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Check Disk-Ersatz gesucht

  • Hallo.


    Weiß nicht, obs schon einen entsprechenden Thread irgendwo hier gibt, hab allerdings irgendwie bist jetzt keinen gefunden, der sich explizit damit auseinander setzt. Falls doch wo einer existiert, nehm ich natürlich gerne damit vorlieb. ;-)


    Das Konkrete Rahmen-Problem ist immer wieder dasselbe: Irgendwo her bekommt man nen Packen Disks, weiß der Teufel in welchem Zustand sie sind. Selbst wenn sie noch verschweißt sind, weiß man noch lange nicht, ob der Moder-Keller, oder der heiße Dachboden nicht doch seinen Tribut gefordert hat. Kann mir vorstellen, in einem DOS-Laufwerk verhalten die sich noch n bisschen anders, als in ner 1541-II, das MS-DOS-chkdsk oder Scandisk lass ich also mal außen vor. Die Frage ist also relativ einfach:
    Mit was checkt ihr eigentlich so eure 5,25"-Disks *am C64*? Auf der Test-Demo-Disk iss ja das "Check Disk" drauf, aber selbst mit Schnelllader ist das einfach immens lahmarschig. 20-30 Min für eine Diskettenseite ist für mich einfach nicht tragbar. Gibts da nicht irgendwas "flotteres"? Wobei mein Hauptaugenmerk schon auf einer gewissen Zuverlässigkeit liegt, weil die der schnellste Check bringt ja nix, wenn man dann doch ne defekte Disk für sein Backup benutzt....


    Danke schon mal im Voraus.

  • Formatier die Dinger einfach. Aber nicht Schnellformat sondern die CBM übliche Methode nach Handbuch.
    Wenn sie sich Formatieren lassen sind die Disks normalerweise OK.


    Tipp: hin und wieder mal den Verschmutzungsgrad des R/W-Kopfs prüfen.


    Ich hantier hier mit Disks rum die teilweise älter als 20 Jahre sind und habe
    eigentlich nur mit solchen Probleme bei denen sich sichtbar die Magnetschicht ablöst.

  • Erst mal danke euch beiden für die Antworten (freu mach aber trotzdem über paar programmtechnische Alternativen, falls der eine oder ander der Meinung ist, da gäbs noch besseres. Ich hab ja erst mal noch relativ wenig Ahnung davon :nixwiss: ).


    Paar kleinere Fragen hab ich da als unbedarfter aber noch:
    Wie genau geht die 1541er denn vor beim Formatieren? Irgendwo muss ja der unterschied liegen, zwischen dem was "Check Disk" und dem was der New-Befehl macht. Insbesondere wenn man die ID nicht angibt beim New-Befehl, geht das ja doch recht flott. Was genau macht die floppy da so? OK, sie legt das Dateisystem an, aber zwischen mit und ohne ID gibts ja schon mal offenbar irgend einen Unterschied. Kanns sein, dass sie mit ID die Spuren und Sektoren neu anlegt, und ohne (weil ja schon mal formatiert) nur die BAM neu? Und beim formatieren mit ID nimmt die Floppy da auch nen gescheiten Lese-/Oberflächen-Test des ganzen Sektors vor, oder nur die ersten 2 Bytes? :gruebel


    Und zu dem Programm:
    Habs jetzt nur mal auf die Schnelle durch den Emulator gejagt, um mir n Bild davon zu machen. Was ist denn ein Density Scan? Und was genau bedeuten dann in den Ergebnissen der beiden Scan-Typen die Zahlen/Symbole? Hatte zumindest schon "."e, 1er und 4er. Markiert das Programm die Sektoren die defekt sind dann auch gleich als fehlerhaft, so dass sie für zukünfige Schreibvorgänge nicht mehr benutzt werden? Ich mein, ich würde so ne Disk eh nicht mehr zum was drauf speichern benutzen, wäre aber trotzdem interessant zu wissen für mich. (Übrigens sehr schön, dass da mal einer der Entwickler dran gedacht hat, dass nicht jeder seinen C64 aus und wieder anschalten möchte. F7 ist da was feines. =) )

  • "Kanns sein, dass sie mit ID die Spuren und Sektoren neu anlegt, und ohne (weil ja schon mal formatiert) nur die BAM neu? Und beim formatieren mit ID nimmt die Floppy da auch nen gescheiten Lese-/Oberflächen-Test des ganzen Sektors vor, oder nur die ersten 2 Bytes?"


    fast. mit id formatiert er vollständig, schreibt also alle spuren komplett neu, misst die geometry aus, legt sektoren an mit header, sync und allem was dazu gehört und macht am ende verify
    ohne id wiederum wird nur directory und bam zurückgesetzt, nichtmal der komplette track 18 (wo die directory liegt) wird neu geschrieben sondern nur 18;0 und 18;1

  • OK, dann war zumindest meine bisherige Vorgehensweise, neue/leere Disks erst mal generell mit ID zu formatieren, um zu sehen, ob sie OK sind wohl nicht so schlecht. Wie ist denn da so die allgemeine Fehlererkennung? Hustet das bei "andeutungsweise" defekten Sektoren auch schon, oder ist die 1541-II da etwas "toleranter"? Nicht dass dann die böse Überraschung nach 2 Wochen kommt.

  • die originale formatierroutine gibt beim ersten fehlerhaften sektor einen fehler (und macht dann nicht weiter). die einzige formatierroutine die ich kenne die fehlerhafte sektoren in der bam markiert und ansonsten weiter formatiert ist die in grahams "final replay".

  • Ist die Fehler-Prüf-Routine (allgemein, also auch bei Scannern) denn mit Schnellladern genauso effektiv, oder steigt da die Wahrscheinlichkeit, dass ein Defekt nicht erkannt wird?


    JMP$FCE2:
    Also das sir-scan ist ja auch aufm echten C64 schon *ziemlich* flott dabei, ist das denn zuverlässig? Ich meine, das geht ja noch flotter als wenn mans formatiert, weils wohl (glaub ich zumindest) nen Schnelllader integriert hat.


    [Edit:]
    Ach ja, nochmal die Frage, was bedeuten denn die verwendeten Symbole? Jetzt hab ich auch 0er. ;-)

  • JMP$FCE2:
    Also das sir-scan ist ja auch aufm echten C64 schon *ziemlich* flott dabei, ist das denn zuverlässig? Ich meine, das geht ja noch flotter als wenn mans formatiert, weils wohl (glaub ich zumindest) nen Schnelllader integriert hat.


    [Edit:]
    Ach ja, nochmal die Frage, was bedeuten denn die verwendeten Symbole? Jetzt hab ich auch 0er. ;-)


    Kann ich Dir nicht sagen. Evil.Joe hat das PRG reingestellt


    Viele Schnellformatierer verzichten auf das VERIFY daher würde ich das nur auf "bekannt guten" Disks anwenden.

  • Quote

    Viele Schnellformatierer verzichten auf das VERIFY daher würde ich das nur auf "bekannt guten" Disks anwenden.


    das ist garnicht so das problem, viel schlimmer ist das viele schnellformatierer auch auf das ausmessen der spur verzichten. alles was schneller ist als ca 30 sekunden sollte man meiden (zumindest wenn man auf die disk nacher irgendwas wichtiges speichern will)

  • Evil.Joe:
    Aller besten Dank, JETZT weiß ich endlich bescheid. :respect: Ich werd mal nochmal bisschen graben, weil die sprechen da anscheinend noch von einer bisschen anderen Version, und ich hab ja schon 2 hier. Nur keine der beiden ist 2-teilig. :gruebel


    [Edit: ]
    Hab jetzt wo gelesen, dass die 2teilige Version auf dem Sonderheft 83 der 64er auch drauf gewesen sein soll, allerdings gibt mir diese Seite. Gerade keinen Zugriff, weil "This download is not available in your country! All download slots for your country have been used." Jaja... Mal schaun, obs nachhert was wird.

  • Hab jetzt endlich das File bekommen, und mal den entsprechenden Teil extrahiert. Hier gäbs dann die 2-teilige Version im Anhang. Und hier gäbs noch eine weitere Version von dem Programm.

  • Also es gibt ja immer wieder mal Überraschungen. Ich hab eben mal wieder ne Disk gescant, und dabei einen Sektor voll mit dem Fehler "s" bekommen. Der ergibt aber nach dieser Anleitung irgendwie keinen Sinn. Ist irgendwer hier, der weiß was das bedeuten soll?

  • Jo, danke. Darüber bin ich auch schonmal gestolpert, aber in meinem Fall verbindet mich nichts mit den Daten die auf den Disks sind, die ich gerade durcharbeite. Das ist mehr so ein "wenns nützlich ist behalten, wenn nur die Daten im Eimer sind, gibts ne neue leere Disk". Meine eigenen sind wohlbehalten gebackupt, da sind über die Jahre wohl nur 3 Spiele drauf gegangen, der Rest ist noch da, bzw. besorgbar gewesen. Bei der Eingangs-Frage gehts mehr um das leidige Problem, ist es eine HD (ohne Aufkleber sonst schwer rauszufinden)/ist die Oberfläche der Diskette brauchbar, oder sollte ich die wegwerfen.