Wo sind die alten PCs alle hin???

Es gibt 243 Antworten in diesem Thema, welches 35.624 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. März 2010 um 06:09) ist von Mr. Museum.

  • Um mal wieder zum Thema des Threads zurück zu kommen: ich habe dieses Phänomen auch beim Mac beobachtet. Als ich mich anfing, dafür zu interessieren, war die Bucht voll mit 68K- und alten Powermacs. Die sind mittlerweile fast völlig verschwunden. Beim Mac ist es nun aber so, dass die Besitzer ihren alten Mac nicht schrotten würden, das machen wir einfach nicht :wink:

    Also: sind die jetzt alle bei Sammlern untergekommen, die die Geräte nur noch untereinander via Auktion austauschen? Es gibt einen Podcast namens "RetroMacCast", auf dessen Seite sich viele Sammler tummeln. Da sind sogar welche dabei, die die Rechner auf dem Dachboden stapeln. (Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand mit 286ern machen würde) Und ich meine nicht verschiedene, sondern immer ein Stapel á 20 Stück das gleiche Modell... die Fotos dort sind teilweise echt bizarr. Ich habe ja gegenüber meinem Weib schon ein schlechtes Gewissen, wenn mehr als 2 Rechner aufgebaut sind, sie bezeichnet mich dann schon als Messie.

    Ts, Weiber :wink:

    C64 - Die einzig wahre PlayStation!
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Als ich während meiner Studienzeit meinen zweiten Nebenjob angetreten habe (1995), standen da im Büro nur Apple rum. Schöne s/w-Monitore von Formac dazu. Ganz nett, aber langweilig.

    Dann wurden endlich PCs (Pentium) angeschafft.
    Und zwei Rechner mit OS/2, die aber irgendwie nicht so richtig gezündet haben...

    Apple haben dann nur noch die Jungs und Mädels aus der Designabteilung verwendet (damals Quadra-Stations). Das sind die leute, die graue Haare bekommen, wenn man ihnen erklärt, dass ihre in mühevoller Kleinarbeit in CMYK erstellten Grafiken auf jedem Monitor der Welt anders aussehen können. Und warum man Pantone auf einem RGB-Monitor nicht vernünftig darstellen kann (vorher musste man erklären, wass dieses RGB eigentlich ist). Die hatten aber auch Probleme, einzusehen, dass die Größe einer Bildschirmgrafik nicht in dpi gemessen wird. Halt Leute vom alten Schlag, die eher in Druckvorstufen gedacht haben und am liebsten eine Webseite direkt aus QuarkXPress erzeugen wollten (ja, das ging, da gab's Tools für von HexMac - das Ergebnis sah dann aber auch dementsprechend aus).

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.- Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.- Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    -
    User ignorieren? AdBlock!www.forum64.de##ARTICLE[data-user-id="xxxxx"]

  • In einer Druckerei, wo ich früher meine Anzeigen und Flyer für den Laden habe drucken lassen, stehen heute noch Quadras herum... und sie sind in Betrieb!

    C64 - Die einzig wahre PlayStation!
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Zitat

    Apple haben dann nur noch die Jungs und Mädels aus der Designabteilung verwendet (damals Quadra-Stations). Das sind die leute, die graue Haare bekommen, wenn man ihnen erklärt, dass ihre in mühevoller Kleinarbeit in CMYK erstellten Grafiken auf jedem Monitor der Welt anders aussehen können. Und warum man Pantone auf einem RGB-Monitor nicht vernünftig darstellen kann (vorher musste man erklären, wass dieses RGB eigentlich ist). Die hatten aber auch Probleme, einzusehen, dass die Größe einer Bildschirmgrafik nicht in dpi gemessen wird. Halt Leute vom alten Schlag, die eher in Druckvorstufen gedacht haben und am liebsten eine Webseite direkt aus QuarkXPress erzeugen wollten (ja, das ging, da gab's Tools für von HexMac - das Ergebnis sah dann aber auch dementsprechend aus).

    *kicher* ich hab zu der zeit in ner werbeagentur gejobt .... und muss sagen: das stimmt alles :o)

    nur den teil mit "endlich auf pc umgestellt" kann ich nicht bestätigen, die macs hatten noch sehr lange zeit nicht nur eine daseinsberechtigung in dem bereich, sondern waren auch die einzige wahl (1995 photoshop auf dem pc? lol?) ... das hat sich erst in den letzten paar jahren angefangen zu verschieben.

  • photoshop auf dem pc


    Ich habe auch Gerüchte gehört, dass es PS für Windows geben soll. Halte ich für gewagt. Wer soll das denn benutzen? Windows-Fanboys sind mit sowas überfordert.
    Allerdings... *grübel* so beschissen, wie sich CS2/3 bedienen lässt, könnte Windows Pate dafür gestanden haben.

  • Apple haben dann nur noch die Jungs und Mädels aus der Designabteilung verwendet (damals Quadra-Stations). Das sind die leute, die graue Haare bekommen, wenn man ihnen erklärt, dass ihre in mühevoller Kleinarbeit in CMYK erstellten Grafiken auf jedem Monitor der Welt anders aussehen können. Und warum man Pantone auf einem RGB-Monitor nicht vernünftig darstellen kann (vorher musste man erklären, wass dieses RGB eigentlich ist). Die hatten aber auch Probleme, einzusehen, dass die Größe einer Bildschirmgrafik nicht in dpi gemessen wird. Halt Leute vom alten Schlag, die eher in Druckvorstufen gedacht haben und am liebsten eine Webseite direkt aus QuarkXPress erzeugen wollten (ja, das ging, da gab's Tools für von HexMac - das Ergebnis sah dann aber auch dementsprechend aus).


    Was waren denn DAS für Designer ? Warscheinlich null Pfeilung vom Druck.

  • Vom Druck schon.
    Sag mal, Acy, was stand 1995 für ein Markenname auf deinem Rechner? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.?

  • ...und wenn man auf die games verzichten kann ...!


    Und MS Office und Photoshop und Illustrator und jegliche prof. Layoutprogramme und Cinema4D und vernünftige Videoschnittprogramme und Logic und und und... (oder meintest du jetzt nicht Linux?)

    Danach wurde es IIRC egal, was man für einen Brenner hatte. Alles die gleiche Grütze.


    Der damals vom PC nicht erkannte Brenner war das Beste vom Besten: Ein Yamaha. Jede Mac-Exotensoftware hat den erkannt aber beim PC: Fehlanzeige. Und ich wollte doch so gerne PSX-CDs kopieren. Da musste dann wieder der Mac ran.

    Das üben wir jetzt mal:


    OK, ich lass' es von meiner Frau auf mein Kopfkissen sticken.

    HA! Ein Vorurteil! Classic war Win95/98 in Sachen Stabilität und Bedienerfreundlichkeit meilenweit voraus!


    Zumindest war die Stabilität OK. Ich ließ es auf meinem PowerBook G3 meistens eine Woche (manchmal 2) durchlaufen, bis ich es dann doch in die Knie gezwungen hatte. Den Win98 musste ich nach 1 bis 2 Tagen neustarten, weil er zu langsam wurde oder sich ein Programm im Speicher verheddert hatte. Heutzutage sind das (zumindest auf meinem Rechner) keine Zeiten mehr aber für damals war es brauchbar. Die Optik fand ich für die damalige Zeit auch OK und wenn ich heute einen OS9-Rechner starte, brauche ich mich auch nicht zu fürchten. Natürlich ist das heute alles eleganter und stabiler.

    Und was haben die Kisten damals gekostet ?


    Hab ich doch schon geschrieben, zumindest was meine Kiste um 1994 gekostet hat, oder meinst du jetzt früher oder später?

    Das sind die leute, die graue Haare bekommen, wenn man ihnen erklärt, dass ihre in mühevoller Kleinarbeit in CMYK erstellten Grafiken auf jedem Monitor der Welt anders aussehen können.


    Ja, solche Designer gibt es zuhauf. Ich mache ja auch mal zwischendurch Adobe CS-Irgendwas Schulungen und da muss man beim Erklären oft ganz weit unten anfangen. Aber ganz so pauschal kann man es auch nicht sagen. Ich kenne auch einige studierte Designer, die heute (als Quereinsteiger) Softwareentwickler oder Systemadmins sind und die kannten sich auch schon während des Studiums gut aus.

    Und die Designer mussten den Computernerds oft genug erklären, dass ein Userinterface nicht für den Programmierer einfach zu programmieren sein muss, um gut zu sein, sondern vom User später gut zu verwenden. Oder dass man Webseiten auch ohne Verläufe, GIF-Animationen und Java-Ticker hinbekommen kann.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Meine Lieblings-Themen im Forum64:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Vom Druck schon.
    Sag mal, Acy, was stand 1995 für ein Markenname auf deinem Rechner? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.?


    Schieb nicht immer von Dir auf andere Du Honk :bgdev

  • Zitat

    Und MS Office und Photoshop und Illustrator und jegliche prof. Layoutprogramme und Cinema4D und vernünftige Videoschnittprogramme und Logic und und und... (oder meintest du jetzt nicht Linux?)


    auf MS office kann man ja nun wirklich verzichten :o) und das andre kann man doch alles mit GIMP machen. und zwar alles gleich gut! :=)

    Zitat

    wenn ich heute einen OS9-Rechner starte, brauche ich mich auch nicht zu fürchten. Natürlich ist das heute alles eleganter und stabiler.


    mmmh. ich fand da ehrlichgesagt bei os7.5 (späteres hab ich nie benutzt) einiges besser als bei osx.... den finder zb. abstürzen sehen hab ich os7.5 aber glaub ich nie, win9x tat das bei mir täglich, mehrmals :)

  • en finder zb. abstürzen sehen hab ich os7.5 aber glaub ich nie, win9x tat das bei mir täglich, mehrmals :


    Mir gehen diese Lügen auf den Geist! Das stimmt doch einfach gar nicht! Soll ich Dir mal was sagen?!? Du hast überhaupt keine Ahnung!
    Windows 95 hatte gar keinen Finder mit an Bord!

    Überhaupt!
    Ständig wird gesagt, das MS bei Apple abkupfert!
    Seht Euch das Video von der New York Times an – da wird alles haarklein widerlegt!
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • auf MS office kann man ja nun wirklich verzichten


    Das stimmt allerdings in den meisten Fällen. Nicht aber, wenn man recht komplexe Office-Dateien vom Kunden bekommt und weiterverarbeiten muss.

    Wenn man aber z.B. eigenhändig Texte schreibt, die etwas mehr als 50 Seiten füllen, sollte man wirklich etwas anderes als MS Word verwenden. Daher gibt es z.B. eine Vielzahl von Textverarbeitungen extra für Autoren. Aber auch hier sieht es unter Linux eher mager aus. Für den Medienkonsum ist Linux nicht schlechter geeignet als die anderen Plattformen aber es fehlen fast alle wichtigen Erstellungsprogramme für Medien und Inhalte. Video gucken geht – aber Videos, Texte, 3D, Präsentationen, Webseiten, Musik und Bilder machen? Da muss man sich echt einschränken.

    und das andre kann man doch alles mit GIMP machen. und zwar alles gleich gut! :=)


    Der war gut!

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Meine Lieblings-Themen im Forum64:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.


  • Was sind "schw. Macianer"? Schwere Macianer? schwarze Macianer? schwabbeliger Macianer? schwimmende Macianer? schwitzende Macianer?

    Kann es nicht aber sein, dass die Macuser zu der Zeit schon länger auf erheblich schnellere PPC-Maschinen umgestiegen waren und sich das mit dem Neid in Grenzen hielt? Oder wann kamen 68060@50 Karten auf den Markt?

    1. schw. Macianer kann Hessi beantworten bzw. du hast ja schon ein paar Lösungsmöglichkeiten notiert. Darsft dir die schönste aussuchen.

    2. ich habe nicht ohne Grund ein paar Macianer geschrieben. Denn nicht alle sind mit aufkommen der PPCs sofort umgestiegen. Wo war bei 68k Macs noch Schluss? Achja 68040@25 MHz mehr boot Apple nicht an. Da war mein Amiga ne Rakete gegen.

    Zitat


    Wo du das sagst, fällt mir wieder ein, wie die Grafiklösung von meinem Aldi-PC hieß: Riva TNT 2 (kann das sein?). War damals, glaube ich, ganz toll. Aber was echter Beschiss war: Auf der Packung stand (und das wurde auch auf den Plakaten beworben): Riva TNT GrafikKARTE und Soundblaster-kompatible SoundKARTE. Beides war aber onbord aufgelötet. Und dann hatte das Gerät nicht mal eine Netzwerkkarte! Wann war das eigentlich? Um 1998/1999? Ich habe mir dann eine Ethernet- und eine SCSI-Karte für teuer Geld nachgekauft und bin an den Treiberinstallationen gescheitert. Nach einem halben Tag habe ich einen Windows-Spezialisten aus dem Nachbarbüro gebeten, mir zu helfen. Der hat es dann nach fast 4 Stunden Verzweifelung und ganz viel Kaffee hinbekommen, dass beide Karte erkannt wurden. Mein externer SCSI-Brenner wurde trotzdem nur als Laufwerk unterstützt, weil ihn kein Brennprogramm erkannt hat. Und mit den Zwei Karten war der PC dann auch voll, kein Steckplatz mehr frei, vorbei mit der Erweiterbarkeit. Irgendwie enttäuschend.

    Was hast du von einem damaligen Aldi-PC erwartet? Wer für Schrott bezahlt, erhält Schrott. Die onboard TNTs vermutlich TNT2 M64 taugten eigentlich auch nicht viel.
    War 1998/99 SCSI im Homebereich nicht schon längst out? Atapi-Brenner gabs da doch auch schon für relativ wenig Geld.... achja Aldi-PC und interne Aufrüstbarkeit.... nehme alles wieder zurück :anonym
    PS: ich hatte einen gebrauchten internen SCSI-Yamaha Brenner CRW-Irgendwas , der wurde von der mitgelieferten WinOnCD-Version anstandslos unterstützt und das auch noch unter Win98.

    Lieber einen Commodore in der Hand als ein Atari auf dem Dach

  • Zitat

    Wenn man aber z.B. eigenhändig Texte schreibt, die etwas mehr als 50 Seiten füllen, sollte man wirklich etwas anderes als MS Word verwenden. Daher gibt es z.B. eine Vielzahl von Textverarbeitungen extra für Autoren. Aber auch hier sieht es unter Linux eher mager aus. Für den Medienkonsum ist Linux nicht schlechter geeignet als die anderen Plattformen aber es fehlen fast alle wichtigen Erstellungsprogramme für Medien und Inhalte. Video gucken geht – aber Videos, Texte, 3D, Präsentationen, Webseiten, Musik und Bilder machen? Da muss man sich echt einschränken.

    ehrm. openoffice ist nun wirklich für die meissten völlig ausreichend. (la)tex im wissenschaftlichen bereich sogar recht alternativlos. und webseiten? was brauch ich denn da ausser einem editor? das fehlen von unfällen wie frontpage, flash usw halte ich da jetzt nicht für problematisch, wer derartiges braucht sollte eh lieber keine webseiten machen :) 3D zeug gibts auch amtliches (softimage zb).

    was audio/video angeht hast du sicher recht... wobei sich da ja adobe in letzter zeit auch grosse mühe macht ihre produkte möglichst unbedienbar und instabil zu machen =P bald funktionieren die wirklich so gut wie GIMP und KINO =)

    und bei "präsentationen" bin ich eigentlich ganz froh das das unter linux nicht geht. powerpointscheisse gibts schon mehr als genug :)

  • und bei "präsentationen" bin ich eigentlich ganz froh das das unter linux nicht geht. powerpointscheisse gibts schon mehr als genug :)

    In diesem Sinne...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.- Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.- Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    -
    User ignorieren? AdBlock!www.forum64.de##ARTICLE[data-user-id="xxxxx"]

  • Wo war bei 68k Macs noch Schluss? Achja 68040@25 MHz mehr boot Apple nicht an. Da war mein Amiga ne Rakete gegen.


    Etwas schneller waren die 68K-Macs denn doch. Der Quadra 840av hatte z. B. einen 48040 mit 40 MHz. Danach kamen doch recht schnell die PPCs mit 60, 80 und 100 MHz. Aber wann hattest du denn nun eigentlich die 68060 Karte? Nur damit man abschätzen kann, wie lang Apple da schon PPC Rechner verkauft hat.

    Was hast du von einem damaligen Aldi-PC erwartet? Wer für Schrott bezahlt, erhält Schrott.


    Das habe ich dabei dann auch gelernt. Und Freunde später dann auch.

    War 1998/99 SCSI im Homebereich nicht schon längst out?


    Vielleicht. Aber da ich ja das Nachbarbüro erwähnte, dachte ich, dass man darauf kommt, dass ich das Gerät nicht im Homebereich eingesetzt habe.

    (la)tex im wissenschaftlichen bereich sogar recht alternativlos.


    Das können wir aber noch ein wenig weiter einschränken. Im NATURwissenschaftlichen Bereich wird Latex noch viel eingesetzt, in den meisten anderen Bereichen selten. Den meisten Akademikern ist es viel zu kompliziert bzw. es sieht auf den ersten Blick zu kompliziert aus. Und einen Vorteil für Linux kann man daraus auch nicht ableiten, das es Latex ja für alle Plattformen gibt. Die ganzen anderen Autorentools gibt es aber nicht für Linux.

    was audio/video angeht hast du sicher recht... wobei sich da ja adobe in letzter zeit auch grosse mühe macht ihre produkte möglichst unbedienbar und instabil zu machen


    Die Videosachen von Adobe sind schon ganz ok aber die Profis verwenden ohnehin lieber Avid oder Final Cut. Und bei Audio hat Adobe sowieso nix zu melden. Da sind die Dickschiffe doch eher CuBase und Logic mit ihren fetten Plugins. Und auch hier unter Linux: Fehlanzeige.

    und bei "präsentationen" bin ich eigentlich ganz froh das das unter linux nicht geht. powerpointscheisse gibts schon mehr als genug :)


    Ich dachte, solche Aussagen würden sonst immer Mac-Usern zugeordnet werden: Brauche ich nicht, daher für die Welt verzichtbar!

    Es gibt natürlich viele unterirdisch gemachte Präsentationen. Dafür kann man aber die Software nicht verantwortlich machen. Wegen mangelhaft ausgeführter Bild-Compositings werde ich auch nicht Photoshop verteufeln. Man muss sich aber mal vor Augen führen, wie Präsentationen vor den Slideprogrammen aussahen: Overheadprojektionen mit selbstgekrickelten Folien waren doch noch viel schlimmer.

    Wir können also festhalten: Für Linux gibt es zur prof. Medienerstellung GIMP und Texteditoren. Und alles andere ist eh quatsch und braucht kein Mensch.

    Jetzt haben wir uns aber schon recht weit vom ursprünglichen Thema entfernt. Vielleicht kann noch jemand eine Anekdote aus seiner PC-Frühgeschichte zum Besten geben, damit der Thread nicht komplett in den Laberbereich verschoben wird?

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Meine Lieblings-Themen im Forum64:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Wo war bei 68k Macs noch Schluss? Achja 68040@25 MHz mehr boot Apple nicht an. Da war mein Amiga ne Rakete gegen.

    Die 68k Macs gabs bis 68040@40 MHz (Quadra 840av). Ausserdem gab es von Apple PPC-Karten für die Quadras.
    Gab es von Commodore selbst mehr als 68040@25 MHz?

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Zitat

    Das können wir aber noch ein wenig weiter einschränken. Im NATURwissenschaftlichen Bereich wird Latex noch eingesetzt, in den meisten anderen Bereichen selten. Den meisten Akademikern ist es viel zu kompliziert bzw. es sieht auf den ersten Blick zu kompliziert aus.


    äh, ja logisch. da wo keine formeln gesetzt werden müssen reicht ja auch eine einfache textverarbeitung... wie openoffice zb :)

    Zitat

    Die Videosachen von Adobe sind schon ganz ok aber die Profis verwenden ohnehin lieber Avid oder Final Cut.


    angeblich soll KINO ja auch bei hollywood produktionen eingesetzt werden .... (nein, ich glaub auch nicht dran)

    Zitat

    Wir können also festhalten: Für Linux gibt es zur prof. Medienerstellung GIMP und Texteditoren. Und alles andere ist eh quatsch und braucht kein Mensch.


    unsinn. natürlich will ein grafiker photoshop. aber zb für eine *webseite* braucht es nun wirklich keine grossartigen "autorentools".

  • äh, ja logisch. da wo keine formeln gesetzt werden müssen reicht ja auch eine einfache textverarbeitung... wie openoffice zb :)


    Du wirst dich wundern. Die meisten Schriftsteller brauchen keinen Formeleditor und verwenden trotzdem weder Word noch OpenOffice. Es gibt für jede Art von Literatur Spezialwerkzeuge (Allein für Drehbuch-Autoren gibt es mehrere Programme) – aber eben nicht für Linux. OpenOffice ist doch nur ein OS-Ersatz für Word und Anhang, kaum schlechter aber eben auch kaum besser. Zum Briefe schreiben, Tabellen berechnen und präsentieren ist das ganz ok. Wer aber professionell mit großen Texten arbeitet, braucht ganz andere Tools. Office ist eben für das Office (das Büro!), wie der Name schon dezent andeutet.

    aber zb für eine *webseite* braucht es nun wirklich keine grossartigen "autorentools".


    Ob "man" das braucht, kann ich alleine (und du wohl auch) nicht abschließend klären. Mir persönlich reicht ein guter CSS/HTML-Editor, wie Coda oder Espresso und dazu Photoshop. Andere professionelle Webdesigner verwenden aber nun mal auch Dreamveaver, Flash CS4 oder Fireworks. Und auch das gibt es alles nicht für deine Lieblingsplattform. Und herum zu heulen, dass man das alles nicht braucht, macht das Softwareangebot nun mal auch nicht größer.

    @alle: Nur weil ich mich mit sauhund kontrovers über Vor- und Nachteile von Linux streite, bin ich dennoch ein Linux-Befürworter. In ganz vielen Bereichen ist Linux toll und die Grundidee dahinter ist auch klasse. Aber man kann nun mal nicht abstreiten, dass es sehr große Lücken im Softwareangebot gibt, nicht nur im Spielebereich, wie sauhund eingangs behauptete.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Meine Lieblings-Themen im Forum64:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.