IPF und Minimig


    • pepe1964
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    • Hallo,

      vor der selben Herausforderung stand ich heute auch. Dem Mame Emulator für Windows liegt das Tool floptool.exe bei, damit konnte ich eine .ipf in .adf umwandeln. Kurz gemounted und konnte darauf zugreifen. Viel mehr habe ich aber noch nicht getestet.
    • Hab auch schon lange einen Minimig und "extended adf`s" und "ipf`s" funktionieren leider bislang nicht am Minimig. Da wird sich in absehbarer Zeit wohl leider auch nichts dran ändern, da solch eine Integration neuer Formate mit größerem Aufwand verbunden ist und am Minimig Core, sowie an der Firmware schon länger nicht mehr viel geändert wurde.

      Hier im letzten Eintrag ganz unten, findet man auch was dazu:

      minimig.net/viewtopic.php?f=3&t=111&start=350

      Da sind quasi die letzten verbliebenen Inkompatibilitäten des Minimigs aufgeführt (die sechs Punkte). Also zumindest diejenigen, die bislang entdeckt wurden. Auch die "ipf" und "extended adf" Sache wird dort angesprochen. Auf der nächsten Seite des Threads kommen dann nochmal zwei Punkte dazu, das sind Grafikfehler in zwei Demos. Also sind es insgesamt 8 Punkte. Wie man sieht, ist die Software-Kompatibilität mit der letzten Firmware/dem letzten Core wirklich extrem hoch, wenn nur so wenige Fehler noch verblieben sind. Aber leider ist eben bislang keine ipf und extended-adf Verwendung am Minimig möglich.

      Diskimages im ipf Format beinhalten ja immer den Kopierschutz mit und das klappt bislang so leider noch nicht. Man muss auf adf`s oder auf WHD-Load zurückgreifen am Minimig. Aber das funktioniert ja auch einwandfrei, also nicht ganz so schlimm.

      Einige Spiele speichern den Highscore auf Zusatzdisketten ab, die dann oft im "extended adf" Format sind. Deshalb kann man bei einigen wenigen Spielen nicht richtig speichern am Minimig, etwa bei "Cannon Fodder" undsoweiter. Es gibt aber zwei Möglichkeiten, damit es trotzdem klappt bei solchen Spielen:

      (1) einfach die WHD-Load Version nehmen und sich am Minimig eine Festplatte auf der SD-Karte einrichten (dafür sollte man dann aber ein 4MB Board haben, denn mit einem 2MB Board kommt man nicht weit bei WHD-Load)

      (2) man legt das "Action-Replay 3" Modul am Minimig ein und freezed das Spiel ab, wenn man nicht mehr weiterspielen will. Hab das selbst mal mit "Cannon Fodder" probiert und das klappt auch problemlos. Am nächsten Tag lädt man seinen Freeze wieder rein und spielt von dortab weiter. Damit das Freezen am Minimig nicht so lange dauert, kann man, während gepackt wird, einfach auf den CPU-Turbo Modus des Minimigs umschalten. Normalerweise dauert ein Freeze ja um die 15 Minuten oder noch länger. Im Turbo-Modus geht es wesentlich schneller. Aber dieses Speicherproblem haben nur ganz wenige spiele, eben solche deren Savedisks in ganz speziellen Formaten sind. Alle anderen speichern am Minimig ganz problemlos ab.

      Wenn man es genauer wissen will, kann man auch die Mitglieder "yaqube", "boing4000" oder "chaos" dort im Minimig.net mal anschreiben, denn das sind die Leute, welche an den letzten Cores/Firmware gearbeitet haben. Die können bestimmt Näheres dazu sagen, wo das Problem bei ipf oder ext.adf hier bislang liegt.
    • Avatar wrote:

      Ich nutzer den MiSTer mit Minimig Core und sehe dort keine Option ein Action-Replay 3 einzubinden. Gibt es diese in der MiST Version des Cores oder wie wird das gemacht?

      Das kann ich dir leider nicht sagen, da ich keinen MiSTer besitze. Beim Minimig kann man das AR3 als Image-Datei einfach im Minimig-Menü einlegen, wenn sich ein "AR3.rom" auf der Root-Directory der SD-Karte befindet. "R4M.S" hat ja was geschrieben von HRTMON, was am MiSTer funktioniert.

      Beim Minimig verhält es sich so - ist ein AR3 eingelegt, nimmt dies 512kb freien Speicher weg. Das heisst, auf einem 2MB Minimig Board hat man dann noch 1MB frei für Software-Anwendungen, was aber ausreicht um die allermeisten Spiele/Demo Klassiker immernoch starten zu können. 512kb belegt immer das eingelegte Kickstart Rom und die anderen 512kb dann das AR3. Bei einem 4MB Board hat man dann noch 3MB Speicher frei, wenn man ein "Action Replay" verwendet.
    • R4M.S wrote:

      Beim MiSTer gibt's 8MB für nicht-fastram. Damit kann man (wie im richtigen Amiga) alles parallel abbilden: 1.5 MB Slow Ram (C0-D7), 512kb Cartridge HRTMON/AR3 (A0-A7) und 1MB Kickstart (E0-E7 und F8-FF).

      Coole Sache soviel Speicher, vor allem bei WHD-Load. Wie ist es eigentlich in Sachen Kompatibilität beim MiSTer, ist die genauso hoch wie am echten Minimig wenn es um OCS/ECS Software geht? Das würde mich mal interessieren.

      Ich frage, weil, auch wenn der Core quasi am gleichen Stand ist, der Minimig ja eine echte Motorola 68000er CPU verbaut hat, während beim MiSTer und auch beim MiST diese ja quasi durch einen Softcore emuliert wird. Klappt das denn zu 100% genau mit all den Timings undsoweiter? Denn falls nicht, könnte dies ja wiederum Inkompatibilitäten zu bestimmter Software in den Core reinbringen.
    • Speicher ist in den ganzen neueren Implementationen kein Problem. MiSTer (und wahrscheinlich auch MiST) haben zusätzlich bis zu 24 MB Fast Ram.
      Es gibt ein paar Spiele, die nicht laufen. Für den MiST gibt's da irgendwo eine Liste.

      Allerdings können die Probleme natürlich auch von der Emulation des Chipsatzes her rühren. Keine Ahnung. Ich hab' nur mal gelesen, dass beim Atari die korrekten Timings bei der CPU deutlich kritischer sind, da man da wegen der fehlenden Customchips viel mehr mit der CPU macht. Es gibt aber jemand, der für den Atari Core wohl eine exaktere CPU entwickelt, die allerdings wohl auf den originalen 68000 beschränkt ist.

      Also ich würde mal sagen für OCS/ECS kannst Du getrost beim Minimig bleiben. Für AGA lohnt sich dann aber ein MiST/MiSTer.
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