Wer kann mit einem nackten Amiga500+WB1.3 das coolste Zeug anstellen?

Es gibt 22 Antworten in diesem Thema, welches 4.038 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Februar 2010 um 17:38) ist von Alchemy.

  • Als ich damals meinen ersten Amiga bekam, hatte ich nur das, was im Lieferumfang des A500 enthalten war. Also Amiga 500, Handbücher, Workbench-Disketten. Erst später kamen Spiele und Freunde mit noch mehr Spielen und Software dazu.

    Heute frage ich mich, was man allein mit dem was dem Amiga beilag, aus dem Amiga hätte herausholen können. Der Workbench 1.3 lag Amiga Basic bei. Damit kann man sicher einiges anfangen. Andererseits sind die Möglichkeiten mit dem schlechten AmigaBasic äußerst beschränkt.

    Das Ziel müsste also sein, (mit AmigaBasic) einen eigenen Assembler zu erschaffen. Wäre das realistisch möglich?

    Könntet ihr mir dabei helfen?

    Und ich möchte einen Contest starten: Wer kann mit einem nackten Amiga500+WB1.3 das coolste Zeug anstellen?
    Spielregeln:
    Der Amiga 500 darf nur über Maus, Tastatur und über die Disketten der WB1.3 mit Daten gefüttert werden. Speichererweiterungen, Leerdisketten, Festplatte, CPU-Upgrades und alles, was den Komfort erhöht sind jedoch nicht verboten.

  • Erstmal willkommen und viel Spass hier im Forum64 :bia
    "Hier werden sie geholfen.." :bgdev

    Das Ziel müsste also sein, (mit AmigaBasic) einen eigenen Assembler zu erschaffen. Wäre das realistisch möglich?
    Könntet ihr mir dabei helfen?

    Ich programmiere zwar nicht mit Amiga Basic aber ich denke das es sowas doch bestimmt schon gibt, oder willst du unbedingt auch das Assembler Programm selbst erstellen?!

    Und ich möchte einen Contest starten: Wer kann mit einem nackten Amiga500+WB1.3 das coolste Zeug anstellen?
    Spielregeln:
    Der Amiga 500 darf nur über Maus, Tastatur und über die Disketten der WB1.3 mit Daten gefüttert werden. Speichererweiterungen, Leerdisketten, Festplatte, CPU-Upgrades und alles, was den Komfort erhöht sind jedoch nicht verboten.

    Wann soll das ganze starten und wieviel Zeit soll einem zur Verfügung stehen. Ist das auch wirklich ernst gemeint? Denn sorry für das, aber du hast für einen Neuling ganz schön viel vor. :)

    Gruss Andre

  • Erstmal willkommen und viel Spass hier im Forum64 :bia
    "Hier werden sie geholfen.." :bgdev


    Bedankt :)

    Ich programmiere zwar nicht mit Amiga Basic aber ich denke das es sowas doch bestimmt schon gibt, oder willst du unbedingt auch das Assembler Programm selbst erstellen?!


    Wenn einer in AmigaBasic was tolles machen kann, dann ist das auch gut.
    Cooler wäre es aber, wenn man irgendwie, vielleicht mit Hilfe von Basic ein mächtigeres Werkzeug wie zB einen Assembler erschaffen könnte. Wenn es schon einen Assembler in AmigaBasic fix und fertig gibt, dann wäre man schon ein Stückchen weiter. Dann muss man den nur abtippen.;)

    Wann soll das ganze starten und wieviel Zeit soll einem zur Verfügung stehen. Ist das auch wirklich ernst gemeint? Denn sorry für das, aber du hast für einen Neuling ganz schön viel vor. :)


    Der Contest startet ab jetzt und gilt bis ewig. Vielleicht kommen ja tolle Ergebnisse dabei heraus. Was hat sich Commodore dabei gedacht, die Workbench so wie sie ist auszuliefern? Was kann man damit machen? Es wird endlich mal Zeit, es herauszufinden!

    PS: Geiles Forum! Hier ist ja richtig was los!

  • Da bin ich mal gespannt.
    Etwas BASIC programmieren kann ich ja aber ich traus mir echt net zu damit "was cooles" zu erstellen. Schon gar nicht "was cooles" im Amiga-Style. Keine Erweiterungen??? Einfach so, nackt, wie Jay in schuf? Glaube, wenn ich alle Erweiterungen abbaue erfriert mein 500er...oder kriegt Überspannung. Nee nee, das überlasse ich mal lieber den wirklichen Software-Freaks, ich bin mehr der Hardware-typ.

    Aber auch von mir: Willkommen im Forum!!

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  • Auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Die Idee finde ich gut.
    Und hätte auch gleich einen Vorschlag für einen Compo-Beitrag:
    Wie wäre es mit einem Amiga-Basic-Programm zum Abtippen, das eine Verbindung mit einem PC o.ä via Nullmodem-Kabel herstellt um ADF's zu transferieren und auf Disk zu schreiben ?

    Gruß

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Ist nicht böse gemeint, aber ich glaube kaum, dass sich hier jemand ernsthaft auf diesen "Contest" einlässt. Mir klingt das alles ein bisschen zu naiv.

    Was hat sich Commodore dabei gedacht, die Workbench so wie sie ist auszuliefern?

    Irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht. Commodore hat einen Computer inklusive Betriebssystem und einiger Tools für den Grundbedarf (Texteditor, BASIC-Interpreter) ausgeliefert. Wer "professionell" mit dem Amiga arbeiten wollte, musste sich halt zusätzliche Software besorgen. Was soll daran so ungewöhnlich sein? Bei einem altuellen Windows-PC aus dem Laden ist meist auch keine tolle Software mit dabei.

    Der Amiga 500 darf nur über Maus, Tastatur und über die Disketten der WB1.3 mit Daten gefüttert werden. Speichererweiterungen, Leerdisketten, Festplatte, CPU-Upgrades und alles, was den Komfort erhöht sind jedoch nicht verboten.

    Keine Leerdisketten? Und wie bzw. wo soll man Deiner Meinung nach die (Zwischen-)Ergebnisse seiner Arbeit abspeichern? Welchen Sinn hat diese Einschränkung?

    Wie wäre es mit einem Amiga-Basic-Programm zum Abtippen, das eine Verbindung mit einem PC o.ä via Nullmodem-Kabel herstellt um ADF's zu transferieren und auf Disk zu schreiben ?

    Ist sowas ähnliches (Receive.bas) nicht schon bei ADF Sender Terminal enthalten? Es kann zwar keine ADFs zurückschreiben, holt sich das entsprechende Programm aber von der seriellen Schnittstelle ab.

    CU
    Kratznagel

  • Wie wäre es mit einem Amiga-Basic-Programm zum Abtippen, das eine Verbindung mit einem PC o.ä via Nullmodem-Kabel herstellt um ADF's zu transferieren und auf Disk zu schreiben ?

    Gibts schon. Ich glaub sowas ist bei Amiga Forever dabei.

    Zu Langsam... Kratznagel hats schon geschrieben...

  • Keine Leerdisketten? Und wie bzw. wo soll man Deiner Meinung nach die (Zwischen-)Ergebnisse seiner Arbeit abspeichern? Welchen Sinn hat diese Einschränkung?

    Äh, ich hatte mich auch erst gewundert, aber er hat "nicht verboten" geschrieben, d.h. alles ist erlaubt, solange man nur die Disketten der WB1.3 verwendet...

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    -
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  • Argh, OK, das "nicht" hatte ich tatsächlich überlesen. In der Überschrift steht "nackter A500", Festplatte und Turbokarte sollen aber wiederum erlaubt sein.

    Dann bleibt also als größte Einschränkung, dass ausschließlich AmigaBASIC verwendet werden darf. Klar kann man sich mithilfe von AmigaBASIC erstmal einen Assembler schnitzen. Aber wo liegt da der Reiz?

    CU
    Kratznagel

  • Man muss nicht AmigaBasic verwenden. Aber es ist das naheliegendste, damit den "Funktionsumfang" zu erweitern.
    "Authentischer" wäre es schon, wenn man auf Festplatten usw. verzichtet. Aber wer will sich so viel Leid antun?

    Andererseits ist natürlich der ganze "Kontest" eine Leidensprüfung weil ja eben außer der WB nix erlaubt ist.

  • Gibts schon. Ich glaub sowas ist bei Amiga Forever dabei.


    Das weiß ich doch. ;)
    Aber wenn man weder die CD hat, noch den Amiga-Explorer, wäre das imo eine gute Maßnahme für die 'Initial-Zündung' zur Datenübertragung.

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Bitteschön, einmal "Initialzündung" für Fantomas:

    Das Programm ist Freeware.

    CU
    Kratznagel

  • Hi Kratznagel,
    Klasse, kannte ich noch nicht.
    Das kommt in den FAQ :thumbsup:
    (Ich persönlich brauche es ja nicht, aber vllt. kann man damit dem einen oder anderen helfen)
    Gruß

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Was hat sich Commodore dabei gedacht, die Workbench so wie sie ist auszuliefern? Was kann man damit machen? Es wird endlich mal Zeit, es herauszufinden!

    Zeitverschwendung. Der A500 war bereits das zweite Amiga-Modell, also gab es bereits reichlich Software. Selbst der A1000, der zwei Jahre vorher gekommen ist, kam nicht "nackt" auf den Markt, sondern es wurden im Vorfeld Computer an Entwicklerteams verschenkt, damit man eine Softwarebasis hat. Auch Microsoft war unter den "Glücklichen", deswegen gab es auch ein AmigaBasic.

    Wenn Du aber Amiga Basic unter Kick 1.3 betreibst, hast Du schon Probleme. Es handelt sich um eines der schlechtesten Programme, die es je für den Amiga gegeben hat: Es macht direkte Einsprünge ins Rom, ganz nach C64-Manier. Das ist Retro, aber nicht kompatibel. Bereits unter Kick 1.3 macht AmigaBasic Probleme, unter Kick 2.0 funktioniert es gar nicht mehr. Nur unter Kick 1.2 bekommst Du es stabil zum Laufen.

    Als der 500er rausgekommen ist, konnte man bereits den Seka-Assembler kaufen, außerdem hatten Hacker schon lange CMON und Megamon geschaffen (bis heute mein persönliches Überlebenspaket). Jetzt Archäologie zu betreiben, wo es nichts zu forschen gibt, ist reine Energieverschwendung. Sich Grenzen setzen schön und gut - das macht die Demoszene auch. Wenn aber von vornherein klar ist, dass weder etwas Nützliches, noch etwas Schönes dabei herauskommt, sind nichtmal Ruhm und Ehre in Aussicht. Auf den Zug springt so leicht niemand auf.

    Jens

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  • Mal blöd gefragt: Was stellst Du Dir überhaupt unter "coolem Zeug" vor? Irgendein Beispiel?


    Ganz egal. Die 20 Zeilen zur Datenübertragung vom PC sind doch schon mal ziemlich cool. Wobei das schon sehr quer gedacht ist. Als ich damals meinen Amiga bekommen habe, stand da kein PC mit Software daneben....


    Wenn Du aber Amiga Basic unter Kick 1.3 betreibst, hast Du schon Probleme. Es handelt sich um eines der schlechtesten Programme, die es je für den Amiga gegeben hat: Es macht direkte Einsprünge ins Rom, ganz nach C64-Manier. Das ist Retro, aber nicht kompatibel. Bereits unter Kick 1.3 macht AmigaBasic Probleme, unter Kick 2.0 funktioniert es gar nicht mehr. Nur unter Kick 1.2 bekommst Du es stabil zum Laufen.


    Ja, es ist sehr inkompatibel, es ist lahm und unkomfortabel. Es ist schlecht. Dennoch kann man damit was machen. Vielleicht einen rudimentären ASM-Compiler. Oder eine P-Maschine...


    Als der 500er rausgekommen ist, konnte man bereits den Seka-Assembler kaufen, außerdem hatten Hacker schon lange CMON und Megamon geschaffen (bis heute mein persönliches Überlebenspaket). Jetzt Archäologie zu betreiben, wo es nichts zu forschen gibt, ist reine Energieverschwendung. Sich Grenzen setzen schön und gut - das macht die Demoszene auch. Wenn aber von vornherein klar ist, dass weder etwas Nützliches, noch etwas Schönes dabei herauskommt, sind nichtmal Ruhm und Ehre in Aussicht. Auf den Zug springt so leicht niemand auf.

    Jens


    Retro ist immer Zeitverschwendung.

  • Jens, Du benutzt den "cmon" ebenfalls noch? Lustig. Damit hab' ich so viele Demos zusammengelinkt und Programme äh analysiert, dass ich mich irgendwie nicht mehr davon trennen kann. So wie bei s-mon auf dem C64.

    Hm.. in den ersten paar Wochen als stolzer Amiga 500 Besitzer hab' ich einige exzentrische 3D-Demos und ein Malprogramm in Amigabasic geschrieben. Die sollen ziemlich "leet" sein (-; und sind bisher unveröffentlicht. Muss gleich mal im Keller schauen und den Schimmel von den Disketten kratzen...

    LIFE IS SHORT - Break the rules, do more, need less, smile often, be brave, stay true, dream big, forgive quickley, kiss slowly, love truly, laugh uncontrollably and never regret anything that made you smile.

  • Jens, Du benutzt den "cmon" ebenfalls noch? Lustig. Damit hab' ich so viele Demos zusammengelinkt und Programme äh analysiert, dass ich mich irgendwie nicht mehr davon trennen kann. So wie bei s-mon auf dem C64.

    Hm.. in den ersten paar Wochen als stolzer Amiga 500 Besitzer hab' ich einige exzentrische 3D-Demos und ein Malprogramm in Amigabasic geschrieben. Die sollen ziemlich "leet" sein (-; und sind bisher unveröffentlicht. Muss gleich mal im Keller schauen und den Schimmel von den Disketten kratzen...


    Geil! :thumbsup:

  • Retro ist immer Zeitverschwendung.

    Hmm.. ganz ehrlich? Falsche Einstellung. Klar macht's Spaß sich mit den alten Kisten zu beschäftigen, aber man kann daraus auch ne Menge lernen. Sowohl hard- als auch softwaremäßig kann man sehr gut Parallelen zwischen den Rechnern der 80er Jahre und heutigen Microcontrollern ziehen. Wenn man dabei noch einen guten Teil Dokumentation für die Nachwelt hinterlässt, hat man auch ein Stück (Computer-) Geschichte aufgearbeitet. Und jetzt erklär' uns mal, dass Geschichte Zeitverschwendung ist.

    Jens

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  • Ich denke, das wird zu offtopic, wenn wir das jetzt ausdiskutieren.

    Aber ich denke, dass die Ergebnisse dieser Aufgabe durchaus lehrreich sind oder lehrreich sein können. Wenn es mir gelingt, was cih vorhabe, ausführbare Dateien mit WB-Bordmitteln zu erzeugen, dann habe ich einiges gelernt worüber ich mir sonst keine Gedanken mache, weil das sonst fertige Tools für mich erledigen. Und ich denke, da ist retro genau das richtige. Denn je moderner die Systeme, desto komplizierter.