hab heute einen 610er geschenkt bekommen....
der bekommt zwar Strom, bringt aber kein Bild - hat da jemand `ne Idee an was das liegen könnte?
ja ich hab das Gerät an ein 80 Zeichen Monitor angeschlossen.
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hab heute einen 610er geschenkt bekommen....
der bekommt zwar Strom, bringt aber kein Bild - hat da jemand `ne Idee an was das liegen könnte?
ja ich hab das Gerät an ein 80 Zeichen Monitor angeschlossen.
Hallo,
also, den CBM 610 einfach an einen C64 Monitor (1084 oder ähnlich) anschliesen.
Der 610 stellt zwar 80 Zeichen dar, wird aber wie ein C64 oder VC20 angeschlossen.
Man sollte aber darauf achten das der CBM eine andere Anschlussbelegung am Monitorausgang
hat, das Monitorkabel eines VC20 sollte aber gehen. Sound liegt bei diesem Rechner nicht an
der Monitorbuchse, dafür hat der Rechner nen seperaten Ausgang.
Gruß Björn
das wusste ich schon...
ich gehe leider davon aus, dass das ding einen defekt hat.
die frage ist nun, welcher der chips dafür zuständig ist und wo ich so einen herbekomme....
wobei ich hoffe, dass es "nur" ein defekter chip ist.
Tja, das kann alles mögliche sein- die Standardmethode 'reseating' der gesockelten Bauteile hast Du durch? Sind alle Spannungen da, haben die EPROMS Alzheimer, liegt der 50-Hz-Takt am Netzteil-Verbinder an? Wird irgendein Chip besonders heiß? Reagiert er auf blind eingetippte Kommandos (Ton, Diskette; Datasette hat er bekanntlich nicht!)
Wenn das alles nix ergibt, müßte man sich die Signale der Reihe nach ansehen: Taktet die Takterzeugung, gibt es Zugriffe aufs ROM, gibt der Videochip Signale aus? Ich habe beispielsweise ein Board, bei dem das Video-Schieberegister defekt ist. Logischerweise zeigt er nix an...
Reagiert er denn auf Eingaben (Floppyzugriff etc.)? In einer anderen Anfrage hier im Forum wurde mal abgehandelt, daß die 6xx/7xx Baureihen dasselbe Kernal haben, aber völlig unterschiedliches Timing für die internen Monitore der 7xx Reihe und die externen Monitore der 6xx-Reihe. Um welches Gerät es sich handelt, wird dem Kernal über ein freies Bit auf dem Portbaustein, der auch für die Tastaturabfrage zuständig ist, mitgeteilt. Geht der Portbaustein nicht mehr, steuert das Kernal den Monitor evtl. mit einem völlig falschen Timing an, auf das der Monitor nicht synchronisieren kann (also unleserlichen Müll oder gar nichts anzeigt). Also wenn möglich evtl. mal mit dem Oszi nachschauen, ob am Monitorausgang etwas zuckt und wenn ja, was am Monitorausgang für ein Signal anliegt (Timing: 50Hz vertikal / 15625Hz horizontal wäre für PAL-Geräte das korrekte Timing).
hab mal angefangen das ganze in einem bericht zusammenzufassen...
hier gibts auch bilder dazu Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
die aufschrift auf den 3 gesockelten chips:
901244-04A
Kernal
supertape
cbm610
901243-03A
Basic LO128K
bilder davon Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Zu den drei gesockelten Chips:
Commodore hat meistens Eproms der Serie 23xx (24 Pins) verwendet. Da die 27xx (28 Pins) Eproms aber einfacher zu beschaffen und zu brennen sind, haben Bastler meistens diese verwendet, um andere Kernals oder Erweiterungen einzubauen. Dazu ist dann ein Adapter nötig, deshalb auch die zwei zusätzlichen Sockel zwischen Eprom und Board.
Vermutlich sind das also Kopien (obwohl bei Commodore ja alles möglich ist).
Hallo,
Commodore hat meistens Eproms der Serie 23xx (24 Pins) verwendet.
Die Serie 23xx sind MROMs, also makenprogrammiert ROMs.
Da die 27xx (28 Pins) Eproms aber einfacher zu beschaffen und zu brennen sind, haben Bastler meistens diese verwendet, um andere Kernals oder Erweiterungen einzubauen.
In diesem Falle hatte selbst Commodore in vielen Geräten des Types 6x0 und 7x0 nicht die MROMs (2364), sondern EPROMs (2764) verbaut. Zum einen gab es auch viele Revisionen bei den verwendeten BASIC- und Kernal-ROMs, zum anderen lohnte es sich anscheinend nicht einen größeren Posten ROMs zu produzieren. Es gab aber auch definitiv MROMs (2364) von einzelnen Revisionen.
Dazu ist dann ein Adapter nötig, deshalb auch die zwei zusätzlichen Sockel zwischen Eprom und Board.
Wobei genau dieser Adapter nicht Commodore-typisch aussieht. Bei vielen Geräten der 6x0er Serie war eine einzige Adapterplatine (ASSY 324533-01) für alle drei EPROMs verbaut. (Siehe folgende Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) Jedoch will das bei Commodore nichts heißen. Daher wäre es evtl. doch möglich, daß er so direkt ab Werk kam.
Vermutlich sind das also Kopien (obwohl bei Commodore ja alles möglich ist).
So ähnlich sehe ich das auch. Die beiden äußeren EPROMs sind definitiv original. Das mittlere EPROM ist ein geändertes BASIC mit zusätzlichen SuperTape-Routinen. Das wurde damals in der c`t 12/1986 auf Seite 112ff auch für den Commodore 610 veröffentlicht. Steht da auf dem Aufkleber nicht auch Heise drauf?
Man muß noch wissen, daß die höheren Versionen des Kernals keine Tape-Routinen mehr beinhalten. Diese wurden Opfer für den eingebauten Monitor. SuperTape war daher eine gute Wahl, zumal dies den freien Speicherplatz im BASIC nutzte und man damit keine Kompromisse eingehen mußte.
Sollte es mit dem BASIC-ROMs Probleme geben, kann man diese auch getrost entfernen. Das Kernal arbeitet auch allein und man landet dann nach dem Einschalten direkt im Monitor. Dieser hat auch wieder eine Spezialität: unbekannte Befehle versucht er als Dateinamen zum Nachladen von der Standard-Device 8 zu interpretieren. Klappt das, wird das entsprechende Programm gestartet. So konnte man das BASIC auf Diskette speichern und gegebenenfalls nachladen. Insbesondere sehr interessant, da es zwei Basic-Versionen hab: BASIC128 für den 610 mit 128KB RAM und BASIC256 für den 620 mit 256KB RAM. Da man aus einem 610 durch nachlöten der 16 RAM-Fassungen (DIL16) sehr schnell einen 620 machen konnte, hatte man nun auch beim BASIC die Wahl.
Gruß Martin
Kann das jemand bestätigen, daß der CBM-610 die gleiche Belegung für den Videoausgang hat, wie der VC-20?
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Ich hab zwar schon so einiges über die Kiste gefunden, aber keine Pin-Belegung der 5-poligen DIN-Buchse.
Kann das jemand bestätigen, daß der CBM-610 die gleiche Belegung für den Videoausgang hat, wie der VC-20?
Ich möchte behaupten, die unterscheiden sich: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Aha! Vielen Dank!
Ein Glück, daß da auch Composite-Video rauskommt.
ich habe mir mittlerweile ein "neues" board besorgt, allerdings fehlen da etliche chips....
wenigstens sind leere sockel aufgelötet ![]()
folgende chips fehlen:
1x 6526A
2x 6525A
1x AM9128 15PC 8317 WP
1x AM9128 10PC 8306 WP
1x 901237
1x 8249
1x HD46505RP-2
1x HD68B45P
hat jemand noch sowas auf lager liegen, oder alternativ halt ein komplettes board (funktionsfähig)
ich könnte natürlich auch versuchen, die chips von dem "alten" board runterzulöten, aber ich weiss ja nicht, ob
davon vielleicht einer kaputt ist - ausserdem bin ich ja noch selbsternannter lötkolbenlegastheniker und befürchte daher, mehr kaputt zu machen, als zu reparieren ![]()
kann wer weiterhelfen?
HI,
hast du auf dem alten Board schon alles durchgemessen..?
Spannungen...
ist die Frequenz da
funktioniert der Restet..
hast du Takt auf den adress und datenleitungen..?
Das alte Board dürfte leichter zu reparieren sein als das neue...!!!
Das meiste ist mit einem Logicstift zu messen..
Gruß Jogi...
neee, ich hab da nix gemessen - weil ich weder das werkzeug, noch die kenntnisse dazu habe....
mal was durchklingeln, oder was nachlöten kann ich, auch was nach anleizung aufbauen, aber dann isses auch schon rum....
Hi,
dann wirds natürlich schlecht mit Ferndiagnose.....
gehste nicht auf Treffen mir Reparatur Ecken..?
da sollte es in Klammer (leichtes sein) den Fehler zu finden oder zumindest einzukreisen..??
Gruß Jogi
die adapter sind original von commodore.
wegen kostengründen gab es auch eine kleine platine für die drei eproms.
die eproms links und rechts sind original commodore.
das in der mitte nicht.
die rechner die von den händlern verkauft wurden hatten eigentlich immer eproms.
da immer etwas korrigiert wurde und wegen der deutschen (din) tastatur usw.
es gab auch keine endgültige maskenrom version (24 pin roms).