Video zu RGB Chip

Es gibt 38 Antworten in diesem Thema, welches 16.511 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. August 2010 um 21:29) ist von Steve_Jay.

  • Hallo,
    Ihr müsst mir mal helfen, irgendeiner hat hier bestimmt den Plan.

    ICH SCUHE EINEN CHIP der mir Compsite oder S-Video zu RGB macht. soweit ich weis müsste es da as geben.
    aber ich will jetz keine dieseer doofen Converter boxen haben. die machen ienfach nen fießes bild in den günstigen Pries klassen, und sind zu groß im gesamten.

    danke

    ich habe an anderer stelle gesucht und sowas gefunden, nur ich denke der ist zu "overpower" für meinen zweck.
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  • Das könnt das sein wonach du suchst :
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    ... ist gleich mit Beschaltung und sieht nicht zu aufwendig aus


    mfg FR34K :juhu:

  • Der TDA8362 wird schon lange nicht mehr hergestellt, weil diese Aufbereitung heutzutage in viel höher integrierten Schaltungen gemacht wird. Das Extrahieren von RGB aus S-Video ist auf jeden Fall mit einem Grab an Op-Verstärkern, der passenden delay-line und einer eng einstellbaren PLL machbar.

    Die eng einstellbare PLL ist notwendig, weil man nur ein paar wenige Schwingungen am Anfang einer Zeile hat, sich auf den 4,43MHz-Farbträger zu syncronisieren. Hier kommen üblicherweise VCOs mit Kapazitätsdiode zum Einsatz - ein solcher VCO ist in der Regel aber mit einer einfachen 5V-Versorgung nicht zu machen (zumindest nicht, wenn man mit Feld-Wald- und Wiesenbauteilen auskommen möchte).

    Die Frage wäre deswegen zuerst, ob die Schaltung für den C64 sein soll, oder ob sie universell sein soll. Wenn's nämlich für den C64 ist, kannst Du schonmal den Farbträger im Inneren des Computers abgreifen und somit den ganzen Schmu mit der PLL sparen. Dann kommen Luma und Chroma auf nur ganz wenigen Levels aus dem Chip heraus: Neun Luma-Werte und vier Colour-Winkel, das ist mit ein paar Op-Amps und Widerstandsleitern recht flott erfasst und digitalisiert.

    Die digitalen Werte haben zusammen 6 Bit Information, also "mehr als überschaubar" (zumal da reichlich Werte bei sind, die nicht vorkommen können, schließlich hat der 64er nur 16 Farben). Du könntest eine YUV->RGB Tabelle in einem Eprom ablegen, und mit einer R2R-Leiter einen DA-Wandler bauen (wie das geht hatte ich Dir auf der Evoke schonmal erklärt).

    Beim Abgriff des Colour-Winkels wird's wahrscheinlich ein bischen tricky, weil der mit dem Farbträger moduliert ist. Eine Delay line digital zu bauen ist bei der geringen Datenmenge sicher auch kein Problem (kleines S-Ram), aber es ist schon ein Stück Aufwand, wenn man's mit diskreten Halbleitern machen will. Es ist aber *ganz* sicher ein Projekt, das Dir reichlich über den Aufbau des TV-Signals beibringt :smile:

    Jens

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  • PAL Decoder bekommt man hie und da noch als Restposten, z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. .
    Die Frage ist, ob die Anwendung den Aufwand rechtfertigt. Ich hoffe dass Du nicht nur ein "Amibilight" bauen willst (-;

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  • Die Frage ist, ob die Anwendung den Aufwand rechtfertigt. Ich hoffe dass Du nicht nur ein "Amibilight" bauen willst (-;


    Jap, ich möchte gern eine Amibilight Unterbodenbeleuchtung für meinen voll Verchromten C64 bastlen weil nur mit den SID-Subwoover sieht das Sch*** aus :P

    Nein, es geht um ein Display.

    Die Frage wäre deswegen zuerst, ob die Schaltung für den C64 sein soll, oder ob sie universell sein soll.


    Jap es soll in erster Line für den C64 sein, und das Format anpassen,
    ich hatte jetz wieder dieses Schw*** "Big BEN tft Playstation2 ding" in der Hand. Was du auf der evoke mir erklärt hast hab ich auch nur noch halb drin.
    Ich hab eben mal hier und da gehört das es komplett Bauteile gibt die mir einfach das Format wandeln, mit 5V Versorgung und keinem weiterm Stress.
    Verschiedene lösungen gibt es auch für dier "Playstation Portable".
    Meien Anfägliche euphorie das ding in farbe zum laufe zu bekomen ist mit den Anschlus an ein VGA ausgang dann auch wieder runter gegenagen. Jetz hab ich mich aber wieder besonnen das ich es eigendlich an C64 haben wollte.
    Mein wunsch ist das ich das display mit verschiedenen eingangs Quellen nutzen kann. und das auf einer sehr einfache und Kompakte art und weise.
    Wenn jetz am C64 rumgebastelt werden musst um ein RGB signal raus zu holen, dann vll lieber am display basteln und sehen was da aus dem RGB+Sync das endsignal auf den TFT macht.
    Das enfernt sich dann natürlich wieder von "mal einfach machen"

    Jens, kann ich im Chamäleon ein RGB abgreifen ??? :D

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  • Zusatz:
    generell würde es ja reichen das Display anzusteuern und nicht die gesamte Elektronik auf der platine mit zunutzen.
    das display ist ein Toshiba TFD40W11-B.

    Angeblich die belegung:

    [in] logic power (5V)
    2[in] horiz sync input
    3[in] vert sync input
    4[out] signal voltage / phase inversion control out
    5[in] ground Vss (0V)
    6[in] R video
    7[in] G video
    8[in] B video
    9[in] common voltage input
    10[in] Vbb (13V)
    11[in] Vgg (25V)
    12[out] common voltage / phase inversion control output
    13[in] Vss (0V)
    14[in] NTSC/PAL selection
    15 NC
    16 NC

    ich sehe schon das geht wieder so los wie an anfang... :wand

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  • Jens, kann ich im Chamäleon ein RGB abgreifen ???

    Ja, sogar ohne es zu öffnen und ohne den Computer zu öffnen. Am VGA-Ausgang kommt RGB-analog raus, außerdem HSync und VSync in programmierbarer Polarität. Grundsätzlich kann die Ausgabe-Einheit von Chameleon auch so umprogrammiert werden, dass andere Frequenzen als VGA 'rauskommen, also theoretisch auch ganz schnödes 15kHz-Video. Es ist also ne einfache, aber recht teure Lösung für Dich.

    Der TDA3560 könnte tatsächlich für Dich passen, Applikationsschaltung findest Du hier:
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    auf Seite 7. Mit 5V kommt der aber auch nicht aus, er braucht 12V (hätte ich bei dem Analog-Kram aus den 80er Jahren auch nicht anders erwartet). Das Display muß dafür natürlich die Frequenzen können, die der C64 ausspuckt. Weißt Du da was Genaueres?

    Jens

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  • mhh... 12V könnte ich mir doch aus den 9V AC wandeln ? ich in einem alten Schaltplan "Userport zu RS232" wird das auch gemacht.
    was spuckt der C64 den für ne fequenz aus ? bei dem Display hab ich keien ahnung, da im Internet sich kein datenblatt finden lässt.

    was will mir Pin 14 NTSC/PAL am display sagen fequenz wahl ?

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  • Nicht Frequenz-, sondern Normwahl. Klar ist das 'ein Chip, der S-Video in RGB wandelt'. Zur kompletten Schaltung gehören aber noch ein gutes Dutzend teils nicht ganz trivialer Bauteile. Vor allem sidn die Dinger darauf getrimmt, innerhalb eines Fernsehgerätes zu arbeiten- Du wirst wahrscheinlich den Super-Sandburg-Impuls nachbasteln müssen... im Fernseher kommt der quasi gratis aus den Zeilen- und Bildsynchronstufen raus. Die wiederum brauchen den Zeilen-Rückschlagimpuls der Ablenkspule... in Deinem Wandler ist aber keine Ablenkspule. Deswegen enthalten käufliche RGB-Wandler oft ein anscheinend nutzloses Ablenk-IC mit drangepfriemeltem Monoflop... nur um dieses eine dappiche Signal zu erzeugen.

    Bah.

    Tip am Rande: alle nötigen IC und die PAL-Verzögerungsleitung finden sich in (FBAS-) Farbmonitoren. Ein 1084 mit Defekt im Hochspannungs- oder Leistungsteil kann also ganz gut als Teilespender dienen.

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
    Abweichungen aufgrund des technischen Fortschritts oder individueller Vorlieben vorbehalten.

  • OK, ich hab dieses besagte Display mit dem Tochiba tft.
    die wahrscheinlich beschaltung des tft steht oben.
    Das ganze Display hat natürlich eine steuer platine, auf der ja auch die verschiedenen spannungen erzeugt werden.
    dies hat als eingang RGB+Sync (4 Adern).
    jetz ist die frage welcher Weg mir weniger Steine in den weg wirft ?
    -das Toshiba panel versuchen anzusteuern?
    oder
    -die Steuerplatine mitnutzen und das signal vorher wandeln?
    (oder - die hälfte der steuerplatine verwursten und irgendwo mittendrin das Signal einspeisen)

    wie ich das sehen läuft die einfache s-video in chip und RGB raus option nicht.

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  • Du hast weiter oben was geschrieben von "Anschluß an VGA versucht" - was ist dabei herausgekommen?

    Grundsätzlich sollte ein Amiga als Signalquelle erstmal herhalten, damit Du das Display selbst erstmal in Betrieb nehmen kannst. Der liefert genau die Signale die Du scheinbar brauchst, aber eben auch in den Frequenzen, die der C64 liefert (PAL, also 15khz horizontal und 50Hz vertikal). Wenn das klappt kannst Du weiter überlegen und hast erstmal kaum Geld für Teile ausgegeben.

    Jens

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  • Nehme an Ihr kennt diesen Thread schon? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Mir wäre das, glaube ich, ein bischen zu viel Aufwand für ein 4" Display dieser Qualität. Andererseits kann man sicher einiges dabei lernen. Insofern bewundere ich Euren Elan!

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  • uiii.. habe jetzt locker 90 Minuten in dem mikrocontroller.net Thread gelesen und bin noch nicht durch. Im letzten Drittel geht es kaum noch um das 4" Display, aber ich hab' jetzt genug Infos um zu sagen: Das Display wäre schlechter als der SX64-Monitor. Es hat für den C64 viel zu wenige Pixel, die Angaben vom Hersteller/Verkäufer sind stark geschönt.

    Scheinbar gibts noch ne Host-Schaltung für ne PS2, die FBAS nach RGB wandelt und auch die notwendigen hohen Spannungen erzeugt - die kann man für den C64 gleich mitbenutzen. Aber man wird nicht viel erkennen, es wird schon mindestens ein *echtes* 380x300 Pixel-Display sein müssen. Da die Zahlen in der Regel geschönt sind, würde ich nach einem VGA-Display schauen, also 640x480.

    Jens

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  • LOL Jens,
    da hast du schneller gelesen als ich, aber ich bin durch! so fühlen sich also Viereckige augen an :pinch: .
    Ja jetz hab ich auch fast die schnautze voll, da auf Microcontroller.net ja generell von ner fbas ansteuerung abgeraten wird. bzw sich im besagten lezten drittel das Topic dreht.
    aber schon das man hier evtl mit der farge nach Fbas/YundC/Composit weiter machen kann.

    das Thema ist, ich habe eben 2 dieser displays (von Tobi auf der evoke) bei mir liegen. Endweder mach ich da was draus oder es gibt nen Weinachtsgeschenk für den ders haben will ^^
    und ich würd es gern am c64 haben auch wenn das bild schlecht ist, wen man demos drauf sehen kann find ich es schon ok.

    den Ansats den du Jens hast, hab ich beim lesen zwischen der Zeilen auch gesehen, den Teil zum erzeugen von RGB aus fbas auf der plaine zu nutzen.

    meine versuche mit VGA sahen so aus das ich aus den Vsync und Hsync ein V/Hsync mittels XOR gate gefuddelt habe (schaltung aus den netz) aber natürlich keinen erfolg, weil ich die fequenc der Grafikkarte nich ändern konnte.
    der anstaz ist aber auch unnötig da na das getrente sync auch mitten auf der Platine Anlöten kann und da irgendiwe erfolg hatt, aber nur mit Doppelbild.

    nur habe ich mitlerwiele das gefühl das ich das alleine das nicht hinbekomme.

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  • auch wenn jetz in einem Anderem Thread die frage nach RGB out am C64 bearbeitet wird. will ich doch noch versuchen das Display in Farbe an den C64 zu bekommen.

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    ich hab mal das bild in miesester Qualität hochgeladen und die beschriftungen der bauteile, die ich für wichtig halte , daneben geschrieben, (wichtig find ich nur den mitleren und evtl den kleinen rechts, aber evtl könnend die andern auch was)
    Frage ist ja: kann ich da mittendrin irgendwo ein Fbas signal einschleusen.

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  • Ich kann Dir jetzt nicht genau bei deiner technischen Schaltung helfen aber wäre für dein Vorhaben nicht ein Cardisplay mit Videoeingang besser geeignet ? Sowas hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Hab mir jetzt nicht alles in diesem Thread 100%ig durchgelesen - aber da ich grad beim Tüfteln an einem XBOX-Display drauf gestoßen bin:

    Das Teil hat einen Composite-Eingang, und noch den XBOX-üblchen Stecker. Dieser ist so belegt, dass er (mangels XBOX nicht so sicher feststellbar grad) SVIDEO- oder direkt RGB-Signal an den Monitor gibt. Auf der Anschlußplatine sind ein paar Teile verbaut, die vielleicht ja dem Thema "Video zu RGB" hilfreich sein könnten, daher dachte ich mir, stelle ich euch einfach mal die Links zu den Datenblättern hier rein ;)

    - LM1881, Video Sync Separator - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Zitat


    The LM1881 Video sync separator extracts timing information including composite and vertical sync, burst/back porch timing, and odd/even field information from standard negative going sync NTSC, PAL* and SECAM video signals with amplitude from 0.5V to 2V p-p. The integrated circuit is also capable of providing sync separation for non-standard, faster horizontal rate video signals. The vertical output is produced on the rising edge of the first serration in the vertical sync period. A default vertical output is produced after a time delay if the rising edge mentioned above does not occur within the externally set delay period, such as might be the case for a non-standard video signal.

    - M52045FP, PAL Video Chroma Signal Processor - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Zitat

    The M52045FP is a semiconductor integrated circuit for video signal processing that has been developed for PAL system liquid crystal (LCD) color TV. This IC has a built-in luminance signal processing circuit and color processing circuit, wich is employed to convert a composite video signal to an RGB signal.

  • Hallo da ich mich auch für das Thema interessiere bin ich noch über folgende Seite gestossen, ist evtl auch hilfreich...

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    :winke:

  • ich hole das mal hervor weil die Chips die ich für diese Aufgabe kenne (TBA 520, TAA 630 S o.ä.) leider ziemlich veraltet sind und das Thema immer wieder hochkommt..

    Jens schrieb weiter oben:

    Zitat

    Beim Abgriff des Colour-Winkels wird's wahrscheinlich ein bischen tricky, weil der mit dem Farbträger moduliert ist. Eine Delay line digital zu bauen ist bei der geringen Datenmenge sicher auch kein Problem (kleines S-Ram), aber es ist schon ein Stück Aufwand, wenn man's mit diskreten Halbleitern machen will. Es ist aber *ganz* sicher ein Projekt, das Dir reichlich über den Aufbau des TV-Signals beibringt :smile:

    Da ich zur Zeit nur noch einen RGB-Monitor (CRT) zur Hand habe und somit weder VIC noch TED-Bilder darstellen kann, spiele ich immer wieder den Gedanken durch einen FBAS- oder S-Video-zu - RGB Wandler zu bauen.

    Wie bei mir üblich, müsste es mit einfachsten Mitteln sein. Wie Jens schon oben schrieb, würde ich versuchen die redundanten Zustände nach der Digitalisierung zu nutzen, ausserdem möglichst TTL-Bauteile.

    Zwei Gedanken hierzu:
    Den Gedanken den Farbhilfsträger aus den 17,73 Mhz Quarzfrequenz abzuleiten hatte ich auch schon. Dann braucht man im Grunde diese ganzen Farbdecoderchips nicht, die den Burst auswerten - die Qualität würde sicherlich besser.
    Die Farbmodulation ist eine Quadratur-Amplitudenmodulation mit unterdrücktem Träger. Vielleicht ist es gar nicht so tricky, die zu demodulieren. Bei Phasenwinkel Null und 180 Grad ist z.b. Farbsignal U (B-Y) dran, bei Phasenwinkel 90 und 270 Grad ist V an der Reihe. Normal , also z.b. mit einem Dioden-Ringmodulator, werden nur zu den Kuppen dieser Signale die Dioden kurz aufgemacht, und das Signal dazwischen ergibt sich durch die Tiefpasswirkung als "weicher Verlauf" zwischen U und V, enthält somit Information beider Signale anteilig. Durch eine Demodulation mit einem (genauer: 2, phasenversetzt) ebenso weichen Sinus bekommt man beide Signale kontinuierlich über die Zeit.

    1. Ich vermute, [Vermutungs-Modus EIN] dass Commodore aber einfach digital vorgegangen ist, also alles zwischen 0 und 89 Grad dem U -Signal zuteilt und zwischen 90 und 180 Grad nur V auf den Chroma-Ausgang durchschaltet , dass dies im Wechsel mit einer Umschaltfrequenz von 8,85 Mhz geschieht (das simuliert die Quadratur, also die 90 Grad Phasenverschiebung zwischen U und V, zwischen "Rot-Y" und "Blau-Y") und dass beide Signale mit 4,43 Mhz umgepolt werden (= Amplitudenmodulation mit unterdrücktem Träger) sowie V mit der halben Zeilenfrequenz zusätzlich umgepolt wird (wegen PAL.)
    Zeitliche Abfolge etwa:
    +U +V -U -V +U +V -U -V ...
    in ungeraden Zeilen dann:
    +U -V -U +V +U -V -U +V ...

    Obwohl somit zu jeder Zeit nur 1 Farbinformation verfügbar wäre, könnte man aufgrund der nur 6 bit insgesamt incl. Grautönen dennoch (evtl. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) die allermeisten Farben trennen, die genannte Ausnahme wäre nicht schlimm weil die Trennung immer noch viel besser wäre als bei normalem FBAS.

    2. Wenn man das ganze als Simple-PAL deklariert müsste man sogar ohne Verzögerungsleitung auskommen? (Hauptsache der Sandcastle-Impuls würde rekonstruiert, für die zeilenweise Extra-Umpolung von V. Aber mit einem 74 HC74 müsste das zu schaffen sein.)
    [Vermutungs-Modus AUS]

  • Nachdem solche Geräte bereits exisitieren und zwischen 10 und 60 Euro erhältlich sind, sehe ich wenig Erfolg an so einem Projekt.

    Bei Pollin gibt es ein Gerät um 29 Euro dass sehr gut funktioniert, habe es mit eigenen Augen gesehen. Bin stark beim Überlegen ob ich da zuschlagen sollte ...


    Bisher arbeite ich mit einem 5 Euro USB Teil, das funktioniert auch so lala. jedenfalls besser als der Video-In von meinem Aldi Rechner.

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