Ich und mein Catweasel ....

Es gibt 47 Antworten in diesem Thema, welches 8.854 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. August 2010 um 17:16) ist von Wiesel.

  • Gibt es eigentlich eine andere Lösung mit der Index-Loch-Probelmatik, als mit einem Reed-Kontakt?

    Ich hatte mal überlegt, den Index-Impuls mit dem Catweasel MK4/MK4plus zu erzeugen und ihn über das Eject-Signal auf den Shugart-Bus zu bringen. Das Eject-Signal wird ohnehin von kaum einem Laufwerk wirklich benutzt; nur Mitsubishi-Laufwerke, die speziell für Apple hergestellt wurden, haben das Eject-Signal auf Pin 1 liegen. Andere Laufwerke legen diesen Pin auf GND.

    Wenn ich jetzt per FPGA-Code einen 166ms-Impuls (respektive 200ms für 300RPM) auf diesem Pin ausgebe, könnte der versierte Bastler ihn auf die Index-Lichtschranke verdrahten und das Gehampel mit (elektro-)mechanischen Kontakten entfällt. Das müsste aber wieder in die Treiber implementiert werden, wo im Augenblick die Engstelle ist - ich würde sagen, die Idee greifen wir nach Weihnachten nochmal auf...

    Jens

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  • nur Mitsubishi-Laufwerke, die speziell für Apple hergestellt wurden, haben das Eject-Signal auf Pin 1 liegen.


    Welche Apple-Rechner haben denn ihr Floppylaufwerk über einen Shugart(-ähnlichen) Anschluss angesprochen? Meines Wissens verwenden selbst die PPC-Clones alle den 20-Pin-Apple-Anschluss.

    Oder denkst du evtl. an Sun-Autoeject-Laufwerke? Da habe ich eines von Sony im Schrank liegen, das prinzipiell auch am PC läuft, aber gelegentlich die Disk auswerfen will.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Wenn ich jetzt per FPGA-Code einen 166ms-Impuls (respektive 200ms für 300RPM) auf diesem Pin ausgebe, könnte der versierte Bastler ihn auf die Index-Lichtschranke verdrahten und das Gehampel mit (elektro-)mechanischen Kontakten entfällt. Das müsste aber wieder in die Treiber implementiert werden, wo im Augenblick die Engstelle ist - ich würde sagen, die Idee greifen wir nach Weihnachten nochmal auf...

    Das wäre mal ein absolut geiles Feature. Dann entfällt endlich die lästige Bastelei am Laufwerk. Ist so schon schwierig genug ein vernünftiges vor allem für diese Zwecke passendes Laufwerk zu finden. Wenn das käme, dann würde das den CW für mich definitiv massiv aufwerten.

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  • das werden wir uns sicher mal anguckn..... wenn der 64bit krempel gegessen ist (grusel....). bei meinen umgebauten laufwerken funktioniert das auch eher so mittelprächtig

  • wenn der 64bit krempel gegessen ist (grusel....)

    64-Bit Treiber für den CW? Dett wär ma ne jute Sache! :)

    Wo wir gerade bei gruselig sind. Du hast doch das Imagetool programmiert, wenn ich richtig informiert bin? Wasn das für ´ne gruselige GUI? ;)

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  • gegenfrage: was genau findest du daran "gruselig" ? :) (bedenke: in 99% der fälle klickt der benutzer eh ausschliesslich auf "read disk" bzw "write disk")

    das das ganze etwas "altbacken" aussieht liegt am verwendeten gui toolkit (fltk), das aus verschiedenen gründen das einzige war das in frage kam.... ich sehe das aber nicht wirklich als nachteil :) ich sehe ein das die filedialoge von fltk grosser mist sind, da werde ich auch mal guckn ob ich die windows eigenen da reinverwurstet bekomme, aber sonst?

  • gegenfrage: was genau findest du daran "gruselig" ? :) ich sehe ein das die filedialoge von fltk grosser mist sind, da werde ich auch mal guckn ob ich die windows eigenen da reinverwurstet bekomme, aber sonst?

    Genau das ist das Problem. Die File-Dialoge bzw. alles was einen Pfad hat, ist absolut gruselig. Wenn Du da was halbwegs windows-standard-konformes reinzaubern würdest, käme das dem Tool nur zu gute. :)

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  • OK, schreiben wir also auf die Todo-Liste: Dem derzeit ohnehin unbenutzten CIA-ähnlichen Timer im Catweasel MK4(plus) einen neuen Ausgang verpassen, der "eject" heisst. Hier werden übrigens zum ersten Mal überhaupt Unterschiede zwischen MK4 und MK4plus zum Tragen kommen, weil speziell die Eject-Beschaltung unterschiedlich ist. Es wird also ab dem Zeitpunkt zwei Forks des FPGA-Cores geben, außerdem muß im Treiber eine Erkennungsroutine für die Catweasel MK4-Version eingebaut werden (was aber ganz einfach in der core-Loader Routine geht).

    Unseen,
    Ich hab' nie in so nen Apple eingeguckt. Ich hatte einfach angenommen, dass das defekte Laufwerk das mir mal zur Verfügung gestellt wurde ein Apple-Dings ist. Wenn Sun das Gleiche gemacht hat, wäre das natürlich ne Erklärung. Du kannst Dein Laufwerk wahrscheinlich am PC benutzen, wenn Du Pin 1 des Floppykabels auftrennst - dann bekommt es kein Auswurf-Signal mehr.

    Jens

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  • Jens, schreibe bitte folgendes auf Deine ToDo-Liste:

    Catweasel MK4 (rote Platine) mit falsch bestücktem Widerstand von DMC -> endgültig abhaken! :D

    Habe soeben den korrekten Widerstand eingelötet und die SIDs dudeln wie gewünscht.

    Hätte ich auch schon viel eher haben können. Aber lassen wir das .... :freude

    Den MK4Plus habe ich ebenfalls wie besprochen nachgelötet, aber noch nicht getestet .... Werde ich alsbald machen.

    An dieser Stelle erstmal: Herzlichen Dank für Deine Geduld und den Support!!!

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  • Lesen geht mit fast jedem 1,2M Laufwerk, Schreiben ist sicherer mit einem 360K Laufwerk. Das Lesen einer ganzen Diskettenseite dauert mit einem 1,2M Laufwerk rund 9 Sekunden. Das klingt auf den ersten Blick unglaublich, wird aber klar, wenn man sich die Umdrehungsgeschwindigkeit ansieht: Die 1541 dreht mit 300RPM, ein PC-1,2M Laufwerk dreht mit 360RPM.

    Ich dachte die Laufwerke haben dualspeed und drehen bei DD mit 300rpm und bei HD mit 360rpm. Oder liest Du C64 Disks im HD Modus aus?

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Ich dachte die Laufwerke haben dualspeed und drehen bei DD mit 300rpm und bei HD mit 360rpm. Oder liest Du C64 Disks im HD Modus aus?


    Nein, normale 5.25"-PC-HD-Laufwerke rotieren immer mit 360rpm, der Floppycontroller gleicht das aus indem er 300kBit/s statt 250 verwendet. Einige wenige Laufwerke kann man zwischen beiden Umdrehungsraten umjumpern (ich habe vermutlich ein solches, finde aber keine Doku), manche konnten auch anhand des Density-Select-Signals umschalten.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
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  • Zitat

    Nein, normale 5.25"-PC-HD-Laufwerke rotieren immer mit 360rpm, der Floppycontroller gleicht das aus indem er 300kBit/s statt 250 verwendet.


    genau, und genau so machts die catweasel software natürlich auch... der ist es letztendlich wurscht wie schnell das laufwerk dreht, 600rpm gehen auch :)

  • (warum kann man die Signatur nicht quoten??)

    off-topic, aber ich wollte mal auf Dein Gesuch nach Linux-fähigem ISDN-Adapter eingehen: D-Link hat sowas, da ist ein CologneChipdesign Chip drin. Treiber und Hardware sind von Draytek und auch für Linux zu haben. Und wenn Du noch mehr Info haben willst, sollten wir nen neuen Thread dafür aufmachen :smile:

    Jens

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  • off-topic, aber ich wollte mal auf Dein Gesuch nach Linux-fähigem ISDN-Adapter eingehen: D-Link hat sowas, da ist ein CologneChipdesign Chip drin. Treiber und Hardware sind von Draytek und auch für Linux zu haben.


    Ja, dass der HFC-S einer der wenigen in Frage kommenden Chips ist weiss ich schon. Bei Draytek bin ich allerdings schon einmal reingefallen, der erste auf eBay geschossene miniVigor 128 hatte prompt einen W6694 statt eines HFC-S drin. Auf der CD sind zwar auch Linux-Treiber, aber Binary-Only und nur für richtig antike Kernel (2.2/2.4) - und erstmal selbst einen Treiber zu schreiben (Datenblatt spuckt Google aus) wollte ich auch vermeiden.

    Zitat

    Und wenn Du noch mehr Info haben willst, sollten wir nen neuen Thread dafür aufmachen :smile:


    Info ist da, ich suche günstige Hardware (d.h. <<Neupreis) =)

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  • Jens:
    So. Hab den MK4Plus an besagter Stelle nachgelötet. Hat aber im Ergebnis leider nichts gebracht. Kann ich irgendwas messen? Hast Du noch eine Idee?

    Generell verhält es sich so:

    Amiga-Diskette (welche auf dem Amiga beschrieben wurde) lesen:

    Linke-Seite (im Imagetool) alles grün. Rechte Seite (im Imagetool) alles rot.
    Diskettenerkennung funktioniert nicht. "Error reading disk".
    Formatiere ich eine Diskette, formatiert das Imagetool die mit 82 Tracks (zumindest lt. Anzeige). Wundert mich ein bischen ...
    Lese ich diese formatierte Diskette wieder ein, hagelt es auf beiden Seiten massive Fehler.
    Schreibe ich ein ADF auf eine Diskette, sind beide Seiten grün.
    Lese ich die soeben geschriebene Disk wieder mit dem Imagetool ein, hagelt es wieder Fehler ohne Ende auf beiden Seiten.

    Alles mit dem Laufwerk und dem Kabel, welches am MK4 (rote Platine) funktioniert.

    Was nun?

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  • Zitat

    Formatiere ich eine Diskette, formatiert das Imagetool die mit 82 Tracks (zumindest lt. Anzeige). Wundert mich ein bischen ...


    das formatiert die diskette auch nicht (ich hab den button zwischenzeitlich auch in "erase disk" umbenannt) sondern löscht die komplette disk. die funktion ist eigentlich recht unnötig, ausser du versuchst 40-track disks auf einem 80-track laufwerk zu schreiben, dann kann man damit vorher die disk komplett sauber machen.

  • Ah ok. Dann solltest Du aber auch konsequenter Weise das "Formatting XY%" aus dem Statusbalken rausnehmen oder in "Erasing XY%" umbenennen :)

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  • Gibt es eigentlich irgendwelche Empfehlungen in Sachen Diskettenlaufwerk (3,5" und 5,25"), womit ihr (sauhund/wiesel) gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht habt? Also kurz: welche Laufwerke eigenen sich am besten für den CW?

    Ex-Admin&Mod Forum64, Ex-Orga DoReCo
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  • generell teac ... ansonsten, je älter desto besser. die 360k 5.25" laufwerke die ich hier zum testen hab sind uralte von olivetti, die tuns auch super.

  • So. Hab den MK4Plus an besagter Stelle nachgelötet. Hat aber im Ergebnis leider nichts gebracht. Kann ich irgendwas messen? Hast Du noch eine Idee?

    Ideen ja, aber ab einem bestimmten Punkt ist die Fehlersuche nicht mehr "remote" machbar, weil Dir das Werkzeug und die Unterlagen fehlen. Bevor Du jetzt irgendwas kaputt machst, was ich hinterher nicht mehr als Garantiefall behandeln kann, sollten wir ab hier sagen: Austausch oder Reparatur unter Garantie. Schick' mir am besten den nackten Controller direkt zu, Kaufbeleg brauche ich nicht. Der MK4plus ist noch nichtmal ein Jahr auf dem Markt, da ist jeder Einzelne "da draußen" noch in der Garantie.

    Diesmal aber nicht wieder vier Jahre warten, sofort morgen beim Samstags-Einkaufsbummel zur Post bringen. Adresse vom Impressum meiner Webseite, nicht die alte Adresse, die sich noch in vielen Footern von Unterseiten versteckt!

    Jens

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