habe auch gerade kürzlich eine SB16 gegen eine PAS getauscht weil die SB aufegemuckt hat (seltsame knackser im sound, übertrieben große treibe, gelegentlich system freeze bei versuch, DMA und IRQ zu setzen). zumal die PAS - wenn ich mich recht erinnere - wunderbar kompatibel zu den gängigen soundblastern war. kurz darauf is mir allerdings das mainboard abgeraucht, könnte also auch daran gelegen haben.
Retro-DOS Rechner: Suche Möglichkeit für 5.25 Floppy Anschluss
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Nightshade -
30. April 2010 um 22:05 -
Erledigt
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habe auch gerade kürzlich eine SB16 gegen eine PAS getauscht weil die SB aufegemuckt hat (seltsame knackser im sound, übertrieben große treibe, gelegentlich system freeze bei versuch, DMA und IRQ zu setzen). zumal die PAS - wenn ich mich recht erinnere - wunderbar kompatibel zu den gängigen soundblastern war. kurz darauf is mir allerdings das mainboard abgeraucht, könnte also auch daran gelegen haben.
Mach mir nicht Angst!

Hab mir schon sowas gedacht, aber Danke für die Bestätigung.
Muss mir halt jetzt noch ne Karte besorgen. Vielleicht eine SB Pro, wie hier schon die Rede von war. -
Wenn deine SB16 eine PnP Variante ist musst Du unter DOS den Treiber installieren der die Settings der Karte setzt.
TP
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Das sind ja viele Baustellen gleichzeitig, wo Du buddelst.
Aber das ist schon ein armseliges BIOS, wenn das noch nicht einmal zwei Diskettenlaufwerke untertsützt. Da waren die Programmier wohl schlicht zu faul oder haben einen Bug eingebaut. Aber mal der Reihe nach.
Zur Floppy: Ich stelle mir zwei Möglichkeiten vor, wie Du ein USB-Diskettenlaufwerk umgehen kannst.
a) BIOS patchen. Die Funktion, für die zweite Floppy ist bestimmt implementiert, nur nicht freigeschaltet. Mit entsprechenden Tools, die zum BIOS passen, könnte das funktionieren.
b) 3,5"-Laufwerk im BIOS einstellen und am Kabelende anschließen. Das 5,25"-Laufwerk dann davor, also genauso wie üblich. Falls im BIOS vorhanden, sollte die Swap-Funktion deaktiviert sein, mit der man die Laufwerke im BIOS von A <-> B vertauschen kann. Vom 3,5"-Laufwerk müsstest Du dann booten können, das 5,25"-Laufwerk ist nicht sichtbar unter DOS. Damit das sichtbar wird, must Du nicht driveparm von DOS verwenden sondern den Treiber driver.sys einrichten. drivearm lässt nur das modifizieren von Parameter eines bereits eingerichteten Laufwerks zu. Wenn ein zusätzliches Laufwerk eingebunden werden soll, geht das damit nicht. Das erreichst Du über driver.sys. Dort kannst Du auch die entsprechenden Parameter für das 5,25"-Laufwerk angeben bzw. must Du.
Müsste dann eigentlich laufen (vorausgesetzt, Du hast die Verkabelung der Laufwerke und die Jumper für die Konfiguration der Laufwerke richtig gesetzt. Aber das kannst Du ja gut in einem anderen PC prüfen und gegebenenfalls dann 1 zu 1 übernehmen.Zum ISA-Bus: Wie hier schon geschrieben, kannst Du einfach mehrere Steckplätze parallel schalten. Je kürzer die Kabel, desto mehr Steckplätze kannst Du realisieren und desto höher kann der ISA-Bustakt sein. Alternativ kann man auch eine kleine Platine anlöten. Sofern Interesse an einzelnen 16-Bit-ISA-Bus-Steckplätzen oder einer Platine mit Steckplätzen besteht, melde Dich einfach mal per E-Mail bei mir. Ich hätte was abzugeben.
Bei der Soundkarte wird immer recht viel Wirbel um original Creative Labs Karten gemacht. Eine ganze Reihe Noname-Soundkarten tun oft auch gut ihren Dienst. Vielleicht ist das auch noch eine Alternative, wenn Du welche liegen hast. Einfach mal ausprobieren. Der Soundkarte würde ich immer den IRQ 5 geben, wenn das irgendwie möglich ist.
Zweite Grafikkarte: Die Matrox Millenium Grafikkarte kannst Du auch als zweite Karte betreiben. Du must aber den VGA-Teil abschalten. Wenn mehrere Grafikkarten mit aktivem VGA-Teil im System stecken, kommen die sich ins Gehege. Der Rest lässt sich dann über Treiber regeln (sofern der Treiber die Möglichkeit bietet).
Damit müsstest Du jetzt eigentlich etwas weiterkommen. Viel Erfolg!
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Schmitti:
Oha, hab nicht bemerkt, dass hier noch jemand geantwortet hat.
Die Sache mit dem Floppy hat sich weitgehend erledigt.
Wie ich schon geschrieben habe, wird ein eingestecktes 3.5 Zoll USB Floppy von DOS als normales Laufwerk B: erkannt und funktioniert tadellos. So habe ich mein 5 1/4 und mein 3 1/2 Laufwerk und bin glücklich.
Dass das BIOS nur noch ein Floppy unterstützt mag zwar bedauerlich sein, aber inzwischen Standard. Mein Haupt-PC kann das auch nicht mehr. Wir können eigentlich froh sein, dass es überhaupt noch Floppy Unterstützung gibt.Mittlerweile habe ich aber ein anderes Problem, das ich nicht vorhergesehen habe, aber vorhersehen hätte müssen.
Der Onboard-Grafikchip (Intel 945G) wird unter Windows 98SE nicht unterstützt: es gibt keinen Treiber.
Ich habe noch eine Windows 98 Partition eingerichtet um Spiele spielen zu können, die auf höheren Windows-Versionen nicht mehr laufen, wie z.B. Mechwarrior 2 Mercenaries. Dort wollte ich alle meine Lieblingsspiele einrichten, damit ich meinen Haupt-PC nicht ständig neu booten muss. (Ist hauptsächlich ein Linux-Rechner)
Laufen sollten mindestens noch Spiele bis hoch zu Gothic 2.Jetzt stehe ich natürlich vor dem Problem, eine Grafikkarte zu finden, die Gothic 2 flüssig laufen lassen kann, unter Windows 98 unterstützt wird, und nicht AGP ist!
Mein Board hat nur PCI und PCI-E, kein AGP.
Ich hatte seinerzeit zumindest Gothic 1 unter einer PCI-Grafikkarte gespielt, und das war wirklich keine Freude.Habt ihr eine Idee, was die beste Lösung wäre?
Ich habe bisher keine gefunden.Also noch eine Baustellel!

Aber es geht voran! -
Du hast ein Board mit PCIe und lässt Win98 drauflaufen? Oder hab ich was nicht mitbekommen? Das kann ja dann wohl kaum ein Retro-Rechner sein

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hawooo!!

Ich weiß jetzt nicht ob die Möglichkeit schon genannt wurde, aber gibt es nicht PCI-SCSI-Kontroller, die auch einen Floppy-Anschluß haben? Da sitzt der Controller direkt auf der Platine mit, sodaß der auf dem Mainboard deaktiviert werden kann. Ich selbst habe mal einen dieser Controller im Einsatz gehabt, das war jedoch einer für ISA gewesen...
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Du hast ein Board mit PCIe und lässt Win98 drauflaufen? Oder hab ich was nicht mitbekommen? Das kann ja dann wohl kaum ein Retro-Rechner sein

Wenn er ISA hat dann nenne ich ihn Retro-Rechner, vollkommen egal ob er PCI-E hat oder nicht.

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@Nightshade: Das hast Du nicht richtig gelesen, er hat kein ISA-Bus. PCI und PCIe sind vorhanden. Der Kommentar bezog sich auf einen älteren ISA-Bus-Host-Adapter. Aber die für den PCI-Bus haben keinen Diskettenlaufwerksanschluss mehr. Ich habe zumindest noch nie einen gesehen und hatte schon viele verschiedene PCI-SCSI-Host-Adapter in der Hand.
Das Problem mit der Grafikkarte:
PCI ist natürlich meist mehr oder weniger langsamer als AGP bei vergleichbaren Grafikkarten. Was für eine PCI-Grafikkarte hattest Du denn? Es gibt ja auch recht schnelle Grafikkarten für den PCI-Bus. Wenn es dann eine gibt, die schneller ist, als die, die Du hattest, wäre Dich ja vielleicht geholfen. Die Millenium von Matrox ist sicherlich nicht die erste Wahl, wenn es um Spiele geht. Man könnte aber vielleicht noch eine Voodo 1 parallel verwenden. Die holt noch eine Menge raus, wenn ein schneller Prozessor vorhanden ist und die bekommt man recht preiswert. Vielleicht würde es auch reichen, die alleine zur Onboard-Grafik zu verwenden, wenn es nur um Spiele geht. -
Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich eine ATI Rage 128, allerdings weiß ich nicht, ob das eine PCI oder schon eine AGP war.
Und auch nicht, ob das schon die für Gothic 2 oder schon für Gothic 1 war. Ich denke aber letzteres.Für Gothic 2 hatte ich glaube ich bereits eine Radeon 9200SE, und die war definitiv AGP.
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Ich hab auch noch eine Rage Pro 128, die ist AGP
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Soweit ich weis gab es sogar die ersten GeForce Karten als PCI Versionen !
TP
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Wovon reden wir denn jetzt? PCI oder PCI Express? Retro Rechner der NOCH kein AGP hat, hat PCI, neuere Boards haben kein AGP MEHR und dafür PCIe
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Gab es als sowohl, als auch. Ich denke, ich hatte die AGP Version.
Ich hab hier noch eine Matrox P690 rumliegen, aber die ist auch viel zu modern.
Ich tendiere zu einer Radeon 9250 PCI.
Das scheint die neueste Grafikkarte von ATI zu sein, für die es noch Win98 Treiber gibt und die auch in einer PCI Variante verkauft wurde.
Aber die müsste ich mir erst noch besorgen... -
Allmählich hab ich keine Lust mehr.
Ich habe heute eine AWE64 Soundkarte bekommen.
Eingebaut.
Zuerst: MS-DOS: Karte nicht erkannt. Mist!
Dann: Unter Linux wurde die Karte erkannt. Hurra! Aber abspielen: Fehlanzeige. Er hängt dann, bis ich die Ausgabe abbreche.
Dann: Windows 98 gestartet. Treiber installiert. Soundkarte wird erkannt, aber ein IRQ Konflikt auf der 5 angezeigt.
Dann: Den IRQ freigeschaufelt. Auf IRQ 5 lagen sowohl die COM Ports, der LPT und die PCI Brücken. Aber im BIOS konnte ich das umlegen.
Dann: Windows 98 gestartet. Im System-Manager wird kein Konflikt mehr angzeigt. Die Karte gilt als betriebsbereit.Aber: Kein Muks!
Unter DOS: Immer noch nicht erkannt.
Unter Linux: Blockade, sobald ich was ausgeben will.Irgendjemand noch eine Idee?

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@Nightshade: Hast Du die Karte mal in einem anderen PC ausprobiert? Wenn nein wäre das sicherlich hilfreich, um zu prüfen, ob es eine spezielle unverträglichkeit mit dem Rechner ist oder ob die Karte defekt ist. Alternativ mal eine andere Soundkarte mit ISA-Bus einrichten und testen, ob die geht.
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@Nightshade:
welche SB16 Karte hast du genau ?
Ich hab hier auch 2 im Einsatz einmal eine SB16 mit Jumpern und IDE-Laufwerksanschluß
und einmal eine Vibra (Konfigurert über Software)Ob man die Treiber untereinander austauschen kann weis ich nicht, aber möglicherweise verwendest du die falschen DOS-Treiber ?
Hat dein Mainboard nun einen ISA Steckplatz ?
Vielleicht ist der nur für spezielle Karten ?Hat das Mainboard evtl onboard Sound ?
Möglicherweise mit Soundblaster-Emulation ??? -> Konflikt mit echter SB16. -
Tut mir leid die späte Antwort, und bis zur nächsten wird noch etwas Zeit vergehen weil meine Brille gestern auseinandergebrochen ist. Ich tippe einäugig und einhändig.
Jedenfalls:
Ich muss noch mal genau durchgehen, was ich bereits alles gemacht habe.
An einem anderen PC ausprobiert jedenfalls nicht. Ich kenne niemanden, der noch ISA-Ports hat.
Und zwei Karten an dem selben Stecker habe ich ja ausprobiert: Diese SB16 und die AWE64. So weit ich erkennen kann mit identischen Symptomen. Das deutet natürlich auf ein Motherboard-Problem hin.
Ja, ich habe nur einen ISA. Mehr sollte aber auch keinen Unterschied machen.Ich muss mich korrigieren: Die SB16 ist keine Original-Soundblaster Karte. Das hatte mich unter Linux irritiert, weil ein andere Treiber als der von sb16 geladen wurde. Aber die Karte wurde mir als 100% SB16 Kompatibel verkauft, und ich trau dem jetzt einfach mal. So weit ich erkennen kann ist das eine Yamaha mit einem Chip namens YMF179E.
Beide Karten sind PnP Varianten ohne viel Jumper. Ich war aber schon enttäuscht zu sehen, wie wenig über PnP tatsächlich konfiguriert werden kann. Der IRQ z.B. ist fest, da geht nichts.
Die Onboard Soundkarte hab ich im BIOS deaktiviert. Sa sollte nichts passieren.
Ich habe so ein Tool von Creative installiert (Name gerade vergessen) das die AWE64 testen sollte. Zwei Tests sind erfolgreich verlaufen aber bei DMA 1 hat er abgebrochen.
Ich habe mir die DMAs unter Linux angeschaut und die sind genau so belegt wie es sein sollte. AWE64 belegt 1 und 5. Ohne die Karte drin sind beide frei.Die andere Karte hab ich noch nicht durch den Test gejagt.
Ich schau mir morgen noch mal genau das Manual des Mainboards an, ob da irgendwas bzgl. DMAs steht oder im BIOS, aber ich bin nicht optimistisch. Ich denke, dass ich da schon alles durch hab.
Nächster Punkt wäre, den Mainboard-Hersteller zu kontaktieren. Das letzte mal hab ich von ihnen eine kompetente Antwort bekommen, da sieht es nicht schlecht aus. Aber ich hoffe, das ist kein Design-Problem des Mainboards. Weil ansonsten gefällt es mir sehr gut. -
In einigen Setups meiner PCs MUSS man einstellen ob die IRQs und DMAs von PCI oder ISA Karten benutzt werden.
Alle IRQs und DMAs die für ISA-Karten benutzt werden sind als "legacy" oder "reserviert" einzustellen.
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Vielleicht mal als Tipp: Du kannst in jedem Tracker sehen, ob die Karte ein DMA oder IRQ Problem hat. Wenn es am DMA liegt, friert er sofort ein, meist so dass man nur noch Reset machen kann. Wenn es IRQ ist, spielt er einen Buffer und stoppt dann, jedoch oft so, dass man das Programm noch normal beenden kann.
Dann setzt man die Karte einfach auf einen andren IRQ bzw. DMA (bei der AWE64 mit ctcm) und probiert es wieder.
Die BLASTER Variable wird ja gleich mit gesetzt, so dass man in wenigen Minuten durch ist. -