Amiga X1000 - schon gesehen?

Es gibt 38 Antworten in diesem Thema, welches 6.172 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Mai 2010 um 00:14) ist von flowerking.

  • Mahlzeit,

    sorry, dass ich den alten Thread wieder ausgrabe, aber ich habe da ein grundlegendes Verständnisproblem der Amiganerdenke.

    Ist es nicht so, dass das aktuelle OS4.irgendwas auf der PPC-Architektur läuft? Deswegen benutzen die doch auch im X1000 so eine dieser eher seltenen CPUs, die auf einem Power5 basiert (aktuell ist Power7, das nur am Rande).

    - Warum kauft sich die Zielgruppe aber nicht einen alten PowerMac mit QuadG5? Die Leistung reicht doch vollkommen. Man sehe sich mal OS X 10.4 (Tiger) auf einem 1.8er G5 an, das ist _richtig_ schnell. Dieses X1000-Dingen wird doch wieder deutlich teurer unter dem Strich werden.

    - Warum gehen diese Boards mit einem uralt-604er und max. 233 MHz für Höllekohle weg? Warum keinen schnelleren iMac für einen Fuffi?

    - Wenn man was schnelles haben will, warum keinen Emulator auf einer billigen Maschine, die selbst emuliert zig mal schneller ist, als dieses X1000-Teil?
    Ich meine, dass es doch sowieso keinen echten Amiga mehr gibt. Was sollen also diese Bastellösungen?

    - Wo ist der Sinn alte Software, die für eine andere Architektur geschrieben wurde auf solchen Maschinen laufen zu lassen? Irgendwann skaliert der Kram doch sowieso nicht mehr für den User bemerkbar. Für mich sieht das so aus, als ob ich auf einem i7 Win 3.11 mit Lotus Smart Suite laufen lassen würde. Man kann damit arbeiten, aber jeder AMD Sempron mit Win7 und OpenOffice ist deutlich bequemer und leistungsfähiger.

    Bitte jetzt keine "Warum leckt sich der Hund die Eier"-Antworten, obwohl ich das selbst für den wahren Grund halte. ;)
    Hilfreich wären Antworten, die mein nicht sonderlich freundliches Bild aktueller Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. in ein besseres Licht rücken würden (reich, doof, verbohrt, humorlos, fanatisch – hey, als reicher, schwuler, missionierender Applefanboy darf ich das schreiben) ;)

    Gruß
    Michael

  • Hi,

    ich denke, das ist so eine "Messias"-Sache. Der Amiga war mal ganz toll (war er auch, ich hab mehrere...) und nun hoffen manche, dass er wieder "aufersteht" und alle PCs, Macs und Ataris überflügelt... ;)

    Ich meine, wenn es Leute gibt, die dafür Geld ausgeben wollen, warum nicht? Ich hab da nichts dagegen. Es gibt auch Leute, die fahren Ferrari. Das halte ich für noch viel unnötiger.

    flowerking

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  • Und willkommen zurück le-friseur, lange nichts mehr grhört von Dir

  • Bitte jetzt keine "Warum leckt sich der Hund die Eier"-Antworten, obwohl ich das selbst für den wahren Grund halte.

    Aber damit hast Du Dir die Antwort doch schon selbst gegeben.
    Einen Emulator benutzen? Oder gar einen Mac? Also bitte... ;)

    Du erzählst wahrscheinlich auch Mantafahrern, sie sollen auf Golf V umsteigen oder die Straßenbahn nehmen.

    CU
    Kratznagel

  • <snobmode:on> Weil unsereins nicht an die Wiederauferstehung glaubt. Elvis ist tot und er kommt nicht wieder. Erfreuen wir uns seiner überlieferten Musik und versuchen ihn besser zu verstehen. Gilt im übertragenen Sinne auch für die Amigas. Es gibt keine Amigas nach dem 4000er. Genausowenig wie es einen neuen VW Käfer oder Scirocco gibt. <snobmode:off> :anonym:angel:argue:zustimm:;)

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  • Ich finde die Idee gar nicht mal so verkehrt.
    Wobei es mir in erster Linie Latte ist ob das Teil Amiga oder Omiga oder Fritz und Frantz heisst.

    Mir persönlich ist der Markt mit IBM Compatible und Mac Rechner zu engstirnig !
    Wenn der X1000 so zum Einsatz kommt wie bei Heise.de beschrieben dann finde ich das schon eine
    sinnvolle Idee den Markt mit dem Rechner und dem Amiga OS zu erobern. Stehen und fallen wird das
    ganze aber wohl mit Preis.

  • <snobmode:on> Weil unsereins nicht an die Wiederauferstehung glaubt. Elvis ist tot und er kommt nicht wieder. Erfreuen wir uns seiner überlieferten Musik und versuchen ihn besser zu verstehen. Gilt im übertragenen Sinne auch für die Amigas. Es gibt keine Amigas nach dem 4000er. Genausowenig wie es einen neuen VW Käfer oder Scirocco gibt. <snobmode:off> :anonym:angel:argue:zustimm:;)

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen.
    Amiga One is ja schon kein echter Amiga mer jedenfalls aus meiner sicht, mag sein der ein und andere schaut das anders aber der Zug den Amiga wieder ins leben zu rufen ist schon längst abgefahren.

  • Mahlzeit!

    den Markt mit dem Rechner und dem Amiga OS zu erobern


    Er... was?!?
    YMMD! :thumbsup:
    Der Preis kann doch nur hoch sein – bei den Stückzahlen, die zu erwarten sind. Ein Teufelskreis.
    Es bleibt aber immer noch die Frage, was man mit einem X1000-Rechner sinnvolles macht. Ausser sie in seine Signatur zu schreiben natürlich.

    Zitat

    Wenn der X1000 so zum Einsatz kommt wie bei Heise.de beschrieben


    Wo? Link? Ich finde auf Heise nix.

    Du erzählst wahrscheinlich auch Mantafahrern, sie sollen auf Golf V umsteigen oder die Straßenbahn nehmen.


    Ja, wenn der X-1000 Manta nur noch in der Stadt zu bewegen wäre und geeignete Tankstellen 800km voneinander entfernt wären.

    Gruß
    Michael

  • Ich persönlich kenne eigentlich keinen Amiga-User, der ausschließlich seinen Amiga nutzt. Es ist halt einfach ein (teures) Hobby; da kann man schlecht die Sinnfrage stellen. Ich persönlich halte von diesem ganzen PPC-Kram eh nichts. Aber man kann damit halt schon ein bisschen mehr machen, als mit einem Classic-Amiga, und es gibt eine kleine aber engagierte Entwickler-Community.

    CU
    Kratznagel

  • Ich habe die beiden Freds mal zusammengeführt. ;)

  • Ich persönlich kenne eigentlich keinen Amiga-User, der ausschließlich seinen Amiga nutzt.


    Ah! Oh! Na, das ist ja mal eine Aussage. Hier im Forum wird es allenthalben so dargestellt (oder ich fasse es so auf), dass "man" Amigas noch produktiv nutzen würde. Ein Beispiel, das mir in Erinnerung geblieben ist, war der Fred vom Camper, in dem gesagt wurde, dass er doch mindestens zwei (Zitat) "respektable Internetmaschinen" hätte (zwei 68030 oder 40). Die Dinger mögen als Newsreader taugen, aber doch net als Browser.

    Um Eure Autovergleich wieder zu strapazieren: Das erinnert mich irgendwie an meinen alten Autobianchi A112 Abarth. Den kann man auch mit 16V-Kopf auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.* puschen, da wäre mir aber der Golf TDI für die tägliche Fahrt zur Arbeit deutlich lieber – und, hey, ich mag den Golf überhaupt nicht.

    *) So hört sich ein Abarth in echt an. In so Videos sieht das ja sonst immer langweilig aus und hört sich doof an. Der Typ im Vido fährt aber wie ein Schisser. Gut passt zum Amiga-Autovergleich der Moment, in dem der die Kiste in voller Fahrt beim Gangwechsel an den Zusatzschaltern versehentlich ausstellt. :bgdev

    Gruß
    m

  • Ah! Oh! Na, das ist ja mal eine Aussage. Hier im Forum wird es allenthalben so dargestellt (oder ich fasse es so auf), dass "man" Amigas noch produktiv nutzen würde.

    Für die eine oder andere Anwendung kann man das ja sogar auch. Und gerade für die PPC-Maschinen gibt es diverse Ports von Anwendungen, die man auch von anderen Plattformen kennt. Gibt es nicht sogar schon den Firefox für OS4?
    Allenthalben? Hier im Forum? Das ist ehrlich gesagt bisher an mir vorbeigegangen. Da sind die Eindrücke wohl sehr subjektiv.

    Ein Beispiel, das mir in Erinnerung geblieben ist, war der Fred vom Camper, in dem gesagt wurde, dass er doch mindestens zwei (Zitat) "respektable Internetmaschinen" hätte (zwei 68030 oder 40).

    Mag sein, aber das ist halt Camper (ohne ihm zu nahe treten zu wollen). :)

    CU
    Kratznagel

  • Ich lese sehr oft "Das ist kein richtiger Amiga mehr". Woran macht ihr das fest?

    Rechner ohne OCS/ECS/AGA-Chipsatz != Amiga?

    Was ist denn letztlich prägender für das Amiga-Konzept gewesen? Die Customchips oder ein Betriebssystem mit präemtiven Multitasking, Autoconfig und niedrigen Anspruch an Hardware-Performance?

    Meiner Meinung nach waren die Customchips zu der Zeit notwendig und die einzige Chance ein solches System auf die Beine zu stellen, weil es keine Hersteller von Spezialchips gab, so wie wir sie heute kennen (NVidia, ATI, Creative, Realtek usw.). Ich wage aber die These, dass wenn es zu dieser Zeit sowas wie PCI und eine brauchbare Palette von Third-Party-Chips gegeben hätte, wäre das Amiga-Konzept davon nicht unbeeinflusst gewesen.

    Mal angenommen, Commodore wäre hochprofitabel und weitsichtig gewesen und hätte rechtzeitig die Amiga-Linie aktualisiert. Meinetwegen mit AAA und/oder der nebulösen HPPA-Architektur. Dann dürfte das nach gängiger Meinung kein "richtiger" Amiga mehr geworden sein, oder?

  • Nö, dann würde sich die Frage heute gar nicht stellen und dieses Board würde in seiner jetzigen Form, zum jetzigen Sinn und Zweck und mit den jetzigen Usern nicht existieren.
    Dann wäre commodore.de die Anlaufstelle für allen Computerkrams und nicht microsoft.de .

    Geht es nicht mehr um diese dramatische Geschichte? Vom genialen System welches seiner Zeit voraus wahr und dessen ekelhaften Untergang bedingt durch Commodores Unfähigkeit auf den Markt zu reagieren?
    Und um die andere Frage zu beantworten: Amiga bedeutet für mich vor allem eins: Papas erster Computer an dem ich spielen durfte und damit vor Freunden angeben konnte, die "nur" einen C64 hatten. Das das System viel mehr kann "erlebe und entdecke" ich erst heute.

    Und: Ja! Für mich gehören Gary, Denise, Lisa, Paula, Buster, Ramsey, Agnus und alle anderen der Chip-Familie zum Amiga, genauso wie Commodore. Ich betrachte es als abgeschlossenes Thema der Computergeschichte mit genialiem Höhenflug und desaströsem Ende. Der Lebenslauf eines Rockstars eben.

    Klingt resigniert? Ist es auch! Ich bin der Anischt, dass MS nur noch durch ein echtes Debakel zu Fall gebracht werden kann. Apple und die anderen Konkurrenten sogen dafür, dass MS nicht auf hohem Rosse einschläft und stets weiterentwickelt. Mal Vorreiter ist, mal "Hinterherläufer" ist.

    Achja, das alte Thema ^^ Die Frage nach dem Sinn^^

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  • Mag sein, aber das ist halt Camper (ohne ihm zu nahe treten zu wollen).


    Ne, ne, er meinte, dass er keinen INet-Rechner mehr habe. Irgendwer meinte verwies dann auf seine "Internetmaschinen".

    Woran macht ihr das fest?


    Dass er nicht von Commodore kommt?

    Ja, nein, schon klar, der Amiga kam von Amiga. Aber da war er ja noch ein Telespiel. So weit ich weiss, wurde er ja erst durch C= zum echten Computer.
    Heutzutage – absolut meine eigene, sehr sarkastische Meinung – kommt fast alles für den Amiga (und Commodore) von kleinen Verbrechern, die Kohle abgreifen wollen und mit den Hoffnungen der Fans spielen.
    Seit 15 Jahren steht der Amiga vor dem ganz großen Comeback – aber dem ganz, ganz großen.
    (genauso wie Linux auf dem Desktop vor dem Durchbruch steht, gell?)

    Wie das mit Portierungen auf AmigaOS ist, weiss ich nun echt nicht. Wenn das so ist wie mit dem FF vor Jahren auf OSX, dann *hust* *hust* nunja... kann man das ganze auch gleich emulieren. Erst die Forks mit nativen PPC-Code (Camino) waren flüssig benutzbar.

    Was habe ich denn von einem OS, für das es kein echte Alleinstellungsmerkmal gibt?
    Schlanker Code? Weiss ja net. Wenn man sich OSX 10.5.x ansieht, dass mal eben 11 GB auffer Platte nimmt, aber trotzdem flotter als XP und Vista läuft,... ausserdem haben heute selbst 150,- EUR-PCs genug Power für jedes OS.

    Wobei wir beim Knackpunkt Preis sind. Ich kann keine negative Preisentwicklung bei PC-Hardware entdecken, seitdem Apple auf x86 umgestiegen ist und so eine alternative Plattform sterben liess (eigentlich ja IBMs/PPC-Konsortiums Schuld). Heute zahle ich für ein AiO-System (Atom-Board) ca. soviel wie seinerzeit für eine Soundblaster-Karte alleine.

    Will sagen: Amiga ohne x86 wird nichts werden. Den zigfachen Aufpreis zahlen nur Freaks, das verhindert nachhaltig jeden Marktanteil.

    cu
    m

    Edit:

    Zitat

    Dann wäre commodore.de die Anlaufstelle für allen Computerkrams und nicht microsoft.de .


    Aber das ist doch Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. 8|

  • Zitat

    Und: Ja! Für mich gehören Gary, Denise, Lisa, Paula, Buster, Ramsey, Agnus und alle anderen der Chip-Familie zum Amiga, genauso wie Commodore. Ich betrachte es als abgeschlossenes Thema der Computergeschichte mit genialiem Höhenflug und desaströsem Ende. Der Lebenslauf eines Rockstars eben.


    Full Ack! Sehr schön formuliert! :zustimm:

    Allerdings finde ich es nicht "schlimm" wenn die, die die Kohlen dafür über haben, ihr Hobby mit in unsere Zeit nehmen. Aber mit dem was ursprünglich (!) - sprich damals(tm) den Amiga ausmachte, damit hat diese moderne Technik nichts mehr gemein.
    Dieses Projekt ist für mich was Ähnliches wie dieser vermeintlich neue Brotkasten - unterm Strich braucht das nicht wirklich jemand - das kaufen die die es HABEN wollen.

  • Will sagen: Amiga ohne x86 wird nichts werden. Den zigfachen Aufpreis zahlen nur Freaks, das verhindert nachhaltig jeden Marktanteil.

    Irgendwie ist es doch so, dass nichts im Heimbereich ohne X86 noch eine Chance hat. Heute bedeutet doch Homecomputer automatisch X86 Hardware. Der einzige Unterschied ist noch, ob Windows, Linux oder Mac OS X drauf läuft. Ein Hersteller, der versucht etwas anderes am Markt in einigermaßen Stückzahlen zu etablieren hat da fast keine Chance. Es gab ja immer mal Versuche oder Ankündigungen, aber das verlief alles im Sande, egal ob die Rechner NeXT, BeBox, Milan oder eben auch Amiga hiessen. Selbst Sony, die bei jeder PlayStation angekündigt hatten: "Wir machen auch 'ne Workstations draus", hat doch letztlich die Finger davon gelassen. (ja, es gibt Blades mit Cell-Prozessor für irgendwelche IBM-Server, aber das zähle ich jetzt mal nicht) Als die PS2 rauskam, hatte ich noch gedacht: Das als "offener" Rechner könnte was werden...
    Mit den "Pads" gibt es ja seit kurzem sozusagen eine neue Geräteklasse. Da könnte sich eventuell vielleicht ARM statt X86 durchsetzen. Aber auch da werden einige Hersteller X86 nehmen, weil das funktioniert ja schon seit fast 30 Jahren. Ausserdem ist es inzwischen den meisten Leute heute egal, was in den Rechnern drin ist. Hauptsache, es funktioniert.
    Amiga ist so ein bisschen wie Punk: War "damals" neu, toll und aufregend, ist aber vorbei und wird durch Wiederbelebungsversuche nicht besser.

    flowerking

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  • egal ob die Rechner NeXT


    Ja, das war ja klar, denn Jobs kam ja auch aus "der Ecke" :smile:
    Damals waren die 68k & PPC ja noch auf Augenhöhe mit Intel, aber irgendwie klappe es nie aus dem G5 einen Mobilprozessor zu machen und aus dem Power6 eine Desktop-CPU. Dass Apple der Kragen geplatzt ist, war doch kein Wunder.
    Manchmal habe ich den Eindruck, dass das PPC-Konsortium Apple nie geglaubt hat, dass die wechseln würden/könnten. Aber offenbar hatten die ja von Anfang an OSX in der aktuellen Version immer auch auf x86-Hardware am Start. Wo gab es denn sonst einen so geschmeidigen Wechsel von einer Architektur zur anderen? Ich merke bis heute kaum etwas von zwei getrennten Welten mit meinem PB und dem Hackintosh.

    Leider habe ich nie ein NT auf PowerPC-Basis oder Alpha(?) gehabt. Hätte mich interessiert, wie dort die Programme liefen. Soweit ich weiss, lief die PPC-Version net auf Apple-Hardware. Strange.

    Zitat

    Aber auch da werden einige Hersteller X86 nehmen, weil das funktioniert ja schon seit fast 30 Jahren.


    Klasse, oder? Das ist doch der Beweis für die These, dass Schweine prima fliegen können, wenn man nur genügend Druck dahintersetzt. :bgdev

    Gruß
    m


  • Manchmal habe ich den Eindruck, dass das PPC-Konsortium Apple nie geglaubt hat, dass die wechseln würden/könnten. Aber offenbar hatten die ja von Anfang an OSX in der aktuellen Version immer auch auf x86-Hardware am Start. Wo gab es denn sonst einen so geschmeidigen Wechsel von einer Architektur zur anderen? Ich merke bis heute kaum etwas von zwei getrennten Welten mit meinem PB und dem Hackintosh.

    Leider habe ich nie ein NT auf PowerPC-Basis oder Alpha(?) gehabt. Hätte mich interessiert, wie dort die Programme liefen. Soweit ich weiss, lief die PPC-Version net auf Apple-Hardware. Strange.

    Lange bevor NeXT von Apple aufgekauft wurde, konnte man OpenStep für X86 kaufen. Das wusste das PPC-Konsortium auch, Apple gehörte da nämlich selbst dazu. Aber IBM hat lieber Chips für WII und PS3 hergestellt. Damit war wohl mehr zu verdienen. Ausserdem hatte Apple schon Erfahrung im Wechseln von Architektur. Die hatten ja schon mal von M68k nach PPC gewechselt. Deshalb ging das ziemlich reibungslos.

    NT hab ich auch nie auf was anderes, als X86 gesehen. Irgendwie hatte Microsoft nie Interesse, etwas anderes als X86 zu unterstützen. Ich hab mal in einer Firma gearbeitet, da hatten wir eine IBM-PPC-Maschine, auf der OS/2 lief. Das war aber nicht so stabil und hat auch Unmengen an Speicher gebraucht - nämlich 64 MB. Ein gut ausgestatteter PC kam da mit 16 MB aus.

    flowerking

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