • Nicht erst Apidya & T3 hatten diese Longtracks, T1 und T2 doch auch schon bereits. Habe alles in Original, daher weiß ich das.

    Bekannt - die Kernroutinen kommen schließlich vom gleichen Team :-) Allerdings wurden zuvor die Laufwerke beim Schreiben modifiziert. Das wurde mit einem A1000 gemacht, der ein Laufwerk mit Poti hatte, an dem man die Umdrehungsgeschwindigkeit ändern konnte. Dieser A1000 hatte allerdings irgendwann einen Schaden, und die Entwicklung wurde auf einem A500 fortgesetzt, so dass auch das Laufwerk nicht mehr zur Verfügung stand, als es ans Mastern der Diskette ging. Erst dann kam meine Hardware ins Spiel: Anstatt das Laufwerk ein paar Prozent langsamer zu machen, habe ich den Computer und das Chipset ein paar Prozent schneller gemacht. Glücklicherweise stand ein Multisync-Monitor zur Verfügung, denn ein 1084 hat das nur nach heftigem Nachstellen an den Potis hinten mitgemacht.


    Machbar ist vieles, wenn fähige Leute sich daran versuchen.

    Ich vermute mal, dass einfach modernere Packverfahren verwendet wurden, die damals schlichtweg noch nicht erfunden waren. Ich finde es ebenfalls total faszinierend, wie gut 7zip packt, und wie viel jedes Jahr trotzdem noch heraus geholt wird (der Name der entsprechenden Challenge ist mir gerade entfallen..). Ich tippe aber darauf, dass die Entpackzeit auf einem plain-68000 mit 7MHz doch spürbar ist.


    Was die Anzahl Disks angeht, ist es gut möglich, dass ich Apidya und Turrican verwechselt habe - da es sich um das gleiche Team handelt, habe ich zwar Informationen aus erster Hand, aber natürlich durch viele Jahre Abstand leicht vernebelt :-)

  • Longtracks: Das hab ich früher anders gemacht: 28MHZ Quarz aus dem A1000 raus, 32MHZ Quarz rein und dann einen Multisync anschliessen. Dann läuft Paula schneller und man kann längere Tracks schreiben.

    Entpacker auf dem Amiga: Ich habe letztens erst den Exomizer auf den Amiga portiert, der schafft das quasi On-The-Fly. Und da gibt es bestimmt noch Potential.