Besten Dank auf jeden Fall, mal kucken was nach den Klausuren wieder geht. Wollte heute eigentlich das Zeug wieder in die Ecke verbannen. Keine Zeit.
Check Disk-Ersatz gesucht
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7Saturn -
22. September 2009 um 01:01 -
Erledigt
Es gibt 44 Antworten in diesem Thema, welches 10.890 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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Bei der Eingangs-Frage gehts mehr um das leidige Problem, ist es eine HD (ohne Aufkleber sonst schwer rauszufinden)
HD-Disks haben normalerweise keinen Verstärkungsring in der mitte.
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Naja, ich hab schon alles gesehen. HDs mit und ohne Ring, sowie DDs mit und ohne Ring. Da mach ich die Disk lieber komplett platt, also alles überschreiben, Scanne sie, ist sie danach schon nicht mehr lesbar, wohl ne HD, oder im Eimer, wenn nicht, eine Woche liegen lassen, nochmal scannen. Hats dann auf einmal nen Haufen Fehler, ziemlich sicher auch HD, oder im Eimer. Erleichter die Sache ungemeint, weil ich keine unsicheren Kriterien heranziehen muss. Entweder sie geht gescheit, oder eben nicht. Letzteres wandert weg.
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Der Link aus dem Thread zur sir-scan Anleitung funktioniert leider nicht mehr.
Hat jemand noch im Kopf, wie man sir-scan anwendet?
( Ich miste gerade meine gefühlt 1000stückige 5,25" Diskettensammlung aus, und möchte nur die Disketten, die den Anschein machen, noch 50 Jahre halten zu können
behalten )Grob habe ich verstanden: 1) Disk formatieren 2) nen tag warten 3) sir-scan verwenden.
Zu 3) meine Frage: ist das die "error scan" funktion?
Und noch eine: Was hat es mit der "Density Scan" von sir-scan auf sich?
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Schau mal ins 64'er SONDERHEFT 83. Ich habe die Info von hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Auszug aus der Kurzanleitung, Zitat:Code
Alles anzeigenFatale Leserfehler: am besten Diskette neu formatieren! Laden Sie das Utility mit: LOAD "SIR-SCAN", 8 Nach dem Start mit RUN wird der Assembler-Teil »I-SIR- SCAN« nachgeladen, dann erscheint die Scannerflache. Die Zahlenleiste oben bringt die Spurnummern (1 bis 38!). Die Sektoren sind aus Platzgrunden nicht numeriert: Die unterste linke Ecke des Scannerbildschirms bezeichnet Datenblock 0, Nr. 20 wurde links oben stehen. Die Meniifunktionen (vorher gewiinschte Disk einlegen, dann entsprechende Taste drucken!): <E> - Error Scan: Diskette auf Fehler prufen. Sektoren, die »clean« sind, erzeugen einen Punkt auf dem Screen. An- dernfalls erscheint in der entsprechenden Sektor-Koordinate eine der erwahnten Fehlernummern ohne vorangestellte »2« (Abb.). Beispiel: »3« ist »Read Error 23«. <D> - Density Scan: ...gibt Auskunft uber die Schreib- dichte einer formatierten Diskette. Je hoher die Zahl (von 1 bis 4), desto hoher die Dichte! Nicht selten entstehen Diskettenfehler durch die unter- schiedliche Dichte einzelner Spuren oder Sektoren schon ab Werk. Wertvolle Datendisketten sollten Sie also nach dem Formatieren, abervorder Datenspeicherung mit der Funktion <D> uberpriifen! (bl)Hoffe das hilft Dir!
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Danke! Werd's mal ausprobieren. So richtig verstehe ich den Sinn von "Density Scan" allerdings noch nicht, insbesondere weil nicht definiert ist, was "gute" und was "schlechte" Werte sind.
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64er Sonderheft 83 (bl)
Zitat...gibt Auskunft über die Schreibdichte einer formartierten Diskette. Je höher die Zahl (von 1 bis 4), desto höher die Dichte! Nicht selten entstehen Diskettenfehler durch die unterschiedliche Dichte einzelner Spuren oder Sektoren schon ab Werk. Wertvolle Datendisketten sollten Sie also nach dem Formatieren, aber vor der Datenspeicherung mit der Funktion <D> überprüfen
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64er Sonderheft 83 (bl)
Das habe ich gelesen. Ich frage mich nur - wie sind die Werte zu interpretieren?
Ist das nun gut oder schlecht? Aus dem Bauch heraus würde ich sagen:
- je homogener das Sir-scan Bild, desto besser / je mehr "Dichte-Jitter", desto schlechter?
- je höher die Dichte von Track 35, desto besser / je niedriger, desto schlechter?
- je genauer die Dichte zu den Tracklängengrenzen passt, desto besser / oder egal, weil dies Laufwerksabhängig ist?Insbesondere wäre es gut zu wissen, wie man diese Infos in Kombination interpretieren sollte...
Und generell: ob es überhaupt sinnvoll ist, auf sir-scan eine Diskettenqualitätsbegutachtungsmethode aufzubauen.Hier mal zwei Stichproben von Disketten, die ich aus meinem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. als "rettungswürdig" definiert hatte.
Weitere könnten folgen (nur, wenn es jemanden interessiert natürlich, ich will ja nicht Spammen).
( Insbesondere die Altersschätzung ist natürlich sehr schwierig, ich weiß... Bitte nicht prügeln dafür, ist Bauchgefühl anhand Sichtprüfung und Erinnerungsvermögen, wann/wo ich die Disk erstanden habe. )
Scotch Extra Grade 2S2D - Alter geschätzt Mitte 80er - kein Jitter (sehr gut?), niedrige Dichte T35 (schlecht?) --> Summa summarum GUT?
Bild zeigt die Formatierung in einem Laufwerk A, Dichtescan dann mit einem Laufwerk B; bei Formatierung+Dichtescan in Laufwerk B sind die Dichtewerte ab Track 17 um eins nach rechts verschoben, somit auch Track 35 Dichte 4 also auch "SEHR GUT"?
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Noname ?S?D - Alter geschätzt Ende 80er - kein Jitter (sehr gut ?), hohe Dichte T35 (sehr gut?) --> Summa summarum SEHR GUT?
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. -
Du hast natürlich recht. Es steht nirgends beschrieben wie genau die Dichte denn gemessen wird.
Eine normale Disk mit 35 Spuren sollte so aussehen.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
So sieht das zumindest der VICE Emulator -
Bei mir sieht das aber auch meistens so aus, wie bei Goethe. OK, die letzten Spuren haben normal nichts drauf, aber gleich bleibend ist die Dichte sicher nicht.
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Na wenn's nach VICE geht, kann ich ja jetzt all meine Disks wegschmeißen

Ich glaube das ist einfach zuviel Aufwand, das zu evaluieren, und gehört wohl eher ins KryoFlux Unterforum.
Huch, das gibt's nicht.
Also Schluss mit dem Thread - wenn die Disk noch funktioniert freuen, and that's it. Keine Notwendigkeit für extensive Sir-scan Forensik.
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True drive emulation ist zwar an, aber man weiss ja nicht genau wie gemessen wird. Kann schon sein, dass das im Emulator nicht richtig rauskommt.
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Nur zum Verständnis: Du arbeitest mit VICE auf einer echten Floppy? Oder wie genau sollen die Dichte-Scans zu Stande kommen?
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Nein, auf der emulierten Floppy natürlich. Sonst könnte die Disk ja das Ergebnis verfälschen. Bei True drive emulation hätte ich die optimalen Werte zurückerwartet oder halt gleich generell alle falsch. Je nachdem wie die Messung programmiert wurde.
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Ich behaupte mal, alle Falsch, damit liegst du nicht weit weg. Die 2er im zweitgrößten Bereich decken sich zwar mit dem, was auch in der Realität raus kommt, aber ich denke mal, das ist auch mehr Zufall.
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Ich greif das sehr interessante Thema hier mal auf.
Ich habe SIR-SCAN jetzt auch einmal auf meine alten Disketten losgelassen. So weit so gut. Doch jetzt wird es interessant.
Ich hab in einer Floppy S-Jiffy und da gibt es einen Floppy Befehl der die Disk auch auf Fehler checkt und einen weiteren der Fehler sogar in die BAM einträgt. Genau das was ich eigentlich schon immer gesucht habe. Danke NLQ für dieses S-Jiffy was um Längen besser ist als das normale!Wenn ich jetzt die beiden Ergebnisse von SIR-SCAN und S-Jiffy vergleiche stelle ich fest, das SIR-SCAN kaum Fehler meldet die S-Jiffy erkennt.
Die Frage die ich mir jetzt stelle ist, wem kann man trauen? -
Was für Sorten an Fehlern findet es denn? SIR-SCAN scannt z. B. nicht auf kreuzverlinkte Dateien oder so was, sondern checkt wirklich nur Blöcke. Wobei SIR-SCAN auch nicht zwangsläufig immer dieselben Fehler findet, das ist mir auch schon aufgefallen.
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Laut Anleitung checkt der Befehl fehlerhafte Blöcke.
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So aus Interesse: Wie lange dauert das dann so? SIR-SCAN habe ich deswegen zu schätzen gelernt, weil es im Vergleich zu vielem anderen sehr schnell arbeitet. Mein eigener Scanner ist da z. B. alles andere als schnell, benutzt aber die normalen B-R-Methoden. SIR-SCAN scheint da immer gleich die gesamte Spur auf ein mal zu lesen. Wie geht das bei S-Jiffy?
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Gerade mal gestoppt, unter 10 sec pro Seite gegen 36 sec. bei Sir-Scan auf der selben Disk ohne Fehler.
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