Interesse an REU-Nachbau?

Es gibt 126 Antworten in diesem Thema, welches 26.693 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Juni 2015 um 22:05) ist von Unseen.

  • Das Problem ist doch, dass aktuell originale REU´s nicht gibt und viele nicht bereits sind Geld für ein TC64 und/oder ein 1541U zu kaufen.

    Wenn, dann kann so ein Projekt nur Hobby-Basis laufen.
    Aber ich glaube trotz allem daran, dass großes Interesse an einem günstigen Nachbau besteht :)

  • wie hier schon geschrieben wurde, kann man sich für 10 Euro eine 512kB NeoRAM bauen. das wird von vielen Programmen unterstützt, aber kann halt kein REU-DMA. damit kein Nuvie und kein DMA-beschleunigtes GEOS.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Könnte man den REC-Chip nicht mit einem einfachen Controller emulieren? Ein FPGA nur für diese eine Funktion scheint mir doch etwas übertrieben. Es geht doch darum, eine REU möglichst billig nachzubauen.

  • Wenn, dann kann so ein Projekt nur Hobby-Basis laufen.
    Aber ich glaube trotz allem daran, dass großes Interesse an einem günstigen Nachbau besteht

    Jeder kann nur für sich selbst sprechen, aber ich persönlich finde (trotz TC64 mit RR-net in der Schublade) dieses Userport-Netzwerk-Projekt allein schon wegen der eingesetzten Mittel extrem genial. Mit 'ner größeren Menge an Geldeinsatz lassen sich viele Probleme totwerfen und eierlegende Wollmichsäue züchten. Das Ziel mit geringen Mitteln zu erreichen, hat eine ganz eigene Attraktivität. Aus dem Grund gefällt mir die angesprochene Idee eines günstigen REU-Ersatzes, der nichts anderes sein möchte als ein günstiger REU-Ersatz.

  • wenn schon, dann bitte: CMD Ramlink 16MB + REU 16MB + GeoRAM 2MB + Easyflash 3 + sd2iec in einem. wenn es dann noch günstiger ist als eines der etablierten Module, kaufst es möglicherweise auch jemand. ich wär dabei!

    Nette Idee. So eine "All In Ramerweiterung" die alle anderen in Software/Hardware emuliert.

  • Frage: Ist es möglich eine REU "günstig" nachzubauen (FPGA?) oder zu emulieren (über Aduino, RasperryPi etc.)?
    (...)
    Ich denke, dass bei einem günstigen Preis (evtl. 20-30€) viele zugreifen würden. Gerade die, die keine originale REU haben oder gar ein TC64 bzw. 1541U-II...


    Ich denke, dass die Preisschätzung Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. für die 16MB REU von Wiesel auch nach 4 Jahren noch grobe Gültigkeit hat und somit eine Realisierung unter 40 Euro wohl noch lange schwierig ist, zumal die SMD-Löterei Bausätze wohl extrem unattraktiv macht....

    Der ursprüngliche Threaderöffner hat sich jedenfalls nicht mehr gemeldet.

    Ob Fertiglösungen wie Aduino oder RasperryPi dafür brauchbar sind, hat anscheinend noch keiner in Erwägung gezogen.

    sl FXXS

  • Könnte man den REC-Chip nicht mit einem einfachen Controller emulieren? Ein FPGA nur für diese eine Funktion scheint mir doch etwas übertrieben. Es geht doch darum, eine REU möglichst billig nachzubauen.


    Klar, wenn man den Preis künstlich hochtreiben will kann man das auch mit einem sehr grossen CPLD machen oder (mit genug Schmerzen) auch mit einem fies programmierten, ziemlich flotten Microcontroller hinwürgen. Wenn es wenig kosten soll dürfte ein kleiner FPGA aber die logische Wahl sein.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • wenn schon, dann bitte: CMD Ramlink 16MB + REU 16MB + GeoRAM 2MB + Easyflash 3 + sd2iec in einem. wenn es dann noch günstiger ist als eines der etablierten Module, kaufst es möglicherweise auch jemand. ich wär dabei!

    SCPU hast Du vergessen :P

    Ich denke, dass die Preisschätzung "79 Euro" für die 16MB REU von Wiesel auch nach 4 Jahren noch grobe Gültigkeit hat und somit eine Realisierung unter 40 Euro wohl noch lange schwierig ist, zumal die SMD-Löterei Bausätze wohl extrem unattraktiv macht....

    Für 79€ kaufe ich mir ganz bestimmt keinen REU Clone

  • Zitat

    Eher Ramcard.

    Was ist das? oder meinst du Ramdrive?

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • bleib doch mal realistisch ;)

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Bedenkt bitte, dass eine "reine 16MB REU" ziemlich sinnfrei ist, denn die 16MB wollen irgendwie befüllt werden. Nicht jeder hat ein SD2IEC da, das man über ne dreiviertelstunde rödeln lassen kann. Die 16MB per Floppy zu füllen bedeutet, dass man 96 (in Worten: sechsundneunzig) Diskettenseiten durchnudelt, bevor man sich eine dieser hübschen Animationen anschauen kann.

    Eine solche REU braucht also entweder einen "Seiteneingang", damit der Speicher von einem daneben stehenden Laptop befüllt werden kann, oder man braucht einen Massenspeicher, der groß und schnell genug ist.

    Die einfachste Version wäre, dem Teil ein kleines Bootrom und einen Clockport für ein RR-Net zu verpassen - dann kann man RAM-Inhalte übers Netz holen. Vielleicht sogar DMA-beschleunigt - keine Ahnung, ob der CS8900 das Tempo mitmacht.

    Ob das aber für die geforderten 20-30 EUR machbar ist, wage ich zu bezweifeln, denn dafür ist die Funktionalität einfach zu komplex. Da wir von einem recht präzisen Timing reden, ist ein Microcontroller eigentlich außen vor, denn entweder man kauft einen, der schnell genug ist und ist damit schon über das Budget hinaus geschossen, oder man implementiert doch wieder alles in einem CPLD (oder FPGA - Kosten wären vergleichbar), und landet ebenfalls über diesen 30,- EUR.

    Außerdem nochmal die Sinnfrage: Selbst *wenn* es gelingen sollte, für 50,- EUR eine solche REU zu bauen, dann bräuchte man einen Haufen Abnehmer die am Ende auch bereit sind, nochmal knapp 60,- EUR für ein RR-Net hinzulegen, damit man den Speicher auch sinnvoll beschreiben kann. So richtig sparsam klingt das für mich nicht.

    Jens

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  • Wenn es wenig kosten soll dürfte ein kleiner FPGA aber die logische Wahl sein.


    Vorsicht: So ein FPGA kommt nicht allein. Du brauchst ein Flash, aus dem der FPGA gestartet wird, Du brauchst zwei Spannungsregler für IO-Spannung und Kernspannung, und Du brauchst für jeden Pin, der mit 5V in Berührung kommt, einen Pegelkonverter.

    Was ich damals ausgerechnet habe, ist heute immer noch gültig: Ein CPLD löst an dieser Stelle viele Probleme auf einmal. Die einzelnen Chips zu vergleichen ist nicht zielführend, weil sie nicht die gleichen Funktionen erfüllen.

    Jens

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  • Zitat

    Was meinst Du ? Weil eins nicht ohne dem anderen läuft ? ;)

    Nein, wegen Nachbaubarkeit und Sinnhaftigkeit.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Realistisch gesehen bräuchte ein REU-Nachbau ohne Extras auch keine 16 MB sondern maximal 512 kB. Mehr schadet sicher nicht, hätte aber wohl keine Priorität.
    Man wird sich so eine REU schließlich nicht anschaffen, um Video-Demos zu schauen, denn dafür machen die Multifunktionsmodule wirklich mehr Sinn. Man wird sie sich wohl eher anschaffen, um die Software zu nutzen, die für eine Original-REU geschrieben wurde, und daher auch nicht mehr als 512 kB erwartet. Da hält sich das Diskettenschaufeln doch in Grenzen.

  • Wenn ich mir die Threads der letzten Jahre so in Verbindung mit REU und 1541Ultimate anschaue, dann wurde die REU hauptsächlich für Nuvie genutzt.Jedenfalls liest man hier im Forum viel darüber.

  • Vorsicht: So ein FPGA kommt nicht allein. Du brauchst ein Flash, aus dem der FPGA gestartet wird, Du brauchst zwei Spannungsregler für IO-Spannung und Kernspannung, und Du brauchst für jeden Pin, der mit 5V in Berührung kommt, einen Pegelkonverter.


    Bitte sag das nicht Lattice (Mach XO2) oder Altera (MAX10, noch nicht verwendet), die haben dreisterweise das Configflash und den Kernspannungsregler schon in den Chip integriert, so dass man mit 3.3V-Versorgung (bräuchte ein 16MB-RAM wohl eh) und Pegelwandlern (würde ein XC95288XL nicht brauchen, aber dafür ist der ziemlich teuer) auskommen würde. Es muss ja für so relativ kleine Sachen nicht immer gleich Spartan oder Cyclone sein - wobei ich an der Stelle tatsächlich noch ein paar MByte SPI-Flash in Erwägung ziehen würde, um einen EasyFlash-Modus anbieten zu können.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Wenn ich mir die Threads der letzten Jahre so in Verbindung mit REU und 1541Ultimate anschaue, dann wurde die REU hauptsächlich für Nuvie genutzt.Jedenfalls liest man hier im Forum viel darüber.

    So wird es wohl sein,deshalb meinte ich ja auch 16MB.