rom basierter pc?

Es gibt 56 Antworten in diesem Thema, welches 8.172 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (31. August 2009 um 06:15) ist von mc71.

  • N' Ahmd!

    Keine Ahnung ob das hier reingehört und obs überhaupt jemand liest aber mich wurmt seit 15 Jahren diese unsägliche geboote von ewig zu langsamen Festplatten (glaubt mir, ich könnte die Kiste auf der ich gerade tippe jeden Tag dafür zerhacken!). Was ich am C64 so unendlich liebe ist dieses einschalten und geht. Am Ende bin ich dort schneller im Texteditor oder meinem Spiel als auf jedem modernen PC.

    Frage daher (für einige wenige Dinge ist so ein moderner Computer ja doch ganz brauchbar.....): Gibt es einen Rom-basierten PC, also wo das OS (zumindest als Basis OS) im Rom liegt und die Kiste nach dem einschalten sofort da ist?

    Grüße

  • Atari ST ist aber bei aller Liebe kein PC :)


    Gibt es einen Rom-basierten PC, also wo das OS (zumindest als Basis OS) im Rom liegt und die Kiste nach dem einschalten sofort da ist?

    Ja, der Commodore Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ist so ein ROM-PC.
    Dos 7, Win3.11 auf ROM inklusive ein paar Applikationen.
    Dafür kann er sonst fast nix.

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  • Kann mich dunkel an alte Laptops erinnern (NEC/Thoshiba?) die den Grundfirlefranz wie DOS und kleine Apps permanent in einem Rom hatten.
    Naja...zu diesen 8086 bis 286 Zeiten gabs kaum tragbare Festplattenlösungen und meisst eher nur Diskettenlaufwerk.

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  • Da ist der web.it mit einem Prozessor auf Level eines 486er ja richtig neumodisch...

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  • pack dir die bootpartition auf ne schnelle CF karte und du hast praktisch das gleiche, mit bischen gefrickel kriegt man die bootzeit deutlich unter 5 sekunden (bei windows).

  • Ja, genau so stelle ich mir das eigentlich vor.

    Der Web.it ist zwar nicht gerade designpreis verdächtig aber angucken könnte man sich den mal.
    Aber warum baut aktuell, in Zeiten unendlich großer flash-speicher niemand sowas?

    Andereseits bootet mir mein Nokia N79 auch viel zu langsam und das startet ja aus dem Rom.

    Blöde Welt, die!

    Gute Nacht!

  • Der Leergutannahmekasten beim HIT-Markt hier um die Ecke läuft mit Linux und braucht 3-4 Minuten zum Booten. Ist echt furchtbar, wenn der am Samstag mehrmals neu gestartet werden muss. Vielleicht sollten die auch auf Windows umsteigen, wenn das so schnell geht :bgdev

    Aber warum baut aktuell, in Zeiten unendlich großer flash-speicher niemand sowas?

    Was nun? Flash oder ROM?
    ROM baut heute kaum einer, weil es - nun ja - extrem unflexibel ist. fehler können dann meistens nur durch Austausch des ROMs behoben werden.
    Und Flashspeicher sind auch nicht so richtig schneller als Festplatten. Nur leiser.
    Und teurer....

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  • pack dir die bootpartition auf ne schnelle CF karte und du hast praktisch das gleiche, mit bischen gefrickel kriegt man die bootzeit deutlich unter 5 sekunden (bei windows).

    Wie das?

    Meine Dose hier braucht schon mal mindestens 15 Sekunden ehe überhaupt erstmal der bootmanager erscheint.

    Werd mal den örtlichen PC-Dealer nquatschen ob er mir das "frickelt".

    Danke anyway für den Tip.

  • N' Ahmd!

    Keine Ahnung ob das hier reingehört und obs überhaupt jemand liest aber mich wurmt seit 15 Jahren diese unsägliche geboote von ewig zu langsamen Festplatten (glaubt mir, ich könnte die Kiste auf der ich gerade tippe jeden Tag dafür zerhacken!). Was ich am C64 so unendlich liebe ist dieses einschalten und geht. Am Ende bin ich dort schneller im Texteditor oder meinem Spiel als auf jedem modernen PC.

    Frage daher (für einige wenige Dinge ist so ein moderner Computer ja doch ganz brauchbar.....): Gibt es einen Rom-basierten PC, also wo das OS (zumindest als Basis OS) im Rom liegt und die Kiste nach dem einschalten sofort da ist?

    Grüße

    Der erste IBM PC hatte auch noch ein ROM BASIC wie der C64, später ist man von abgekommen.

    TP

  • Hach...ihr habt vielleicht Probleme.
    Die Datenmengen sind halt explodiert. Je schneller die Festplatte desto fetter das Betriebssystem.


    Nem Kollegen ist das Board in seinem Server verraucht.
    6 1GB Sata Platten suchen einen neuen Controller der nicht irgendein schwachsinniges Raid draus macht...
    Hat da jemand ne Idee die nicht gleich 300 Euros kostet?

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  • Zitat

    Der Leergutannahmekasten beim HIT-Markt hier um die Ecke läuft mit Linux und braucht 3-4 Minuten zum Booten. Ist echt furchtbar, wenn der am Samstag mehrmals neu gestartet werden muss. Vielleicht sollten die auch auf Windows umsteigen, wenn das so schnell geht


    das geht mit linux auch... nur nicht ganz so schnell, vielleicht in 10 sekunden dann :)

    Zitat

    Und Flashspeicher sind auch nicht so richtig schneller als Festplatten. Nur leiser.


    jein. was reines lesen angeht (was beim booten das wichtigste ist), da ist flash deutlich schneller. man muss natürlich schon auch ne gute (teure) schnelle cf karte kaufen (oder ne SSD, das wird dann natürlich aber richtig teuer)

    Zitat

    Meine Dose hier braucht schon mal mindestens 15 Sekunden ehe überhaupt erstmal der bootmanager erscheint. Werd mal den örtlichen PC-Dealer nquatschen ob er mir das "frickelt".


    naja, halbwechs moderne hardware brauchst du natürlich schon =P

    Zitat

    6 1GB Sata Platten suchen einen neuen Controller der nicht irgendein schwachsinniges Raid draus macht... Hat da jemand ne Idee die nicht gleich 300 Euros kostet?


    warum genau würde man die 6 uralt platten nicht einfach durch eine einzige neue ersetzen?

  • OH...ich hab 1 GB Platten geschrieben. :baby: :baby:

    Sollten ja 1 TB heißen.
    So ergibt der Satz auch einen Sinn.

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  • Wenn du basteln willst, kannst du ja versuchen das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. in ein ROM zu brennen und davon zu booten :)
    Es passt auf eine 1,44MB Floppy

    Infos gibs dazu auch auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Mega Drive | Neo Geo AES 3-4 | Apple IIe | C64 ASSY 250407 | A500+ | A1000 (GB-Edition) | A3000D rev.9.01 | A4000D rev.B

  • Windows7 per ROM. :@1@: Das wäre mal ein Innovationspreis für MS wert!
    Nein, das wird es vorerst nicht geben. Zu teuer sind noch die SSD-Platten, zu eingefahren sind die Gleise mit SATA-Anbindung und der ganze interne Kram wegen den offenen Standarts (anno IBM). Eine CF-HD ist schon ein guter Anfang für einen x86er. Leider ist die Bootzeit, schon durch den langen POST, nicht so viel schneller. Die Ruhe und der geringere Stromverbrauch bleiben die größte Verbesserung. Aber ich denke das wird kommen. Das nächste Windos könnte durchaus auf USB-Stick ausgeliefert werden, zumal Netbooks ja kein DVD-ROM haben.
    Also bau erstmal einen CF-Adapter ein. Am Besten einen Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. mit Slotblech. (Gibts auch noch billiger) Somit kannst Du die Karte schnell mal im ausgeschaltenen Zustand entnehmen. Das sollte im Betriebssystem schon einiges an Geschwindigkeit bringen.

    mfg :)

  • also wo das OS (zumindest als Basis OS) im Rom liegt und die Kiste nach dem einschalten sofort da ist?

    Gibts schon seit ueber 20 Jahren :smile:
    Mein Toshiba T1000 hat sein MS-DOS 2.11V im ROM und ist nach dem einschalten auch gleich da.

  • es gibt wohl auch aktuelle rechner die gleich ein ganzes linux im bios haben :)

  • Der Atari Portfolio hat sein MS Dos auch im Rom und inklusive einiger Anwendungsprogramme gleich da. Dann gab es doch auch mal eine Firma, die einen PC mit vorinstalliertem Geos im Rom vertrieben hat, ich komme nicht mehr auf den Namen der Geräte. Die wurden seinerzeit im Teleshop verramscht. Leider ist die Lizenzpolitik der letzten Rechteinhaber von Geos dermaßen daneben, dass kein Nischenmarkt erobert werden konnte. Selber machen könnte man beispielsweise PTS-Dos oder Freedos auf einer CF-Karte, als GUI dann entweder Arachne (Dos-Webbrowser) oder OpenGem. Alternativ wäre auch Icaros eine sehr schnelle und leistungsfähige Distribution, welche inklusive zahlreicher Anwendungen und ansprechender und flexibler GUI auf eine CF-Karte passt.
    Manche Rechner brauchen allerdings schon ewig zum Zählen des Ram und starten des Bios. Ich bin da ganz begeistert von meinem Intel Atom Board, das ist sehr schnell betriebsbereit. Auch mit konventioneller Festplatte ist die Kiste in weniger als einer Minute komplett einsatzbereit (unter Icaros).

  • Mein Standard Debian bootet von SSD in knapp 10 sekunden in X.
    Also Einschalten + 10 Sekunden = Grafische Oberflaeche (ICEwm : ).
    Das duerfte nochmal schneller werden wenn das INIT bald ueberarbeitet wird und parallelisierbar wird (Atom330 = "4" Kern).
    Es gibt aber auch spezielle Loesungen mit Linux komplett in einem BIOS - einfach mal die Suchmaschine Deiner Wahl bemuehen.
    SSD gibt es auch guenstiger. Neben reinem Durchsatz zaehlt beim booten vor allem die Zugriffszeit.
    Daher lohnen da schon CF karten. Bei schnellen Varianten braucht man aber auch gute SATA-CF adapter.
    Reichelt hat 32GB SSD fuer knapp 80 eur gehabt.


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    (ist inzwischen etwas schneller weil jetzt das BIOS selbst nicht mehr so lange rumdaddelt vonwegen andere Laufwerke checken etc)

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  • Hi,

    ähm, wie wäre es mit SSD HD und einfach Stand By? Bei mir ist es Stromspar Funktion (Vista).
    Drücke auf Taste und Fertig.

    Bei Archimedes z.B. ist das OS auf so ein RAM, das wohl elektrisch beschreibbar ist, so das die Gespeicherten Daten beim Ausschalten erhalten bleiben.
    Bei einer x86 Mutterplatine gibt es so ein Linux, das im RAM drinne ist, so als Notfall OS, falls mal das OS auf HD nicht läd.
    Ich habe ja noch mein Nokia N800 Surfding. Ein schönes Linux, und brauche nur Bildschirm antippen. :D

    PS: Da leider heute viel wenig optimierte "Blähsoftware" gibt, ist es nicht sinnvoll ein Datenträger zu entwickeln wie ein elektrisch beschreibbares Ram.
    Ich habe das Casio Pocket Viewer S660, da sind 6 MB die man elektrisch beschreiben kann.
    Man schaltet das PDA ein, ohne das was gebootet werden muss, mit der unteren bebilderten Symbolleiste, kommt man mit einen Fingerdruck sofort zur Anwendung.
    Bei den Icons auf den Desktop des PDAs , tippt man drauf und ohne Booten ist die Anwendung sofort da.

    PPS: Man könnte kleine aber feine Programme schreiben, aber die Leute wollen die Eierlegende Vollmilchsau mit 1000 und 1 Optionen, und nutzen nur 10% von der Anwendung. :D
    Aber wozu optimieren? Es gibt Speicherplatz in Massen, und Hochsprachen machen alles so bequem.

    Tja,..... :kaputt

    Nachtrag:
    Ich kenne ein Firma die bietet ihr Softwareprogramm Modular an, sogar Module nach eigenen bedürfnissen können Maßgeschneidert programmiert werden.
    Also das was man wirklich braucht.

    Einmal editiert, zuletzt von Alchemy (25. August 2009 um 11:42)