Kaufempfehlung Mainboard mit Prozessor

Es gibt 60 Antworten in diesem Thema, welches 7.715 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. März 2010 um 15:03) ist von Cryp.

  • Ich habe mir dieses Board geholt:

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    Ist ideal wenn man viele alte Karten weiter benutzen möchte, parallel und seriel hat es auch noch an der ATX Blende und Windows XP Treiber gibts auch dazu.

    Einziger Nachteil ist das es kein RAID kann aber dafür gibt es ja preisgünstige Lösungen für den PCI-X1 Port.

    Intel Mainboards sind meiner Erfahrung nach eh stabiler wenn man viele PCI Karten rein stecken will.

    TP

  • Zitat

    Ich schraube mir meine PCs immer selbst zusammen. Top Hardware für einen guten Preis.


    die rechnung geht nur dann auf wenn dir deine zeit nichts wert ist. mir ist meine zeit aber eine menge wert, so das ich gerne ein paar euros für den kasper zahle der den haufen zusammenschraubt, und dem ich wenn es nicht so funktioniert wie es soll den mist um die ohren hauen kann.

  • Zitat

    die rechnung geht nur dann auf wenn dir deine zeit nichts wert ist. mir ist meine zeit aber eine menge wert, so das ich gerne ein paar euros für den kasper zahle der den haufen zusammenschraubt, und dem ich wenn es nicht so funktioniert wie es soll den mist um die ohren hauen kann.

    Ja, die Zeit spielt dabei natürlich eine Rolle, da hast du Recht. Aber wenn man bedenkt, wie viele Stunden ich am Amiga verbringe und bastel... am PC geht es doch viel unkomplizierter und schneller. Viel ärgerlicher wäre es für mich, wenn ich einen Kasper bezahle und der dann alles unbefriedigend verschraubt. Wenn dann noch Fehler dabei sind und ich wieder zum Laden fahren muss, habe ich schon mehr Zeit und vor allem Geld bezahlt, als wenn ich es selber gemacht hätte.

    Aber das muss ja jeder selber wissen. Wenn man mit der Arbeit des Händlers seines Vertrauens zufrieden ist, kann man es ja ruhig auch so wie du machen.

    Zitat

    Als Mainboard würde ich was von GIGABYTE empfehlen; im Grunde alles, nur nicht MSI, die sind Schrott, das Board musste nach zwei Tagen defekt zurück!

    Absoluter Schwachsinn, die Aussage, dass MSI Schrott ist. In vielen Tests werden MSI Boards als gut bis sehr gut getestet. Meine letzten FÜNF Mainboards waren von MSI. ALLE liefen OHNE AUCH NUR EIN PROBLEM. Nur weil du jetzt mal eins dabei hattest, kannst du das doch nicht verallgemeinern!! Meine Fresse... sehr objektiv :platsch: .

    GIGABYTE ist im Grunde aber ein sehr guter Hersteller mit wenig bekannten Fehlproduktionen - da hast du Recht.

    MfG
    Dirk

  • Jupp, da stimm ich Spacecop voll zu. Wer schonmal selbst in solch einer Schrauberbude gearbeitet hat und dort die Zustände life miterlebt hat, greift eher selbst zum Schraubendreher, wenn er es kann. Und MSI schrott ? Wohl kaum! Sicherlich gibts in jeder Dekade schlechte Bretter aber generell ist MSI recht hochwertig...

  • Nur weil du jetzt mal eins dabei hattest, kannst du das doch nicht verallgemeinern!!

    Ganz so ist es auch wieder nicht.
    1. Board von MSI: Probleme beim Hochfahren mit CMOS --- Batterie getauscht --- später wieder Probleme beim Hochfahren --- nacheinander vier ELKOs den Löffel abgegeben --- Board geschrottet
    2. Board von MSI: brandneu --- einmal funkioniert --- danach Hochfahren nicht mehr möglich --- CMOS checksum bad --- CMOS settings wrong --- Board getauscht --- Anschlüsse am Board sind an den jeweils ungünstigsten Stellen
    Ich kann für meinen Teil nur sagen: Nie wieder MSI!

    Silber in "Surfing" bei California Games 2008 :)
    Gold in "Bobsled" bei Winter Olympiad 2009 :D

  • ich hab auch ein msi board, das k8n neo4 ....
    - fehler im bios der dazu führt das der rechner beim booten hängen bleibt wenn eine externe usb platte dransteckt
    - fehler im nforce ethernet chipsatz, der dazu führt das die verbindung sporadisch abbricht (kann man zum glück mit lustigen workarounds im treiber fixen)
    - fehlerhafte acpi tabellen (gut, das wundert jetzt nicht wirklich)
    - fehler im thermal management
    - fehler bzgl powersaving und suspend modus

    auf der anderen seite: jede menge super optionen zum overclocken und kaputtfrickeln im bios. für so selbsterrnannte expertengamer die auf instabile rechner stehen vermutlich die perfekte wahl =P

    (davon ab glaube ich das man sich grad bei mainboards nicht auf herstellernamen verlassen sollte, da da *jeder* mal ins klo greift)

  • @MSI Diskussion: Ich hatte mal ein K7N und das war Sahne.
    @Rechnerkauf: Hab mir einen P4 mit Dual Core 3 GHZ/1GB/80GB für 80 € im ebay geschossen. Glück gehabt :) Ist zwar nur ne IBM Pizzaschachtel aber da muss nur ne ext. Platte dran und sonstiges USB Gedöns und meine TV Karte wird auch noch Platz finden. Eine kleine PCI-Express Grafikkarte wenn nötig kostet ja auch nicht mehr die Welt.

  • hatte bisher 2 MSI boards, leider auch keine guten erfahrungen gemacht. verallgemeinern will ich deswegen nicht, aber evtl interessierts ja jemanden:

    das erste (K7N2 Delta) hat nach ~2 Jahren den geist aufgegeben (elkos ausgekotzt). äusserte sich zuerst durch sporadische instabilitäten, irgendwann fuhr er nur noch hoch, wenn ich ihn vorher 2-3 minuten im bios "vorheizen" hab lassen. daraufhin musste cpu-takt reduziert werden um betrieb überhaupt noch zu ermöglichen... naja. und dann war ersatz da.

    zweites modell: K8N Neo4-F. steht explizit drauf "Design for Socket 939 Athlon64/FX/X2 Processors". das geile: ich bau nen X2 4200+ ein und bemerke recht schnell, dass nicht immer beide kerne aktiv sind. nach ewigkeiten frickeln (bioseinstellungen, windowsgedöhns) ohne erkenntnisse ist mir dann ein workaround gelungen: nach jedem warmstart muss man ins bios setup und einstellungen neu speichern damit nach reboot beide kerne erkannt werden. alternativ power off am netzteil und wieder anschalten... unhübsch aber funktioniert. btw bis heute kein bios update zu diesem problem aufgetaucht.

  • Also ich hab 2003 meiner Lady auch nen P4 MSI Brett verbaut. Das lief stabil bis zum Schluss. Hab dann ein k8n neo4 verbaut und das lief auch sehr gut.

  • Ich verstehe nicht, wie man ernsthaft einen Pentium 4 auch nur in Erwägung ziehen kann. Das ist wohl die schlechteste CPU, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Für knapp über 100 Euro hätte man z.B. diese Komponenten bekommen:

    CPU: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Mainboard mit Grafik: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Speicher: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Das entweder ins alte Rechnergehäuse oder halt noch ein günstiges neues dazu. Fehl nur noch Platte und optisches Laufwerk, die man ja eventuell erstmal aus dem alten weiterverwenden könnte.

    Wenn es doch eine neues Platte sein sollte, kriegt man eine 160 GB-Platte immerhin auch schon für knapp 30 €: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. wenn 40 GB reichen sogar für 22 €.
    So hätte man auch neue Komponenten und nicht so ein altes gebrauchtes Geraffel.

  • Nach Tagen kommste damit um die Ecke. Super ;) Das Board ist aber sparsam, das hat ja kein PCI-E oder AGP.

  • Nach Tagen kommste damit um die Ecke. Super ;) Das Board ist aber sparsam, das hat ja kein PCI-E oder AGP.


    Sorry, hatte den Thread erst jetzt gesehen. :(
    Aber das Board hat PCIe - sowohl einen 16x Slot für Grafikkarten, als auch einen 1x Slot für andere Geräte, plus zwei normale PCI-Slots.

    Ich habe selbst den quasi-Vorgänger von dem Board (selber Chipsatz) und was mir daran gefällt ist, dass die Grafik zwei Ausgänge hat (einer davon DVI), mit denen man auch schön ein Setup mit zwei Monitoren benutzen kann. Für moderne Spiele ist die natürlich zu langsam, aber das interessiert mich eher weniger. Für den Fall kann man da aber halt auch ne richtige Grafikkarte reinstecken.

  • Ich verstehe nicht, wie man ernsthaft einen Pentium 4 auch nur in Erwägung ziehen kann. Das ist wohl die schlechteste CPU, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Für knapp über 100 Euro hätte man z.B. diese Komponenten bekommen:

    CPU: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Mainboard mit Grafik: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Speicher: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Das entweder ins alte Rechnergehäuse oder halt noch ein günstiges neues dazu. Fehl nur noch Platte und optisches Laufwerk, die man ja eventuell erstmal aus dem alten weiterverwenden könnte.

    Wenn es doch eine neues Platte sein sollte, kriegt man eine 160 GB-Platte immerhin auch schon für knapp 30 €: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. wenn 40 GB reichen sogar für 22 €.
    So hätte man auch neue Komponenten und nicht so ein altes gebrauchtes Geraffel.

    Die Emphejlung ist gut. Hatte ich ja auch gepostet.

    Der P4 ist vielleicht nicht mehr zeitgemäß aber mitunter der geilste Prozessor den es gab. Die lassen sich mit einem geeigneten Brett herrlich übertackten und laufen stabil. Ausserdem hatte Intel einer der Ersten damals schon ne Schutzschaltung untern DIE verbaut. Sprich: Lüfter ab, Rechner schaltet ab.

  • meiner meinung nach war der p4 ein opfer des MHz-rennens damals. hauptsache es stehen aberwitzige taktraten auf der verpackung. die "leistung pro takt" bei dem ding war unter aller sau und ohne überhitzungsschutz wären wohl ne menge cpus abgeraucht, daher war das schon beinahe notwendig den überhitzungsschutz da einzubauen.

  • die "leistung pro takt" bei dem ding war unter aller sau und ohne überhitzungsschutz wären wohl ne menge cpus abgeraucht, daher war das schon beinahe notwendig den überhitzungsschutz da einzubauen.

    Nö das seh ich anders. Zu damaligen Verhältnissen war das Bombe. 2x DDR Ram (Rambus) rein und das Abit TH7 Board dazu, das war damals Referenz.
    Zwecks Überhitzung: Beim P4 war das nicht so gravierend, solange man keinen Extreme Edition mit 90 Watt hatte. Die damaligen AMD CPUs waren da wesentlich perverser. Bröckelnde DIEs und keinerlei Schutzschaltung. Ich wage mal zu behaupten, dass AMD durch diese "Vergewaltigung" erst recht schnell nach Oben gekommen sind. Denn ich möcht nicht wissen, wieviele CPUs da damals gestorben sind, weil der Lüfter abgefallen ist oder beim Montieren des Lüfters ne Ecke vom DIE abgebrochen ist.

  • ich hab auch ein msi board, das k8n neo4 ....

    zweites modell: K8N Neo4-F.

    Mh. Das ist ja seltsam. Hab das Board auch hier und ist schon ein bisschen mehr als 3 Jahre in Gebrauch. Hat mir noch nie Probleme bereitet.

  • Nö das seh ich anders. Zu damaligen Verhältnissen war das Bombe. 2x DDR Ram (Rambus) rein und das Abit TH7 Board dazu, das war damals Referenz.


    Da gibt es an sich nichts anders zu sehen, da es einfach stimmt. Die geleistete Arbeit pro Takt war beim P4 ein Witz. Das Ding hatte eine megalange Pipeline, um überhaupt solche Taktraten erreichen zu können, hat aber eben bei dem Takt nur wenig Arbeit erledigt bekommen. Es war kein Zufall, dass zu den Zeiten des P4 AMD so richtig aufgeblüht ist. Der Athlon 64 hatte den ollen P4 damals sowas von platt gemacht und das gilt insbesondere auch für den Stromverbrauch. Der war beim P4 ja so richtig furchtbar. Der Athlon 64 war damals ja auch mit der erste Prozessor, der richtige Stromsparmaßnahmen bei einem Desktop-Prozessor zu bieten hatte, so dass man den schön leise kühlen konnte, ohne aufwändige Kühllösungen.

    Zitat


    Zwecks Überhitzung: Beim P4 war das nicht so gravierend, solange man keinen Extreme Edition mit 90 Watt hatte. Die damaligen AMD CPUs waren da wesentlich perverser.


    Das stimmt einfach nicht. Vergleiche einfach mal die Leistungsaufnahmen der Prozessoren. Der P4 schneidet da äüßerst schlecht ab - insbesondere auch dann, wenn man es ins Verhältnis zur geleisteten Arbeit sieht.

    Zitat

    Bröckelnde DIEs und keinerlei Schutzschaltung.


    Das war zur Zeit der alten 32 bit-Athlons der Fall. Die längste Zeit des P4 war der Konkurrent von AMD aber der Athlon 64, nicht der Athlon oder Athlon XP. Der alte Athlon war der Konkurrent zu Intels Pentium III (der zwar langsamer als der Athlon war, aber im Gegensatz zum P4 dennoch eine sehr gute CPU war und mit einer angenehmen Verlustleistung aufwarten konnte - dagegen waren die damaligen Athlons ja schon Stromfresser).

  • Ich seh hier immer nur den CPU Vergleich.

    Meiner Meinung sollte das Augenmerk aber auch etwas auf den Chipsatz gerichtet werden.

    Intel, SIS, VIA, NVidea...

    SIS kann ich nichts zu sagen, hatte ich nie - VIA würde ich als ausgeglichen aber etwas instabil bewerten, die NVidea Chipsätze sind wohl ziemlich schnell aber sehr zickig da sie mit einigen wenigen PCI Karten und Speicherriegeln einfach nicht laufen. Meiner Meinung nach sind Intel Chipsätze da etwas ausgeglichener.

    Intel BX440, Via KT600, NVidea NForce2 Ultra, Intel 875P, Intel P43.

    Als Komplett PC wäre wohl ein AMD Nforce System das System der Wahl aber wenn man sich die Kiste selber
    zusammen schrauben will würde ich nur Intel verwenden.

    TP


  • Das war zur Zeit der alten 32 bit-Athlons der Fall. Die längste Zeit des P4 war der Konkurrent von AMD aber der Athlon 64, nicht der Athlon oder Athlon XP. Der alte Athlon war der Konkurrent zu Intels Pentium III (der zwar langsamer als der Athlon war, aber im Gegensatz zum P4 dennoch eine sehr gute CPU war und mit einer angenehmen Verlustleistung aufwarten konnte - dagegen waren die damaligen Athlons ja schon Stromfresser).

    Meine Behauptung bezieht sich auch nur auf den AMD XP, der ne reine Katastrophe war. Aus Kostengründen (so damals AMD) habe man von einer Schutzschaltung gegen Überhitzung abgesehen. Und in dieser Zeit hatte Intel mit den P4 die Nase vorn, auch wenn die Leistungsdaten zu heutigen Verhältnissen lächerlich sind. Der Pentium 4 mit Northwood Kern (Hyper Threading) war lange Zeit Intels Vorzeigepferd. Im Heimbereich wurde dieser auch sehr gern wg. seiner freundlichen Übertackbarkeit gekauft. Der P4 war natürlich bei Markteinführung des AMD64 Geschichte, das stimmt.