Kaufberatung Lötkolben für Leiterbahnen löten und allgemeine Tipps

Es gibt 77 Antworten in diesem Thema, welches 13.806 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. November 2018 um 20:17) ist von Schmitti.

  • Zu dem Löten auf der Tastaturplatine, ich habe damals "Ace" davor gewarnt so etwas zu löten, aber leider war ich einer von wenigen der im davon abgeraten hat und jetzt meint er es liege wohl am Lötkolben :(

    Das war die Frage...ja.

  • Na wg. meiner Strippe :bgdev

    Stimmt, jetzt, wo Du es sagst...
    Wozu soll die Strippe denn gut sein? Gibt es keine andere Möglichkeit, das Problem zu lösen?

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  • Was denn? das ist ne stinknormale Tastaturplatine aus FR2.
    FR2 hat den Nachteil das die Leiterbahnen nicht so gut kleben und man nicht so heiss oder lange
    darauf rumbraten könnte wie bei FR4.

    @ACE: ich würde Dir empfehlen entweder das löten auf der klassischen Methode zu lernen,
    und ich bin mir sicher das Du es danach selber machst, oder deine spezielle
    Anforderung an erfahrene Leute abzugeben.

  • @ACE: ich würde Dir empfehlen entweder das löten auf der klassischen Methode zu lernen,
    und ich bin mir sicher das Du es danach selber machst, oder deine spezielle
    Anforderung an erfahrene Leute abzugeben.

    JMP$FCE2:
    Auch wenn ich wiederholt sabbel : Löten ansich stellt für mich kein Problem da. Leiterbahnen zu löten, ist aber etwas anderes.

    AntaBaka: Mein Ziel ist es den Zehnerblock abzusäbeln, da dieser nicht gebraucht wird. Da die F-Tasten aber auf diese Seite mitdrauf sind, muss ich diese Tasten überbrücken. Dazu meine Strippen. Dummerweise gibst da kaum Lötbrücken.

  • AntaBaka: Mein Ziel ist es den Zehnerblock abzusäbeln, da dieser nicht gebraucht wird. Da die F-Tasten aber auf diese Seite mitdrauf sind, muss ich diese Tasten überbrücken. Dazu meine Strippen. Dummerweise gibst da kaum Lötbrücken.

    Hm... und an die Kabel direkt kommt man nicht dran?
    Ich meine... wo führen die Bahnen denn hin? Da gibt es doch einen Anschluss am anderen Ende... der in einen Stecker mündet... da müssen doch Lötpunkte sein... auf dem Photo sehe ich die doch...

    Also: die Lücke mit Leitsilber flicken. Dann die Lötpunkte verwenden, statt der Leiterbahnen...

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  • Hab hier mal die komplette Abbildung hochgeladen.

    Das eine Bild ist die komplette Abbildung mit Zehnertastatur. Das andere Bild zeigt die nötigen Brücken für meine Modifikationen (F-Tasten verlegen). Lötpunkte sind da keine , die ich nutzen kann.

  • Mal eine bescheidene Frage: erst vor ein paar Tagen wurde hier im Forum ausdiskutiert, wie man lötet und worauf es ankommt. Da wurde auch schon ziemlich viel Unsinn verbreitet und jetzt schon wieder??? Warum hält sich so hartnäckig das Gerücht, 300°C wären eine optimale Löttemperatur? Bleihaltiges Lot lötet man mit 370°C, bleifreies noch heißer. Und zwar unabhängig von der Breite der Leiterbahn oder der Größe des Lötpads. Nur wenn der Lötkolben zu schwach ist und man eine große Massefläche hat, stellt man noch heißer, damit die Spitze nicht 'festfriert'. Wer wissen will, warum man heiß und kurz lötet, kann den Thread von vor ein paar Tagen nochmals ausgraben, das schreibe ich jetzt nicht schon wieder. Ansonsten wärs einfach hilfreich, auf Leute zu hören, die sich auskennen wie Jens (Wiesel), anstatt mit phantasievoll zusammengereimtem Halbwissen Anfänger zu verunsichern.
    Zum Thema Mercedes-Lötkolben: Wers gern noch komfortabler haben möchte, greift statt zur Magnastat-Lötstation zu einer geregelten Station von Weller mit LR20 oder LR21 Lötkolben. Da hängt dann die Temperatur nicht von der Spitze ab, sondern kann je nach Bedarf an der Station eingestellt werden. Stationen mit Digitalanzeige sind für normale Lötarbeiten unnötig, die kosten nur viel Geld.

    @ACE: für solche Aufgaben ist sehr gut 'Fädeldraht' oder dünner, an den Enden vom Lack befreiter Kupferlackdraht geeignet. Der ist deutlich weniger starr selbst wie irgendwelche Litzen und reduziert die Gefahr das Abreißens der Leiterbahn deutlich. Löten sollte man da allerdings nicht nur der Spur nach können.

  • Lötpunkte sind da keine , die ich nutzen kann.

    Glaube ich nicht.
    Miss doch mal die Leitungen durch.
    Ich bin mir sicher, dass alle in einem Lötpunkt enden und somit verwendbar sind.

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  • Mal eine bescheidene Frage: erst vor ein paar Tagen wurde hier im Forum ausdiskutiert, wie man lötet und worauf es ankommt. Da wurde auch schon ziemlich viel Unsinn verbreitet und jetzt schon wieder??? Warum hält sich so hartnäckig das Gerücht, 300°C wären eine optimale Löttemperatur?


    Ich hatte einige Beiträge vorher im Thread schon darauf hingewiesen, dass man mit mehr als 300 °C löten sollte. Wenn man eine ordentlich geregelte Lötstation hat, tun es 350 °C aber sehr gut. Wenn der Lötkolben beim Löten einer etwas größeren Massefläche o.ä. sofort seine Temperatur verliert, weil man eine schlechte oder garkeine Regelung hat, kann man dem sicherlich mit einer etwas höheren Temperatur entgegenwirken. Dass bleifrei mit höherer Temperatur gelötet werden muss, ist klar.

    Zitat


    Zum Thema Mercedes-Lötkolben: Wers gern noch komfortabler haben möchte, greift statt zur Magnastat-Lötstation zu einer geregelten Station von Weller mit LR20 oder LR21 Lötkolben. Da hängt dann die Temperatur nicht von der Spitze ab, sondern kann je nach Bedarf an der Station eingestellt werden. Stationen mit Digitalanzeige sind für normale Lötarbeiten unnötig, die kosten nur viel Geld.


    Ich habe vor Jahren eine eher günstige Lötstation mit digitaler Anzeige gekauft und bin damit immer noch sehr zufrieden. Das Gerät hatte damals im Angebot gerade mal 50 € gekostet und hat zudem eine angenehm kurze Aufheizzeit und die Temperaturregelung funktioniert für mein Empfinden sehr gut. Dass Weller Lötstationen hochwertig sind streite ich nicht ab, aber sie sind eben auch sehr teuer und man kann auch durchaus mit günstigeren Geräten gut auskommen.

  • Glaube ich nicht.
    Miss doch mal die Leitungen durch.
    Ich bin mir sicher, dass alle in einem Lötpunkt enden und somit verwendbar sind.


    Vor dem Durchkratzen bin ich mir da auch sicher. Aber sein Ansinnen ist wohl, eine Bahn durchzutrennen und auf dem anderen Teilstück als dem mit Auge zu löten.

    Zitat

    Dass Weller Lötstationen hochwertig sind streite ich nicht ab, aber sie sind eben auch sehr teuer und man kann auch durchaus mit günstigeren Geräten gut auskommen.


    Ack. Besonders als Gelegenheitslöter. Wer sowas aber jeden Tag benutzt, sollte das beste benutzen, was er kriegen kann.

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  • Vor dem Durchkratzen bin ich mir da auch sicher. Aber sein Ansinnen ist wohl, eine Bahn durchzutrennen und auf dem anderen Teilstück als dem mit Auge zu löten.

    Bleib doch bitte beim Thema und schreib nicht solch ein blödsinn.

  • Aber gleich mit teuren Mitteln auf so eine simple Aufgabe losgehen?


    Eine gebrauchte Magnastat ist für rund 15,- EUR zu haben, die notwendigen Ersatzteile um sie wirklich neuwertig zu machen kosten nochmal nen 10er. Für China-Spielzeug gibst Du mehr aus und hast geringere Qualität.

    Eine C128-Tastatur ist - wie wir hier lesen - leicht kaputt gemacht. Die Teile werden auch nicht mehr hergestellt. Demnach ist sie "sehr" wertvoll und sollte (wenn sie schon gepimpt wird) wenigstens teil-funktional erhalten bleiben. Die Wahrscheinlichkeit, das Teil mit einem 40,- EUR-Spielzeug kaputt zu machen ist größer, als sie mit einer gebrauchten Magnastat zu retten.

    Jens

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  • Wer mit sowas keine Lötstelle hinbekommt braucht das Geld für ne Station erst garnicht ausgeben

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    Bevor hier sinnlos Geld versenkt wird...

    Uraltes Thema, aber die Aussage hier finde ich „absolutgeil“
    Wo er Recht hat, hat er Recht ;)

  • Meine Empfehlung für eine günstige aber sehr gute Lötstation wäre auch eine von Weller. Hier bekommt man auf jeden Fall etwas unter 50,00 EUR. Wer es nicht glaubt kann sich bei Ebay mal die Artikelnummern 142985888276, 202477995830 und 253952379312 ansehen.

    Bei den Beträgen würde ich nie auf die Idee kommen, irgend ein Zeug in der gleichen Klasse neu zu kaufen. Auf Dauer hält das einfach nicht mit.

    Mit gutem Werkzeug arbeitet es sich einfach besser, probiert es einfach mal aus.

  • Habe auch eine Weller mit Temperaturregelung hier, und zum Auslöten eine mitt Heißluft.

  • Ein bisher unerwähnter Punkt (außer ich habe ihn übersehen),
    Bleihaltiges Lot mit Kolophoniumseele "haftet" viel einfacher und besser an alten, teilweise korrodierten Leiterbahnen.
    Das Flussmittel bricht Oxidschichten auf der Leiterbahn auf und das Lot springt förmlich die Leiterbahn und den Kupferdraht an.
    Der Lötprozess ist dann sofort zu beenden - sonst bruzzelt man und lötet nicht mehr.

    Das mit der Korrosion dürfte bei Ace seiner Platine jetzt nicht das Problem sein, aber auch dort kann der Schutzlack die Eigenschaften zum Löten
    negativ beeinflussen.

    Ich verzweifel oft bei neuen Platinen an dem bleifreien Lot, weil es selbst dort unterschiedliche Lote gibt, die zum Verzundern neigen, wenn sie untereinander gemischt werden.

    Ace, probiere einfach die mehrfach erwähnte Gittermatrix aus Kupferdraht mit bleihaltigem Lot und Flussmittelseele.
    Eine gute Lötstelle ist silbrig glänzend und haftet sich schmiegend an die Bauteile , Drähte etc.
    Schlechte Löstellen sind matt, haben Knubbel, Blasen, verbranntes Flussmittel in sich.

    Ein guter Löter bekommt ordentliche Lötstellen auch mit einem 150Watt Dachdeckerlötkolben hin.
    Dieser ist ungeregelt und bestimmt 450°C heiss.

    Die Zeit ist beim Löten der wichtigste Faktor und den muss man lernen.

    8-Bit enthalten circa 150g reinen Alkohol und sind bei regelmäßigem Konsum nicht unbedenklich :drunk:

  • Ein guter Löter bekommt ordentliche Lötstellen auch mit einem 150Watt Dachdeckerlötkolben hin.

    Man muss sich aber nicht quälen. Auch die Profis arbeiten immer mit dem passenden Equipment.
    Ich habe mich früher immer gefragt, wie andere so schöne Lötstellen hinbekommen und seit ich eine geregelte Lötstation habe, bekomme ich das auch hin. ;)

    Ich habe die hier:

  • Ich hab auch ne WECP-20 und ist es gute Station für 90% der Arbeiten. Ich würde mir heute eine Station mit mehr Leistung für grössere Masseflächen u.ä. holen, aber zur Not hab ich ne 858 Heissluftstation hier zum Vorwärmen.

    Meine Weller ist (nach fast 30 Jahren regelmässiger Nutzung) vor ner Weile kaputt gegangen (Griff gesplittert) und ich hab mir als Backup und zur Reparatur der Weller so eine super-billige Yihua 936 Hobbyking Station geholt. Muss sagen, dass sie wohl nen Hauch weniger Leistung hat, paar Kleinigkeiten weniger gut sind (Leitung zum Kolben weniger flexibel und etwas kürzer z.B.), aber für Gelegenheitslöter würde ich die Station trotzdem empfehlen. Ich benutze sie zu selten, um etwas zur Haltbarkeit zu sagen, aber wenn ich sie mal brauche, tut sie es auch.

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