Drucker an C64


  • jürgen58
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  • Drucker an C64

    Hallo ...



    hab einen EPSON LQ850+ stehen. Das Teil hat auch einen seriellen Anschluß (rund 6-polig)



    kann ich den Drucker am C64 mit z.B. dem Kabel vom Diskettenlaufwerk betreiben ????



    Gruß Jürgen
  • lol. also wenn da eine 6-polige DIN buchse dran ist, (steht da IEC dran? ich wüsste aber jetzt auch nicht für was sonst eine solche buchse an einem drucker sein sollte) dann wird das schon gehen. und ja, einfach das kabel benutzen das auch zwischen c64 und floppy steckt. der drucker sollte dann unter geräteadresse 4 oder 5 ansprechbar sein.

    EDIT by FXXS: Irrtum wird weiter unten aufgeklärt, Geräte sind in ihrer Funktionsfähigkeit gefährdet.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FXXS ()

  • Glaube nicht dass es eine C64-Interface ist (IEC):

    Der 24-Nadel-Drucker ist zu modern, dass es dafür noch ein Commodore-Interface gibt.
    (wird glaueb ich immer noch gebaut/verkauft):

    Folgende Interfaces listet dass Manual auf:


    Es könnte sich also eines von diesen handeln und da ist kein C64/C128-Interface dabei
    Aber evtl. paßt ja das normale IEC-Kabel von der Floppy schon gar nicht auf die Buchse im Drucker, dann handelt es sich definitiv um keine serielles C64/C128-IEC-Interface.

    Ansonsten User-Port-Centronics-Kabel oder IEC-Centronics (Wiesemann) benutzen.
  • Ace schrieb:

    Nö! Eventuell nur mittels Centronicinterface. Aber lass das lieber. Das ist ne ziemlich frickelige Angelegenheit

    Warum "frickelige Angelegenheit", man benötigt eigentlich nur eine Userport-Centronics-Kabel, die meisten Anwendungsprogramme liefern die passenden Epson-Druckertreiber frü den Userport mit, der Epson LQ 850+ sollte zu den uralten 9-Epson-Nadeldrucker (FX) noch kompatibel sein.
    Mittels "Final Cartridge 3" kann man auch Sdreenshoots auf Knopfdruck ausdrucken oder aber das eine oder andere Listing oder Directory.

    Einfacher ist natülrich eine Wieseman-Interface, damit verhält sich der Epson-Drucker wie eine Dreuekr der am seriellen IEC-Port des C64 angeschlossen ist, dann braucht man keine zusätzliche Software.
  • Ich würde das Ding lieber nicht anschließen:

    wow, es gibt tatsächlich "richtige" serielle interfaces per DIN ? und das bei so einem "neuen" gerät? wirr :) wer benutzte denn sowas? :)

    Es könnte sich also eines von diesen handeln und da ist kein C64/C128-Interface dabei

    ieee-488 kommt iec aber schon nahe...immerhin :)

    Aber evtl. paßt ja das normale IEC-Kabel von der Floppy schon gar nicht auf die Buchse im Drucker, dann handelt es sich definitiv um keine serielles C64/C128-IEC-Interface.

    das würde mich jetzt allerdings interessieren, passt das kabel? bzw, wie sind die pins in der buchse denn angeordnet? falls das kabel passt sollte man sich merken das es da in der tat geräte gibt wo es verwechslungsgefahr besteht.... ich hab das wie gesagt bisher nirgends gesehen, ausser bei audio geräten (wo aber hoffentlich keine verwechslungsgefahr besteht =P)
  • Sieht so aus, als ob das wohl eine serielle RS232 Schnittstelle ist. Allerdings auf 6-poligem DIN-Stecker.
    Wenn Du den C64 da anschliessen willst, brauchst du eine RS-232 Schnittstelle. Die ist eigentlich am Userport vorhanden. Die Schnittstelle passt eigentlich nur die Pegel an. Es gibt (gab) aber auch vollwertige serielle Interfaces für den Expansion port (z.B. SwiftLink).

    Alles in allem aber deutlich komplizierter wie die Option entweder ein Userport-Centronics Kabel zu benutzen oder ein IEC-Centronics Interface (z.B. Wiesemann&Theis).

    Abgesehen davon weiss ich gar nicht, ob irgendeine Software Drucker an der seriellen Schnittstelle unterstützt.

    DoReCo #59 am Sa. 8.12.2018
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    Frankfurter Nerd Stammtisch am 2.11.2018
  • Das ist eine richtige serielle Schnittstelle (RS-232). Epson hatte das eine Zeit lang in seinen Druckern integriert. Auswahl mittels DIP-Schalter. ABSOLUT NICHT KOMPATIBEL zu C64-IEC-Bus. NICHT DARAN ANSCHLIEßEN, da ist sonst mit Sicherheit der CIA hinüber (wenn nicht noch mehr). Hat auch nichts mit IEEE488 oder sonstwas zu tun. Nach Belegungsplan Kabel basteln auf 9-pol. SUB-D-Buchse und schon kann der Drucker auch seriell am PC betrieben werden (wenn der noch eine RS232-Schnittstelle hat). Für Betrieb am C64 ist ein Interface von IEC-Bus auf Centronics (z.B. Wiesemann & Theiss) notwendig oder aber ein Pegelwandler (z.B. mit MAX232 realisierbar) für den seriellen Betrieb am Userport. Dann ist allerdings noch zusätzliche Software nötig, was das Ganze sehr inkompatibel macht. Beste Lösung ist auf jeden Fall ein Hardwareinterfache auf Centronics, denn dann verhält sich der Drucker halbwegs wie ein echter Commodore MPS801.

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