Windows XP Programm reagiert nicht beim Herunterfahren

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 6.646 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Mai 2010 um 21:30) ist von controlport2.

  • Mein PC hat sich in letzter Zeit angewöhnt, wenn ich ihn länger an hatte und dann herunterfahren möchte, immer wieder kurz das "Programm reagiert nicht"-Fenster mit den Optionen "Sofort beenden" oder "Abbrechen" anzuzeigen. Nach einer kurzen Verzögerung fährt er dann jedoch trotzdem ohne mein Zutun oder Anklicken runter!

    Ich will ja nicht pingelig sein, aber auf die Dauer nervt es, weil er das vorher auch nicht gemacht hat.

    Was für Ursachen kann das haben bzw. wie kann man Abhilfe schaffen?

    Boah, wat is dat hier nass. Ich hoffe doch sehr, dass Sie noch ganz dicht sind.

    Wat datda war und dat wadder da hat dat war noch immer nicht klar. Rhetorisch zweiwandfrei und mindestens dreimal durch die Muffe... oh, du gewaltdrohender (Schattenboxen?), asozialer, böhser Freund geistiger Umnachtung.

    Macht euch keinen Kopf, das wird schon wieder! I'm Alive!

    PS: Jaja, der gute alte Hirntod, der unter den Lebenden weilt. Ich sage dir: Das ist auch so 'ne Sache, die bei einigen Zeitgenossen (meine "Wenigkeit" ausgenommen) offenbar unbemerkt bleibt und wohl leider doch nicht zwangsläufig zum sofortigen Ableben führt.

  • Dann wird wohl Dein Rechner noch auf ein paar Prozessen drauf rumdenken bzw. Tasks beenden. Windoof hat die Eigenschaft, sich auf Dauer einfach zuzumüllen (oder man selbst). Registry bläht sich auf, Auslagerungsdatei wird größer, Platte fragmentiert usw. Wie lange ist ne Neuinstallation bei Deinem Rechner her? Ich hab in der Vergangenheit mindestens 1x Mal im Jahr ne Neuinstallation gemacht, dann gehts immer ein paar Monate. Ist aber je nach Gebrauch des Rechners individuell verschieden und Kaffeesatzleserei meinerseits.
    Firma Kleinweich nennt das glaube ich "Feature"... ;)

    Der frühe Vogel hat ´ne Uhr.


    [connected] xx: tbd
    [Interface] xx: tbd

  • It's not a bug - it's a feature....und leider vollends normal bei XP. Will heißen: das kommt recht häufig vor "Gründe": siehe mein Vorposter), ich hatte es auf der Firma sogar mal eine ganze Weile, dass die Dialogbox kam mit der Frage "Diese Anwendung reagiert nicht." Dann muss(!!) man "sofort beenden" klicken, sonst fährt der Rechner nicht weiter runter. Das ist mir bis heute sowas von verhasst.... wenn ich doch den Wunsch äußere, dass der Rechner heruntergefahren werden soll - was zur Hölle kratzt es mich da, dass DIESE EINE Anwendung nicht readgiert und wieso zur Doppelhölle muss ich XP nochmal durch meinen Klick auf "Sofort beenden" das weitere Herunterfahren ermöglichen?
    Passiert bevorzugt, wenn man schon den Moni ausgemacht hat und nach Haus hin geht....und am nächsten Morgen ist die Kiste nicht aus, statt dessen dieses %&(~*-Dialogfenster....

    Insofern ist das was Du da hast doch recht harmlos. Wie gesagt: "Feauture!" ;)

  • It's not a bug - it's a feature....und leider vollends normal bei XP. ....Insofern ist das was Du da hast doch recht harmlos. Wie gesagt: "Feauture!" ;)


    Naja, so ein gravierendes Problem ist es ja in der Tat nicht, und wahrscheinlich bin ich auch mal wieder, wie gesagt, ein wenig zu pingelig.

    Ich hab in der Vergangenheit mindestens 1x Mal im Jahr ne Neuinstallation gemacht, dann gehts immer ein paar Monate.


    Deshalb ist mir auch eine Neuinstallation etwas zu aufwendig, zumal wir gar nicht wissen, ob´s effektiv was bringt. Die Festplatte habe ich übrigens gestern noch defragmentiert.

    Über Google gelangt man ohnehin zu zahlreichen Lösungsalternativen diverser Forenuser, so dass man leider den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht...

    Boah, wat is dat hier nass. Ich hoffe doch sehr, dass Sie noch ganz dicht sind.

    Wat datda war und dat wadder da hat dat war noch immer nicht klar. Rhetorisch zweiwandfrei und mindestens dreimal durch die Muffe... oh, du gewaltdrohender (Schattenboxen?), asozialer, böhser Freund geistiger Umnachtung.

    Macht euch keinen Kopf, das wird schon wieder! I'm Alive!

    PS: Jaja, der gute alte Hirntod, der unter den Lebenden weilt. Ich sage dir: Das ist auch so 'ne Sache, die bei einigen Zeitgenossen (meine "Wenigkeit" ausgenommen) offenbar unbemerkt bleibt und wohl leider doch nicht zwangsläufig zum sofortigen Ableben führt.

  • kenn ich. :)
    hab ich gelöst wie hier beschrieben:
    Ist zwar nicht so toll ausführlich beschrieben, aber wenn man weiss was man tut kommt man zurecht......war aber schon ne Weile bevor mein Rechner von dieser neuen Seuche genannt Win7 befallen wurde.

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  • Wo ist jetzt Microsoft dran schuld das Software von Anderen sich nicht an Systemcalls hällt?

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • ich würde mal kucken wieviele Tasks unnötig im hintergrund rumtüddeln und ob wenn der Fehler austritt die Festplatte dauerleuchtet. wenn das dauerleuchen vorhanden ist, dann kommt einfach die Festplatte nicht hinterher. je nachdem wie lange das windows schon drauf ist, würde ich auch mal über ne Frische installation nachdenken, denn wie meine vorredner schon sagten, Windows müllt sich gerne die registry und auch den Tempordner zu. die Auslagerungsdatei sollte man auch ab und an mal löschen, da die oft mit der zeit auch stark fragmentiert ist.

  • Zitat

    Wo ist jetzt Microsoft dran schuld das Software von Anderen sich nicht an Systemcalls hällt?

    Ich schrieb es bereits: wenn der User dem System sagt "jetzt fahre bitte herunter" - was zur Hölle soll eine Dialogbox die den User, der ja gerade eben das Kommando gab (bzw. die freundliche Bitte geäußert hat) "herunterfahren", fragt ob ein Programm sofort beendet werden soll - und das Herunterfahren erst NACH der Bestätigung zuende gebracht wird? Was interessiert es den User ob IRGENDein Programm nicht zuckt - wenn der Rechner sowieso heruntergefahren werden soll?
    Aber wie Chris schon schrieb, seit W7 ist das Thema vom Tisch.

  • Als relativ Unwissender hab ich mich mal weiter im I-Net schlau gemacht und bin da auf einen sogenannten "Shutdownguide" gestoßen. Dort gab´s einige Lösungsmöglichkeiten, so zum Beispiel, dass man in der Registry den Wert PowerdownAfterShutdown auf 1 setzen soll, damit XP das Programm ohne weiteres Nachfragen aus dem Speicher kickt. Es scheint zu helfen, nur halt mit der Nebenwirkung, dass sich das Fenster für die Interneteinwahl bzw. für´s Trennen auch nicht mehr wie zuvor automatisch öffnet und ich dies jetzt manuell machen muss. Aber das ist vorerst nicht weiter schlimm... :rolleyes:
    Ansonsten muss ich mir die Registry mal von jemandem säubern lassen, der etwas mehr Ahnung davon hat als ich, oder mir halt zu diesem Zweck ein entsprechendes Programm herunterladen.

    Boah, wat is dat hier nass. Ich hoffe doch sehr, dass Sie noch ganz dicht sind.

    Wat datda war und dat wadder da hat dat war noch immer nicht klar. Rhetorisch zweiwandfrei und mindestens dreimal durch die Muffe... oh, du gewaltdrohender (Schattenboxen?), asozialer, böhser Freund geistiger Umnachtung.

    Macht euch keinen Kopf, das wird schon wieder! I'm Alive!

    PS: Jaja, der gute alte Hirntod, der unter den Lebenden weilt. Ich sage dir: Das ist auch so 'ne Sache, die bei einigen Zeitgenossen (meine "Wenigkeit" ausgenommen) offenbar unbemerkt bleibt und wohl leider doch nicht zwangsläufig zum sofortigen Ableben führt.

  • Ich schrieb es bereits: wenn der User dem System sagt "jetzt fahre bitte herunter" - was zur Hölle soll eine Dialogbox die den User, der ja gerade eben das Kommando gab (bzw. die freundliche Bitte geäußert hat) "herunterfahren", fragt ob ein Programm sofort beendet werden soll - und das Herunterfahren erst NACH der Bestätigung zuende gebracht wird? Was interessiert es den User ob IRGENDein Programm nicht zuckt - wenn der Rechner sowieso heruntergefahren werden soll? Aber wie Chris schon schrieb, seit W7 ist das Thema vom Tisch.

    aua. jedes betriebssystem das auch nur halbwechs was taugt macht exakt genau das nicht und wartet *natürlich* bis alle prozesse korrekt beendet wurden und alle programme vernünftig gestoppt wurden. das das OS im zweifelsfall dann fragt ist nun wirklich kein fehler, sondern genau das was man in der regel auch so will. ich zumindest mag das wenn mein editor beim shutdown erst alle files speichert und sich dann beendet, und nicht andersrum, und der rechner in dem fall das editor hängt nachfragt was er tun soll, und nicht einfach ausgeht, denn das wäre fatal.

    und das macht auch win7 exakt genau so. da scheint es nur weniger in punkto powersaving kaputte treiber zu geben, die einer der hauptgründe für die ungewollten hänger beim runterfahren sind.

  • So sind die Geschmäcker verschieden. Ich für meinen Teil habe nach zig Jahren und hunderten von diesen Fehlermeldungen die Schnauze eben gestrichen voll. Ich benutze Computer lange genug und wenn ich dem Rechner sage "fahre runter" weiß ich was ich tue. Okay, das ist jetzt borniert, aber von mir aus....
    Davon ab: wenn ich alle Programme die mir wichtig sind geschlossen habe und gebe dann das shutdown-Kommando ist es mir tatsächlich egal ob der Java-Updater im Hintergrund abgeschmiert ist und nicht reagiert, auch F-Secure (das Standard-AV-Programm in der Firma) konnte das gut. Weiter: ich rede hier nicht davon, dass Windows einfach runterfahren soll wenn ein geändertes Textdokument noch offen ist. Da wird selbstverständlich nachgefragt. Um diese Art Nachfragen geht es mir nicht und ich denke das hatte ich auch entsprechend geschrieben. Die von mir beschriebene Dialogbox fragt schließlich nicht "möchten Sie Änderungen speichern?" sondern konstatiert ganz nüchtern "Diese Anwendung reagiert nicht" - auf Deutsch: sie (die Anwendung) ist abgeschmiert! Da ist dann eh nichts mehr zu holen.

  • Die von mir beschriebene Dialogbox fragt schließlich nicht "möchten Sie Änderungen speichern?" sondern konstatiert ganz nüchtern "Diese Anwendung reagiert nicht" - auf Deutsch: sie (die Anwendung) ist abgeschmiert! Da ist dann eh nichts mehr zu holen.


    das OS kann aber nicht wirklich unterscheiden ob die anwendung nicht reagiert zb weil sie grade damit beschäftigt ist dein 10GB videofile zu speichern/schliessen oder ob die anwendung wirklich abgesemmelt ist, und darum fragt es dich ob das so seine richtigkeit hat. das diese frage oftmals in situationen kommt wo man sie eher nicht will liegt idr nicht an windows, sondern an den programmen selbst. wenn das öfter vorkommt solltest du dich da eher beim hersteller der software beklagen als anderswo.

    und was das "ich weiss schon was ich tue" angeht - immer daran denken das du nicht zwingend derjenige bist der das runterfahren anstösst. das kann auch ein script sein (in büroumgebungen garnicht selten), irgendein remote zugriff/update/sonstwas oder ein schlichter installer. manches davon fragt unter umständen auch nicht nach, sondern fährt einfach runter - das wäre zb in einer büroumgebung auch fatal, nach feierabend ist ja keiner mehr da und der rechner soll ja aus - aber natürlich NICHT wenn da noch was läuft.

    achja, und wer weiss was er tut kann das feature ja wie hier schon beschrieben in der registry ausschalten. default für die die es nicht wissen ist eben AN =)

    Zitat

    So sind die Geschmäcker verschieden. Ich für meinen Teil habe nach zig Jahren und hunderten von diesen Fehlermeldungen die Schnauze eben gestrichen voll.


    mit geschmack hat das wirklich nichts zu tun - bei einem ordentlichen OS muss das so :=) das benutzer von dialogboxen so genervt sind das sie kaum mehr sinnvolle von sinnlosen unterscheiden können und in der mehrzahl reflexartig wegklicken ohne nur zu lesen was drin steht lasst ich aber durchaus schon windows an

  • Ich sehe schon, im Grunde sind wir uns einig.
    Letzten Endes resultierte meine etwas länger ausgeführte Antwort (sprich ich hab mich mal wieder über XP ausge....) ja auch aus der Frage des Threaderstellers. Passte halt.